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LA Aktuelles

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Während in Karlsruhe die Landesmeisterschaften der Jugend und Aktiven ausgetragen wurden, traf sich die nationale Kugelstoß-Elite am Wochenende bei zwei hochklassig besetzten Meetings: am Samstag in Nordhausen (Thüringen) und am Sonntag in Rochlitz (Sachsen).
Beim nationalen Meeting in Nordhausen erzielte Clesio de Carvalho (LG Steinlach-Zollern) eine Weite von 17,10 Metern, die ihm Rang drei einbrachte. Trotz des Podestplatzes war dem U18-Athleten anzumerken, dass er mit seiner Leistung nicht zufrieden war – er wusste, dass er sein Potenzial an diesem Tag nicht voll ausgeschöpft hatte.
Umso stärker präsentierte sich der zweifache Deutsche Schülermeister des Vorjahres einen Tag später in Rochlitz. Bereits im ersten Versuch wuchtete er die 5-Kilogramm-Kugel erstmals über die 18-Meter-Marke. Mit 18,02 Metern stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und übernahm gleichzeitig die Führung in der deutschen U18-Hallenbestenliste – auch gegenüber der teils ein Jahr älteren Konkurrenz dieser Altersklasse. Mit fast einem Meter Vorsprung sicherte er sich souverän den Tagessieg. Auch in den folgenden Durchgängen bestätigte das große LGSZ-Talent seine starke Form: Mit 17,93 und 17,86 Metern in den Versuchen zwei und drei zeigte er eine beeindruckende Serie und unterstrich eindrucksvoll seine derzeitige Spitzenposition.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften der Jugend und Aktiven in Karlsruhe gingen David Kleinschrodt und Leonie Schinko für die LG Steinlach-Zollern an den Start. Als Mehrkämpfer behaupteten sich beide erfolgreich im Feld der Spezialisten und überzeugten mit starken Leistungen sowie mehreren Topplatzierungen.

Titel, Vizemeisterschaft und Bestleistungen für David Kleinschrodt
David Kleinschrodt (U20) präsentierte sich bei den Titelkämpfen in hervorragender Form. In drei der vier Disziplinen, in denen er antrat, stellte er neue persönliche Bestleistungen auf und war sehr zufrieden mit dem Verlauf.
Über 200 Meter sicherte er sich in starken 22,51 Sekunden den baden-württembergischen Meistertitel. Gleichzeitig erfüllte er damit die Norm für die Deutschen Meisterschaften.
Im Weitsprung steigerte er sich auf 6,72 Meter, kam damit nahe an seine persönliche Bestmarke heran und gewann die Vizemeisterschaft.
Besonders erfreulich war seine Leistungsentwicklung im Stabhochsprung: Mit 4,00 Metern verbesserte er seine Bestleistung um 30 Zentimeter und belegte Platz 5 – ein wichtiger Schritt mit Blick auf die anstehenden Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen.
Auch im Kugelstoßen überzeugte der LGSZ-Neuzugang mit 13,15 Metern (PB) und erreichte einen starken vierten Platz.

Bronzemedaille für Leonie Schinko bei den Frauen
Leonie Schinko, die in diesem Jahr erstmals in der Frauenklasse startet, ging nach ihrem starken Auftritt Mitte Januar in Ulm trotz noch leichter Oberschenkelprobleme an den Start. Im Weitsprung knüpfte sie nahezu an ihre neue persönliche Bestleistung an und sicherte sich mit 5,87 Metern die Bronzemedaille.
Über 200 Meter zeigte sie sich mit 25,62 Sekunden zufrieden und belegte Platz 6. Im Kugelstoßen kam sie mit 10,98 Metern auf Rang 7. Gelingt es ihr, die muskulären Probleme vollständig in den Griff zu bekommen, kann die Siebenkämpferin zuversichtlich auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften blicken.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Mehrkämpfer Maik Merle von der LG Steinlach-Zolern trat bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Hallen-Masters in Sindelfingen an, um sich zu Beginn der Saison im Hochsprung der Altersklasse M30 zu messen. Nach einem vielversprechenden Vorjahr war die Frage, wie er sich nach der Winterpause präsentiert. Trotz einer kleinen Unkonzentriertheit bei seiner zweiten Höhe von 1,78m, zeigte er abschließend eine starke Leistung. Bis 1,86m floppte er jeweils im ersten Versuch über die Latte. Da sein letzter verbliebener Konkurrent von der LG Teck diese Höhe, wie alle bisherigen Höhen, im ersten Versuch überquerte, lag Maik Merle auf dem Silberrang. Die Entscheidung fiel bei der Höhe von 1,90 m. Trotz mehreren nur knapp gescheiterten Versuchen konnte der sprungstarke LGSZ-Athlet die Latte nicht mehr  überwinden. Dennoch holte er sich höhengleich mit dem Sieger nach einer starken Vorstellung die Silbermedaille.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim internationalen Hallenmeeting im Sindelfinger Glaspalast absolvierte der zweifache deutsche Schülermeister des vergangenen Jahres, Clesio de Carvalho (LG Steinlach-Zollern), seinen Einstieg in die Saison 2026. In diesem Jahr tritt er erstmals offiziell in der Altersklasse U18 an.
Obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört, gewann de Carvalho das Kugelstoßen mit der 5-kg-Kugel souverän. Nach mehreren Versuchen über 17 Meter steigerte er sich im letzten Durchgang auf starke 17,73 Meter. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr um knapp einen Meter und rangiert aktuell auf Platz zwei der deutschen Hallenbestenliste der U18.
„Auch wenn ich sogar schon mit den 18 Metern geliebäugelt hatte, war ich mit dem Saisoneinstieg ganz zufrieden“, äußerte sich das große Wurf- und Stoßtalent der LG Steinlach-Zollern.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim Hallensportfest am Nikolaustag in Ulm gingen acht U16-Athletinnen und -Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start. Formüberprüfung nach Wochen des Trainings und Technikvorbereitung auf die im neuen Jahr anstehenden Hallenmeisterschaften standen auf dem Programm. Dabei überraschte der LGSZ-Nachwuchs mit vielen neuen persönlichen Bestmarken (PB). Nicht weniger als 12 neue PB waren bei den insgesamt 19 Starts zu verzeichnen! 

Julia Goppel / Anne Wissing | LA Aktuelles

Beim Württembergischem VR-Pokal KiLa-Finale Stuttgart trat die LG Steinlach-Zollern mit eine U10 und einer U12 Mannschaft an.

Die U10 Mannschaft:

Durch die gute Platzierung in der Kinderleichtathletik-Liga des Landkreis Tübingen konnte sich die U10-Mansschaft der LG Steinlach-Zollern zu den WLV-Meisterschaften in der Scharrena in Stuttgart am 30.11.25 qualifizieren. Da die Qualifizierungswettkämpfe alle im Freien im Stadion waren, war es für alle Beteiligten ungewohnt einen Wettkampf in der Halle zu bestreiten, da z.B. der Weitsprung auf eine Weichbodenmatte absolviert wird und nicht in den Sand. Die Mädchen und Jungs der U10 hatten trotzdem viel Spaß und waren mit großem Eifer dabei. Leider konnten sie keine Platzierung in der vorderen Rängen erreichen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Der Wettkampf in der großen Arena war für alle ein tolles Erlebnis. Hoffentlich sind wir nächstes Jahr wieder dabei.

2025 11 30 VR Talentiade U10

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Die U12 Mannschaft:

Die U12 der LG Steinlach-Zollern hatte sich in drei Wettkämpfen des VR-Pokals für das Landesfinale qualifiziert. Sie startete als Zweitplatzierte des Kreises Tübingen hinter der LAV Stadtwerke Tübingen. Da die Vorwettkämpfe zusammen mit dem Kreis Reutlingen stattfanden, wurde deutlich, dass unser Team auch hinter dem ebenfalls qualifizierten Team des LV Pliezhausen lag, punktgleich auf mit dem TSV Undingen. Das Landesfinale ist ein Höhepunkt der Saison mit 31 Teams aus ganz Württemberg, bestehend aus jeweils 10 Sportlerinnen und Sportlern, die die Halle der Untertürkheimer Kurve innerhalb des Fußballstadions zusammen mit ihren Trainerinnen und Betreuern und den Eltern füllen. Die fünf Einzelwettkämpfe werden als Team absolviert, die sechs besten Teilnehmer*innen gewertet. Das schweißt zusammen, alle fiebern mit allen mit und die Halle ist durch das nicht abreißende Anfeuern überlaut. Beim Sprint sind wir super gestartet. Das enge Beieinander der guten Zeiten zeigte schon die gute Form des Teams der LG Steinlach-Zollern. Auch der Hochweitsprung frontal über eine Stange lief hervorragend. Dabei waren die Kampfrichter streng, manche tolle Höhe wurde leider wegen falschen Landens nicht gewertet. Beim Medizinballstoßen gaben unsere Kinder alles, etwas schwierig gestaltete sich der Weitsprung. Mit kurzem Anlauf und kaum einer Möglichkeit, diesen anzupassen, verloren wir gute Sprünge durch Übertreten. Bei der finalen Staffel waren wir wieder super dabei und alle sammelten maximale Punktzahlen. Am Ende erreichten wir einen hervorragenden Platz 7 vor der LAV Stadtwerke Tübingen und vor dem LV Pliezhausen. Wenn das kein hervorragendes Ergebnis ist! Dabei waren: Lotta Leipp, Marleen Meißner, Ida Rein, Elias Grießinger, Louis Schäfer, Louis Koptschalin, Luuk Dannien, Luise Graf, und Nico Böhm. Romy Stauss war leider krank. Allen Kindern einen dicken Applaus und dem WLV herzlichen Dank für die Organisation.

2025 11 30 VR Talentiade U12

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Sandra Holzer | LA Aktuelles

Vom 17. bis 19. Oktober 2025 fand das alljährliche Trainingslager der U10 und U12 in Freudenstadt statt.
Untergebracht waren die rund 30 Kinder und ihre Betreuer diesmal im Champions Park, der direkt neben dem Stadion liegt – perfekte Bedingungen also und kurze Wege zwischen Unterkunft und Trainingsgelände.

 Im Stadion absolvierten die jungen Sportlerinnen und Sportler zwei intensive und abwechslungsreiche Trainingstage mit den leichtathletischen Disziplinen Sprint, Weitsprung, Wurf, Hochsprung und Staffellauf. Auch Koordinationsübungen kamen nicht zu kurz. 

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen wurden die Kinder in altersgerechte Gruppen eingeteilt und anschließend auf die verschiedenen Stationen verteilt. Diese wurden regelmäßig gewechselt, so dass jede und jeder alle Disziplinen absolvieren konnte. So ermöglicht das Trainingslager ein intensiveres Training, das unter der Woche oft zu kurz kommt: Bewegungsabläufe und die individuelle Belastung können hier gezielt berücksichtigt werden. Trotzdem bleibt der Spaß im Vordergrund und die Kinder werden nicht überfordert. – Ein vielseitiges Training, das für Spaß, Bewegung und Teamgeist sorgt.

Neben den Trainingseinheiten standen auch Spaß und Gemeinschaft im Vordergrund. Ein besonderes Highlight war der Samstagabend im Panoramabad, das die Gruppe für ganze drei Stunden fast ganz für sich allein hatte – hier wurde noch einmal die restliche Energie mit viel Freude ausgepowert. Entsprechend müde, aber glücklich, fielen anschließend alle in ihre Betten.

Am Sonntagvormittag stand ein weiterer spannender Moment auf dem Programm: Die Kinder erhielten das sehnlich erwartete Trainingslager-T-Shirt – jedes Jahr ein kleines Highlight, das mit Spannung erwartet wird. Ob es überhaupt eines gibt, welche Farbe es dieses Mal hat und welcher coole Spruch den Rücken ziert, sorgt stets für neugierige Gesichter. Nach der Übergabe folgte noch das Gruppenfoto und eine letzte Trainingseinheit, bevor es nach dem Mittagessen anschließend nach Loßburg in den Zauberwald ging.

Hier hat die Zeit zwar nicht ganz ausgereicht, doch der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz.
 
Das Trainingslager ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, dass die Kinder sich näher kennenlernen, Teamgeist entwickeln und gemeinsam Freude an Bewegung und Spielen haben. Für viele ist es ein schönes Erlebnis und ein gelungener Jahresabschluss, bevor es in die nächste Altersklasse geht bzw. die Hallensaison beginnt. Ein rundum gelungenes Wochenende, das allen Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den württembergischen Team-Meisterschaften (DSMM) in Sindelfingen trat die LG Steinlach-Zollern in der Altersgruppe U16 mit einer Mixed-Mannschaft bei wenig leistungsfördernden nasskalten Bedingungen an. In dieser Mixed-Wertung floss in acht Disziplinen immer die beste Leistung eines Mädchens und eines Jungen in die Wertung ein. Die Staffeln setzten sich ausgewogen aus zwei Mädchen und zwei Jungen zusammen. Leider musste das LGSZ-Team deutlich geschwächt an den Start gehen. Mit dem zweifachen deutschen Schülermeister Clesio de Carvalho fiel der wichtigste Punktelieferant krankheitsbedingt ebenso aus wie Hanna Schlaier. Paul Zukunft ging noch merklich geschwächt an den Start. Miriam Hoch und Tom Hoch trafen von einer Schulausfahrt in den Süden Frankreichs nach nächtlicher Busrückfahrt mit Schlafdefizit nicht einmal ganz rechtzeitig zum Start ein. Arthur Jenike konnte wegen einer Schulreise nach England gar nicht dabei sein. Für die Trainerinnen Sarina Haider und Luise Sester sowie Trainer Martin Grundmann hieß es, das Team nochmals ziemlich umzustellen. Doch von all diesen Schwierigkeiten ließ sich das verbliebene Team ganz offensichtlich nicht aus der Bahn werfen.

So liefen die beiden Staffeln in ihren Vorläufen nach sehr guten Wechseln vorne mit. Die erste Staffel mit Lea Weithoffer, Paul Zukunft, Nina Richter und Noah Handte brachte das Team auf den 2. Rang. Beim Diskuswurf überzeugten Noah Handte (28,22m) und Melisa Cep (21,73m) mit neuen persönlichen Bestleistungen (PB). Pech hatte der wurfstarke Tom Hoch, weil seine drei Versuche allesamt ungültig gegen werden mussten. In der Gesamtwertung reihte sich das LGSZ-Team in Schlagdistanz zu den Führenden auf Rang 3 ein. Nach starken Hürdenleistungen von Paul Zukunft (12,52s /PB) und Nina Richter (12,72s) ging das Team sogar knapp in Führung. Auch Noah Handte und Lea Weithoffer konnten über die Hürden überzeugen. Beim Weitsprung wollten die Anläufe einfach nicht klappen. Außer Melisa Cep, die mit 4,46m ihr Leistungsniveau bestätigen konnte, sprangen Miriam Dietrich, Paul Zukunft und Jonas Bumüller jeweils recht weit vor dem Brett ab und mussten die Führung wieder abgeben. Beim Hochsprung waren es wieder Nina Richter (1,52m) und Paul Zukunft (1,56m), die die LGSZ im Rennen um eine vordere Platzierung hielten. Noah Handte scheiterte nur äußerst knapp an einer neuen PB von 1,48m. Leider ging Lea Weithoffer mit „ohne gültigen Versuch (o.g.V.)“ in die Wertung ein, nachdem sie unglücklich mit drei Fehlversuchen über ihre Anfangshöhe scheiterte. Über 100m erzielten Emmanuel Ngon (14,30s/PB) und Miriam Dietrich (14,47s) die besten Leistungen für die LGSZ - gefolgt von Jonas Bumüller und Isabell Iro. Beim 800m-Lauf überzeugten Jonas Bumüller (2:37min/PB) und Elena Eissler (2:41min). Die LGSZ lag zwischenzeitlich auf Rang zwei – relativ knapp hinter den Führenden. Im abschließenden Kugelstoßen überzeugte Nina Richter mit neuer persönlicher Bestmarke von 11,82m. Tom Hoch stieß die Kugel auf gute 10,23m hinaus und auch Clara Schneiderhan (8,60m) und Emmanuel Ngon (7,79m) konnten mit ihren Leistungen zufrieden sein. Mit diesen Leistungen hatte es das LGSZ-Team noch einmal sehr spannend gemacht und kam mit 7.818 Punkten bis auf einen Zähler an das Siegerteam von der LG Hohenlohe heran. Nach den Schwächungen im Vorfeld überwog bei der LGSZ die Freude über die gewonnene Vizemeisterschaft und nicht die Enttäuschung über die so hauchdünn verpasste Meisterschaft. Für das U16-Team der LGSZ waren am Start: Miriam Dietrich, Melisa Cep, Elena Eissler, Clara Schneiderhan, Isabell Iro, Nina Richter, Lea Weithoffer, Jonas Bumüller, Noah Handte, Tom Hoch, Emmanuel Ngon, Paul Zukunft.


Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:

100m:
Emmanuel Schaupa Ngon, 14,30s (PB)
Miriam Dietrich, 14,47s
Jonas Bumüller, 14,67s (PB)
Isabelle Iro, 15,02s

800m:
Jonas Bumüller, 2:37,22min (PB)
Elena Eissler, 2:41,20min

80m Hürden: (Höhe: Jungs 0,84m / Mädchen 0,76m)
Paul Zukunft, 12,52s (PB)
Nina Richter, 12,71s
Noah Handte, 14,98s
Lea Weithoffer, 15,17m (PB)

Hochsprung:
Paul Zukunft, 1,56m
Nina Richter, 1,52m
Noah Handte, 1,44m
Lea Weithoffer, o.g.V.

Weitsprung:
Paul Zukunft, 4,74m
Melisa Cep, 4,46m
Miriam Dietrich, 4,25m

Kugelstoß: (Mädchen 3kg / Jungs 4kg)
Nina Richter, 11,82m (PB)
Tom Hoch, 10,23m
Clara Schneiderhan, 8,60m
Emmanuel Ngon, 7,79m

Diskuswurf: (Jungs / Mädchen: jeweils 1kg)
Noah Handte, 28,22m (PB)
Melisa Cep, 21,73m (PB)
Clara Schneiderhan, 16,56m
Tom Hoch, o.g.V.

4x100m Mixed-Staffel:
LGSZ 1 (Lea Weithoffer, Paul Zukunft, Nina Richter, Noah Handte), 51,95s
LGSZ 2 (Emmanuel Ngon, Melisa Cep, Jonas Bumüller, Isabell Iro), 56,41s

 

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Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zum traditionellen U16-Ländervergleichskampf Württemberg – Bayern - Hessen, der in diesem Jahr in Frankfurt ausgetragen wurde, waren von der LG Steinlach-Zollern Clesio de Carvalho und Nina Richter eingeladen worden. Clesio de Carvalho zeigte sich nach den Sommerferien in blendender Verfassung. Er holte für die württembergische Auswahl gleich zwei Tagessiege und viele Punkte. Dabei kam er im Kugelstoßen mit 18,51m nochmals nahe an seine persönliche Bestleistung (PB) heran und siegte mit großem Vorsprung. Auch im Diskuswurf warf er mit 59,32m eine Topweite und war im Wettbewerb eine Klasse für sich. „Ja, angesichts der Bedingungen beim Ländervergleichskampf mit dem in der Halle auf dem Boden schlafen und allem Drumherum war der Wettkampf ganz ok“, äußerte sich der zweifache Deutsche M15-Meister dieses Jahres.

Siebenkämpferin Nina Richter, die noch dem jüngeren U16-Jahrgang angehört, wurde vom WLV für den Speerwurf nominiert. Als sie gleich im ersten Versuch den Speer sehr sauber traf, flog dieser auf die neue PB von 37,01m. Die frischgebackene deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf der W14 überzeugte mit konstanten Leistungen. Auch ihre weiteren Würfe flogen ähnlich weit wie der erste Versuch, brachten aber keine Verbesserung mehr mit sich. Damit landete Nina Richter auf dem 4. Platz, holte auch einige Punkte fürs Team Württemberg und war mit ihrer Leistung zufrieden. Angetan war sie von der durchweg richtig guten Stimmung im Team Württemberg.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Sandrina Sprengel hat sich erstmals für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Aktiven qualifiziert, nachdem sie sich den deutschen Meistertitel im Siebenkampf mit 6.315 Punkten gesichert hatte und im World-Ranking auf Platz 15 aufgestiegen war.

Bei der WM in Tokio konnte die 21-jährige Athletin der LG Steinlach-Zollern gleich zum Beginn über 100m Hürden in 13,60s ihre zuletzt starke Form, trotz der für sie ungewohnten Kulisse mit mehr als 50.000 Zuschauern, bestätigen. Im anschließenden Hochsprung, bei dem sie zuletzt mit ihren Leistungen nicht so richtig zufrieden war, zeigte sie sich deutlich verbessert. Mit übersprungen 1,77m sprang sie drei Zentimeter höher als bei den deutschen Titelkämpfen. An 1,80m scheiterte sie nur knapp. Damit schob sich Sandrina Sprengel auf Rang 12 im 24er-Starterinnenfeld. Nun war die deutsche Zukunftshoffnung bei den Siebenkämpferinnen im Wettkampf angekommen – keine Spur mehr von Aufregung. Sie begann diese große Bühne zu genießen. Und das wirkte sich auch in den Leistungen aus. So startete sie gleich im ersten Versuch beim Kugelstoßen mit einer neuen persönlichen Bestmarke (PB) von 14,29m. Nachdem sie beim abschließend 200m-Lauf mit der Einstellung ihrer Saisonbestmarke von 24,36s einen sehr überzeugenden ersten Wettkampf abrunden konnte, schob sie sich erstmals in die Top-Ten der Siebenkampf-Wertung und hatte ca. 60 Punkte mehr gesammelt als bei ihrem bisher besten Siebenkampf (6315 Punkte). Die deutsche Meisterin fand es schon nachdem ersten Tag cool, sich in einem solchen Feld und vor solch einer Kulisse beweisen zu können. Insbesondere über ihren Kugelstoß war sie happy.

Zum Auftakt des zweiten Tages im Weitsprung, auf den sich die Grosselfingerin besonders gefreut hatte, sprang sie mit 6,25m die fünftbeste Weite im Feld der Siebenkämpferinnen. Während einige ihrer Konkurrentinnen mehr Schwierigkeiten mit der Anlage in Tokio hatten, blieb Sandrina Sprengel nur 20cm unter ihrer PB und lag weiterhin glänzend im Rennen. Im Speerwurf hatte sich die U20-Europameisterin von 2023 erst bei den Deutschen ihre PB auf 47,87m gesteigert. Doch diese Leistung pulverisierte sie gleich in ihrem im ersten Versuch. Mit einer Steigerung auf phänomenale 51,66m war sie zweitbeste Werferin in Tokio und machte in der Gesamtwertung einen Sprung auf Rang 5 nach vorne. Wohlwissend, dass ihre direkten Verfolgerinnen beim abschließenden 800m-Lauf von der Papierform her überlegen sind, startete die LGSZ-Athletin in die letzte Disziplin. Sandrina Sprengel lief im 19-köpfigen Feld zu Beginn kontrolliert im hinteren Bereich des Feldes ihr Rennen, um dann in der zweiten Runde noch die eine oder andere Athletin „einzusammeln“. Der Lohn war eine weitere neue PB von 2:15,95min und auch eine deutliche Steigerung ihrer Siebenkampf-PB auf hervorragende 6.434 Punkte. Damit konnte sie ihre Platzierung verteidigen. „Platz 5 in der Welt – das hört sich unvorstellbar, aber auch toll an. Hätte mir dies jemand vorher gesagt, hätte ich es nicht geglaubt. Es war ein super zweiter Tag mit den 51m im Speerwurf als Highlight“, war Sandrina Sprengel nach dem Wettkampf tief bewegt von diesem überwältigenden Ergebnis und Erlebnis.

Wir von der LG Steinlach-Zollern möchten Sandrina zu dieser herausragenden Leistung ganz herzlich gratulieren und sind stolz über ihren erfolgreichen Weg bis hin in die Weltspitze. Als Achtjährige kam Sandrina erstmals zu uns ins Leichtathletiktraining. Sie brachte viel Talent und Motivation mit – ließ nie ein Training ausfallen. Bereits als Neunjährige holte sie sich die ersten Kreismeistertitel und -rekorde.

Wir in der LGSZ haben uns seit unserer Gründung im Jahre 2008 an die Fahnen geschrieben, Breite und Spitze zu fördern. Viele Trainerinnen und Trainer haben in all den Jahren mitgewirkt, den Kindern und Jugendlichen in der LGSZ einerseits Freude an der Bewegung und am sozialen Miteinander zu vermitteln und andererseits auch leistungsaffinen Kindern die Möglichkeiten geboten, sich entsprechend ihres Talents zu entwickeln. Die Schulung von koordinativen und rhythmischen Fähigkeiten, die Förderung der Grundschnelligkeit und auch ein qualifiziertes Lernen der Bewegungsabläufe ist gerade in jungen Jahren so wertvoll für die weitere Entwicklung. Ein großes Dankschön zum jetzigen Anlass mit dieser tollen WM-Leistung von Sandrina ist an alle gerichtet, die in den Jahren in der LGSZ viel Zeit und Herzblut für die Entwicklung des Nachwuchses in der Kinder-Leichtathletik oder den nachfolgenden Jugendklassen eingebracht haben. Ohne diesen Einsatz wäre auch eine solche Entwicklung wie bei Sandrina nicht möglich, die bei den W15 ihren ersten deutschen Meistertitel erringen konnte. Nachdem Sandrina zum Schuljahr 2019/20 mit 15 Jahren ans Internat am Olympiastützpunkt in Stuttgart wechseln durfte, übernahm Mehrkampf-Landestrainer Florian Bauder das Training und die Betreuung. Für die Qualität von Florian´s Arbeit spricht die kontinuierliche Weiterentwicklung von Sandrina´s Leistungsniveau mit Medaillen bei internationalen Nachwuchs-Meisterschaften (2023: Bronze U20-WM und 2024: Gold U20-EM – jeweils im Siebenkampf) und auch der Gesichtspunkt, dass Sandrina von größeren Verletzungen verschont geblieben ist.

Weiterhin möchten wir uns hier auch bei allen Sponsoren und Förderern der LG Steinlach-Zollern und auch den persönlichen Sponsoren von Sandrina Sprengel ganz herzlich bedanken; ebenso sind in diesem Zusammenhang der Olympiastützpunkt Stuttgart und der württembergischen Leichtathletikverband zu erwähnen, die für die Kaderathleten mit ihrer Infrastruktur und ihren Trainern ganz wertvolle Voraussetzung und Unterstützung für die tägliche Trainingsarbeit und die Regeneration bieten. Für Bundeskaderathleten wie Sandrina organisiert der deutsche Leichtathletikverband zudem z.B. gerade in der kalten Jahreszeit Auslandstrainingslager in warmen Gefilden, wo man sich optimal auf die Saison vorbereiten kann. Auch die Polizei Baden-Württemberg hat mit ihren Sonderregelungen im Rahmen der Spitzensportförderung maßgeblich zur beeindruckenden Entwicklung von Sandrina beigetragen. Es müssen einfach sehr viele Rädchen für solch einen außergewöhnlichen Erfolg ineinandergreifen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Der Württembergische Leichtathletikverband führte am 6. Sept. in Hechingen eine Leichtathletik-Kampfrichter-Ausbildung durch. Die Veranstaltung unter der Leitung von Michael Dürr (Ludwigsburg) und Carsten Hördemann (Göppingen) war mit 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern trotz der Ferienzeit sehr gut besucht. 22 der Lernwilligen stammten aus den Reihen der ausrichtenden LG Steinlach-Zollern. Aktive Athleten und Trainer waren ebenso dabei wie Eltern aus den verschiedenen Altersgruppen. 
Die Lehrinhalte umfassten die umfangreichen Regeln und deren Anwendung in allen Bereichen der Leichtathletik – dem Laufen und Gehen, den verschiedenen Sprüngen und Würfen sowie dem Mehrkampf. Die beiden Fachreferenten gingen auf organisatorische Gesichtspunkten und auf wichtige Sicherheitsaspekte ein. Nach der neunstündigen Schulung und dem Abschlusstest gab es für die beiden Referenten viel Lob: „Es war zwar sehr viel und fordernd,  aber wir sind richtig gut auf unsere zukünftigen Aufgaben als Kampfrichter vorbereitet worden“, so das Fazit der Teilnehmer.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

An den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugendklassen U16 bis U20 in Leverkusen nahmen von der LG Steinlach-Zollern Nina Richter (W14) und Leonie Schinko (WU20) teil. Wurfspezialist Clesio de Carvalho, der ebenfalls die Qualifikationsnorm erfüllt hatte, verzichtete nach einer langen, erfolgreichen Saison auf einen Start und verabschiedete sich schon vorher in den wohlverdienten Urlaub. Die beiden LGSZ-Siebenkämpferinnen reisten nach ihren bisherigen Saisonleistungen jeweils auf Rang 5 der Meldeliste an. Nina Richter absolvierte dann bei ihren ersten deutschen Meisterschaften einen unheimlich souveränen Wettkampf, lieferte exakt zum Saisonhöhepunkt Topleistungen ab und gewann mit einer eindrucksvollen Leistungssteigerung von knapp 200 Punkten die Silbermedaille. Leonie Schinko musste sich nach einem Wettkampf mit Höhen und Tiefen mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.

Für Nina Richter ging es bei den W14 zuerst über die 80m Hürden. Nach einem verhaltenen Start kam sie zur Mitte des Rennens ordentlich in Fahrt. Mit 12,60s blieb sie trotz starken Gegenwinds von knapp 3m/s nur eine Zehntel über ihrer Bestmarke. Die Mössingerin im LGSZ-Trikot reihte sich damit als Zehnte im 40-köpfigen Starterfeld ein. Beim anschließenden Weitsprung hatten alle Springerinnen mit dem stark wechselnden Wind zu kämpfen. Die LGSZ-Athletin ließ sich davon nicht beirren und setzte im ersten Versuch einen gültigen Sprung. Sie sprang zwar vor dem Brett ab, hatte aber mit 4,85m schon ein solides Ergebnis stehen. Auch ein völlig verunglückter zweiter Versuch brachte sie nicht aus dem Konzept.

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Vielmehr flog sie im finalen Versuch sogar auf 5,17m hinaus, womit sie ihre persönliche Bestleistung (PB) um zwei Zentimeter verbesserte. Beim Speerwurf, in den die wurfstarke Mehrkämpferin nach guten Trainingsleistungen mit einigen Hoffnungen gegangen war, verlief nur das Einwerfen mit Weiten zwischen 35m und 38m wunschgemäß. Im Wettkampf traf Nina Richter den Speer in keinem der drei Versuche mehr richtig. Ihre beste Weite von 33,38m brachte sie in der Zwischenwertung des Siebenkampfes dennoch auf Rang 6 nach vorne. Zum Abschluss des ersten Tages im Hochsprung übersprang die aktuelle württembergische Siebenkampfmeisterin alle Höhen ohne Probleme im ersten Versuch. Bei 1,49m setzte dann aber ein heftiger abendlicher Regenguss ein, der eine 45-minütige Unterbrechung notwendig machte. Erfreulicherweise knüpfte Nina Richter bei diesen schwierigen Bedingungen fast nahtlos wieder an ihren überzeugenden Auftritt an. Nachdem sie 1,49m im zweiten Versuch und 1,52m im dritten Versuch erfolgreich bewältigte, übersprang sie die neue PB von 1,55m sogar gleich im ersten Versuch. Als bei 1,58m dann die Latte auch noch liegen blieb, übernachtete die DM-Debütantin sogar auf dem zweiten Rang in der Gesamtwertung.

Zum Auftakt des zweiten Tages über die 100m hatten alle Athletinnen mit Gegenwind zu kämpfen. Nina Richter lief mit 13,56s ein solides Rennen und musste nur eine der sprintstarken Athletinnen im Gesamtklassement an sich vorbeiziehen lassen. Im nachfolgenden Kugelstoßen gelang der württembergischen Hallenmeisterin in dieser Disziplin ein bravouröser Auftakt. Gleich im ersten Versuch stieß sie mit 11,03m über die 11m-Marke hinaus und ließ danach sogar noch zwei PB mit 11,28m und 11,49m folgen. Damit hatte sie sich vor dem abschließenden 800m-Lauf wieder auf Rang 2 geschoben und sich ein gutes Polster auf die nachfolgenden Plätze verschafft. Der Rückstand zur führenden Sophie Zamzow aus Neubrandenburg war mit 20 Sekunden bei den abschließenden 800m im Normalfall nicht mehr wettzumachen. Die LGSZ-Athletin kontrollierte in der ersten Runde das Feld im Lauf der Bestplatzierten und forcierte in der zweiten Runde das Tempo. Sie gewann diesen Lauf dann auch in 2:37min, konnte aber nicht ganz in den Bereich ihrer PB von 2:29min hineinlaufen. Dafür hatte dieser fordernde zweitägige Wettkampf offensichtlich zuvor schon „zu viele Körner gekostet“. Dennoch hatte Nina Richter damit hervorragende 3.720 Punkte gesammelt und sich bis auf 25 Punkte an die Führende herangeschoben. Freudestrahlend ließ sie sich im Anschluss bei der Siegehrung die Silbermedaille für die deutsche Vizemeisterschaft im Siebenkampf der W14 umhängen. Gleichzeitig hat sie auch den Kreisrekord um 9 Zähler verbessert, den keine Geringere als ihre Vereinskameradin Sandrina Sprengel im Jahre 2018 aufgestellt hatte.

Leonie Schinko hatte beim Auftakt der U20 über 100m Hürden durch den starken Gegenwind an den letzten Hürden zu kämpfen. Dennoch kam sie in guten 14,46s ins Ziel und reihte sich „planmäßig“ auf Rang 5 ein. Im Hochsprung streute die 19-jährige Physikstudentin schon ab ihrer Anfangshöhe von 1,59m immer wieder Fehlversuche ein. Gute 1,68m übersprang sie dann aber deutlich im dritten Versuch. Auch über 1,71m war der dritte Versuch dann wieder ein sehr guter, bei dem die Latte doch noch herunterfiel. Die LGSZ-Athletin war weiterhin auf PB-Kurs (5266 Punkte). In den ersten beiden Versuchen im Kugelstoßen blieb Leonie Schinko fast einen Meter unter ihrer PB von 11,40m. Im dritten Versuch konnte sie sich noch auf 10,84m steigern, womit sie einen kleinen Dämpfer hinnehmen musste. Leider brachte auch der 200m-Lauf bei knapp 2m/s Gegenwind noch keine Trendwende. 26,01s liegen fast eine Sekunde über PB. Auch wenn Leonie Schinko damit vom Bestleistungskurs abgekommen war, ging sie weiter auf Rang 5 liegend in den zweiten Tag. Beim Weitsprung kam sie leider mit keinem ihrer Anläufe annähernd aufs Brett und musste sich mit 5,34m begnügen – fast einen halben Meter unter ihren Möglichkeiten. Der Speerwurf mit 35,47m bedeutete eine gewisse Stabilisierung. Da auch bei den Wettbewerberinnen nicht alles planmäßig verlaufen war, lag die Ex-Ansbacherin vor dem abschließenden 800m-Lauf nur knapp hinter dem Bronzerang. Leonie Schinko folgte dem forschen Auftakttempo ihrer direkten Konkurrentin, einer starken 800m-Läuferin. Auf den letzten 150 Metern musste Leonie Schinko abreißen lassen. Ihre Beine waren komplett übersäuert. Nach 2:29min hatte sie sich mit 5.046 Punkten den vierten Rang im Siebenkampf der U20 gesichert – dieselbe Platzierung wie schon bei den deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Sandra Holzer | LA Aktuelles

Mössingen – Früh am Samstagmorgen füllte sich das Ernwiesen-Stadion in Belsen mit Leben: Die LG Steinlach-Zollern hatte im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Mössingen zum Dreikampf-Wettkampf eingeladen – und ca. 35 motivierte Kinder folgten dem sportlichen Ruf.

Mit viel Schwung und Begeisterung machten sich die jungen Athletinnen und Athleten an die klassischen Disziplinen der Leichtathletik. Ob beim Sprint, Weitsprung oder Ballwurf – ergänzt durch weitere Stationen mit Medizinballstoßen und Pendelstaffel, überall wurde angefeuert, mitgefiebert und vor allem mit viel Freude gekämpft. Die Kinder gaben alles – ganz gleich, ob sie zum ersten Mal bei einem Leichtathletik-Wettkampf dabei waren oder schon Erfahrung mitbrachten.

In jeder Altersklasse wurden am Ende die besten drei Mädchen und die besten drei Jungen des Tages ausgezeichnet. Ganz wie bei einem echten Wettkampf ging es um Bronze, Silber und Gold. Auch diejenigen, die nicht auf dem Siegerpodest standen, gingen nicht leer aus: für alle gab es Trinkbecher zur Erinnerung, sowie kleine Trostpreise. Der eigentliche Gewinn war für viele: der Spaß an der Bewegung, das Miteinander und die stolze Erkenntnis, was man alles schaffen kann, wenn man sich traut, über sich hinauszuwachsen.

Als besonderen Highlight gab es für alle Teilnehmenden zum Schluss noch eine handsignierte Autogrammkarte von Sandrina Sprengel, der frisch gekürten Deutschen Meisterin im Siebenkampf – die zugleich ein echtes Eigengewächs der LG Steinlach-Zollern e.V. ist.

Die LG Steinlach-Zollern zeigte mit seinem engagierten Team und mit dieser Aktion wieder einmal mehr, wie Kinder spielerisch und mit guter Betreuung für den Sport begeistert werden können, – besonders, wenn der Teamgeist und die Freude am Mitmachen im Vordergrund stehen.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Kinder für Ihre Begeisterung und ihren großartigen Einsatz- und ganz besonders an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die dieser schöner, kurzweiliger Vormittag nicht möglich gewesen wäre.

Für alle ein rundum gelungener Vormittag, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt – nicht nur wegen der Medaillen, sondern wegen der vielen strahlenden Gesichter.

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Martin Grundmann | LA Aktuelles

Nachdem sich Kelson de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern Mitte Juli bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum mit 57,77m im Diskuswurf der U20 souverän den Meistertitel und damit die Qualifikation zur U20-EM sicherte, war er sehr zuversichtlich im Hinblick auf dieses Saison-Highlight im finnischen Tampere. Konnte er doch bei den nationalen Titelkämpfen erstmals seit längerer Zeit wieder weitgehend schmerzfrei werfen, nachdem sich der fünfmalige deutsche Jugendmeister seit fast zwei Jahren mit Verletzungsproblemen herumschlagen musste. 

Doch in der finalen Vorbereitungsphase auf die Europameisterschaft im Bundesleistungszentrum Kienbaum (Brandenburg) traten neue Probleme auf. Der Hüftbeuger war es dieses Mal, der dem Zwei-Meter-Modellathleten Sorgen bereitete. Trotz aller Bemühungen der Mediziner und Physiotherapeuten der Nationalmannschaft konnte der LGSZ-Athlet in Finnland die Hüfte nicht richtig belasten und somit die Drehung beim Diskuswurf nur unzureichend ausführen. In Folge dessen landeten alle seine drei Würfe im Qualifikationswettkampf im Netz und mussten folglich ungültig gegeben werden. Das war sehr schade, hätten doch schon 53m-Weiten fürs Finale der besten Zwölf ausgereicht.

„Ich muss diese zwei Seuchenjahre jetzt abhaken und auf eine neue Chance dann bei der U23-EM in zwei Jahren hinarbeiten“, richtete Kelson de Carvalho den Blick nach vorne.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Die bisherige Freiluftsaison war für Sandrina Sprengel von der LG Steinlach-Zollern nicht besonders erfreulich verlaufen. Beim Saisoneinstieg im Mai zog sich die deutsche Siebenkampf-Meisterin beim Deichmeeting in Neuwied eine Oberschenkelverletzung zu, die einen Start beim Weltklasse-Meeting in Götzis oder auch beim Internationalen Mehrkampf-Meeting in Filderstadt verhinderte. Dadurch konnte sie sich auch nicht für den ursprünglich geplanten Saison-Höhepunkt, die U23-Europameisterschaft im norwegischen Bergen, qualifizieren. Aber Anfang Juli deutete sie bei den deutschen U23-Meisterschaften mit Weitsprung-PB an, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. Nun einen Monat später feierte sie bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Aktiven in Dresden ein fulminantes Comeback.

Bei regnerischen Bedingungen am ersten Tag hatte die noch amtierende U20-Europameisterin über die 100m Hürden einen Auftakt nach Maß hingelegt. Mit 13,57s blieb sie nur sieben Hundertstel über PB. Die 1,74m im Hochsprung waren in Ordnung, auch wenn sich die LGSZ-Athletin nach eigenen Worten eher „eine hohe 70er-Leistung“ vorgenommen hatte. Beim Kugelstoßen flog ihre Kugel auf die neue Freiluftbestleistung mit 13,91m und über die abschließenden 200m sprintete sie nach ordentlichen 24,36s über die Ziellinie. Dabei ging ihr nach sehr gutem Start auf der Zielgerade noch etwas die Puste aus. Damit lag sie nach dem ersten Tag mit einem Vorsprung von über 200 Punkten in Führung und hatte sich eine sehr vielversprechende Ausgangsbasis für den zweiten Tag geschaffen. 

Am zweiten Tag bewies Sandrina Sprengel dann zu Beginn im Weitsprung Nervenstärke. Nach einem sehr weiten, aber knapp übertretenen ersten Versuch begann es vor ihrem zweiten Versuch zu regnen. Zudem „streikte“ die Kameratechnik zur Kontrolle der erlaubten Absprungzone einige Minuten. Die Grosselfingerin im Trikot der LGSZ musste warten. Sie blieb aber fokussiert und traf dieses Mal das Brett ziemlich genau. Es ging ein Raunen durch die über 6000 Zuschauer im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion, gefolgt von tosendem Applaus, als die Weite von 6,42m auf der Anzeigetafel erschien. Als in der folgenden Disziplin ihr Speer auch gleich im ersten Versuch noch auf eine neue persönliche Bestmarke von 47,84m hinaussegelte, riss Sandrina Sprengel die Arme in die Höhe; wohlwissend, nun eine optimale Ausgangssituation für die WM-Qualifikation geschaffen zu haben. Im abschließenden 800m-Lauf blieb sie in 2:18,96min nur eine halbe Sekunde über PB und hatte schlußendlich mit hervorragenden 6.315 Punkten sogar eine neue persönliche Bestmarke erzielt. Dies bedeutete die überlegene Titelverteidigung im Siebenkampf der Frauen für die 21-jährige, die nun mit dem Start bei der Weltmeisterschaft der Aktiven in Tokio planen kann – eine Premiere für Jemanden aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sie sei überglücklich und der Wettkampf vor dem tollen Publikum hätte ihr unheimlich viel Spaß gemacht, äußerte sie sich nach dem Wettkampf am Stadionmikrofon; und weiter: „Auf Tokio freue ich mich riesig. Ich wusste zwar, dass ich es schaffen kann, aber ich hatte nicht damit gerechnet.“

Herzlichen Glückwunsch zu dieser fantastischen Leistung! Interessante Eindrücke und viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften in Fernost!

Niklas Kretschmer | LA Aktuelles

Am 27. Juli fanden in Balingen die Meisterschaften der Region Achalm statt. Mit dabei waren acht Athleten der LG Steinlach-Zollern, die insgesamt fünf Titel einfahren konnten.

In der weiblichen Altersklasse U18 ging Letizia Keller in gleich vier Disziplinen an den Start. Mit dem Hochsprung startete sie in ihren Wettkampftag und konnte dort mit 1,35m ihre persönliche Bestleistung einstellen, was dank weniger Fehlversuche Platz 5 bedeutete. Im 100m Sprint zeigte die junge Athletin einen engagierten Lauf, der mit 13,68 Sekunden leicht über ihrer bisherigen Saisonbestmarke lag und ihr den dritten Platz in der Konkurrenz einbrachte. Eher ernüchternd war aus ihrer Sicht die Leistung im folgenden Kugelstoßen, wo sie mit Problemen in der Stoßtechnik zu kämpfen hatte und somit Platz 4 und eine Weite von 9,31m erreichte. Jedoch war ihre Unzufriedenheit schnell vergessen, denn in ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung, platzte direkt im ersten Versuch ein langanhaltender Knoten. Letizia Keller sprang eine neue persönliche Bestleistung von 5,14m, womit sie nicht nur zum ersten Mal die 5m-Marke knacken konnte, sondern auch mit 25cm Abstand den ersten Regionalmeistertitel ihrer Karriere holte.

Zwei neue persönliche Bestleistungen stellte in drei Starts Arda Cep in der männlichen Jugend U18 auf. Der junge Athlet, der erst seit diesem Jahr Wettkämpfe bestreitet, hatte im Weitsprung zwar mit Anlaufproblemen zu kämpfen, schaffte es aber trotzdem bei nur zwei gültigen Versuchen seine Bestmarke auf 3,75m zu verbessern, was an diesem Tag Platz 5 bedeutete. Genauso gut lief der 100m Sprint für ihn. Hier landete er mit einem starken Lauf und neuer persönlicher Bestleistung von 15,50 Sekunden auf Platz 9. Wie auch seine Trainingskollegin, hatte Arda Cep an diesem Tag nur das Kugelstoßen zu bemängeln, wo er mit 8,44m zwar einen guten zweiten Platz erreichte, jedoch etwas unter seinen Möglichkeiten und Vorstellungen zurückblieb.

Im Weitsprung der Männer versprachen sich die drei LGSZ-Athleten Dominic Ilgner, Niklas Gartmann und Niklas Kretschmer anhand voriger Trainingseinheiten gute Ergebnisse, jedoch fanden sie alle nicht richtig in den Wettkampf hinein und blieben unter ihren Möglichkeiten. Mit 6,04m konnte Niklas Kretschmer den Wettkampf für sich entscheiden und den ersten Regiotitel des Tages einfahren, blieb aber über einen halben Meter unter seiner bisherigen Saisonbestleistung zurück. Knapp dahinter auf Rang 2 ordnete sich Niklas Gartmann ein, der mit 5,96m zwar an seiner persönlichen Bestmarke kratzte, aber knapp die erwarteten 6m verpasste. Dominic Ilgner, der in Balingen seinen ersten Wettkampf in dieser Freiluftsaison bestritt, beschloss den Wettkampf mit einer Weite von 5,36m und Platz 7.
Im anschließenden 100m Sprint trat erneut Niklas Kretschmer an, der durch einen guten Lauf mit einer neuen Saisonbestleistung von 11,82 Sekunden und Platz 2 belohnt wurde.
Darauf folgte der Hochsprung, mit Dominic Ilgner, Niklas Gartmann und LGSZ-Veteran Maik Merle. Dominic Ilgner konnte die gute Technik, die er im Training zuletzt an den Tag gelegt hatte, leider nicht umsetzen, übersprang allerdings trotzdem eine Höhe von 1,60m. Dies bedeutete für ihn Rang 6 und die Einstellung seiner Vorjahresbestmarke. Nach einem technisch guten Einspringen gelang es Niklas Gartmann nicht, im Wettkampf daran anzuknüpfen. So musste er sich leider mit seiner Einstiegshöhe von 1,68m und dem dritten Platz zufriedengeben. Maik Merle stieg bei 1,77m erst spät in den Wettkampf ein, als bereits alle Konkurrenten ausgeschieden waren. Obwohl er danach alle Höhen erst im zweiten oder dritten Versuch meistern konnte, gelang ihm mit übersprungenen 1,86m und drei knappen Versuchen über 1,89m, was seine 8 Jahre alte Bestleistung übertroffen hätte, eine sehr starke Leistung und er wurde überlegen Regionalmeister.
Das abschließende Kugelstoßen, in dem gleich fünf Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start gingen, endete erneut mit einem Meistertitel. Niklas Kretschmer stieß das 7,26kg schwere Wettkampfgerät auf eine Weite von 12,56m und blieb damit an diesem Tag ungeschlagen. Finn Schulz schaffte es mit gutem Einsatz der Drehstoßtechnik, die Kugel auf 11,66m zu befördern, was für ihn eine neue persönliche Bestleistung und Platz 4 bedeuteten. Knapp dahinter auf Rang 5 landete Dominic Ilgner, der mit einer konstanten Serie und Endweite von 11,29m sehr zufrieden sein konnte. Maik Merle und Niklas Gartmann taten sich in diesem Kugelstoßwettkampf schwer, die jeweilige Stoßtechnik gut umzusetzen. So beendeten sie den Wettkampf mit 10,70m und 9,41m auf Rang 6 und 8.
Dominic Ilgner, Finn Schulz und Niklas Gartmann mussten aufgrund einer Zeitplankollision ihren Kugelstoßwettkampf kurzzeitig unterbrechen, denn sie traten mit Trainingspartner Aaron Kommer als 4x100m-Staffel an. Obwohl diese Staffel recht spontan entstanden war, zeigten die vier Athleten sehr saubere Wechsel und konnten mit 45,21 Sekunden nicht nur den Regionalmeistertitel einfahren, sondern brachen zudem noch den vorherigen Vereinsrekord um 0,01 Sekunden.

Am Ende dieses erfolgreichen Wettkampftages standen für die Athleten damit fünf Disziplinsiege zu Buche und sieben der acht angetreten Athleten konnten sich zu Regionalmeistern krönen.

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Niklas Kretschmer | LA Aktuelles

Am Wochenende vom 02.-03. August fanden in Regensburg die Oberpfalzmeisterschaften im Mehrkampf statt. Diesen auch für andere Bundesländer und Regionen offenen Wettkampf nutzten sieben Athleten der LG Steinlach-Zollern, um ihre Saison ausklingen zu lassen.

Mit dem gesetzten Ziel, seit langer Zeit wieder einen Siebenkampf zu beenden, ging in der weiblichen Jugend U18 Leyla Becker an den Start. Die junge Athletin, die in dieser Saison leider viele verletzungsbedingte Trainingsausfälle zu verzeichnen hatte, war zwar den gesamten ersten Wettkampftag von Schwindelgefühlen geplagt, zeigte aber dennoch einen sehr engagierten Wettkampf. Mit 19,37 Sekunden über die 100m Hürden, 1,34m im Hochsprung, 7,50m im Kugelstoßen und einer Zeit von 30,47 Sekunden im abschließenden 200m Sprint blieb sie hinter ihren Ansprüchen zurück, was durch den längeren Ausfall jedoch zu erwarten war. Am zweiten Tag stieg Becker mit 4,31m im Weitsprung und somit der drittbesten Weite der Konkurrenz in den Wettkampf ein. Im darauffolgenden Speerwurf gelang es ihr, ihre vorherige persönliche Bestmarke mit jedem Versuch weiter zu steigern und ging mit erfreulichen 19,39m aus dem Wettkampf. Zum Abschluss des Siebenkampfes stand dann noch der 800 Meter-Lauf auf dem Programm. Nachdem sie die erste Runde in einer sehr aussichtsreichen Zeit absolvierte, machten sich die Schwindelgefühle, die sie den gesamten Wettkampf begleiteten, nach 500m bemerkbar, sodass es aussah als müsse sie den Lauf frühzeitig abbrechen. Nach einer kurzen Pause setzte sich die willensstarke Athletin aber wieder in Bewegung und kämpfte sich in 3:50,02min über die Ziellinie. Damit gelang es Leyla Becker unter harten Bedingungen den ersten Siebenkampf seit über drei Jahren zu beenden und sie landete mit 2.325 erreichten Punkten auf dem 6. Platz der Konkurrenz.

In der männlichen Jugend U18 starteten mit Arda Cep und Dieudonne Ngon zwei Athleten der LG Steinlach-Zollern in den ersten Wettkampftag. Arda Cep, der mit diesem Fünfkampf seinen ersten Mehrkampf überhaupt bestritt, zeigte einen engagierten Lauf über die 100m und kam in 15,75 Sekunden ins Ziel. Im Weitsprung blieb er ebenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten und sprang eine Weite von 3,56m. Auch im Kugelstoßen blieb er absolut im Soll und wuchtete die 5kg schwere Kugel auf 8,31 Meter. Zum ersten Mal überhaupt bestritt er im Rahmen dieses Mehrkampfes einen Hochsprungwettkampf und übersprang erfolgreich eine Höhe von 1,19 Metern. Den abschließenden 400 Meter-Lauf absolvierte Arda Cep in 81,31 Sekunden, was ihn den erfolgreich absolvierten Fünfkampf mit 816 Punkten abschließen ließ.
Sein Trainingskollege Dieudonne Ngon vollbrachte es an diesem Tag, in vier der fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen aufzustellen. Direkt in der ersten Disziplin, dem 100m Sprint, schraubte er seine vorherige Bestleistung um über zwei Zehntel nach unten und kam in 11,84 Sekunden ins Ziel. Auch im darauffolgenden Weitsprung bestätigte er seine starke Form und verbesserte seine PB um 20cm auf 5,96m, der besten Weite der Konkurrenz. Im anschließenden Kugelstoßen musste der 16-jährige Athlet jedoch Federn lassen, denn durch Schwierigkeiten mit der Stoßtechnik blieb er mit 6,72m deutlich unter seinem eigentlichen Leistungsvermögen. Davon unbeirrt ging er in den Hochsprung, wo gleich die nächste Bestleistung folgen sollte. Mit für ihn sehr guten Sprüngen schaffte es Dieudonne Ngon über eine Höhe von 1,61m. Beflügelt von den starken Ergebnissen des Tages ging er die abschließenden 400m sehr engagiert an und erzielte auch hier eine neue Bestleistung, 55,75 Sekunden. Damit übernachtete Ngon im Rahmen des Zehnkampfes auf Platz 1 mit einer Leistung von 2.593 Punkten.
Wohl ausgeruht startete der zweite Tag wie der erste aufgehört hatte. Mit einer Zeit von 19,02 Sekunden über die 110m Hürden stand die fünfte persönliche Bestleistung des Wettbewerbs fest. Im Diskuswurf zeigte er mit der 1,5kg Scheibe ordentliche Würfe und erreichte eine Weite von 25,05 Metern. Unzufrieden ging der junge Athlet jedoch aus seiner Lieblingsdisziplin, dem Stabhochsprung, hervor. Mit übersprungenen 2,60m und Problemen in Anlauf und Absprung blieb er leider unter seinen Möglichkeiten. Der anschließende Speerwurf lief für seine Verhältnisse recht ordentlich, sodass 30,68m für ihn zu Buche standen. Nun standen nur noch 1500 Meter zwischen ihm und einem abgeschlossenen Zehnkampf. Engagiert ging er den Lauf an, mit dem Ziel, die 5 Minuten-Marke zu knacken. Gegen Ende des Laufes fehlte ihm jedoch etwas die Tempohärte, sodass er mit 5:09,32min nahezu exakt seine persönliche Bestleistung einstellte. Am Ende erreichte er mit 4.472 Punkten eine neue Zehnkampf-Bestleistung und erkämpfte sich Platz 2 in der Konkurrenz.

Ebenfalls in den Zehnkampf starteten vier Männer der LGSZ: Dominic Ilgner, Finn Schulz, Niklas Gartmann und Niklas Kretschmer. Alle vier stiegen über die 100m gut in den Wettkampf ein. So erreichten Schulz, Kretschmer und Ilgner Saisonbestleistungen mit 11,64 Sekunden, 11,85 Sekunden und 11,94 Sekunden. Für Niklas Gartmann ging mit 11,83 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestleistung in die Wertung ein. Im folgenden Weitsprung blieben Ilgner, Gartmann und Kretschmer im erwarteten Bereich und erreichten jeweils 5,42m, 5,91m und 6,33m. Finn Schulz konnte diesmal leider nicht an seine starke Weitsprungleistung aus dem vorherigen Zehnkampf anschließen und blieb mit 6,09m deutlich unter seinen Erwartungen. Das Kugelstoßen verlief für die vier Athleten eher durchwachsen. Am Ende stand jedoch für jeden eine Leistung zu Buche, mit der er sich zufriedengeben konnte. So beförderten Kretschmer, Ilgner, Schulz und Gartmann die 7,26kg schwere Kugel auf 12,52m, 11,17m, 11,06m und 9,36m. Die vierte Disziplin des Tages war der Hochsprung, welcher leider zur letzten Disziplin von Niklas Gartmann werden sollte. Der Athlet, der erst seit diesem Jahr in der Männerklasse startet, ging bereits mit einigen Muskelbeschwerden in den Wettkampftag, welche beim Hochsprung so stark wurden, dass er nicht mehr abspringen konnte und den Wettkampf somit beenden musste. Für Dominic Ilgner verlief der Hochsprung überaus erfreulich. Mit technisch guten Sprüngen gelang es ihm, seine vier Jahre alte Bestmarke von 1,70m einzustellen und sogar fast noch zu verbessern. Auch Schulz und Kretschmer zeigten im Hochsprung ihre wieder aufsteigende Form und erreichten mit 1,73m und 1,79m zufriedenstellende Ergebnisse. Der Abschluss des ersten Tages war auch bei den Männern der 400 Meterlauf. Durch das intensive Training der letzten Wochen motiviert, gingen die drei Athleten erwartungsvoll in den Lauf. Jedoch blieben alle drei deutlich unter ihren Erwartungen zurück. So sprintete Finn Schulz zu einer Zeit von 52,97 Sekunden, Niklas Kretschmer zu 54,56 Sekunden und bei Dominic Ilgner blieb die Uhr nach 57,71 Sekunden stehen. Mit einem teils durchwachsenen, aber insgesamt soliden Tag ging es für die drei Athleten ins Hotel, um am zweiten Tag wieder voll anzugreifen.
Das gelang den Dreien auch sehr gut. Nach einem Regenschauer ging es ohne viel Vorbereitungszeit in den 110m Hürdenlauf. Hier betätigte Niklas Kretschmer seine persönliche Bestleistung aus dem letzten Zehnkampf mit einer Zeit von 16,09 Sekunden. Finn Schulz kam nach einem ebenfalls guten Rennen in 16,18 Sekunden ins Ziel. Dominic Ilgner musste nach der zweiten Hürde leider aus dem 3-Schritt-Rhythmus in den langsameren 5er-Rhythmus wechseln, so erreichte er das Ziel in 19,87 Sekunden, was dennoch eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Im noch vom Regen nassen Diskusring hatten die drei Athleten anschließend Probleme, die Drehwurftechnik richtig umzusetzen. Sie schafften es jedoch, sich im Wettkampf zu akklimatisieren und so schleuderten Schulz und Kretschmer die 2kg-Scheibe auf 35,57m und 42,02m. Ilgner schaffte es trotz der widrigen Bedingungen sogar, mit 34,39m eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes stellte der anschließende Stabhochsprung für die guten Springer Schulz und Kretschmer eine Herausforderung dar. Denn zwischen dem Einspringen und ihrem ersten Wettkampfsprung vergingen fast zwei Stunden. So kam es dann, dass Finn Schulz trotz sehr guten Einspringens seine Einstiegshöhe von 3,80m nicht überspringen konnte und mit 0 Punkten aus diesem Wettbewerb ausschied. Bei seinem ersten und dritten Versuch kam er mit seinem Anlauf deutlich über seine Absprungmarke, sodass er beim Absprung am Stab abrutschte, und im zweiten Versuch startete er den Anlauf versehentlich von der falschen, gleichfarbigen Markierung, wodurch der Absprung vorne überhaupt nicht passte. Für Dominic Ilgner und Niklas Kretschmer lief der Stabhochsprungwettkampf deutlich erfreulicher. Ilgner schaffte es mit zunehmend besseren Sprüngen, seine Vorjahresbestleistung von 3,10m einzustellen, und Kretschmer bestätigte mit übersprungenen 4,40m seine Leistung aus dem vorherigen Zehnkampf.
Trotz des sogenannten Salto Nullo war Finn Schulz entschlossen, den Zehnkampf zu Ende zu bringen. Diese Entscheidung sollte im anschließenden Speerwurf direkt belohnt werden. Mit 49,20m warf er den 800g Speer so weit wie noch nie, neue persönliche Bestleistung. Auch Niklas Kretschmer zeigte ordentliche Würfe und konnte mit einer Endweite von 53,59m zufrieden sein. Nach Problemen, den Speer in den ersten beiden Versuchen im gültigen Wurfsektor unterzubringen, schaffte es der nervenstarke Dominic Ilgner in seinem dritten und letzten Versuch, den Speer auf 37,72m zu befördern, was für ihn der weiteste Wurf jemals innerhalb eines Zehnkampfes war.
Somit stand für die drei Athleten nur noch der abschließende 1500 Meterlauf an. Jedoch ließ der Start aufgrund von Auswertungs- und Lichtproblemen, die Sonne war bereits untergegangen, sehr lange auf sich warten, was der Konzentration und Vorbereitung der Athleten nicht zuträglich war. Als es endlich so weit war, liefen alle drei Athleten den Lauf sehr engagiert mit individuellen Zielen vor Augen an. Jedoch zeigten sich die langen zwei Wettkampftage und die mittlerweile kalten Bedingungen, sodass alle drei deutlich hinter dem zurückblieben, was sie sich vorgenommen hatten. Finn Schulz beendete den Lauf als Sieger in einer Zeit von 4:55,90min. Dahinter kam in 4:58,53min Niklas Kretschmer ins Ziel und zuletzt Dominic Ilgner in 5:21,76min.
Auch wenn die letzte Disziplin einen faden Beigeschmack hinterließ, so blieben für die drei Athleten zufriedenstellende bis sehr zufriedenstellende Ergebnisse stehen. Niklas Kretschmer konnte abermals seine zurückerlangte Form bestätigen und blieb mit 6.584 Punkten und Platz 1 erneut knapp unter der diesjährigen A-Norm für die deutschen Meisterschaften. Dominic Ilgner gelang es mit vielen starken Leistungen seine Zehnkampfbestleistung um über 200 Punkte auf 4.864 Punkte zu steigern und erreichte Rang 6. Für Finn Schulz standen nach zwei, auch mental sehr anspruchsvollen Tagen 5.579 Punkte in der Wertung, was für ihn Platz 3 bedeutete.

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Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den baden-württembergischen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Ulm ging Leonie Schinko, die vor der Saison vom TV Ansbach zur LG Steinlach-Zollern wechselte, aufgrund ihrer Vorleistungen als Favoritin im Vier- und Siebenkampf bei den U20 an den Start.

Eine Schrecksekunde gab es dann für sie gleich in der ersten Disziplin – 100m Hürden. Nach einem guten Lauf blieb sie an der achten Hürde mit dem Nachziehbein hängen, kam ins Straucheln und konnte nur mit Mühe einen Sturz über die letzte Hürde verhindern. Unter diesen Umständen konnte die starke Hürdensprinterin mit 14,76s noch zufrieden sein, auch wenn sie eigentlich deutlich schneller laufen wollte. Im Hochsprung zeigte Leonie Schinko gute Nerven, als sie 1,64m im dritten Versuch überquerte. Die folgenden 1,68m übersprang sie dann gleich im ersten Versuch und hatte somit ein gutes Resultat zu Buche stehen. 

Beim Kugelstoßen steigerte sie sich von Versuch zu Versuch und erzielte im dritten mit 11,40m sogar eine neue persönliche Bestleistung (PB) mit der 4kg-Kugel. Mit dem Abschluss über 200m in 25,69s war die Führende des ersten Tages und damit Vierkampfsiegerin nicht ganz zufrieden, konnte sich aber auch nicht so richtig erklären, warum der Lauf nicht schneller war.

Am zweiten Tag brauchte Leonie Schinko wieder etwas beim Weitsprung, um in den Wettkampf reinzukommen. Ähnlich wie beim Kugelstoßen brauchte sie den letzten Versuch, um sich dann noch auf gute 5,67m zu steigern. Beim Speerwerfen hatte sie anfangs etwas Pech. Ihr erster Versuch flog sehr weit, leider hatte sie aber knapp übertreten. Danach erzielte sie aber auch noch ordentliche 36,93m. Als sie die 800m mit 2:24,81s fast noch in PB absolvierte, hatte sie insgesamt 5.266 Punkte gesammelt und damit eine neue PB im Siebenkampf aufgestellt. In der Meisterschaftswertung hatte sie knapp 400 Punkte Vorsprung und blickt optimistisch auf die deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften, die in einem Monat in Leverkusen stattfinden.

2025 07 27 Leonie Schinko BW MK Ulm Portraet
Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zum diesjährigen VR-Regionalfinale Nordost der U12 (einem von zwei Finals auf württembergischer Ebene) machten sich in diesem Jahr wegen des ungünstigen Termins nur zwei Kids der LG Steinlach-Zollern auf den Weg nach Weil der Stadt. Prinzipiell hatten sich die jeweils 30 Besten der 10- und 11-jährigen Mädchen und Jungs qualifiziert. Alle teilnehmenden Kinder bekamen zu Beginn ein VR-Shirt und sind in diesem Shirt gemeinsam ins Stadion eingelaufen. Zu absolvieren waren dann beim Regionalfinal-Wettkampf ein 50 m Sprint, Schlagballwurf, Weitsprung, 40m Hürdenlauf sowie ein abschließender 800m Lauf.

Bei den M10 Jungs ging Linus Kopp an den Start, nachdem er beim KSK-Talentsportfest in Belsen die zweitbeste Punktzahl der Jungs M10 erreicht hatte. Er unterstrich im 50m Sprint in guten 8,1s seine Sprintfähigkeiten. Im Ballwurf, keiner Lieblingsdisziplin des Ofterdingers, konnte er sich auf ordentliche 27,5m verbessern. Die 40m Hürden bewältigte er bei seiner Premiere bravourös in 8,11s, was ihm erneut einen Mittelfeldplatz einbrachte. Im Weitsprung war Linus etwas enttäuscht. Mit 3,43m kam er zwar auf den 12. Rang, blieb aber unter seinen Möglichkeiten. Nach 3:25min über 800m hatte er insgesamt 1.493 Punkte gesammelt und den 14. Gesamtrang erzielt.

Bei den M11 ging Kreismeister Louis Schäfer an den Start. Im 50m-Sprint erzielte er mit 8,0s die siebtschnellste Zeit. Dabei hatte sein Lauf etwas Pech, weil während des Rennens kurzzeitig ein extremer Gegenwind beeinträchtigte. Beim Ballwurf kam der Weilheimer auf gute 35,0m. Die 40m-Hürden sprintete er in guten 6,98s. Pech hatte er beim Weitsprung. Bei seinen ersten beiden weiten Sprüngen hatte er jeweils knapp die Zone übertreten. Beim dritten und letzten war er erneut mit dem Anlauf ein ganzes Stück zurückgegangen, traf dieses Mal den Balken gut, sprang aber sehr vorsichtig, um nicht ganz aus der Wertung zu fallen. Mit 3,75m hatte Louis dann einige Punkt liegen gelassen. Nach 3:01min über 800m hatte Louis insgesamt 1.822 Punkte gesammelt und einen guten 11. Rang belegt.

Alle Teilnehmer durften sich am Schluss über Medaillen freuen. Die LG Steinlach-Zollern beglückwünscht Linus Kopp und Louis Schäfer zu ihren beachtlichen Platzierungen im Feld der Besten aus den Kreisen Tuttlingen, Rottweil, Zollernalb, Tübingen, Freudenstadt, Böblingen, Ludwigsburg, Heilbronn, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall und Öhringen.

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Martin Grundmann | LA Aktuelles

Doppel-Gold für Nina Richter und Clesio de Carvalho

Die zweitägigen württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der U16 im oberschwäbischen Weingarten litten in diesem Jahr unter Dauerregen am Samstag und zahlreichen Platzregen am Sonntag. Dennoch gab es erstaunliche Leistungen, auch vom LGSZ-Nachwuchs zu verzeichnen. Insgesamt gingen beachtliche sieben Medaillen auf deren Konto. Nina Richter und Clesio de Carvalho holten sich sogar gleich zwei Goldmedaillen im Vierkampf sowie im Sieben- bzw. Neunkampf. In der Teamwertung gingen drei Bronzemedaillen an die LGSZ – zwei Mal bei den Jungs in der Besetzung Clesio de Carvalho, Paul Zukunft, Noah Handte und Arthur Jenike und einmal bei den Mädchen mit Nina Richter, Miriam Dietrich, Melisa Beyhan Cep und Clara Schneiderhan.

Bei den U16-Mädchen war Nina Richter als eine der Favoritinnen in den Wettkampf der W14 gestartet. Am ersten Tag im Vierkampf blieb sie mit ihren Leistungen auch aufgrund der widrigen äußeren Bedingungen etwas unter ihren Erwartungen. Sie hatte ihre besten Ergebnisse mit 10,73m im Kugelstoßen und 1,48m im Hochsprung. Insgesamt lag sie am ersten Tag mit 1.991 Punkten zwar etwas unter ihrer persönlichen Bestleistung (PB), konnte sich aber dennoch über den württembergischen Meistertitel im Vierkampf bei den W14 freuen. Am zweiten Wettkampftag des Siebenkampfes startete sie im Speerwurf mit 31,70m als Tagesbeste, lief trotz des Regens gute 12,79s über 80m Hürden und steigerte sich nach starken 2:29,11min über die 800m im Siebenkampf auf hervorragende 3.565 Punkte und gewann ihren zweiten Meistertitel. Ein Blick auf die aktuelle deutsche Rangliste hilft, diese Leistung besser einzustufen, denn die LGSZ-Athletin schiebt sich damit auf Rang 6 vor. Auch ihre älteren Mannschaftskameradinnen der W15 lieferten im Vierkampf beachtliche Leistungen ab. Miriam Dietrich kam in allen Disziplinen in die Nähe ihre PB, so dass sie im Vierkampf mit 1.808 Punkten sogar eine neue persönliche Bestmarke setzen konnte und auf Rang 10 in der Einzelwertung kam. In sehr guter Form präsentierte sich Melisa Cep, die im Weit- und Hochsprung (mit 4,55m und 1,40m) sowie auch im Vierkampf mit 1.770 Punkten neue PB erzielte. Sie kam damit in der Einzelwertung auf Rang 14. Clara Schneiderhan erreichte ebenfalls im Hochsprung mit 1,32m eine PB und kam in der Einzelwertung auf Rang 19. In der Teamwertung konnten sich die LGSZ-Mädchen mit etwas Verzögerung sogar über eine überraschende Bronzemedaille freuen. Nachdem sie bei der offiziellen Siegerehrung noch mit einem minimalen Rückstand von ganzen sechs Zählern für den vierten Rang in der Teamwertung geehrt wurden, stellte sich anschließend ein Auswertungsfehler heraus, wodurch sie sich noch mit 5.588 Punkten auf den dritten Platz verbesserten. Nachdem Miriam Dietrich am zweiten Tag krankheitsbedingt ausgefallen war, verblieb bei den W15 nur noch Melisa Cep im „Rennen“ des Siebenkampfs. Sie setzte am zweiten Tag ihre guten Leistungen fort und konnte sich nach einer neuen 800m-Bestzeit von unter 3:00min über eine neue Siebenkampf-PB mit 2.971 Punkten freuen, die ihr nochmals Rang 14 in der Meisterschaftswertung einbrachten. „…Nina“: Nina Richter wurde im Vierkampf und im Siebenkampf württembergische Meisterin.

Bei den Jungs waren viele Augen auf den Ausflug des Wurfspezialisten Clesio de Carvalho zu den Mehrkämpfern gerichtet. Dass er aber auch in anderen Disziplinen ein beachtliches Niveau erreicht, konnte er schon am ersten Tag insbesondere mit der Tagesbestweite von 5,87m im Weitsprung beweisen. Als er in seiner Spezialdisziplin, dem Kugelstoßen, mit 17,08m seine Konkurrenten um fünf Meter und mehr übertrumpfte, war ihm auch der württembergische Meistertitel im Vierkampf mit 2.351 Punkten nicht mehr zu nehmen. Aber auch am zweiten Tag im Neunkampf, an dem technisch anspruchsvollere Disziplinen auf dem Programm stehen, überraschte der großgewachsene LGSZ-Athlet. Er sprintete starke 12,30s über 80m Hürden und übersprang mit viel Einsatz im Stabhochsprung 2,60m. Damit blieb er in Schlagdistanz zu den Mehrkampf-Spezialisten. Im Diskuswurf machte er als deutscher Rekordhalter, wie erwartet, Boden gut und ging sogar im Gesamtklassement in Führung. Mit einer willensstarken Leistung im 1000m-Lauf, gekrönt von einem fulminanten Schluss-Spurt, überquerte er in beachtlichen 3:22min die Ziellinie. Damit teilte er sich kurioserweise punktgleich mit Lasse Prestel von der LG Filstal den württembergischen Meistertitel. Beide erzielten exakt 5.105 Punkte und schieben sich in der nationalen Rangliste der M15 aktuell auf den 12. Platz. Bei den jüngeren M14 feierte Paul Zukunft ein überraschend starkes Comeback, nachdem er sich erst vor zwei Wochen bei den württembergischen Einzelmeisterschaften eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. Er erzielte zahlreiche PB - 100m (12,97s), Kugelstoß (8,08m), Hochsprung (1,52m), 80m Hürden (12,45s), Stabhoch (2,50m), Diskuswurf (27,71m) und 1000m-Lauf (3:28min). Damit sammelte er im Vierkampf 1.867 Punkte und im Neunkampf hervorragende 4.210 Punkte, die ihm jeweils in der Einzelwertung den siebten Rang einbrachten. Arthur Jenike hatte sich für den Vierkampf qualifiziert und kam dort mit 1.770 Punkten nahe an seine PB heran, was ihm Rang 12 einbrachte. Hervorzuheben sind seine 4,72m im Weitsprung. Noah Handte zeigte sich insbesondere am zweiten Tag des Neunkampfes in guter Verfassung, als er neue Bestmarken über die 80m Hürden, im Diskuswurf und über 1000m erzielte und wieder einmal mit 2,50m im Stabhochsprung überzeugen konnte. Damit steigerte er seine Neunkampf-PB deutlich auf 3.791 Punkte und platzierte sich auf Rang 13. Nach diesen guten Leistungen aller konnte sich das LGSZ-Team der Jungs im Vierkampf und im Neunkampf jeweils über die Bronzemedaille freuen.

„…Team Bronze“: (vlnr) Arthur Jenike, Paul Zukunft, Noah Handte und Clesio de Carvalho überzeugten sowohl mit ihren Einzelleistungen als auch in der Teamwertung.

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Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:

W14: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)

 Nina Richter – 1.991 Punkte (PB) – Württ. Meisterin
(13,73 sec – 4,56 m – 10,73 m – 1,48 m)

7-Kampf: ( + 80m Hürden - Speerwurf - 800m)

 Nina Richter – 3.565 Punkte (PB) – Württ. Meisterin
(13,73 sec – 4,56 m – 10,73 m – 1,48 m - 12,79 sec – 31,70 m – 2:29,11 min)

W15: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)

 Miriam Dietrich – 1.825 Punkte (PB) – Platz 10
(14,10 sec – 4,42 m – 8,85 m – 1,40 m)

 Melisa Beyhan Cep – 1.770 Punkte (PB) – Platz 14
(15,00 sec (PB) – 4,55 m (PB) – 8,77 m – 1,40 m (PB))

 Clara Schneiderhan – 1.572 Punkte (PB) – Platz 19
(15,88 sec – 3,85 m – 8,52 m – 1,32 m (PB))

7-Kampf: ( + 80m Hürden - Speerwurf - 800m)

 Melisa Beyhan Cep – 2.971 Punkte (PB) – Platz 14
(15,00 sec – 4,55 m (PB) – 8,77 m – 1,40 m (PB) - 15,60 sec – 22,00 m – 2:58,12 min (PB))

WU16: 4-Kampf-Mannschaft

LG Steinlach-Zollern – 5.588 Punkte – Platz 3
(Nina Richter 1.991 P. - Miriam Dietrich 1.825 P. – Melisa Beyhan Cep 1.770 P.)

M14: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)

Paul Zukunft – 1.867 Punkte (PB) – Platz 7
(12,97 sec (PB) – 5,02 m – 8,08 m (PB) – 1,52 m (PB))

Arthur Jenike – 1.770 Punkte – Platz 12
(13,64 sec – 4,72 m (PB) – 9,22 m – 1,40 m) 

Noah Handte – 1.608 Punkte – Platz 17
(14,55 sec – 4,32 m – 8,03 m – 1,44 m)

M15: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)

 Clesio de Carvalho – 2.351 Punkte (PB) – Württ. Meister
(12,60 sec (PB) – 5,87 m (PB) – 17,04 m – 1,56 m)

 MU16: 4-Kampf-Mannschaft

LG Steinlach-Zollern – 5.988 Punkte – Platz 3
(Clesio de Carvalho 2.351 P. – Paul Zukunft 1.867 P. - Arthur Jenike 1.770 P.)

M14: 9-Kampf: (+ 80m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1000m)

Paul Zukunft – 4.210 Punkte (PB) – Platz 7
(12,97 sec (PB) – 5,02 m – 8,08 m (PB) – 1,52 m (PB) - 12,54 sec (PB) – 27,71 m (PB) – 2,50 m (PB) – 25,67 m – 3:28,11 min (PB))

Noah Handte – 3.791 Punkte (PB) – Platz 13
(14,55 sec – 4,32 m – 8,03 m – 1,44 m - 14,64 sec (PB) – 26,73 m (PB) – 2,50 m – 26,97 m – 3:51,25 min (PB))

M15: 9-Kampf: (+ 80m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1000m)

 Clesio de Carvalho – 5.105 Punkte (PB) – Württ. Meister
(12,60 sec (PB) – 5,87 m (PB) – 17,04 m – 1,56 m - 12,30 sec (PB) – 57,12 m – 2,60 m (PB) – 34,09 m – 3:22,00 min (PB))

 MU16: 9-Kampf-Mannschaft

LG Steinlach-Zollern – 13.106 Punkte – Platz 3
(Clesio de Carvalho 5.105 P. – Paul Zukunft 4.210 P. - Noah Handte 3.791 P.)

 

 

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Für die württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend U16 in Stuttgart hatten sich elf Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern qualifiziert. Mit zwei kompletten Medaillensätzen und zwei vierten Rängen auf dem Konto kehrte der LGSZ-Nachwuchs erfolgreich aus der Landeshauptstadt zurück. Diese erfreuliche Bilanz wurde durch eine Oberschenkelverletzung von Paul Zukunft getrübt, die er sich gleich zu Beginn bei den Staffeln zugezogen hatte und damit weitere Starts unmöglich machte.

Im Mittelpunkt stand wieder einem Clesio de Carvalho (M15), der zuletzt mit Doppelsiegen bei den süddeutschen und deutschen Meisterschaften geglänzt hatte. Er holte sich erwartungsgemäß auch auf Landesebene die Doppelmeisterschaft. Mit sehr guten Weiten im Kugelstoßen (17,74m) und im Diskuswurf (59,90m) gewann der 15-jährige LGSZ-Athlet mit großem Vorsprung und unterstrich sein außergewöhnliches Talent in den Wurfdisziplinen. Clesio zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden, auch wenn nach dem Highlight der Deutschen Meisterschaften etwas die Luft raus war, wie er nach dem Wettkampf berichtete.

2025 07 21 WLV U16 Einzel Stuttgart Foto Clesio
OLYMPUS DIGITAL CAMERA Nina Richter (W14) lag im Speerwurf nach guten Würfen bis zum letzten Versuch mit 35,57m in Führung, bevor sie noch Lisa Bender vom TSV Baltmannsweiler mit einer 36er-Weite an sich vorbeiziehen lassen musste. Im Kugelstoßen gab es dann den nächsten Zweikampf zwischen den Beiden. Die LGSZ-Siebenkämpferin lag dabei mit guten 10,98m auf Rang zwei. Hatte dann aber im vierten und fünften Versuch zwei sehr weite Versuche, bei denen sie sich aber leider nicht im Ring halten konnte. Somit konnte sie ihre Konkurrentin nicht mehr einholen, die sich auf 11,59m gesteigert hatte. Über 80m Hürden lief Nina Richter in einem kontrollierten Vorlauf in 12,69s die drittschnellste aller Vorlaufzeiten. Auf das Finale verzichtete sie, weil es sich mit dem Kugelstoß-Finale überschnitt. Im Weitsprung kam sie mit 4,86m auf den vierten Rang; blieb damit aber etwas unter ihren Möglichkeiten. 

Tom Hoch hatte sich in allen drei Wurfdisziplinen qualifzieren können. Nachdem der Auftakt im Diskuswurf noch etwas holprig verlief: zwei ungültige und gerade noch die Qualifikation fürs Finale, konnte er sich im letzten Versuch mit neuer PB von 29,33m auf Rang 6 schieben. Im Kugelstoßen schob er sich von Versuch zu Versuch nach vorne und holte schließlich mit 10,26m noch Bronze. Eine weitere Bronzemedaille konnte er nach 36,47m im Speerwurf mit nach Hause nehmen. Arthur Jenike, der sich Kugelstoß und dem gleichzeitig stattfindenden Hochsprung an den Start hätte gehen dürfen, konzentrierte sich aufs Kugelstoßen und konnte sich dort deutlich steigern. Im letzten Versuch übertraf er mit 10,23m erstmals die 10m-Marke und rangierte damit ganz knapp hinter seinem Mannschaftskameraden Tom Hoch als Vierte. Noah Handte hatte sich für den Stabhochsprung nach deutlichen Fortschritten zuletzt im Training einiges vorgenommen. Nach gutem Einspringen und sicherem Bewältigen der Anfangshöhe von 2,50m begann alles planmäßig. Doch ganz überraschend warfen ihn dann plötzlich auftretende technisch Probleme bei 2,60m aus der Bahn und beendeten seinen Wettkampf abrupt, so dass er sich mit Rang 5 zufriedengeben musste. Lea Weithoffer übersprang im Hochsprung 1,40m und 1,45m ganz sicher. Beim ersten Versuch über 1,49m (wäre neue PB) riß sie die Latte knapp. Leider wurden bei den anschließenden 2 Staffelläufen der Hochsprung nicht kurz unterbrochen, so dass sie dann wieder bei 1,53m weiterspringen musste, aber diese für sie neue Dimension noch zu hoch war. So holte sie sich mit 1,45m einen guten 6. Rang. Hanna Schlaier konnte zum Saisonhöhepunkt bei den Landesmeisterschaften über 800m mit 2:37,56min eine neue persönliche Bestmarke erreichen und damit im starken Feld der W15 den 14. Rang belegen.

Bei den 4x100m-Staffeln zu Beginn der Veranstaltung ging die LG Steinlach-Zollern bei den MU16 in der Reihenfolge Noah Handte, Arthur Jenike, Tom Hoch und Paul Zukunft an den Start. Dabei hatten die Jungs jeweils etwas Schwierigkeiten mit dem richtigen Ablaufzeitpunkt bei den Wechseln. Als sich dann noch Schlussläufer Paul Zukunft nach ca. 70m am Oberschenkel verletzte und nicht mehr mit vollem Tempo zu Ende laufen konnte, standen zum Schluss der 9. Rang mit 53,00s zu Buche. Die Staffel der WU16 in der Besetzung Isabelle Iro, Melisa Beyhan Cep, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer absolvierten reibungslose Wechsel und konnte sich dadurch in 54,40s auf einem guten 10. Rang im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes platzieren. 2025 07 21 WU16 Staffel Isabell Melisa Lea Miriam

Übersicht über die Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:

W14:

Nina Richter

80m Hürden (Vorläufe): 12,69s – 3. Rang (auf Finale verzichtet)

Weitsprung: 4,86m – 4. Rang

Kugelstoßen: 10,98m – 2. Platz

Speerwurf: 35,57m – 2. Platz

Lea Weithoffer

Hochsprung: 1,45m – 6. Platz

 

W15:

Hanna Schlaier

800m: 2:37,56min – 14. Platz (PB)

 

WU16:

4x100m: LG Steinlach-Zollern – 54,40s – 10. Rang

(Isabelle Iro, Melisa Beyhan Cep, Miriam Dietrich, Lea Weithoffer)

 

M14: 

Tom Hoch

Kugelstoßen: 10,26m – 3. Platz

Diskuswurf: 29,33m – 6. Rang (PB)

Speerwurf: 36,47m – 3. Rang

Arthur Jenike

Kugelstoßen: 10,23m – 4. Platz (PB) 

Noah Handte

Stabhochsprung: 2,50m – 5. Platz

Diskuswurf: 18,95m – 10. Rang

 

M15:

Clesio de Carvalho

Kugelstoß: 17,74m – Württ. Meister

Diskuswurf: 59,90m – Württ. Meister

 

MU16:

4x100m: LG Steinlach-Zollern – 53,00s – 9. Rang

(Noah Handte, Arthur Jenike, Tom Hoch, Paul Zukunft)

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim LAV & friends - Meeting in Tübingen zeigten sich die beiden LG Steinlach-Zollern-Starterinnen Nina Richter und Hanna Schlaier in sehr guter Verfassung. Nina Richter (W14) konnte sich bei all ihren drei Starts den Tagessieg sichern. Zum Auftakt im Kugelstoßen kam sie mit 11,26m bis zwei Zentimeter an ihre persönliche Bestmarke (PB) heran. Beim Hochsprung (1,48m) und Weitsprung (4,97m) zeigte sie technisch verbesserte Bewegungsabläufe. Man merkte ihr nur etwas die fehlende Frische nach zwei intensiveren Trainingswochen an.

Hanna Schlaier (W15) hielt sich anfangs über die 800m in ihrem Lauf etwas zurück. In der zweiten Runde setzte sie dann aber zu einem langgezogenen Spurt an und überholte noch die eine oder andere Läuferin. Belohnt wurde dieser couragierte Auftritt mit einer neuen PB von 2:37,49min.

Arda Cep/Clesio de Carvalho/Niklas Gartmann/Finn Schulz | LA Aktuelles

Am 11. Juli fand in Nagold ein landesoffenes Abendsportfest statt, bei dem die klassischen Wurfdisziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf ausgetragen wurden. Die LG Steinlach-Zollern war mit vier Athleten vertreten, die mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machten. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen zeigten sie eine überzeugende Form, sammelten wichtige Wettkampferfahrung und erzielten teils beachtliche Weiten.

Finn Schulz trat in allen drei Wurfdisziplinen an und präsentierte sich in guter Verfassung. Im Speerwurf überzeugte er mit einer Weite von 43,60 Metern, womit er sich im vorderen Feld platzieren konnte. Im Diskuswurf ließ er mit 33,86 Metern ebenfalls eine solide Leistung folgen. Auch im Kugelstoßen konnte er mit 10,80 Metern einen technisch sauberen Versuch zeigen und rundete damit seinen vielseitigen Wettkampf ab.

Auch Niklas Gartmann stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis. Mit 37,41 Metern im Speerwurf zeigte er eine starke Vorstellung, bei der vor allem sein dynamischer Abwurf überzeugte. Im Diskuswurf erreichte er 24,41 Meter, im Kugelstoßen landete sein bester Versuch bei 8,53 Metern. Insgesamt zeigte Gartmann konstante Leistungen in allen drei Disziplinen.

Für Arda Cep stand der Wettkampf ganz im Zeichen der Weiterentwicklung. In allen drei Wurfdisziplinen konnte er sich mit ordentlichen Ergebnissen präsentieren. Seine besten Leistungen: 22,60 Meter im Diskuswurf, 22,12 Meter im Speerwurf und 7,69 Meter im Kugelstoßen. Für Cep war der Wettkampf eine wichtige Standortbestimmung.

Ein Ausrufezeichen für die LG Steinlach-Zollern setzte Clesio de Carvalho. Im Diskuswurf der Altersklasse U18 schleuderte er die 1,5kg-Scheibe auf 51,85 Meter – eine absolute Spitzenweite. Auch im Kugelstoßen ließ er nichts anbrennen: Mit 18,50 Metern dominierte er die Konkurrenz der M15, erzielte eine neue persönliche Bestmarke und bewies seine Klasse eindrucksvoll.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelson de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern ging bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid als Titelverteidiger im Diskuswurf an den Start. Noch immer gehandicapt durch eine langwierige Schambeinentzündung, konnte er in diesem Jahr nicht im gewohnten Maße trainieren und war sich nicht so ganz sicher, wo er aktuell steht.

Doch im Wettkampf der Jugend U20 konnte der LGSZ-Werfer überzeugen. Bereits im Einwerfen ließ er die 1,75kg-Scheibe nahe an die 60m-Marke heranfliegen. Gleich im ersten Versuch übernahm er mit 55,74m die Führung, die an diesem Tag keiner seiner Konkurrenten übertreffen sollte. Und der 19-jährige konnte im dritten Versuch seine Führung mit 57,77m weiter ausbauen. Damit schob er sich sogar bis knapp einen Meter an seine persönliche Bestmarke heran. Aktuell hat er leider das Problem, dass im Wettkampf und Training nach wenigen Versuchen die Muskulatur zumacht und er dann die Leistungen nicht mehr so bringen kann. Daher konnte er sich auch in den finalen drei Versuchen nicht mehr steigern.

Letztendlich hat Kelson de Carvalho dennoch ziemlich souverän seinen bereits fünften Deutschen Jugendmeistertitel im Diskuswerfen errungen. Er freute sich über den erneuten Gewinn des deutschen Meistertitels, weil die Konkurrenten um William Wolzenburg vom ausrichtenden TV Wattenscheid in diesem Jahr bereits auch schon ziemlich weit geworfen hatten. Mit diesem Resultat hat sich Kelson de Carvalho für die U20-Europameisterschaft Anfang August im finnischen Tampere qualifiziert. Er hat sich für die U20-EM im Nationaltrikot einen verletzungsfreien Wettkampf vorgenommen, um dann möglichst die 60m anzugreifen.

Claudia Schneiderhan | LA Aktuelles

Am 29. Juni nahm ein Team der LG Steinlach-Zollern bei sommerlich heißen Temperaturen an den landesoffenen Kreismehrkampfmeisterschaften in Unterjesingen teil und konnte in den Altersklassen W 11, M 11 und W 10 den Kreismeistertitel mit nach Hause nehmen. Louis Schäfer zeigte vor allem beim Weitsprung mit 3,93m eine tolle Leistung. Lukas Deibel war am Vortag bereits beim Mössinger RÖWA-Lauf am Start und hatte deshalb etwas müde Beine. Trotzdem konnte er beim 50m Sprint eine Zeit von 9,51s erzielen.

In der Wertung der M 10 errangen Elias Grießinger Platz 6 und Ben Ruider Platz 12.

Bei den Mädchen der Altersgruppe W 11 starteten vier Athletinnen der LGSZ: Lotta Leipp, Marleen Meißner, Elena Craiĉiun und Ida Rein. Lotta Leipp konnte in allen Disziplinen Bestleistungen zeigen und sich so sowohl die Gesamtwertung also auch den Kreismeistertitel sichern.

Auch in der Wertung W 10 ging die LGSZ mit zwei Athletinnen an den Start: Luise Graf und Aurelie Deniox. Und auch hier gab es wieder tolle Ergebnisse. Mit einer Sprungweite von 3,76m und starken 27m mit dem Schlagball stand Luise Graf sowohl auf dem obersten Podest der Gesamtwertung und wurde auch Kreismeisterin.

 

Die U12-Gruppe war in Unterjesingen stark vertreten: (vlnr) Ben Ruider, Louis Schäfer, Lukas Deibel, Ida Rein, Luise Graf, Elena Craiciun, Lotta Leipp, Marleen Meißner, Elias Grießinger und Aurelie Deniox.

Claudia Schneiderhan | LA Aktuelles

Im Rahmen der VR-Talentiade fand am 12. Juli in Sonnenbühl-Undingen der U12-Wettkampf statt. Die LG Steinlach-Zollern ging mit 12 Teilnehmern an den Start und konnte mit einer tollen Leistung in der Mannschaftswertung den 2. Platz hinter dem LAV Tübingen mit nach Hause nehmen.

In den Disziplinen 50m Sprint, Kugelstoßen, Weitsprung und 4x50m Staffel wurden vielfach sehr gute Ergebnisse erzielt. Hier hat die LGSZ gezeigt, dass sie im Nachwuchsbereich nicht nur Spitzenathleten hat, sondern auch in der Breite gute Ergebnisse erringt. Darüber hinaus hat die Mannschaftswertung immer auch den Charme, dass sich am Ende alle Teilnehmer gemeinsam über das Ergebnis freuen können.

Das besondere bei diesem Wettkampf war, dass die LGSZ auch fünf Schülerinnen und Schülern, die noch nicht regelmäßig im Verein trainieren, über die Auswahl an den Schulen sowohl mehrere Probetrainings als auch die Teilnahme am Wettkampf ermöglichen konnte. Die „alten Hasen“ der LGSZ haben die neuen Teilnehmer toll in das Team integriert und am Ende haben sich alle gemeinsam über die Platzierung sehr gefreut.

Der TSV Undingen hat den Wettkampf sehr gut organisiert. Die Riegenführer führten die verschiedenen Stationen zügig durch und auch die Aufregung vor dem Staffellauf konnte durch einfühlende Ansagen und verständnisvolle Kampfrichter gut bewältigt werden.

Marcus Strohmaier | LA Aktuelles

Am 13. Juli trafen sich in Essingen die besten Mädchen und Jungs der Altersklassen W/M 12 und W/M 13 aus Württemberg, die sich über vorherige Qualifikations-Wettkämpfe qualifiziert hatten. Die LG Steinlach-Zollern war mit drei Athletinnen und einem Athleten am Start: Maxi-Marie Schäfer (W12), Finnja von der Ruhr (W12), Helena Böhm (W13) und Philipp Klemenz (M12).

Beim Block-Wettkampf handelt es sich um ein Mehrkampf-Format, in welchem fünf Disziplinen zu bestreiten sind: im Block „Sprint/Sprung“ sind dies 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Ballwurf und Hochsprung, im Block „Lauf“ enthalten sind 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Ballwurf und 800m-Lauf, und im Block „Wurf“ startet man in 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß und Diskuswurf.

Philipp Klemenz hatte sich in seinem ersten U14-Jahr im Block „Lauf“ qualifiziert. Er hat mutig gekämpft, erwischte aber leider keinen guten Tag und konnte seine Qualifikationsleistung nicht überbieten oder bestätigen. Er belegte am Ende mit 1.454 Punkten den 18. Platz.

Nachdem Maxi-Marie Schäfer im Block „Wurf“ der W12 Sprint, Kugelstoßen und Diskuswurf mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen in Kugel und Diskus für sich entscheiden konnte, gelang ihr dies im Weitsprung leider nicht. Sie ging mit einem hauchdünnen Vorsprung von vier Punkten in die letzte und entscheidende Disziplin, den 60m-Hürdensprint, wo sie ihrer direkten Kontrahentin aus Pliezhausen um 0,07 Sekunden unterlag. Am Ende belegte sie mit 2.160 Punkten und nur einem Punkt Unterschied den 2. Platz.

Auch Finnja von der Ruhr konnte im Block „Sprint/Sprung“ über 60m Hürden mit 11,85 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung einstellen, im Hochsprung scheiterte sie noch knapp an der 1,40m-Marke. Mit insgesamt 1.985 Punkten belegte sie einen guten 10. Platz.

In der W13 startete Helene Böhm im Block „Lauf“. Auch sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung im Ballwurf auf 25 Meter. Leider hatte sie beim 60m-Hürdensprint Probleme mit dem Startblock, weshalb sie unter ihrer Bestleistung blieb, und auch beim 800m-Lauf erwischte sie einen schlechten Start und war im Feld der Läuferinnen eingekeilt. Trotzdem lief sie ein beherztes Rennen und konnte in der zweiten Runde noch Plätze gut machen. Am Ende hatte sie 1.964 Punkte auf ihrem Konto und belegte den 19. Platz.

In der Team-Wertung belegten die drei Mädchen mit 6.109 Punkten den 15. Platz.

Bereits eine Woche zuvor versuchten Lea Sarcevic (W13) Annelie Erdmann (W13), Annika Ache (W12), Finnja von der Ruhr (W12) und Maxi-Marie Schäfer (W12) in Neckarsulm sich eine Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu holen.

Trotz starker Einzelleistungen in den Disziplinen Ballwurf, Hochsprung, Weitsprung, Hochsprung, 75m-Sprint und 60m Hürden sowie 4x 75m-Staffel ließen die Mädchen aufgrund ungünstiger Disziplinauswahl des Trainers wertvolle Punkte liegen und belegten am Ende mit insgesamt 4.325 Punkten den unglücklichen 4. Platz.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim diesjährigen Internationalen Bernhausener Mehrkampf-Meeting, bei dem Jahr für Jahr der deutsche Leichtathletikverband die Tickets für zu den internationalen Nachwuchsmeisterschaften vergibt, waren in diesem Jahr auch die baden-württembergischen Meisterschaften der Aktiven sowie die Regionalmeisterschaften der Region Achalm für die Jugend und Aktiven angegliedert worden. Leider musste Sandrina Sprengel ihren Start im Siebenkampf bei den U23 absagen und damit auch ihre Chancen auf die Qualifikation für die U23-EM im Siebenkampf begraben, nachdem ihre Oberschenkelverletzung noch nicht komplett ausgeheilt ist. Andere aus den Reihen der LGSZ absolvierten dafür bei den tropischen Temperaturen richtig gute Wettkämpfe. Die Zehnkämpfer Niklas Kretschmer (Männer) und Finn Schulz (U23) zeigten sich gegenüber dem Vorjahr wieder stark verbessert und übertrafen beide die Marke von 6.500 Punkten; verfehlten aber die A-Norm für die deutschen Titelkämpfe von 6.600 Punkten. Leonie Schinko (U20) blieb knapp unter ihrer PB im Siebenkampf und holte mit Rang 7 die beste Platzierung aller LGSZ-Athleten. Dieudonne Zchekap konnte eine erfolgreiche Wettkampf-Premiere im Zehnkampf feiern. Letizia Keller (U18) war im Siebenkampf auf Kurs PB, bevor sie beim abschließenden 800m-Lauf disqualifiziert wurde.

Im Zehnkampf der Männer zeigte Niklas Kretschmer seinen besten Wettkampf, seitdem er in 2019 deutsche U23-Vizemeister geworden war. Etwas Pech hatte er zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Finn Schulz, dass sie ausgerechnet bei ihrem 100m-Lauf eine Gegenwind-Böe mit 3,0m/s erwischten. Dafür überzeugten beide im Weitsprung. Finn Schulz sprang mit 6,66m sogar PB und auch Niklas Kretschmer blieb mit 6,62m nur knapp dahinter. Beim Kugelstoßen und auch beim Diskuswurf erzielte Niklas Kretschmer ordentliche Ergebnisse, traf aber in keinem Versuch das Wurfgerät so richtig. Beim Hochsprung kam er gut in den Wettkampf. Allerdings stellte er bei 1,80m seinen Sprungfuß im Absprung so quer, so dass er einen Schlag aufs Sprunggelenk bekam. Über die 400m und auch über die abschließenden 1500m musste der Routinier im Team seiner Erkältung etwas Tribut zollen, die er sich an den Tagen vor dem Wettkampf eingefangen hatte. Umso besser lief es in seiner Problemdisziplin, den 110m Hürden. Bis zur 6. Hürde zeigte er einen technisch blitzsauberen Lauf, leider blieb er dann hängen, kam aber dennoch in neuer PB von 16,07s ins Ziel. Ein weiterer guter Punktelieferant war der Stabhochsprung für ihn. Sehr gute 4,40m und nur knapp gerissene 4,50m standen letztendlich für ihn zu Buche. Letztendlich sammelte Niklas Kretschmer 6.539 Punkte und kam auf den 12. Rang des internationalen Meetings bei den Männern (5. Rang in Baden-Württemberg). Sein Mannschaftskamerad Finn Schulz, der seine Stärken in den Lauf- und Sprungdisziplinen hat, zeigte dieses Mal starke Leistungen in den Würfen – Kugelstoßen (11,30m), neue PB im Speerwurf (48,24m) und nervenstark im Diskuswurf (37,10m), nachdem er zwei ungültige Versuche fabriziert hatte. Beim Hoch- und Stabhochsprung fehlt dem 22-jährigen aktuell noch die Konstanz. Aber auch er war mit seinem Gesamtresultat von 6.523 Punkte sehr zufrieden, mit dem er in der U23-Wertung ebenfalls den 12. Rang (4. Rang in Baden-Württemberg).

Leonie Schinko konnte in Bernhausen leider nicht ganz an ihre starken Leistungen vom Meeting in Bönnigheim anknüpfen. Zum Start über die 100m Hürden blieb sie in 14,68s eine halbe Sekunde über ihrer unlängst aufgestellten PB. Beim anschließenden Hochsprung (1,65m), dem Kugelstoßen (10,91m) sowie den 200m (25,37s) blieb die 19-jährige etwas unter ihren PB´s. Nachdem sie am zweiten Tag auch in ihrer Paradedisziplin dem Weitsprung mit 5,53m ein Stück unter ihren Möglichkeiten blieb, war der Zug für eine Toppunktzahl im Siebenkampf im Prinzip schon abgefahren. Nachdem sie noch solide Leistungen im Speerwurf (34,10m) und über die 800m (2:25,21min) erzielt hatte, hatte sie ihr Punktekonto auf 5.145 Punkte aufgestockt, war damit aber unter ihren persönlichen Vorstellungen geblieben.

Eine ähnliche Gefühlswelt durchlebte U18-Athletin Letizia Keller. Nachdem sie zuletzt im Training die Hürden sehr gut gelaufen war, kam sie nun in im Wettkampf leider aus dem Rhythmus; errreichte aber dennoch eine neue PB (17,72s). Ein ähnliches Bild ergab sich beim Hochsprung. Nach übersprungener Anfangshöhe (1,25m) wollte plötzlich nichts mehr gelingen. Danach folgten zwei gute Ergebnisse mit der Kugel und vor allem mit deutlich neuer PB über 200m (27,87s). Am zweiten Tag folgten solide Resultate im Weitsprung (4,91m) und Speerwurf. Damit war Letizia Keller auf dem Weg zu einer neuen PB im Siebenkampf, insbesondere nachdem sie die 800m sogar knapp unter 2:40min absolviert hatte. Doch dann gab es die Hiobsbotschaft. Sie war war nach 100m etwas zu früh vor der Markierungslinie nach innen gezogen und wurde daher für den gesamten Siebenkampf disqualifiziert.

Ganz anders die Emotionen bei Dieudonne Zchekap (U18). Er hat sich im letzten Jahr mit vielen neuen Disziplinen im Training auseinandersetzen müssen. Dabei machte er große Fortschritte und konnte die nun auch im Zehnkampf auf die Bahn bringen. In acht Disziplinen konnte er neue PB´s aufstellen. Lediglich bei den 110m Hürden kam er völlig aus dem Rhythmus, so dass er im 5er-Rhythmus durchlief und Zeit verlor. Aber unter dem Strich bleibt der Stolz auf seinen ersten absolvierten Zehnkampf sowie die Freude über ein Gesamtergebnis von 4.466 Punkten.

 

Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:

 

WU18: 4-Kampf:
(100m - Hochsprung - Kugelstoßen - 200m)

Letizia Keller – 2.024 Punkte (PB) – Platz 17 / (Regionalwertung: Platz 5)
(17,72 sec (PB) – 1,25 m – 9,64m – 27,87sec (PB))

 

WU18: 7-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung /
100m Hürden - Speerwurf - 800m)

 

Letizia Keller – 2.874 Punkte – Platz 17 / (Regionalwertung: Platz 3)
(17,72 sec (PB) – 1,25 m – 9,64m – 27,87sec (PB)/

4,91m – 21,38m – disq.)

 

WU20: 4-Kampf:
(100m - Hochsprung - Kugelstoßen - 200m)

Leonie Schinko – 3.128 Punkte – Platz 7 / (Regionalwertung: Platz 1)
(14,68 sec – 1,65 m – 10,91m – 25,37sec)

 

WU20: 7-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung /
100m Hürden - Speerwurf - 800m)

 

Leonie Schinko – 5.145 Punkte – Platz 7 / (Regionalwertung: Platz 1)

(14,68 sec – 1,65 m – 10,91m – 25,37sec)

5,53m – 34,10m – 2:25,21min)

 

MU18: 5-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung – 400m)

 

Dieudonné Zchekap – 2.531 Punkte (PB) – Platz 32 / (Regionalwertung: Platz 5)
(12,12 sec (PB) – 5,79m (PB) – 8,55 m – 1,55 m – 56,60s (PB))

 

MU18: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung – 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)

 

Dieudonné Zchekap – 4.466 Punkte (PB) - Platz 29 / (Regionalwertung: Platz 5)
12,12 sec (PB) – 5,79 m (PB) – 8,55 m – 1,55 m (PB) – 56,60 s (PB))

19,56 s (PB) – 26,84 m – 2,80m (PB) – 32,12m (PB) – 5:09,03 min (PB))

 

MU23: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung - 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)

 

Finn Schulz – 6.523 Punkte – Platz 12 /

(Ba-Wü Wertung: Rang 4 / Regionalwertung: Platz 3) /

(11,74 sec – 6,66 m (PB) – 11,30 m – 1,74 m – 51,50 sec /

16,07 sec – 37,10 m – 4,10 m – 48,24 m (PB)– 4:43,71 min)

 

Männer: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung - 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)

 

Niklas Kretschmer – 6.539 Punkte – Platz 12 /

(Ba-Wü Wertung: Rang 5 / Regionalwertung: Platz 1) /

(11,97 sec – 6,62 m (PB) – 12,04 m – 1,77 m – 54,71 sec /

16,05 sec (PB) – 41,78 m – 4,40 m – 51,84 m – 4:59,65 min)

Sarina Heider | LA Aktuelles

Am 29. Juni fand in Weilstetten bei hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad ein spannender Vierkampf der Altersklassen Kinder w/m 10 – Jugend w/m 15 statt. Trotz der extremen Hitze zeigten die sechs teilnehmenden Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern bemerkenswerte Leistungen in den Disziplinen 100 Meter Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung.

Ergebnisse im Überblick:

1. Platz – Paul Zukunft (M14), 1.844 Punkte
Paul zeigte einen sehr starken Wettkampf mit konstant hohen Leistungen – und erreichte in allen vier Disziplinen persönliche Bestleistungen. Besonders im Weitsprung (5,24 m) und im Sprint (13,02 s) konnte er deutlich punkten. Auch im Hochsprung (1,52 m) steigerte er sich sichtbar. Zwar ist das Kugelstoßen mit 7,23 m noch seine vergleichsweise schwächste Disziplin, dennoch stellte er auch dort eine neue Bestleistung auf – ein Beleg für seine kontinuierliche Entwicklung in allen Bereichen.

2. Platz – Arthur Jenike (M14), 1.782 Punkte
Arthur glänzte mit 9,63 m im Kugelstoßen und erreichte mit dieser Weite die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften. Auch im Weitsprung lief es mit 4,45 m ordentlich – hier ist jedoch noch Luft nach oben für kommende Wettkämpfe. Im Hochsprung erreichte er 1,44 m, obwohl er in der Vergangenheit bereits höhere Höhen gemeistert hat. Er rundete den Wettkampf mit einer 100m-Zeit von 13,62 s ab. Insgesamt sammelte er in allen Disziplinen solide Punkte und sicherte sich verdient den zweiten Rang.

3. Platz – Tom Hoch (M14), 1.741 Punkte
Tom erreichte mit 10,02 m die beste Kugelstoßweite des Tages – und dass, obwohl ihm nur ein gültiger Versuch nach zwei ungültigen Durchgängen blieb. Im Hochsprung steigerte er sich auf eine neue persönliche Bestleistung von 1,44 m. Besonders bemerkenswert war sein Einsatz im Weitsprung: Trotz starker Schmerzen biss er sich durch und lieferte mit 4,24 m eine solide Leistung ab. Auch im Sprint zeigte er mit 14,06 s einen stabilen Lauf und sicherte sich verdient den dritten Platz.

4. Platz Noah Handte (M14), 1.681 Punkte
Noah zeigte einen starken Wettkampf und steigerte sich im Hochsprung deutlich. Mit 1,48 m erzielte er eines seiner besten Ergebnisse und scheiterte nur knapp an der nächsten Höhe. Auch im Weitsprung überzeugte er mit einer neuen persönlichen Bestleistung (4,56 m) – trotz spürbar müder Beine. Im Kugelstoßen zeigte er mit 8,14 m eine sehr gute Leistung. Die Sprintzeit von 14,49 s war in Ordnung, bleibt aber im Vergleich zu seinen anderen Disziplinen ausbaufähig. Insgesamt ein gelungener Vierkampf mit viel Potenzial für die kommenden Wettkämpfe.

3. Platz Lea Weithoffer (W14), 1.816 Punkte

Lea absolvierte einen sehr konstanten Vierkampf und sicherte sich mit 1.816 Punkten den dritten Platz in ihrer Altersklasse. Mit einer neuen Bestleistung startete sie den Wettkampf und erreichte mit 8,63m eine deutliche Verbesserung im Kugelstoßen. Im Weitsprung zeigte sie mit 4,36 m eine gute Leistung, hat aber noch Potenzial, diese Weite zu verbessern. Im 100m-Sprint erreichte sie mit 14,33 s eine solide Zeit. Hochsprung sollte an diesem Tag nicht so funktionieren und sie konnte ihr Können nicht voll zeigen, mit 1,44m trotzdem noch eine gute Leistung.

1. Platz Melisa Beyhan Cep (W15), 1.716 Punkte
Melisa startete mit dem Kugelstoßen und ist mit ihrer Lieblingsdisziplin leider nicht gut in den Wettkampf gekommen. Sie hat sich nicht entmutigen lassen und hat tapfer mit Hochsprung weitergemacht. Hier war sie nur mit einer weiteren Konkurrentin im Wettkampf und verbesserte sich auf 1,40m. Im Weitsprung zeigte sie ebenfalls eine starke Leistung mit 4,29 m und erreichte hiermit ihr persönliches Ziel für diesen Wettkampf. Sie rundet ihren Wettkampf mit einer 100m-Zeit von 14,73s ab und sicherte sich hiermit den 1. Platz.

Die Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern zeigten trotz der Hitze starke Nerven, Teamgeist und Wettkampfmoral. Besonders erfreulich war die gute Stimmung innerhalb der Gruppe und die gegenseitige Unterstützung.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in ULM 2025

Bei den diesjährigen deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in den Altersklassen U16 und U23 gingen von der LG Steinlach-Zollern Clesio de Carvalho und Sandrina Sprengel an den Start.

Für Clesio de Carvalho stand zuerst der Diskuswurf auf dem Programm. Nachdem er im Mai einen neuen deutschen Rekord für die Altersklasse M15 mit 69,19m erzielt hatte, war er als Favorit angereist. Im Wettkampf musste er sich zunächst, noch etwas aufgeregt, mit 54,82m und Rang 3 begnügen. Doch im dritten Versuch schleuderte er mit einem energischen Versuch die 1kg-Scheibe auf hervorragende 67,46m hinaus. Damit hatte er sich gegenüber seiner Konkurrenz deutlich abgesetzt. Die Nächstplatzierten reihten sich mit Weiten von knapp unter 60m ein. Somit konnte sich Clesio de Carvalho über seinen ersten deutschen Meistertitel im Ulmer Donaustadion freuen. Kuriosität am Rande: Auch seine beiden älteren Brüder, Kelmen und Kelson, holten sich 2019 bzw. 2022 im selben Stadion jeweils ihren ersten deutschen Meistertitel.

Für das Kugelstoßen war der 15-jährige Hechinger im Trikot der LGSZ ebenfalls mit der besten Vorleistung gemeldet worden. Und auch in diesem Wettbewerb hatte Clesio de Carvalho einen holprigen Auftakt mit zwei ungültigen Versuchen. Während der erste Versuch außerhalb des Sektors aufkam, übertrat er den zweiten sehr weiten Versuch. Im dritten Versuch lautete dann die Devise: „kein unnötiges Risiko“. Und sein Sicherheitsversuch landete bei 16,00m und damit gelangte er sicher ins Finale. Dort zeigte der Drehstößer dann seine ganze Klasse. Mit Versuchen von 18,46m und nochmals 18,49m stieß er zwei Mal neue persönliche Bestleistung (PB) und gewann damit überlegen seinen zweiten deutschen Meistertitel an diesem Wochenende. Das LGSZ-Wurftalent zeigte sich mit seinen ersten deutschen Meisterschaften anschließend sehr zufrieden. Gegenüber der Fachpresse gab er den württembergischen Rekord im Kugelstoßen der M15 mit ca. 19m als weiteres Ziel für diese Saison aus.

Für das Kugelstoßen war Clesio de Carvalho im Trikot der LGSZ ebenfalls mit der besten Vorleistung gemeldet worden (Foto Iris Hensel)

Siebenkämpferin Sandrina Sprengel, die sich im Mai am Oberschenkel verletzt hatte und dadurch ihre zwei möglichen Qualifikations-Wettkämpfe im Siebenkampf für die U23-EM verpasste, ging im Weitsprung an den Start, um eventuell in dieser Spezialdisziplin noch auf den EM-Zug aufzuspringen. Dafür musste sie zumindest die Norm von 6,40m übertreffen und sich unter die ersten Drei bei diesen Meisterschaften platzieren. Dass dies kein leichtes Unterfangen war, zeigt der Blick auf die Meldeliste. Die Leistungsdichte ist in diesem Jahr bei den U23-Weitspringerinnen in Deutschland enorm. Zahlreiche Athletinnen haben bereits Weiten von über 6,40m oder auch 6,50m aufzuweisen.  

Bereits im Einspringen konnte man erfreulicherweise sehen, dass die LGSZ-Siebenkämpferin ihre Verletzung offensichtlich überwunden hat und einen sehr fitten Eindruck hinterließ. Nach einem ungültigen ersten Versuch flog die LGSZ-Athletin im zweiten Versuch mit 6,38m bereits weit hinaus. Im dritten Versuch ließ sie dann sogar 6,44m (Freiluft-PB) folgen und schob sich auf Rang 2 vor. Der Wettbewerb hielt dann vor einem begeistert mitgehenden Publikum, was er versprach. Es wurde immer spannender und hochklassiger. Im fünften Versuch setzte sich Libby Buder aus Hamburg-Bergedorf mit hervorragenden 6,67m in Führung. Sandrina Sprengel hatte ebenfalls einen sehr weiten Versuch, der nach langem Videocheck durch die Kampfrichter schließlich ungültig gegeben wurde. Damit rangierte sie sich zwischenzeitlich auf dem 3. Rang ein. Als im letzten Versuch dann noch eine weitere Konkurrentin über 6,60m hinausflog, war die Siebenkämpferin unter den Spezialistinnen auf den undankbaren 4. Rang verdrängt worden. Damit bleibt für Sandrina Sprengel unter dem Strich mit 6,44m eine Topleistung (auch Freiluft-PB), aber eben auch das sehr unglückliche Verpassen der U23-EM. Nachdem sie sich nun wieder gesund und in fittem Zustand präsentierte, steht für sie als nächstes die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Dresden auf dem Programm.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zu den diesjährigen süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U16 in Kandel qualifizierte sich eine erfreulich große Gruppe der LG Steinlach-Zollern. Gleich sechs LGSZ-Athletinnen und Athleten hatten sich für dieses Saison-Highlight qualifiziert. Mit zwei Goldmedaillen war Clesio de Carvalho wieder einmal herausragend. Vier Finalplatzierungen gingen auf das Konto von Nina Richter. Tom Hoch, Noah Handte und Lea Weithoffer verpassten das Finale relativ knapp. Der Zeitpunkt zum Ende der Pfingstferien war für die Schulkinder dabei nicht so leistungsfördernd.

Clesio de Carvalho machte es im Diskuswurf bei tropischen Temperaturen mit zwei ungültigen Versuchen im Vorkampf unnötig spannend. Als er im dritten Versuch dann aber 57,07m folgen ließ, hatte er für seine Konkurrenten eine an diesem Tage unbezwingbare Marke vorgelegt. Am Schluss lag er fast zehn Meter vor dem Zweitplatzierten aus Kassel. Im Kugelstoßen brauchte die große Wurf-Nachwuchshoffnung auch erst wieder zwei seiner Drehstöße, um so richtig im Wettkampf anzukommen. Doch ab dem vierten Versuch zeigte er dann eindrucksvolle Stöße. Der weiteste Versuch schlug bei hervorragenden 17,60m auf, der anwesenden Zuschauer beeindruckte. Damit machte Clesio de Carvalho den Doppelsieg bei den Süddeutschen Titelkämpfen perfekt.

Siebenkämpferin Nina Richter hatte sich bei dieser Hitze ein ambitioniertes Programm vorgenommen. Zum Auftakt in einem sehr großen Feld der W14-Weitspringerinnen überzeugte sie, als sie gleich im ersten Versuch mit 5,15m eine neue persönliche Bestmarke sprang. Nachdem sie in den nächsten Versuchen Probleme am Fuß bekam, verzichtete sie auf das Finale und konnte sich dennoch über einen 7. Rang freuen. Die Pause zum anschließenden 60m-Hürden-Vorlauf war sehr kurz, so dass sie sich nicht mehr speziell auf die Hürden vorbereiten konnte. Dies merkte man ihr an den ersten Hürden an, die sie noch zu passiv und zu hoch überquerte. Auf den letzten Hürden kam die LGSZ-Athletin dann immer besser in Fahrt. 12,67s leuchteten auf der Anzeigetafel für sie auf, womit sie die Zehntschnellste Zeit aller Vorläuferinnen erreichte. Mit dem Speerwurf kam Nina Richter anschließend nicht so gut zurecht. Ihr unterliefen immer wieder technische Fehler, so dass für sie bei 31,08m und Rang 7 Endstation war. Am zweiten Tag kam die Siebenkämpferin im Kugelstoßen nach zwei ungültigen zum Auftakt auf ordentliche 10,41m. Leider konnte sie sich dann nicht mehr steigern. Dies brachte ihr letztendlich Rang 6 ein. Zu Bronze fehlten ihr mit der 3kg-Kugel damit ganze 40cm. Einen weiteren 7. Rang sicherte sich Nina Richter dann zum Abschluß im Hochsprung nach einer guten Vorstellung mit 1,50m.

Tom Hoch wollte es direkt nach dem Pfingsturlaub bei den M14 im Speerwurf wissen. Auch er hatte etwas Schwierigkeiten gleich wieder technisch optimale Würfe zu absolvieren. Seine beiden weitesten Versuche landeten jeweils bei guten 35,05m. Aber damit fehlten ihm 30cm zum Erreichen des Finales – er wurde Neunter. Noah Handte hatte er sich erst auf den letzten Drücker mit neuer PB für die Süddeutschen qualifiziert. Nach anfänglicher Aufregung und daraus resultierenden Anlaufschwierigkeiten machte er seine Sache im Wettkampf dann gut. Er übersprang 2,40m und 2,60m jeweils im zweiten Versuch. Damit kam er bis auf 2cm an seine PB heran. Bei der nächsten Höhe von 2,80m musste er dann die Segel streichen; etztendlich hatte ihm der erste Fehlversuch über 2,40m die Finalplatzierung gekostet. Lea Weithoffer absolvierte einen spannenden Hochsprung. Bei ihrer Anfangshöhe von 1,40m zeigte sie im dritten und letzten Versuch ein großes Kämpferherz und vermied das frühe Aus. Diesen Flow nahm sie in die nächste Höhe mit und sprang gleich im ersten über 1,42m. Erst an der neuen PB von 1,50m scheiterte sie. Der Lohn war ein schöner 12.Rang.

Paul Zukunft, der zuletzt gerade im Speerwurf positiv überrascht hatte, merkte man ebenfalls die Pfingstferien an. Auch er wollte das richte Fluggefühl für den Speer an diesem Tag nicht finden und musste sich mit 27,84m begnügen, die im Rang 12 einbrachten. Ähnlich unglücklich verlief der Weitsprung für ihn. Nachdem er zu Beginn zweimal sehr viel am Brett verschenkte und dennoch mit 4,98m fast persönliche Bestleistung sprang, setzte er im letzten Versuch alles auf eine Karte; übertrat den Sprung aber knapp. Somit musste sich unter Wert mit Rang 14 zufriedengeben.

Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:

 

W14
Nina Richter
80m Hürden (Vorläufe) 12,67s 10. Rang
Weitsprung 5,15m (PB) 7. Rang
Hochsprung 1,50m 7. Platz
Kugelstoßen 10,41m 6. Platz
Speerwurf 31,08m 7. Rang
Lea Weithoffer
Hochsprung 1,45m 14. Platz
M14
Tom Hoch
Speerwurf 35,05 9. Rang
Paul Zukunft
Weitsprung 4,98m 12. Platz
Speerwurf 27,84m 12. Platz
Noah Handte
Stabhochsprung 2,60m 10. Platz
M15
Clesio de Carvalho
Kugelstoß 17,60m Süddeutscher Meister
Diskuswurf 57,07m Süddeutscher Meister
Martin Grundmann | LA Aktuelles

Das Feriensportfest der TuS Metzingen inmitten der Pfingsferien nutzten einige der daheimgebliebenen Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern. Das kleine LGSZ-Team brachte immerhin zwei Tagessiege mit nach Hause – durch den Masters-Athleten Maik Merle und die U16-Athletin Hanna Schlaier.

Der 32-jährige Zehnkämpfer Maik Merle will seinem Körper aktuell nicht zu viel zumunten und beschränkte sich auf einen Start im Hochsprung. Von seiner Einstiegshöhe bei 1,75m bis zu 1,81m überquerte er alle Höhen auf Anhieb und stand damit schon als Sieger bei den Männern fest. Um zu wissen, was er in seinem Alter noch draufhat und um Kräfte zu sparen, ließ er danach direkt 1,90m auflegen. In zwei Versuchen scheiterte er nur sehr knapp.

Bei den W15 lieferten sich über 800m die beiden LGSZ-Läuferinnen Hanna Schlaier und Elena Eissler einen spannenden Fight um die Spitze. In einem engen Zieleinlauf lag letztendlich die Hechingerin Hanna Schlaier mit 2:39,15min vorn. Damit hatte sie neben dem Tagessieg auch die Norm für die Württembergischen Schülermeisterschaften unterboten. Die Talheimerin Elena Eissler blieb in 2:40,44min knapp über der Norm; hat aber über die Quote noch Chancen reinzurutschen.

Ein erfolgreiches Wettkampf-Debut im LGSZ-Trikot gab Maksym Bulichenko, der dem ersten U18-Jahrgang angehört. Neben den 100m (12,81s), 200m (25,56s) zahlte sich sein fleißiges Training seit dem Herbst auch über 800m in guten 2:19,42min aus. W14-Athletin Lea Weithoffer hatte im Hochsprung (1,41m) mit dem dritten Rang ihre beste Platzierung. Melisa Cep (W15) freute sich am meisten über die neue PB über 80m Hürden (Rang 5). Wurfspezialist Arda Cep stellte sich überraschend dem 800m-Feld und kam auf 3:10min.

 

W14
Weithoffer Lea
100m 14,29 sec Platz 3
80m Hürden 16,57 sec Platz 2
Hochsprung 1,41 m Platz 3 (WU18)

 

W15
Cep Melisa Beyhan
100m 14,67 sec Platz 4
80m Hürden 15,27 sec Platz 5
Schlaier Hanna
800m 2:39,15 min Platz 1
Eissler Elena
800m 2:40,44 min (PB) Platz 2

 

MU18
Bulichenko Maksym
100m 12,81 sec Platz 9
200m 25,56 sec Platz 2
800m 2:19,42 min Platz 2
Cep Arda Tahsin
100m 15,71 sec Platz 7
800m 3:10,00 min Platz 7
Weitsprung 3,68 m Platz 10

 

Männer
Merle Maik
Hochsprung 1,81 m Platz 1
Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelmen de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern reiste mit seinem Team von der University Harding (Arkansas) sehr zuversichtlich zu den Nationals der Division II nach Pueblo (Colorado). Hatte ihn zu Beginn der Freiluftsaison noch eine Knieverletzung ziemlich eingeschränkt, bereitete ihm diese zuletzt keine Probleme mehr. Nach Top-Wettkampfergebnissen in den Wurfdisziplinen sowie über die Hürden sowie starken Trainingsleistungen in den Sprüngen und im Sprint war beim LGSZ-Zehnkampf-Vereinsrekordhalter die Erwartungshaltung gestiegen. Doch dann gab es am Wettkampftag die große Ernüchterung. Nach Wochen ohne Schmerzen meldeten sich beim Aufwärmen zum Wettkampfauftakt über 100m die Knieprobleme so deutlich wieder, dass er nicht mehr maximal sprinten konnte. So erzielte er zwar noch 11,23s, hatte aber kein gutes Gefühl mehr für den weiteren Wettkampfverlauf. Beim Weitsprung wechselte er kurzerhand aufs andere Sprungbein und kam sogar auf 6,46m. Doch verlor er damit schon einige Punkte auf seinen Plan. Auch bei seiner Spezialdisziplin Kugelstoßen konnte er durch die wieder aufgetretene Verletzung nicht wie gewohnt seine Beinkraft einsetzen und verlor mit für seine Verhältnisse unbefriedigenden 14,78m weiter an Boden. Im Hochsprung sprang er nochmals die dem „falschen“ Bein ab und musste sich mit 1,69m begnügen. Zum Abschluss des ersten Tages warf der 22-jährige nochmals alles in die Waagschale und absolvierte eine sehr schnelle Stadionrunde. Als Sieger wurden für ihn 49,44s angezeigt, eine Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um über eine Sekunde. Doch kurz danach kam der nächste Nackenschlag. In der Kurve soll er die Bahnmarkierung berührt haben. So wurde seine Zeit annulliert und er für die 400m disqualifiziert. Damit hatte sich für ihn jegliche Hoffnung auf eine brauchbare Zehnkampf-Punktzahl, geschweige denn auf die zuvor angestrebte neue Zehnkampf-Bestmarke, in Luft aufgelöst. Er verzichtete in Anbetracht dessen auf die Fortsetzung am zweiten Wettkampftag, um seine Knieverletzung nicht noch zu verschlimmern.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Joshua Kommer von der LG Steinlach-Zollern hatte sich mit seinem Team „East Texas A&M University” für die „Southland Conference Outdoor Championships” in Houston/Texas qualifiziert. Der Auftakt in den Zehnkampf bei ca. 35°C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit verlief nicht wie erhofft. Er kam schlecht aus den Startblöcken und musste sich mit 11,57s über 100m begnügen. Danach zeigte er aber, in welcher Top-Form er an den Start gegangen war. So ließ er im Weitsprung (6,81m) und Kugelstoßen (11,89m) neue persönliche Bestmarken (PB) folgen. Auch beim Hochsprung (1,76m) zeigte er sich mit Saisonbestmarke deutlich verbessert. Zum Abschluss des ersten Tages ließ Joshua Kommer dann in 50,74s über 400m eine weitere PB folgen.

Auch der Auftakt am zweiten Tag verlief wie schon am Vortag nicht nach Plan. Nachdem Joshua Kommer unlängst in seiner ungeliebten Disziplin, den 110m Hürden, noch unter 17 Sekunden gelaufen war, kam er leider in Houston nicht über 17,45s hinaus. Im Diskuswurf fand der 23-jährige dann aber auf die Erfolgsspur zurück. 37,71m stellten eine weitere schöne Leistungssteigerung dar. Im Stabhochsprung gab es dann nochmals einen kleinen Dämpfer. Mit 3,80m blieb er unter seinem Plan in dieser Disziplin, lag aber insgesamt im Zehnkampf weiterhin auf persönlichem Rekordkurs. Nachdem er sich im Speerwurf mit 52,52m keine Blöße gab und zum Abschluss über die 1500m mit viel Kampfgeist bravourös 4:32,67min erreichte, hatte Joshua Kommer insgesamt 6.592 Punkte gesammelt und eine tolle neue PB im Männer-Zehnkampf erzielt. Damit sicherte er sich den 5. Rang in der Zehnkampf-Wertung und holte 4 Punkte für sein College-Team, das in der Gesamtabrechnung den vierten Rang belegte. Mit Blick durch die heimische Brille, verpasste der LGSZ-Athlet die Direktqualifikation zu den deutschen Mehrkampfmeisterschaften (6600 Pkt.) in Dresden damit noch hauchdünn. Er hat aber noch gute Chancen über das Ranking für diese nationalen Titelkämpfe nachnominiert zu werden.

2025 05 US Conference Houston Joshua Foto Sprint

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim ersten Oberdorfer Werfertag gingen die Geschwister Melisa Cep und Arda Cep von der LG Steinlach-Zollern, die die Leichtathletik erst seit einem guten halben Jahr betreiben, in verschiedenen Wurfdisziplinen an den Start. Der 16-jährige Arda Cep stellte sich bei den U18 im Speerwurf, Kugelstoß und Diskuswurf der Konkurrenz. Zum Auftakt beim Kugelstoßen steigerte er sich kontinuierlich, bis er letztendlich mit 8,65m seine Bestmarke über fast einen Meter gesteigert hatte. Dies brachte ihm den zweiten Rang ein. Im nachfolgenden Speerwurf verlief der Auftakt nicht nach Plan. Er konnte das zuletzt im Training gelernte noch nicht so richtig umsetzen. Doch im dritten Versuch gelang ihm dann eine deutliche Steigerung auf 26,06m, die den dritten Rang bedeutete. Beim Diskuswurf konnte er sich ebenfalls steigern (24,09m), womit einen Pokal als Tagessieger in Empfang nehmen durfte. Mit drei PB´s war Arda Cep ganz glücklich. „Man sieht die Verbesserungen, wenn man regelmäßig im Training dranbleibt“, lautete sein Fazit nach diesem erfreulichen Wettkampf.

Seine Schwester Melisa Cep (W15) hatte beim Speerwurf zumeist Schwierigkeiten, den Speer technisch sauber zu treffen. Letztendlich gelang ihr daher nur ein guter Wurf (24,02m – Rang 4). Besser lief es bei ihr im Kugelstoßen. Dort hatte sie eine gute Serie. Ihr weitester Stoß wurde mit 8,70m gemessen, womit auch sie als Tagessiegerin einen Pokal errungen hatte. Damit war sie in beiden Disziplinen zwar knapp unter ihrer PB geblieben, konnte sich aber wie ihr Bruder über einen Tagessieg freuen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Während übers Pfingstwochenende schon viele aus dem Leichtathletik-Nachwuchs mit der ihren Eltern in den Urlaub gestartet sind, waren ein paar der Daheimgeblieben aus den Reihen des Nachwuchses der LG Steinlach-Zollern über Pfingsten sehr erfolgreich am Start.

So reiste Noah Handte zum Nationalen Marktplatz-Stabhochspringmeeting nach Neubulach (Kreis Calw). Er zeigte sich von den Rahmenbedingungen angetan, denn der Anlauf erfolgte auf einem ca. einen Meter breitem Anlaufsteg, der bestimmt 50cm über dem Kopfsteinpflaster des Marktplatzes erstellt wurde. Doch bevor die Wettkampfsprünge von diesem Steg in die extra aufgebaute Stabhochsprungmatte erfolgen konnte, mussten die Teilnehmer des ersten Springens der jüngeren Jahrgänge kurzerhand vor dem einsetzenden Gewitter fliehen. Als Petrus ein Einsehen mit den Stabhochspringern hatte und nach Nieselregen sogar zeitweilig auf Sonne umschaltete, ließ sich Noah Handte nicht nur vom Wetter anspornen. Nein er war ganz begeistert davon, wie selbst schon die Jüngsten von den über 100 anwesenden Zuschauern unterstützt wurden, indem alle der jungen Springerinnen und Springer im Lauftakt rhythmisch beklatscht wurden. Der M14-Athlet der LGSZ übersprang in dieser Atmosphäre alle seine Höhen im ersten Versuch. Erst bei der neuen Bestmarke von 2,62m musste er einmal nachspringen. Bei 2,72m riss er letztendlich dreimal noch knapp, konnte sich aber dennoch sehr über die geknackte Norm zu den Süddeutschen Meisterschaften (2,60m) freuen. „Aus meiner Sicht war der Wettkampf sehr erfolgreich, echt cool und ein besonders schönes Erlebnis,“ fasste der junge Stabhochspringer der LGSZ seine Erlebnisse zusammen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zum Diskuswurf-Meeting „Sky is the limit“ in Wiesbaden, bei dem deutsche Spitzenkräfte am Start waren, wurden nach ihren Vorleistungen auch die Brüder Kelson und Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern eingeladen. Obwohl Sie unterschiedlichen Altersklassen angehören, traten die Beiden erstmals in einem Jugend-Wettbewerb U18/U20 „gegeneinander“ an. Clesio (15), der eigentlich noch der Altersgruppe der U16 angehört, wollte es einmal mit der 1,5kg-Scheibe versuchen und der 19-jährige Kelson gehört dieses Jahr nochmals der U20 an, die mit 1,75kg im gemeinsamen Wettbewerb werfen mussten.

Im direkten Vergleich hatte der Ältere nun die Nase vorne, obwohl er aufgrund seiner langwierigen Schambeinverletzung die letzten Monate auf wettkampfnahe Belastungen verzichten musste. Zum Glück kann der letztjährige zweifache deutschen Jugendmeister im Diskuswurf gerade jetzt wieder mit Beginn der Qualifikationsphase für die internationalen Jugendmeisterschaften zumindest wieder schmerzfrei den Diskus werfen. Auf Kugelstoßen, bei dem er vor zwei Jahren auf europäischer Ebene eine Bronzemedaille errungen hatte, verzichtet der LGSZ-Werfer aktuell vorsichtshalber
wegen der höheren Gewichtsbelastung. Beim Meeting in Wiesbaden fehlte Kelson verständlicherweise noch das Fluggefühl für den Diskus. Dafür ist sein Wettkampfeinstieg nach einem Jahr Pause mit 58,41m umso beachtlicher. Der LGSZ-Athlet übertraf damit auf Anhieb die Norm für die U20-Europameisterschaft von 56 Metern und war in Wiesbaden zweitbester deutscher Athlet in der U20.

Sein jüngerer Bruder Clesio erzielte bei der um zwei Jahre älteren Konkurrenz der U18 mit 54,43m
schon eine richtig gute Weite. Er wurde damit drittbester bei den MU18. „Mir fehlt mit dem deutlich schwereren Diskus der U18 einfach noch die Übung. Bis nächstes Jahr wird es dann anders aussehen“, brachte der Jüngere seinen Wettkampf auf den Punkt.

Letizia Keller und Niklas Kretschmer | LA Aktuelles

Am 23. Mai nahmen Niklas Kretschmer, Niklas Gartmann, Letizia Keller und Dieudonne Zchekap von der LG Steinlach-Zollern an einem Wettkampf in Kernen teil. Bei einigermaßen sonnigem Wetter und angenehmen Bedingungen zeigten alle starke Leistungen in ihren jeweiligen Disziplinen.

Niklas Kretschmer (Männer) überzeugte mit einem beeindruckenden Kugelstoß auf 12,71 Meter, womit er den zweiten Platz in seiner Gruppe erreichte – nur knapp hinter dem Erstplatzierten. Auch im 100 Meter-Lauf lieferte er eine starke Zeit von 11,88 Sekunden ab und belegte damit ebenfalls den zweiten Platz.

Niklas Gartmann (Männer) trat in der Disziplin Kugelstoßen an und erzielte mit einer Weite von 8,90 Metern ein solides Ergebnis in seinem Wettkampf trotz seines gesundheitlich angeschlagenen Zustandes.

Dieudonne Zchekop (MU18) ging in drei Disziplinen an den Start: Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen. In allen drei Wettbewerben stellte er neue persönliche Bestleistungen auf. Im Hochsprung sprang er 1,50 Meter und erreichte den zweiten Platz. Im Weitsprung erzielte er 5,28 Meter und wurde ebenfalls Zweiter. Im Kugelstoßen landete seine Kugel bei 9,28 Metern - auch hierfür gab es einen zweiten Platz.

Letizia Keller (WU18) war ebenfalls in drei Disziplinen aktiv: Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen. Im Hochsprung meisterte sie 1,35 Meter und belegte damit den dritten Platz. Sie scheiterte nur knapp an der Höhe von 1,40 Meter. Im Weitsprung erreichte sie 4,70 Meter und wurde damit Fünfte. Im Kugelstoßen kam sie auf 9,20 Meter.

Am 25. Mai reiste Elena Eissler (W15) zu den offenen Kreismeisterschaften nach Tuttlingen. Dort ging sie erstmals bei einem Rennen über 800 Meter an den Start. Die fehlende Wettkampfroutine wurde ihr zu Beginn des Rennens etwas zum Verhängnis. Sie folgte auf der ersten Runde der sehr schnell anlaufenden späteren Siegerin aus Rottweil (2:24min) und musste dem hohen Anfangstempo in der zweiten Runde Tribut zollen. Dennoch erreichte sie im Ziel mit 2:44 Minuten eine richtig gute Zeit.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Einige Nachwuchs-Mehrkämpferinnen und -mehrkämpfer nutzten das traditionell stark besetzte 37. Sportfest an Himmelfahrt in Bönnigheim, um sich in unterschiedlichen Disziplinen weitere Routine für die weitere Wettkampfsaison zu holen. Dabei präsentierten sie sich schon in sehr guter Form. Sechs Tagessiege, zahlreiche PB´s und Topleistungen gingen auf das Konto des LGSZ Nachwuchses.

Mit sehr starken Leistungen trumpfte Nina Richter (W14) auf, die ihr in drei Disziplinen Tagessiege und Qualifikationen für die Süddeutschen Titelkämpfe einbrachten. Über 80m Hürden (12,49s) konnte Sie ihre PB gleich um eine halbe Sekunde und im Speerwurf (36,59m) um ca. 5m verbessern. Auch beim Hochsprung (1,52m) zeigte sich die Mössingerin im Gegensatz zu den ersten Saisonauftritten technisch deutlich verbessert. Im Weitsprung traf sie das Brett beim Anlauf noch immer nicht optimal, so dass sie sich mit 4,95m „begnügen“ musste. Ihr wahres Sprungvermögen ließ sie bei einigen Versuche aber deutlich aufblitzen. Die Nachwuchs-Siebenkämpferin befindet sich damit für die im Sommer anstehenden Landes- und Bundesmeisterschaften auf einem sehr erfolgsversprechenden Weg.

Mit Leonie Schinko (WU20) startete eine weitere LGSZ-Siebenkämpferin mit einer deutlichen Leistungssteigerung über die 100m Hürden (14,18s) optimal in den Wettkampf. Die bedeutete eine Steigerung um mehr als zwei Zehntelsekunden und deutlich die Qualifikation für die deutschen
Jugendmeisterschaften. Im anschließenden Kugelstoßen steigerte sie sich im Laufe des Wettkampfes kontinuierlich und konnte sich letztendlich über richtig gute 11,18m freuen – nur knapp unter ihrer PB. Beim Weitsprung brauchte Leonie Schinko etwas, um ihren Anlauf Stück für Stück zu
verbessern. So steigerte sie sich auf 5,65m. Pech hatte sie dann im letzten Versuch. Leider um Haaresbreite übertreten sprang sie nochmals ein ganzes Stück weiter. Für Leonie Schinko steht als nächstes das internationale Mehrkampfmeeting mit der Qualifikation für die U20-EM in Bernhausen auf dem Programm. Ihre Form hierfür scheint zu passen.

Bei den M14-Nachwuchsmehrkämpfern konnte Tom Hoch im Speerwurf mit neuer PB von 37,40m den Tagessieg erringen und die Qualifikationsnorm für die Süddeutschen Meisterschaften übertreffen. Zuvor steigerte er sich auch über 80m Hürden deutlich auf 13,42s. Noch schneller unterwegs war über die Hürden allerdings sein Mannschaftskollege Paul Zukunft (M14) , der sich in 12,85s den Tagessieg holte und die Quali-Norm für die Süddeutschen nur um 5 Hundertstel verfehlte. Paul Zukunft sprang im Weitsprung mit 5,03m erstmals über die 5m-Marke hinaus. Im Hochsprung überquerte der Hechinger auf 1,45m. Noah Handte konnte hier seine PB mit 1,40m einstellen. Unter dem Strich waren die Leistungen des LGSZ-Mehrkampf-Nachwuchses im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf sehr vielversprechend.

Ergebnisse der LGSZ im Detail:

W14:      
Nina Richter 80m Hürden: 12,49s (PB) Platz 1
  Speerwurf: 36,59m (PB) Platz 1
  Hochsprung: 1,52m Platz 1
  Weitsprung: 4,95m Platz 6 (bei WU20)
WU20:      
Leonie Schinko 100m Hürden: 14,18s (PB) Platz 2
  Weitsprung: 5,65m (PB) Platz 1
  Kugelstoß: 11,18m Platz 3
M14:      
Paul Zukunft 100m: 13,03s (PB) Platz 4
  80m Hürden: 12,85s (PB) Platz 1
  Hochsprung: 1,45m Platz 5
  Weitsprung: 5,03m (PB) Platz 15 (bei MU18)
Tom Hoch 80m Hürden: 13,42s (PB) Platz 4
  Speerwurf: 37,40m (PB) - Platz 1
  Weitsprung: 4,49m Platz 17 (bei MU18)
Noah Handte Hochsprung: 1,40m (PB) - Platz 7
  Weitsprung: beim Einspringen verletzt


  
 

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Grundschüler hatten viel Freude beim Kreissparkassen-Talentsportfest im Ernwiesenstadion

Zum Kreissparkassen-Talentsportfest hat die LG Steinlach-Zollern die 4. Klässler aus den Grundschulen im Bereich Mössingen/Hechingen eingeladen. Trotz terminlicher Überschneidungen waren die Burghofschule Ofterdingen, die Bästenhardtschule und Gottlieb-Rühle-Schule (GRS) aus Mössingen, die Steinäckerschule aus Bodelshausen und die Grundschule Hechingen der Einladung gefolgt. Insgesamt trafen am Freitagmorgen 130 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Sportlehrinnen und -lehrern ein. Beim gemeinsamen Aufwärmen mit Musik, angeleitet durch aktive Nachwuchsathletinnen der LGSZ und Sport-LK-ler des Gymnasium Hechingen waren die Kinder motiviert dabei. Anschließend teilten sich die einzelnen Grundschulen riegenweise auf und starteten mit Elan in den Dreikampf, bestehend aus 50m-Sprint, Ballwurf und Weitsprung. Nachdem alle erfolgreich und verletzungsfrei ihren Wettkampf absolviert hatten, wurden im Hintergrund die Ergebnisse ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich nun auf die Stärkung mit Getränken und Snacks.

Die vier schnellsten Mädchen und Jungs aus den 50m-Sprints am Morgen ermittelten im mit Spannung erwarteten Finale die Sprintsieger des Tages. Unter den lauten Anfeuerungsrufen der Klassenkameraden holte sich bei den Mädchen Tina Zirdnen den Sieg vor Joy Fotso (beide GRS Mössingen) und Maria Horvat (Bodelshausen). Greta Harasztosi (Ofterdingen) stürzte leider unglücklich. Bei den Jungs siegte mit deutlichem Vorsprung Louis Koptschalin (Bästenhardt) vor Bilyi Kyryl, Samuel Zilinski (beide Hechingen) und Linus Kopp (Ofterdingen).

Nach dem Sprintfinale standen zum sportlichen Abschluss noch die Biathlonstaffeln auf dem Programm. Die verschiedenen Grundschulen stellten jeweils Staffeln. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler eines Teams in fünf Pärchen nacheinander durch einen Parcours laufen und dann jeweils an der Wurfstation Dosen mit Bällen abschießen. Je nachdem wie viele Dosen stehenblieben, war noch eine entsprechende Anzahl an kleinen Strafrunden zusätzlich für das betroffene Pärchen zu laufen. In der Gesamtwertung hatte nach insgesamt vier Rennen von unterschiedlichen Teams die Biathlonstaffel der Grundschule Hechingen die schnellste Zeit erzielt und damit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Dahinter folgten gleich drei Teams von der Burghofschule Ofterdingen vor der schnellsten Staffel der Bästenhardtschule, der Gottlieb-Rühle-Schule sowie einem weiteren Team der Bästenhardtschule sowie der Steinäckerschule in Bodelshausen.

In der Dreikampf-Wertung belegten bei den Mädchen Tina Zirdnen (GRS), Soraya Münch (Bodelshausen) und Joy Fotso (GRS) die ersten drei Plätze. Dahinter platzierten sich: Lena Speidel, Greta Harasztosi (beide Ofterdingen), Nela Möck (GRS), Maria Horvat (Bodelshausen), Rea Ismailji, Lara Mcobara (beide Hechingen) und Saskia Calderaro (Bodelshausen).

Bei den Jungs standen Louis Koptschalin (Bästenhardt), Bilyi Kyryl (Hechingen) und Adrijan Bensel (Bodelshausen) auf dem Treppchen. Weiterhin in die Top-Ten schafften es: Gabriel Amaro, Samuel Zilinski, Michael Badescu (alle Hechingen), Linus Kopp (Ofterdingen), Lionel Strauß (Hechingen), Adam Hunyodi (Bodelshausen) und Lean Vincekovic (Ofterdingen).

Die Bestplatzierten im Mehrkampf werden über ihre Schulen eine Einladung zu weiterführenden Wettkämpfen erhalten, welche bis zu den württ. Meisterschaften im Spätherbst in Stuttgart führen können.

PS: Zahlreiche Fotos vom Sparkassen-Talentsportfest finden sich in der Fotogalerie auf der Homepage der LG Steinlach-Zollern: www.lgsz.de

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Seit 50 Jahren versammeln sich jedes Jahr im Mai Spitzenwerfer nicht nur aus Deutschland, sondern auch internationale Athleten in Halle/Saale. In diesem Jahr war auch der Youngster Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern in diesem erlesenen Feld mit am Start und konnte mit Top-Leistungen überzeugen.

Am Samstag stand für ihn das Kugelstoßen mit der 4kg-Kugel auf dem Programm. Er stieß in den ersten Versuchen immer wieder über die 17m-Marke. Im sechsten und letzten Versuch flog seine Kugel dann erstmals in seiner Karriere über die 18m-Marke – genau genommen lag der Einschlag bei 18,08m. Damit hatte er fast einen Meter Vorsprung vor seinen Konkurrenten und holte sich überlegen den Sieg.

Am Sonntag beim Diskuswerfen entwickelte sich ein hochkarätiger Wettkampf in der Altersklasse MU16. Clesio de Carvalho begann mit über 61m, warf dabei aber technisch noch nicht ganz sauber. Der Wurfarm blieb im Abwurf nicht lang genug. So lag er nur einen halben Meter vor seinem härtesten Widersacher, Lion Staudacher vom LAV Kassel. Doch das große LGSZ-Wurftalent bekam die technischen Unzulänglichkeiten immer besser in den Griff und steigerte sich auf immer neue persönliche Bestleistungen von zwischenzeitlich 63,72m und 65,36m. Nach einem ungültigen vorletzten Versuch, gelang dem Hechinger im Trikot der LG Steinlach-Zollern ein nahezu perfekter letzter Versuch. Die Scheibe segelte auf herausragende 69,19m hinaus. Damit hat er sogar den 23 Jahre alten deutschen Rekord der MU16 um 18cm überboten. „Den sechsten Wurf habe ich besonders gut getroffen. Die Serie war auch sehr gut. Darauf haben wir schon hingearbeitet“, erklärte der 15-Jährige, der bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Ulm (4. bis 6. Juli) zwei Titel anstrebt. 

Letizia Keller und Niklas Kretschmer | LA Aktuelles

Am 17. Mai machten sich sechs Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern auf den Weg zu den Kreismeisterschaften in Biberach. Bei durchwachsenem Wetter zeigten sie in den verschiedenen Disziplinen ansprechende Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.

Beim Diskuswurf gingen drei Athleten der LGSZ an den Start. Aaron Kommer warf die 2 kg-Scheibe auf 26,31 Meter, gefolgt von Niklas Gartmann mit 24,92 Metern – beide blieben dabei leider deutlich unter ihren Möglichkeiten. Niklas Kretschmer bewies in seiner Paradedisziplin erneut Klasse und erzielte mit 42,78 Metern die Tagesbestweite der LGSZ-Athleten. Obwohl der Diskuswurf für ihn noch Neuland ist, zeigte auch Dieudonne Zchekap mit 22,57 Metern eine starke Leistung mit der 1,5 kg-Scheibe.

Währenddessen gingen die U18-Mädels Kamila Kamolova und Letizia Keller über 100 Meter an den Start. Beide erwischten keinen optimalen Lauf und blieben mit 14,34 Sekunden (Kamila Kamolova) und 13,62 Sekunden (Letizia Keller) unter ihren Möglichkeiten.

Später starteten Niklas Kretschmer und Dieudonne Zchekap ebenfalls über 100 Meter. Dieudonne Zchekap erreichte 12,67 Sekunden, während Niklas Kretschmer mit 11,93 Sekunden eine erfreuliche Zeit erzielte und unter der 12-Sekunden-Marke blieb.

Im Hochsprung zeigte Niklas Gartmann mit übersprungenen 1,74 Metern eine starke Vorstellung. Auch Letizia Keller konnte mit 1,35 Metern eine gute Höhe meistern.

Nach einer Technikumstellung versuchte sich Aaron Kommer erst zum zweiten Mal mit der Drehstoßtechnik im Kugelstoßen und beförderte die 7,26 kg-Kugel auf 8,82 Meter. Dieudonne Zchekap kam mit der 5 kg-Kugel auf ähnlich gute 8,70 Meter.

Im Weitsprung erzielte Letizia Keller eine neue persönliche Bestleistung. Dabei sprang sie mit 4,99 Metern zum zweiten Mal in dieser Saison haarscharf an der 5 Meter-Marke vorbei. Kamila Kamolova hatte mit Anlaufproblemen zu kämpfen und kam auf 4,20 Meter.

Pünktlich zum Speerwurf setzte Regen ein, was die Bedingungen erschwerte. Aaron Kommer erreichte 39,82 Meter, Niklas Gartmann 34,82 Meter und Dieudonne Zchekap 22,73 Meter – alle drei blieben etwas unter ihren Erwartungen, zeigten aber großen Einsatz.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern liefert in dieser Saison Woche für Woche Topleistungen ab. Vergangenen Sonntag war er zusammen mit der württembergischen Werferelite des Olympiastützpunktes Stuttgart beim Kugelstoß-Meeting in Neustädt am Start.

Erneut glänzte er mit Topweiten über 17m in Serie. Sein weitester Stoß landete in Nordhessen bei 17,65m. Damit holte er sich den Tagessieg und lag nur 30cm unter seiner persönlichen Bestmarke. Sieben Wochen vor den deutschen Meisterschaften der U16 liegt Clesio de Carvalho sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswurf weiterhin auf Rang 1 der aktuellen Jahrgangsrangliste in Deutschland.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zum traditionellen Deichmeeting in Neuwied trifft sich jedes Jahr zu Saisonbeginn die deutsche Mehrkampf-Elite zu einem speziellen Vorbereitungsvierkampf. Mit am Start im Feld der Siebenkämpferinnen waren bei den Frauen auch zwei Athletinnen der LG Steinlach-Zollern: die letztjährige deutsche Siebenkampfmeisterin Sandrina Sprengel sowie U20-Athletin Leonie Schinko, die in der Hallensaison den 5. Rang bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften errungen hatte.

Beim Auftakt über die Hürden erzielten beide Athletinnen zum Saisonauftakt ordentliche Zeiten. Sandrina Sprengel lief bei leichtem Gegenwind nach 13,82s über die Ziellinie, womit sie drei Zehntel über ihrer PB aus dem Vorjahr blieb. Leonie Schinko kam mit 14,58s bis auf knapp zwei Zehntel an ihre PB heran. Erfreulich verlief der Hochsprung bei Sandrina Sprengel. Nach Schwierigkeiten mit dieser Disziplin im Winter, konnte sie nun fast schon wieder an ihre besten Zeiten anknüpfen. Mit 1,76m erzielte sie die größte Höhe unter den Siebenkämpferinnen. Leonie Schinko war mit ihren übersprungenen 1,64m nicht zufrieden und will dies im weiteren Saisonverlauf noch steigern. Gute Weiten ließen die beiden LGSZ-Siebenkämpferinnen im Speerwurf folgen. Die 45,70m von Sandrina Sprengel liegen schon in Reichweite zu ihrer PB. Leonie Schinko konnte mit 37,78m ihre PB über zwei Meter verbessern.

Damit lag Sandrina Sprengel vor dem abschließenden Wettbewerb bei den Frauen vorne. Beim 150m-Sprint kam sie sehr gut aus den Blöcken und lag ausgangs der Kurve bereits in Führung. Bitter, dass sich die Vorjahressiegerin dann an den Oberschenkel greifen und das Rennen abbrechen musste. Eine genaue Diagnose steht aktuell noch aus. Der Start in 14 Tagen beim weltbesten Mehrkampf-Meeting in Götzis ist damit aber sicherlich vom Tisch. Dabei hatte die Grosselfingerin gerade in Vorarlberg eigentlich noch etwas gutzumachen. Nachdem sie im Vorjahr gleich zu Beginn so unglücklich über die Hürden gestürzt war, anschließend dann so fulminant auftrumpfte, wollte sie dieses Jahr ihr wahres Können mit einem kompletten Siebenkampf präsentieren.

Leonie Schinko absolvierte ihre abschließenden 150m in 18,85s und platzierte sich mit 3.220 Punkten auf Rang 7. Insgesamt war die 19-jährige mit ihren Leistungen zum Saisonauftakt zwar noch nicht ganz zufrieden, aber motivierend und interessant empfand sie die Eindrücke bei solch einem bedeutenden Meeting inmitten von zahlreichen Spitzenathleten. 2025 Schinko Leonie Neuzugang LGSZLeonie Schinko platzierte sich beim stark besetzten Deichmeeting auf dem guten 7. Rang.

 

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Regionalmeisterschaften Hürden / Stabhoch / Dreisprung:

Noah Handte und Tom Hoch holen Regiomeistertitel

 

Die Bilanz des kleinen Teams der LG Steinlach-Zollern bei den Regionalmeisterschaften über die Kurzhürden, im Stabhochsprung und im Mehrfachsprung, die in Albstadt-Tailfingen stattfanden, kann sich mit 2 Gold-, 6 Silber- und 2 Bronzemedaillen sehen lassen.

Jeweils einen Regiomeistertitel holten sie die Jungs der M14. Noah Handte siegte mit starker neuer persönlicher Bestmarke im Stabhochsprung mit 2,50m vor seinem Vereinskameraden Tom Hoch. Im 80m-Hürden-Sprint konnte Tom Hoch den Spieß umdrehen und siegte in 14,67s vor Noah Handte. Ganz knapp den Sieg verpasste Finnja von der Ruhr in der W12 im Fünfsprung (ohne Anlauf). Sie kam auf sehr gute 10,66m. Ebenfalls nur knapp an der Goldmedaille vorbeigeschrammt ist Letizia Keller im Dreisprung der WU18 mit 9,74m. 

Letizia Keller schrammte im Dreisprung knapp an der Goldmedaille vorbei.

 Wie für viele aus der U14-Gruppe von Trainer Marcus Strohmaier war das Rennen über 60m Hürden auch für Philipp Klemenz (M12) eine Premiere über die richtigen Wettkampfhürden. Er machte seine Sache mit Platz 2 in 13,57s richtig gut. Auch Maxi-Marie Schäfer (W12) überzeugte über dieselbe Strecke in sehr guten 11,44s, was ihr Rang 3 einbrachte. Generell gab es an diesem Abend reihenweise neue persönliche Bestleistungen.

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Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:

 Jugend M12

  • Philipp Klemenz – 60 m Hürden – 13,57 sec (PB) – Platz 2

Jugend W12

  • Maxi-Marie Schäfer – 60 m Hürden – 11,44 sec (PB) – Platz 3
  • Annika Ache – 60 m Hürden – 14,05 sec (PB) – Platz 6
  • Finnja von der Ruhr – 60 m Hürden – 15,43 sec (PB) – Platz 8
  • Finnja von der Ruhr – 5er Sprunglauf – 10,66 m (PB) – Platz 2
  • Annika Ache – 5er Sprunglauf – 9,34 m (PB) – Platz 4

Jugend WU14:

  • 4×75 m Staffel - LG Steinlach-Zollern 1 - 45,86 sec – Platz 1

(Emma Talasi, Finnja von der Ruhr, Annika Ache, Maxi-Marie Schäfer)

Jugend W13 

  • Helena Böhm – 60 m Hürden – 12,39 sec (PB) – Platz 5
  • Helena Böhm – 5er Sprunglauf – 9,84 m (PB) – Platz 5

Jugend W14

  • Lea Weithoffer – 80 m Hürden – 15,24 sec (PB) – Platz 5

Jugend M14

  • Tom Hoch – 80 m Hürden – 14,67 sec (PB) – Regiomeister
  • Noah Handte – 80 m Hürden – 14,85 sec (PB) – Platz 2
  • Noah Handte – Stabhochsprung – 2,50 m (PB) – Regiomeister
  • Tom Hoch – Stabhochsprung – 2,10 m (PB) – Platz 2

WU18:

  • Letizia Keller – 100 m Hürden – 18,86 sec – Platz 2
  • Letizia Keller – Dreisprung – 9,74 m – Platz 2
Martin Grundmann | LA Aktuelles

Regio-Einzelmeisterschaften U14/U16:

14 Podestplätze für LGSZ-Nachwuchs

Die diesjährigen Leichtathletik-Einzel-Regionalmeisterschaften des Bezirkes Achalm (umfasst die Landkreise Esslingen, Reutlingen, Tübingen, Zollernalb) fanden für die Altersklassen U14/U16 am 11.05. in Weilheim/Teck statt. Die Bilanz der LG Steinlach-Zollern kann sich sehen lassen. So gingen, etwas ausgedünnt durch Konfirmationen und Krankheiten/Verletzungen, insgesamt 11 Athletinnen und Athleten im Trikot der LGSZ an den Start. Sie erzielten zahlreiche neue persönliche Bestleistungen (PB) und holten insgesamt 14 Podestplatzierungen (6x Gold / 5x Silber / 3x Bronze). Gleich zwei Regiomeister-Titel und zwei Vizemeisterschaften gingen an Miriam Dietrich. Die weiteren Siege gingen auf das Konto von Maxi-Marie Schäfer, Nina Richter sowie Lea Weithoffer und Tom Hoch. Die beiden letztgenannten kamen insgesamt auf zwei bzw. drei Einzelmedaillen. Je eine Vizemeisterschaft sicherten sich darüber hinaus Finnja von der Ruhr und die 4x100m-Staffel der WU16. Über Bronze konnten sich Clara Schneiderhan und Tom Hoch freuen.

Die hochwertigste Leistung aus den Reihen der LGSZ-Athleten erzielte Nina Richter nach stetigen Steigerungen von Versuch zu Versuch mit 11,07m im Kugelstoßen der W14. Damit erzielte die Siebenkämpferin eine neue persönliche Freiluft-Bestmarke und schiebt sich in der aktuellen deutschen Bestenliste der Kugelstoßspezialistinnen ihrer Altersklasse in die Top 15. Zuvor hatte sie beim Weitsprung Pech, als sie Probleme mit dem Anlauf hatte und ihre sehr weiten Versuche ungültig gegeben wurden.

Besonders starke Auftritte hatte Miriam Dietrich in der W15. Zum Beginn des Wettkampfes steigerte sie ihre PB im Hochsprung um 5cm auf 1,49m und holte damit den Regiomeistertitel vor ihrer Mannschaftkameradin Lea Weithoffer (1,43m). Dann ließ sie sowohl im Weitsprung (4,67m) als auch im Kugelstoßen (9,06m) weitere PBs folgen. Mit diesem Kugelstoß holte sie sich eine Silbermedaille vor ihrer Mannschaftskameradin Clara Schneiderhahn, die sich auch deutlich steigerte (8,75m). Lea Weithoffer (W14) kam im Weitsprung (4,43m) und Kugelstoßen (7,63m) nah an ihre PBs heran. Nach einem umfangreichen Tagesprogramm zeigte die Steinhofenerin im Trikot der LGSZ in einem taktischen 800m-Rennen ein starkes Finish über die letzten 200m und holte sich überlegen die Regiomeisterschaft. Die Staffel der WU16 in der Besetzung Isabel Iro, Nina Richter, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer kamen über 4x100m in richtig guten 53,61s auf den zweiten Rang, obwohl die Wechsel noch nicht optimal funktionierten.

 

Die Altersklasse der U14, die sich erst so allmählich dem ambitionierten Wettkampfprogramm in der Jugend-Leichtathletik annähern müssen, machten ihre Sache richtig gut. Das beste Resultat erzielte Maxi-Marie Schäfer im Kugelstoßen der W12. Mit erfreulichen 7,27m holte sie sich den Regiomeistertitel. Knapp an einer Medaille schrammte die Weilheimerin über 75m trotz starker 11,08s als Vierte vorbei. Ihre gleichaltrige Vereinskameradin Finnja von der Ruhr lieferte sich im Hochsprung mit der Tübingerin Nele Scholly einen spannenden Zweikampf. Beide übersprangen sogar 1,37m. Über 1,40m war dann jeweils Endstation, wobei die LGSZ-Athletin ihren letzten Versuch nur hauchdünn gerissen hatte. Damit belegte Finnja von der Ruhr den zweiten Rang, weil sie 1,37m „erst“ im zweiten Versuch übersprungen hatte. Helena Böhm (W13) zeigte sich in toller Verfassung und erzielte bei vier Starts drei neue PBs. Ganz stark waren 2:45,00min über 800m sowie 11,28s über 75m, bei denen sie als Siebte gerade einmal 2 Zehntel hinter der Bronzemedaille lag. Annika Ache (W12) hatte ihr bestes Resultat auch über 75m (11,88s), obwohl die Mädchen bei ihren 75m-Läufen mit relativ starkem Gegenwind zu kämpfen hatten. In der 4x75m-Staffel kamen sie in 43,25s auf Rang 4. Zu Bronze fehlten ganze 2 Hundertstel.

 

In der M14 war einzig Tom Hoch am Start. Seine besten Leistungen erzielte er im Kugelstoßen als Regiomeister mit 9,88m sowie im Hochsprung mit neuer PB von 1,40m, mit denen er höhengleich mit dem Sieger auf Rang 2 kam.

Bei den Jungs der M12 erzielte Philipp Klemenz auch drei neue PBs. Sein bestes Resultat erzielte er über 800m in 2:55min, was ihm den 5. Rang einbrachte.

  

Ergebnisse der LGSZ im Detail: 

W12: 
75m: Maxi-Marie Schäfer 11,08s (PB) – Platz 4
  Annika Ache 11,88s (PB) – Platz 15
800m: Annika Ache 3:07,36min (PB) – Platz 5
  Finnja von der Ruhr 3:14,74min – Platz 7
Hochsprung: Finnja von der Ruhr 1,37m (PB) – Platz 2 (höhengleich mit Siegerin)
Weitsprung: Maxi-Marie Schäfer 3,85m – Platz 13
  Finnja von der Ruhr 3,62m – Platz 18
  Annika Ache 3,34m – Platz 23
Kugelstoßen: Maxi-Marie Schäfer 7,27m – Regiomeisterin
  Finnja von der Ruhr 5,26m (PB) – Platz 7
  Annika Ache 4,95m (PB) – Platz 8
W13:
75m: Helena Böhm 11,28s (PB) – Platz 7
800m: Helena Böhm 2:48,00min (PB) – Platz 5
Weitsprung: Helena Böhm 3,98m (PB) – Platz 12
Kugelstoßen: Helena Böhm 4,32m – Platz 11
WU14:
LG Steinlach-Zollern – 43,25s – Platz 4
(Helena Böhm, Finnja von der Ruhr, Annika Ache, Maxi-Marie Schäfer)
W14:
100m: Isabel Iro 14,66s (PB) – Platz 10
800m: Lea Weithoffer 2:52,20min – Regiomeisterin
Hochsprung: Nina Richter 1,46m – Platz 5
Weitsprung: Lea Weithoffer 4,42m – Platz 5
  Nina Richter 4,03m – Platz 10
  Isabel Iro 3,86m – Platz 13
Kugelstoßen: Nina Richter 11,07m – Regiomeisterin
  Lea Weithoffer 7,63m – Platz 9
W15:
800m: Miriam Dietrich 3:02,74min – Regiomeisterin
Hochsprung: Miriam Dietrich 1,49m (PB) – Regiomeisterin
  Lea Weithoffer 1,43m – Platz 2
Weitsprung: Miriam Dietrich 4,67m (PB) – Platz 4
  Clara Schneiderhahn 3,77m – Platz 9
Kugelstoßen: Miriam Dietrich 9,06m (PB) – Platz 2
  Clara Schneiderhan 8,75m (PB) – Platz 3
WU16:
LG Steinlach-Zollern – 53,61s – Platz 2
(Isabel Iro, Nina Richter, Miriam Dietrich, Lea Weithoffer)
M12:
 75m:  Philipp Klemenz 12,22s (PB) – Platz 13
 800m:  Philipp Klemenz 2:55,84min (PB) – Platz 5
 Hochsprung:  Philipp Klemenz 1,25m (PB) – Platz 6
Weitsprung: Philipp Klemenz 3,71m – Platz 13
M14:
100m: Tom Hoch 14,24s (PB) – Platz 5
Hochsprung: Tom Hoch 1,40m (PB) – Platz 6 (höhengleich mit Sieger)
Weitsprung: Tom Hoch 4,52m – Platz 3
Kugelstoßen: Tom Hoch 9,88m – Regiomeister
Martin Grundmann | LA Aktuelles

U16-Mehrkampf-Nachwuchs: Erfolgreiche Qualifikationen trotz widriger Bedingungen

Für die Nachwuchs-Mehrkämpferinnen und -Mehrkämpfer der LG Steinlach-Zollern ging es nur eine Woche nach dem Oster-Trainingslager schon um die Qualifikationsnormen zu den württembergischen Meisterschaften Anfang August an selber Stätte. Nach langer Schönwetterperiode meinte es der Wettergott ausgerechnet am zweiten Wettkampftag nicht gut mit den Athleten. Die verfrühten Eisheiligen brachten am Sonntag viel Regen und einen deutlichen Temperaturrückgang mit sich, der den Sportlern insbesondere beim Diskuswurf und Stabhochsprung größere Probleme bereitete. Einige Jugendlichen der älteren Jahrgänge und der Aktiven, die nicht mehr den Quali-Druck haben, nutzten den Mehrkampf als Standortbestimmung in ausgewählten Diziplinen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelmen de Carvalho mit überragender Weite im Diskuswurf

Kelmen de Carvalho, Zehnkämpfer der LG Steinlach-Zollern hat beim Arkansas-State-Alumni-Classic-Meeting in Jonesboro einen fulminanten Auftritt mit dem Diskus hingelegt. Bereits im ersten Versuch segelte seine 2kg-Scheibe auf genau 51,00m hinaus. Die war sein erster 50m-Wurf mit dem Männer-Diskus und ein Weltklasse-Ergebnis für einen Zehnkämpfer. Nach weiteren Würfen knapp unter der 50m-Marke steigerte sich der Student der Uni Harding in seinem sechsten und letzten Versuch nochmals auf 51,57m. Damit ist er auch der Erste aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern, der den Männer-Diskus über die 50m-Marke befördert hat.

Marcus Strohmaier | LA Aktuelles

Gute Platzierungen in Ostdorf

Am 26. April nutzten acht Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern einen Wettkampf in Balingen-Ostdorf als Auftakt in die Freiluft-Saison, vier von ihnen waren erst wenige Tage zuvor aus dem fünftägigen Trainingslager in Brixen zurückgekehrt. Trotz niedrigen Außentemperaturen und vom Trainingslager noch etwas müden Muskeln konnten alle mit guten Platzierungen in den Top 10 überzeugen.

Finnja von der Ruhr holte mit 1.109 Punkten den ersten Platz im Dreikampf der Altersklasse W12, bestehend aus Sprint 75m, Weitsprung und Ballwurf. In derselben Altersklasse holte sich Maxi-Marie Schäfer mit 1.079 Punkten den vierten Rang, Annika Ache mit 984 Punkten den siebten, gefolgt von Emma Talasi mit 979 Punkten auf dem achten Platz. Mara Arnold landete in der Altersklasse W13 mit 984 Punkten auf dem sechsten Rang.

In der Teamwertung sicherten sich Mara Arnold, Finnja von der Ruhr und Maxi-Marie Schäfer den zweiten Platz.

In der Altersklasse M12 starteten Philipp Klemenz, Gabriel Amaro und Elias Bayer und holten sich den ersten Platz in der Teamwertung. In der Einzelwertung erzielten sie mit 924 Punkten den zweiten (Philipp Klemenz), mit 876 Punkten den dritten (Gabriel Amaro) und mit 874 Punkten den vierten Platz (Elias Bayer).

Die Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen:

  Sprint Weit Ball
Mara Arnold, W13 12,76 sek. 3,59 m 22,00 m
Finnja von der Ruhr, W12 11,95 sek. 3,68 m 27,50 m
Maxi-Marie Schäfer, W12 11,43 sek. 4,06 m 16,00 m
Annika Ache, W12 12,30 sek. 3,45 m 20,50 m
Emma Talasi, W12 12,32 sek. 3,31 m 22,00 m
       
Philipp Klemenz, M12 12,33 sek. 3,93 m 25,00 m
Gabriel Amaro, M12 12,48 sek. 3,51 m 26,50 m
Elias Bayer, M12 12,48 sek. 3,53 m 26,00 m

 2025 Ostdorf Foto EhrungIn der Teamwertung erzielten die jungen LGSZ-Athletinnen einen tollen Silberrang.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelmen de Carvalho mit vier persönlichen Bestmarken in absoluter Topform

Beim Conference-Finale in den Einzeldisziplinen ging LGSZ-Zehnkämpfer Kelmen de Carvalho für sein College-Team der Uni Harding (Arkansas) in vier Disziplinen an den Start. Er zeigte sich in Shawnee (Oklahoma) in absoluter Topform und sammelte viele Punkte für sein Team.

Der wurfstarke Zehnkämpfer erzielte in allen vier Disziplinen neue persönliche Bestmarken (PB). Im Kugelstoßen übertraf er mit der Männerkugel erstmals die 16m-Marke; 16,06m standen letztendlich für ihn zu Buche. Eine internationale Topweite für einen Allrounder. Auch im Speerwurf übertraf er einen Meilenstein. Mit 60,05m flog erstmals ein 800g-Speer von ihm über die 60m-Marke und er kann nach den Ellenbogenschmerzen im Vorjahr aktuell beschwerdefrei mit dem Speer werfen. Das Highlight war dann seine neue PB mit dem Männerdiskus. Nachdem er erst in der Vorwoche seine ersten 50m-Würfe erzielte und mit 51,57m eine neue PB erzielt hatte, schleuderte er beim Conference-Finale die 2kg-Scheibe nunmehr auf 53,36m hinaus: wahrlich eine Weltklasseleistung für einen Zehnkämpfer.

Doch nicht nur in den Wurfdisziplinen, sondern auch über die 110m Hürden zeigte sich Kelmen de Carvalho in Topform. Im Finale pulverisierte er seinen PB um 4 Zehntelsekunden. Mit 14,65s bei gültigem Rückenwind holte er sich den zweiten Rang über die Hürden. Damit zeigte er sich im Hinblick auf den Zehnkampf bei den Nationals bestens vorbereitet. Wenn sein Knie, welches ihm im März bei den letzten Hallenmeetings große Probleme bereitete, dann schmerzfrei bleibt, darf man auf seine Mehrkampfleistung sehr gespannt sein.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

College-Zehnkampf-Saisonauftakt: Joshua Kommer mit PB – Kelmen de Carvalho mit gutem Resultat für Nationals-Qualifikation

Anfang April zeigten sich die beiden LG Steinlach-Zollern-Zehnkämpfer Joshua Kommer und Kelmen de Carvalho jeweils bei ihrem Saisonauftakt im Zehnkampf in den Vereinigten Staaten in guter Form. Joshua Kommer konnte seine bisherige persönliche Bestmarke im Männer-Zehnkampf etwas auf nunmehr 6.240 Punkte steigern. Kelmen de Carvalho überraschte nach seiner problematischen Knieverletzung, die ihm bei den Nationals im Hallen-Siebenkampf vor gut einem Monat zur Aufgabe zwang. Er konnte bei seiner Outdoor-Premiere überraschend schon wieder einen Zehnkampf mit 7.140 Punkten absolvieren. Mit dieser Punktzahl dürfte er auch höchstwahrscheinlich die Qualifikation zu den Nationals der College-Saison schon in der Tasche haben.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Jubiläums-Trainingslager 2025 in Südtirol: Viel Einsatz, viel Teamgeist und auch Sonne - unter dem Motto: „Don´t stop, until you are proud“

 

Traditionell ging es für knapp 40 Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern zusammen mit ihren Trainerinnen und Trainern in den Osterferien zum Trainingslager nach Brixen/Südtirol. Die Sportler der LGSZ waren damit das 15. Mal vor der Saison in Brixen. Leider wurde die ursprünglich vorgesehene Teilnehmerzahl von 50 Personen im Vorfeld aus unterschiedlichen Gründen etwas dezimiert. Das Teilnehmerfeld deckte das ganze Spektrum der LGSZ-Leichtathletik ab. Es reichte vom Spitzenathleten Kelson de Carvalho, der bereits im Nationaltrikot international eine Medaille gewonnen hat, bis zu den Jüngsten der U14, die gerade ihre ersten Erfahrungen im Wettkampfbereich sammeln. Abends beim Kartenspielen saßen sie dann alle zusammen.
Das Stadion in Brixen und die Unterkunft in Natz/Schabs auf dem Hochplateau zwischen den vielen Apfelplantagen boten wieder beste Bedingungen für konzentriertes Training, Spiele und Freizeit. Nach wenig ermunternden Wettervorhersagen hatte das Team der LGSZ großes Glück mit dem Wetter. Die guten Rahmenbedingungen wurden eine Woche lang mit zwei Mal Training pro Tag intensiv genutzt. Die LG Steinlach-Zollern-Nachwuchsathleten machten ihre Sache vorbildlich. Sie hatten einerseits viel Spaß miteinander, waren andrerseits hoch motiviert beim Training dabei und machten teilweise erhebliche Fortschritte.

Von der im Vorfeld angekündigten Hochwassergefahr blieb man glücklicherweise verschont. So gab es zwar am Anreisetag noch Dauerregen. Aber unter dem Tribünendach ergaben sie vernünftige Gelegenheiten, sich nach der längeren Fahrt wieder an die Bewegung zu gewöhnen und erste Lauf- und Sprungübungen zu absolvieren. Trotz durchwachsenen Wetterprognosen meinte es Südtirol mit der LGSZ letztendlich sehr gut. Angenehme Temperaturen um die 20°C, immer wieder Sonne und nur noch ganz vereinzelt ein paar Regentropfen bereiteten nahezu ideale Bedingungen für konzentrierte Trainingseinheiten und eine motivierte Stimmung in der Gruppe. Nachdem sich die Sonne immer wieder zeigte, war neben dem intensiven Training auch der Griff zur Sonnencreme an der Tagesordnung.
Das Training für die mehrkampfaffinen LGSZ-Sportlerinnen und -Sportler war breit gefächert und umfasste sämtliche Leichtathletikdisziplinen. Im Brixener Stadion, in welchem vor einigen Jahren sogar die U20-Weltmeisterschaften veranstaltet wurden, wurde an der Technik in Weit-, Hoch- und auch im Stabhochsprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf sowie an Schnelligkeit, Hürdentechnik und Tempohärte gearbeitet. Ergänzend stand den älteren Athleten im Stadion auch ein Kraftraum zur Verfügung. Ein lockerer Morgenlauf half, jeden Trainingstag frisch zu beginnen.

 Besonders beeindruckend war die enorme Motivation aller Beteiligten. Die jungen Athletinnen und Athleten bewiesen Durchhaltevermögen und Teamgeist, die ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer, die sich für den Nachwuchs eine Woche Urlaub genommen hatten, engagierten sich mit großem Einsatz, indem sie täglich zweimal Training anboten. Weil so viele Trainerinnen und Trainer dabei waren, konnte sehr effektiv in Kleingruppen an technischen Details gearbeitet werden.
Nach einer intensiven Woche blicken alle optimistisch auf die kommende Wettkampfsaison. Die Fortschritte, die in Brixen erzielt wurden, lassen in den nächsten Monaten einiges erwarten.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht neben den Trainern und Betreuern an die Sponsoren, die das Oster-Trainingslager erst ermöglicht haben: Reinhold Beitlich-Stiftung Tübingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik, Sparkasse Zollernalb, Easy Apotheke Mössingen und Autovermietung Schlegel.

Nilas G., Aaron, Maik, Niklas K., Dieudonne, Finn, Kelson, Clesio | LA Aktuelles

Trotz der Aufbruchsstimmung am letzten Tag des Trainingslagers stand als erstes der morgendliche Frühstückslauf an. 

Danach gab es dann ein letztes Mal Frühstück in der Unterkunft. Nachdem schließlich alle ihr Gepäck eingeladen haben ging es heute um 09:00 Uhr Richtung Stadion. Auf dem Plan stand Hochsprung, Stabhochsprung, Staffellauf und Diskus, bevor es dann für alle an die anstrengenden Abschlussläufe/Sprints ging.

                                            

Als auch diese Überstanden waren, packten wir noch die restlichen Sachen im Stadion zusammen und machten uns auf den Heimweg.

                                                                       

Unterwegs gab es am Zugspitzenblick noch eine kleine Stärkung und später auf unserem Weg gab es auch noch ein Eis. Um 20:00 Uhr kamen wir dann schlussendlich Erschöpft und Zufrieden in Mössingen an.

Das Trainingslager empfanden wir „als vollen Erfolg“ - die Stimmung untereinander war klasse – während der Trainings haben wir alle viel dazugelernt – es hat sehr viel Spaß gemacht.

Wir möchten uns in dem Zusammenhang auch ganz herzlich bei unseren Trainerinnen und Trainern bedanken, die für uns extra Urlaub genommen haben. 

An dieser Stelle möchten wir allen Ostertrainingslager-Sponsoren ganz herzlich DANKE sagen, die dieses sportliche und sozial wertvolle Event erst ermöglicht haben:

Beitlich-Stiftung, Sparkasse Zollernalb, Easy-Apotheke Mössingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik und Autovermietung Schlegel

 

Clesio De Carvalho und Albin Abt | LA Aktuelles

Eine kleine Gruppe der LG Steinlach-Zollern nahm an einem Wurfwettkampf in Murr teil. Die Veranstaltung diente vor allem als Test unter Wettkampfbedingungen – eine gute Gelegenheit, um früh in der Saison den aktuellen Leistungsstand zu prüfen. Bei freundlichem Wetter und entspannter Atmosphäre nutzten die Athletinnen und Athleten die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Am Start waren Letizia Keller, Aaron Kommer, Niklas Gartmann, Niklas Kretschmer und Clesio De Carvalho.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Clesio de Carvalho mit deutscher Jahresbestweite / weitere Tagessiege für Nina Richter, Tom Hoch und Arthur Jenike

Beim traditionellen Werfertag in Altshausen (Kreis Ravensburg) ging die LG Steinlach-Zollern mit 11 Athletinnen und Athleten an den Start. Insbesondere die Altersklasse U16 nutzte diesen Test als Vorbereitung für ihre ersten Mehrkampf-Qualifikationswettkämpfe Anfang Mai. Es gab viele persönliche Bestmarken (PB), insgesamt acht Tagessiege für die LGSZ und auch einige Wettkampfpremieren. Clesio de Carvalho ragte mit absoluten Topleistungen beim Kugelstoßen und Diskuswerfen der M15 heraus. Er steht damit aktuell mit deutlichem Vorsprung in beiden Disziplinen auf dem ersten Platz der deutschen Jahresrangliste für seine Altersklasse. Nina Richter (W14) gewann ebenso zwei Disziplinen mit neuen PB wie ihr Mannschaftskamerad Tom Hoch (M14). Gleich bei seiner Wettkampfpremiere im Diskuswurf war auch Arthur Jenike bei den M14 siegreich. Mit Lea Weithoffer, Melisa Cep und Arda Cep gingen weitere Athleten erstmals im Diskuswurf oder Speerwerfen an den Start.

Clesio de Carvalho, der in den letzten Wochen bereits mit hervorragenden Leistungen sein außergewöhnliches Talent unter Beweis stellte, konnte sich insbesondere im Diskuswurf nochmals deutlich steigern. Gleich in seinem ersten Versuch schleuderte er die 1kg-Scheibe auf eine neue PB von 59,68m hinaus. Er steigerte sich dann über 60,52m noch auf eine Spitzenleistung von 62,45m. Er ist der erste Jugendliche in seinem Alter, der die 60m-Marke in den letzten Jahren in Deutschland übertreffen konnte. Mit vier seiner sechs Versuche übertraf er die 60m-Marke. Beim Kugelstoßen steigerte er sich von Versuch zu Versuch und erzielte im letzten die Tagesbestweite von 17,36m. Damit blieb er nur 40cm unter seiner PB aus der Vorwoche. Zuvor war Clesio de Carvalho erstmals auch im Speerwurf angetreten. Dabei merkte man ihm an, dass er diese Disziplin ohne Übungen absolvierte. Während er beim Kugelstoßen und Diskuswerfen mit filigraner Wurftechnik besticht, hatte er Schwierigkeiten den Speer effektiv auf die Wurfbahn zu schicken. So musste er sich mit 34,92m begnügen.

Seine jüngeren Mannschaftskameraden aus der U16, die sich dem Mehrkampf verschrieben haben, zeigten sich auch in guter Verfassung im Hinblick auf den ersten Neunkampf im Mai. So erzielte Tom Hoch bei den M14 nach technisch guten Würfen im Speerwurf mit 33,58m die Tagesbestweite. Darüber hinaus holte er sich auch noch den Tagessieg im Kugelstoßen mit 9,53m – gefolgt von seinem Teamkameraden Arthur Jenike, der sich deutlich auf 8,91m steigern konnte. Zudem überraschte er bei seinem ersten Diskuswettkampf mit dem Tagessieg (23,31m), nachdem er vor ca. 4 Wochen erstmals einen Diskus in der Hand hatte. Als dritter M14-Mehrkämpfer aus den Reihen der LGSZ an diesem Tage zeigte auch Noah Handte gute Leistungen, vor allem über die PB im Speerwurf (24,33m) und mit dem Diskus (22,80m), die ihm Rang 3 und Rang 2 bescherten, freut sich der 13-jährige Ofterdinger.

Bei den W14 erlebte die württ. Hallenmeisterin im Fünfkampf, Nina Richter, einen durchwachsenen Tag. Nachdem die amtierende Landesmeisterin im Kugelstoßen große Probleme hatte, überhaupt einen gültigen Versuch zu erzielen, zeigte sie aber beim Diskuswurf (21,95m) und insbesondere beim Speerwurf (31,95m) konstante Leistungen und konnte zwei neue PB erzielen. In derselben Altersklasse konnte sich Lea Weithoffer im Kugelstoßen mit einer Steigerung um ca. einen Meter über 7,69m freuen. Auch die Premiere mit dem Speer von 17,45m war erfreulich. Bei den 15-jährigen ging Melisa Cep erstmals in einem Leichtathletik-Wettkampf an den Start. Mit 8,96m im Kugelstoßen gelang ihr ein überzeugender Einstieg. Auch mit 20,48m im Speerwurf konnte sie sehr zufrieden sein.

Bei den WU18 blieb Letizia Keller in allen Disziplinen etwas unter ihren eigenen Erwartungen, nachdem sie die Bewegungsabläufe nicht so gut hinbekam, wie zuletzt im Training. Ihre beste Platzierung holte sie sich mit Rang 5 im Diskuswurf.

Der Hechinger Arda Cep im Trikot der LG Steinlach-Zollern, der wie seine Schwester erstmals an einem Wettkampf teilnahm, hatte bei den MU18 teilweise schon routinierte Athleten zum Gegner. Dennoch machte er seine Sache gut und holte mit Rang 5 im Diskus seine beste Platzierung.

Bei den Aktiven stellten sich die Zehnkämpfer Aaron Kommer und Niklas Gartmann der Konkurrenz. Während man beiden im Diskuswurf das fehlende Techniktraining in den Wintermonaten anmerkte, zeigten sie sich darüber hinaus schon in guter Verfassung. So konnte Niklas Gartmann die 7,26kg schwere Kugel erstmals über die 10m-Marke hinausstoßen (10,04m). Aaron Kommer kam beim Speerwurf von Versuch zu Versuch besser in den Wettkampf und ließ im letzten Versuch den 800g-Speer auf 41,30m hinaus fliegen.

Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail: 

W14:

Nina Richter

Kugelstoßen (3kg): 9,74m – 2. Platz

Diskuswurf (1,0kg): 21,95m - 1. Platz (PB)

Speerwurf (500g): 31,95m – 1. Platz (PB)

Lea Weithoffer

Kugelstoßen (3kg): 7,69m – 4. Platz (PB)

Speerwurf (500g): 17,45m – 4. Platz (PB)

W15:

Melisa Beyhan Cep

Kugelstoßen (3kg): 8,96m – 8. Platz (PB)

Speerwurf (500g): 20,48m – 8. Platz (PB)

WU18:

Letizia Keller

Kugelstoßen (3kg): 8,30m – 10. Platz

Diskuswurf (1,0kg): 17,24m - 5. Platz

Speerwurf (500g): 22,34m – 8. Platz 

M14:

Tom Hoch

Kugelstoßen (4kg): 9,53m – 1. Platz

Diskuswurf (1,0kg): 22,56m - 3. Platz (PB)

Speerwurf (600g): 33,58m – 1. Platz (PB)

Arthur Jenike

Kugelstoßen (4kg): 8,91m – 2. Platz (PB)

Diskuswurf (1,0kg): 23,31m - 1. Platz (PB)

Speerwurf (600g): 22,11m – 3. Platz (PB)

Noah Handte

Kugelstoßen (4kg): 8,27m – 3. Platz (PB)

Diskuswurf (1,0kg): 22,80m - 2. Platz (PB)

Speerwurf (600g): 24,33m – 3. Platz (PB)

M15:

Clesio de Carvalho

Kugelstoßen (4kg): 17,36m – 1. Platz

Diskuswurf (1,0kg): 62,45m - 1. Platz (PB)

Speerwurf (600g): 34,92m – 1. Platz (PB)

MU18:

Arda Tahsin Cep

Kugelstoßen (5kg): 7,78m – 7. Platz (PB)

Diskuswurf (1,5kg): 18,65m - 5. Platz (PB)

Speerwurf (700g): 16,75m – 7. Platz (PB)

Männer:

Aaron Kommer

Kugelstoßen (7,26kg): 9,74m – 6. Platz

Diskuswurf (2,0kg): 26,50m - 8. Platz

Speerwurf (800g): 41,30m – 4. Platz

Niklas Gartmann

Kugelstoßen (7,26kg): 10,04m – 5. Platz (PB)

Diskuswurf (2,0kg): 27,79m - 7. Platz

Speerwurf (800g): 36,98m – 6. Platz

Hanna, Elena, Isabelle, Niklas G. | LA Aktuelles

Der sechste Tag des Trainingslagers startete wie üblich mit dem Morgenlauf, bei dem alle ihre verspannten Muskeln bei schönstem Wetter reaktivieren konnten. Die Wettervorhersage versprach Sonne und angenehme Temperaturen für den ganzen Tag.

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es auch schon ins Stadion. Dort stand als erstes das eincremen mit Sonnencreme an, denn auch schon am frühen Morgen um 8:45 Uhr war es ziemlich warm im Vergleich zu den Tagen zuvor. Nach dem Einlaufen und dem klassischen Warmup mit Dehnen und Koordination ging es für die einzelnen Gruppen auch schon an die jeweiligen Disziplinen. Die U14 ging zum Speerwerfen während die Älteren zum Weitsprung/Hürdenlauf und ebenfalls zum Speerwurf gingen.

Die Mittagspause verbrachten heute alle in Kleingruppen in der Brixener Innenstadt. Dort haben sich einige mit Pizza und anderen Leckereien gestärkt. Zum Nachtisch gab es hier und da auch ein Eis. Manche besorgten sich auch das ein oder andere Souvenir.

Nach dem Städtetrip stand aber die Nachmittagssession an. Bei sommerlichen 21 Grad machten sich alle gemeinsam bei einer Runde Football warm. Danach startete die zweite Technikeinheit des Tages wobei sich die Älteren zum Weitsprung begaben und die U14 diesmal bei den Hürden an der Reihe war. Andere Gruppen wiederum warfen den Diskus und haben ein bisschen Kraft gemacht um die Stabilität für die anderen Disziplinen zu verbessern.

Abends ging es zurück in die Unterkunft wo auch schon das lecker Abendessen auf uns wartete. Heute wurden wir mit Salaten, Lasagne, riesigen Schnitzeln mit Bratkartoffeln und zum krönenden Abschluss mit Vanilleeis und Himbeersoße verwöhnt.

Um den letzten gemeinsamen Abend zusammen ausklingen zu lassen, spielten wir wie immer Karten und genossen die letzte Zeit miteinander.

Fotogalerie TrainingslagerBrixen2025 - Tag 6

Aaron, Kelson, Clesio und Kamila | LA Aktuelles

Der fünfte Tag des Trainingslagers begann wie jeder andere, mit dem traditionellen Morgenlauf.
Um perfekt in den Tag starten zu können, muss natürlich nach dem Lauf ausgiebig gefrühstückt werden! Heute begann die Reise ins Stadion bereits um 08:35 Uhr, damit wir uns wichtige Trainingsanlagen sichern konnten. Da das Wetter heute Morgen etwas bescheiden war, wärmten wir uns unter dem Hallendach der Handballhalle auf. Während sich die U14 mit Weitsprung beschäftigte, haben die Älteren an ihrer Technik im Kugelstoßen/Sprint/Hochsprung gearbeitet.

                         

Nach einer verkürzten Mittagspause im Stadion, ging es für die älteren Jungs in den Diskusring. Danach ging es dann für die Älteren ins Schwimmbad, wo sie sich von ihren anstrengenden Trainingseinheiten regenerieren konnten. Für die jüngeren Athleten ging es nach einer gewöhnlichen Mittagspause in der Unterkunft in die zweite Trainingseinheit. Für die drei Trainingsgruppen stand Hochsprung/Hürdenlauf/Kugelstoßen auf dem Plan.

Im Anschluss haben sie, um ihren Rumpf zu stärken, ein Kräftigungszirkel eingebaut. Am Abend trafen sich alle wieder in der Unterkunft um ihr verdientes Abendessen zu genießen. Auf dem Essensplan stand heute vorzügliche Spinatknödel mit Parmesan (Vorspeise), Spätzle mit Geschnetzeltem (Hauptgang) und schmackofatziges Tiramisu als Nachtisch. Um den Abend ausklingen zu lassen, wurde Karten gespielt, Technikanalysen durchgeführt, zusammengesessen und geredet.

Fotogalerie TrainingslagerBrixen2025 - Tag 5

Letizia, Nina, Maxi, Finja, Annika und Gabriel | LA Aktuelles

Hochmotiviert starteten heute alle Gruppen pünktlich um 7.00Uhr mit dem Frühstückslauf in den Tag.

Nach dem Frühstück bei dem alle ihr kleines Ostergeschenk- das diesjährige Trainingslagershirt- erhielten, begannen alle von klein bis groß mit dem Training. Die U14 hüpfte wie der Osterhase über die Hochsprunglatte während die U16 /U18 Mädels sich auf den Weg machten die Technik beim Speerwerfen zu verbessern, oder möglichst weit in den Sand zu springen. Zeitgleich ging es für alle Jungs aus dem Mehrkampfteam hoch hinaus beim Stabhochsprung.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir erneut ins Stadion, um uns bei der strahlenden Sonne, die sich nun endlich blicken ließ mit Speerwurf in der U14 zu vergnügen. Für die Mehrkampfmädels hieß es Kugelstoßen und Weitsprung bei unserem frisch angereisten Trainer Tim.  Auf dem Plan der Mehrkampfmänner stand Speerwurf und danach eine Krafteinheit. Für die jüngeren Mehrkämpfer ging es währenddessen über die Hürden. Nach ausgiebigen Abendessen lassen wir nun den Tag bei einer Runde Werwolf ausklingen. :)

Fotogalerie TrainingslagerBrixen2025 - Tag 4

Clara, Kim, Lea und Miriam | LA Aktuelles

Wieder einmal begab sich die Gruppe, die schon am Donnerstag ankommen war, auf den täglichen Morgenlauf um gut in den Tag zu starten.

Währenddessen startete bereits die andere Gruppe, die heute nachkam, mit voller Motivation und Vorfreude. Nach dem Morgenlauf frühstückte die erste Gruppe und ging danach ins Stadion, um schonmal zu trainieren. 

                       

Angesagt für den Vormittag waren Starts, Diskus und Hochsprung. Gegen Mittag kam die Nachzügler-Gruppe, die noch einen kleinen Stopp bei der Aussichtsplattform, von der man die Zugspitze sehen konnte, gemacht hatte, kam gut gelaunt an und wurden freudig empfangen. 

Versetzt starteten die Gruppen in das Nachmittags-Trainings-Programm. Dort wurden Sprints, Speer, Hochsprung und Hürden trainiert. Nach guten Trainingseinheiten hatten alle noch zusammen Sprungkraft trainiert.

Nach dem erfolgreichen Trainingstag begaben sich die Gruppen zum lang ersehnten Abendessen. Es gab Risotto als Vorspeise, als Hauptgang Bratkartoffeln und Hähnchen und zum Nachtisch Obstsalat. Der Tag endete sehr erfolgreich und mit vollem Magen.

Fotogalerie Trainingslager Brixen2025 - Tag 3

Leyla, Emil, Finn und Dieudonne | LA Aktuelles

Früh am Morgen startete der zweite Tag des Trainingslagers mit dem berüchtigten Morgenlauf.

Wie gewohnt ging es direkt nach dem Frühstück ins Stadion, wo uns überraschend warme Temperaturen und Sonnenstrahlen empfingen. In kleinere Gruppen eingeteilt starteten wir nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit den ersten richtigen Technikeinheiten.

 

Während eine Gruppe mit Hürden und Speer anfing, startete die andere mit Weitsprung und Kugel. Parallel dazu widmete sich die dritte Gruppe dem Hürdenlauf und Diskuswurf.

Nach einer kleinen Mittagspause, in der wir von unseren zuvor am Morgen vorbereiteten Lunchpaketen gestärkt wurden, ging es erneut ins Stadion, um die für heute letzte Trainingseinheit zu absolvieren. Dort startete die Gruppe Grundmann zunächst mit Weitsprung, Gruppe Kretschmer mit Hürden und Gruppe Merle mit Hochsprung, bis sich die Athleten der U16 schließlich bei Martin zum abschließenden Kugelstoßen versammelten, während die älteren Athleten das Training mit einer Einheit im Kraftraum beendeten.

Abschließend gab es zum Abendessen - passend zum Karfreitag - Kartoffeln mit Fisch, bevor der Abend mit einer Runde Karten sein Ende fand.

Fotogalerie Trainingslager Brixen2025 - Tag 2

Paul und Noah | LA Aktuelles

Heute war wie letztes Jahr schlechtes Wetter leiderL

Die Abfahrt hat schon schlechtes Wetter gezeigt und als alle im Auto waren, begaben wir uns auf die lange Fahrt nach Natz Schabs zur Pension Radmüller.

Als wir angekommen sind, haben wir die Zimmer gerichtet und sind dann direkt ins Training, aber wie wir schon bei der Abfahrt vermutet hatten, war schlechtes Wetter.

Im Training haben wir dann einfach Hürden Koordination und Sprünge gemacht. Wir hofften alle, dass das Wetter morgen besser wird.

Angekommen in der Unterkunft hatten wir dann Zeit uns umzuziehen und zu duschen, bis es dann endlich Essen gab. Es gab wie immer Salat und dann noch Knödel zur Vorspeise, zur Hauptspeise gab es dann Reis mit Gulasch und zum Nachtisch noch Crème brûlée. Es war wie immer richtig lecker und lustig.

Abends spielten wir alle zusammen noch Karten.

Fotogalerie TrainingslagerBrixen2025 - Tag 1

 

Petra Becker | LA Aktuelles

Heute sind die ersten Jugendlichen und jungen Aktiven wieder ins Osterferien-Trainingslager nach Brixen gestartet. Trainiert wird wieder im gut ausgestatteten Stadion in Brixen, das als bewährter Austragungsort der jährlichen Ländervergleichswettkämpfe ideale Bedingungen für die Saisonvorbereitung bietet. Die jungen Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern und ihre Trainer und Betreuer freuen sich auf sportlich anstrengende, erlebnisreiche und hoffentlich sonnige Tage.

Auf der Homepage der LGSZ gibt es jeden Tag einen Bericht aus dem Trainingslager und viele Fotos!

Die LG Steinlach-Zollern bedankt sich herzlich für die Unterstützung der Beitlich-Stiftung, der Sparkasse Zollernalb, der Easy-Apotheke Mössingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik und der Autovermietung Schlegel.

Wir wünschen allen schöne Ferientage und frohe Ostern!

Ostern 2025

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Im März standen für die beiden aktuellen US-College-Studenten der LG Steinlach-Zollern die Nationals bzw. die Conference-Hallen-Titelkämpfe im Siebenkampf an. Joshua Kommer ging für das Team East Texas A&M im Süden der Staaten in Birmingham/ Alabama bei den Conference-Meisterschaften an den Start, während Kelmen de Carvalho eine Woche später im Trikot der Uni Harding (Arkansas) mit seinem Team in nördlichere Gefilde nach Indianapolis zu den Nationals Division II reiste.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften im niederländischen Apeldoorn durfte Sandrina Sprengel (LG Steinlach-Zollern) im Fünfkampf der Frauen ihre Premiere für die deutsche A-Nationalmannschaft geben, nachdem sie sich für das Feld der besten 14 Fünfkämpferinnen in Europa qualifiziert hatte. Nach den Vorleistungen als Neuntbeste aller Starterinnen in dieser Hallensaison hatte sie sich Rang acht als Ziel vorgenommen.

Dieses Unterfangen bekam beim Wettkampfauftakt über die 60m Hürden einen Dämpfer, nachdem die einzige deutsche Mehrkämpferin im Feld leider den Start „verschlafen“ hatte und dann bei der Aufholjagd auch nicht mehr so richtig in die Gänge kam. So überquerte sie die Ziellinie nach 8,50s und blieb damit zwölf Hundertstel über ihrer Bestzeit, die sie zwei Wochen zuvor bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellt hatte. „Das Warmup über die Hürden lief richtig gut. Vor dem Rennen war ich dann bei meinem ersten Start bei den Aktiven doch ziemlich aufgeregt. Davon konnte ich mich dann auch nicht mehr freimachen. Nach dem Rennen war ich doch geknickt, weil ich deutlich mehr draufhatte“, berichtet die LGSZ-Athletin über ihren Wettkampfauftakt. In der Gesamtwertung hielt sich der Punktverlust aber noch in Grenzen.

Im Hochsprung sah es anfangs nach einer Trendwende aus. Mit starken Versuchen im Einspringen schien Sandrina Sprengel sich nachdrücklich rehabilitieren zu wollen. Aber im Wettkampf war sie dann erneut nicht locker genug und musste sich dieses Mal mit 1,69m begnügen. Im Vergleich zu ihrer Bestmarke von 1,83m ließ sie damit viele wertvolle Punkte liegen und rangierte nach dem Hochsprung auf Rang 13. „Danach war ich schon traurig. Die Aufmunterungen aus dem Team bestärkten mich, mit neuem Mut und Entschlossenheit weiter zu Werke zu gehen“, so ihre Gefühlsbeschreibung nach der zweiten Disziplin.

Mit dieser Einstellung meldete sich die Jüngste aller Teilnehmerinnen im Fünfkampf eindrucksvoll mit einer neuen Kugelstoßbestleistung im Wettkampf zurück. Auf 14,22 Meter flog ihre Kugel im zweiten Versuch. „Erstmals die 14m-Marke geknackt zu haben, das war schon cool“, fasst sie später dieses Glücksgefühl in Worte. Damit lag sie im Fünfkampf sogar wieder auf Bestleistungskurs und schob sich in der Gesamtwertung auf Rang zehn nach vorne.

Nach einer kurzen Mittagspause folgte für Sandrina Sprengel mit dem Weitsprung die Disziplin, in welcher sie sich zuletzt ausgesprochen stark und sicher präsentiert hatte. So holte sie bei der deutschen Hallen-Einzel-Meisterschaft unlängst mit 6,47m die Bronzemedaille. Im Wettkampf in Apeldoorn folgte nach einem völlig verunglückten ersten Sprung ein sehr guter, aber minimal übergetretener Versuch. So war vor dem letzten Versuch Nervenstärke und Kampfgeist gefordert. Beides bewies die (Sieben)-„Kämpferin“ eindrucksvoll. Unmittelbar vor dem Brett abspringend, flog sie bis auf 6,27 Meter hinaus und erzielte damit noch die fünftbeste Weite im Feld. Diese brachte sie in der Gesamtwertung bis auf Platz sechs nach vorne. „Vor dem dritten Sprung musste ich vom Anlauf her sicherheitshalber etwas zurückgehen. Dann 6,27m „ohne Brett“ waren für mich echt in Ordnung. Insgesamt hatte ich Spaß beim Weitsprung, der große Druck war inzwischen weg“, lautete ihr Disziplinfazit.

Beim abschließenden 800m-Lauf wollte Sandrina Sprengel nochmals eine neue persönliche Bestmarke laufen. Obwohl sie später berichtete, „trotz der mega Stimmung in der Halle gar nicht so richtig in den Lauf hineingefunden zu haben“, erzielte sie in 2:17,83min dennoch die angepeilte neue persönliche 800m-Bestzeit. Damit beendete sie ihren ersten Mehrkampf auf der ganz großen Bühne der internationalen Leichtathletik, der wie ein typischer Mehrkampf von Höhen und Tiefen geprägt war, auf einem beachtlichen siebten Rang. Insgesamt sammelte die deutsche Nachwuchshoffnung in der Endabrechnung 4.445 Punkte – und damit exakt genauso viele wie bei der Hallen-DM vier Wochen zuvor. Für die Sommersaison scheint sie sich aber noch etwas aufgespart zu haben.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Siebenkämpferin Sandrina Sprengel ging bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven an den Start, nachdem sie sich mit starken Leistungen kürzlich beim Gewinn des deutschen Hallenmeistertitels im Fünfkampf der Frauen auch in den Einzeldisziplinen qualifiziert hatte. Hochmotiviert stellte sich das „Aushängeschild“ der LG Steinlach-Zollern am zweiten Tag der deutschen Titelkämpfe in Dortmund den Spezialistinnen über 60m Hürden. Im dritten von drei Halbfinalläufen gelang der großgewachsenen LGSZ-Athletin ein sehr guter Start und sie mischte vorne im Feld mit. Leider sprintete sie dann im zweiten Streckenteil etwas zu passiv und musste abreißen lassen. Dennoch wurden für sie hervorragende 8,38s gestoppt – eine neue persönliche Bestmarke (PB). Das Finale der besten acht verfehlte sie dabei nur um einen Platz und um ganze drei Hundertstel-Sekunden. 

Am dritten Tag der Titelkämpfe stand dann der Weitsprung der Frauen auf dem Programm. Hier traf Sandrina Sprengel auf keine geringere als Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Malaika Mihambo, sowie mit Mikaelle Assani, auf eine weitere Olympiateilnehmerin von Paris. Die Athletinnen wurden in einer eindrucksvollen Show vorgestellt und vom Publikum entsprechend gefeiert. Davon schwärmte die Grosselfingerin im Trikot der LG Steinlach-Zollern noch nach dem Wettkampf. Der Wettkampfauftakt selbst missglückte ihr in den ersten beiden Versuchen. Doch im dritten Versuch - vom Publikum angefeuert - wollte sie es wissen. Dabei gelang ihr ein bravouröser Sprung auf 6,45m. Mit dieser neuen PB reihte sie sich vor Beginn des Endkampfes auf Rang 3 ein - direkt hinter die beiden Olympiateilnehmerinnen. Nachdem Sandrina Sprengel auch in den weitern drei Versuchen nochmals sehr gute Sprünge zeigte und sich sogar noch auf 6,47m steigern konnte, verteidigte sie ihre Platzierung. Vor ihr holten Malaika Mihambo Gold mit 6,79m und Mikaelle Assani Silber mit 6,57m. 

Im Nachgang der Titelkämpfe von Dortmund veröffentlichte der Deutsche Leichtathletikverband ein 37-köpfiges Aufgebot für die Hallen-Europameisterschaften der Aktiven vom 6. bis 9. März im niederländischen Apeldoorn. Sandrina Sprengel wurde dabei als einzige Deutsche für den Fünfkampf der Frauen am letzten Tag der Veranstaltung nominiert. Sie ist sogar die erste deutsche Mehrkämpferin seit 2015 bei Hallen-Europameisterschaften. Für die erst 20-jährige LGSZ-Athletin ist es die erste Nominierung zu einer internationalen Meisterschaft im Aktivenalter – auf der ganz großen Bühne der Leichtathletik.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den württembergischen Hallenmehrkampf-Meisterschaften gingen insgesamt neun Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start. Neben einem Team der U16-Jungs und der U16-Mädchen waren noch Letizia Keller bei den WU18 und Niklas Kretschmer bei den Männern als Solisten am Start. Die Bilanz der LG Steinlach-Zollern fällt sehr erfreulich aus. So holte sich Nina Richter die Goldmedaille im Fünfkampf der W14. Das Team der U16-Jungs in der Besetzung Paul Zukunft, Tom Hoch, Noah Handte und Arthur Jenike holte sich in der Fünfkampf-Mannschaft die Silbermedaille und die U16-Mädchen-Mannschaft Nina Richter, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer holte Bronze. Paul Zukunft kam im Fünfkampf der M14 auf Rang 8. Letizia Keller konnte nach einem verunglückten Auftakt bei den WU18 mit neuen persönlichen Bestleistungen in den letzten beiden Disziplinen überzeugen. Niklas Kretschmer musste nach einem starken Stabhochsprung auf Rang 5 liegend verletzt aufgeben.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Joshua Kommer ist seit August 2024 am US-College in Commerce/Texas für das Team East Texas A&M aktiv. Der Zehnkämpfer der LG Steinlach-Zollern absolvierte beim Robert Platt Invitational auf dem Campus der University of Houston seinen ersten Hallen-Siebenkampf im Trikot der Texaner. Trotz guter Trainingsfortschritte konnte er sein erreichtes Niveau im Wettkampf noch nicht in allen Disziplinen zeigen. Dennoch erzielte Joshua Kommer schon über 60m Hürden (9,78s) und die 1000m (2:48,46min) neue persönliche Bestmarken. Letztendlich standen für den LGSZ-Mehrkämpfer bei seiner Siebenkampf-Premiere in den USA 4.342 Punkte zu Buche - eine Punktzahl, die er persönlich im Männer-Siebenkampf zuvor noch nicht erreicht hatte. Für die im März anstehenden Conference-Meisterschaften peilt er aber auf jeden Fall eine weitere Steigerung dieser Bestmarke an. Ein persönliches Highlight für Joshua Kommer war seine Begegnung mit der Sprint- und Weitsprung-Legende Carl Lewis, der als Trainer der University of Houston vor Ort war.

Sarina Heider | LA Aktuelles

Bei den württembergischen Hallenmeisterschaften der U16 in den Staffeln und Langsprints hatte die LG Steinlach-Zollern eigentlich jeweils eine Staffel bei den Jungs und den Mädchen gemeldet. Bei den Mädchen hatte man bei der Staffelaufstellung sogar die Qual der Wahl. Doch die derzeit um sich greifende Grippewelle dezimierte die Staffel am Wettkampftag auf nur noch zwei verbliebene Läuferinnen – zu wenig für eine vollzählige Staffel. Bei den Jungs standen glücklicherweise noch vier Läufer zur Verfügung und machten ihre Sache in den Vorläufen sehr überzeugend. In der Besetzung Noah Handte, Tom Hoch, Clesio de Carvalho und Paul Zukunft klappten die Wechsel reibungslos, so dass die LGSZ-Staffel im Vorlauf den Staffelstab als Erste über die Ziellinie trug. Damit hatte sich das Quartett für die beiden gleichgewichteten Finalläufe qualifiziert. Im Finale klappte leider der erste Wechsel nicht mehr so gut wie im Vorlauf, so dass man auf Rang 4 zurückfiel. Clesio de Carvalho als dritter Läufer holte gewaltig auf und übergab als Zweiter an Paul Zukunft. Dieser konnte den Rückstand auf den deutlich vor ihm liegenden Ulmer Schlussläufer fast noch wettmachen. Mit 53,82s kam das LGSZ-Quartett auf einen sehr erfreulichen 5. Rang. 
Mia Nipken, als letztjährige Regiomeisterin, trat über die 300m der W15 an. Nachdem sie sich beim Einlaufen den Fuß umgetreten hatte, blieb sie im Rennen unter Wert und musste sich mit dem 17. Rang begnügen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Für die Württembergischen Hallen-Einzelmeisterschaften der Altersklasse U16 in Ulm hatten sich in diesem Jahr erfreulicherweise insgesamt acht Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern qualifiziert. Der LGSZ-Nachwuchs überzeugte mit vielen neuen persönlichen Bestmarken (PB), zahlreichen Finalplatzierungen und insgesamt vier Medaillen. Aus dem großen und starken LGSZ-U16-Team ragten Clesio de Carvalho mit einer deutschen Jahresbestleistung sowie Nina Richter mit dem Gewinn eines kompletten Medaillensatzes hervor.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Medaillen für Leonie Schinko (4x), Clesio de Carvalho und Marlene Grünwald

Bei den baden-württembergischen Hallenmeisterschaften der Jugendlichen und Aktiven im Sindelfinger Glaspalast überzeugten die Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern auf der ganzen Linie. Es gab reihenweise neue persönliche Bestleistungen (PB) und einen wahren Medaillenregen. Von den sechs Medaillen der LG Steinlach-Zollern gingen gleich vier an U20-Siebenkämpferin Leonie Schinko. Sie holte sich die Goldmedaille über die 100m Hürden, gewann Silber im Weit- und Hochsprung sowie Bronze über die 200m. Jeweils eine Silbermedaille gewannen Marlene Grünwald (ebenfalls U20) über 400m und Clesio de Carvalho im Kugelstoßen der U18. Letizia Keller kam im Dreisprung der U18 auf Rang 8. Emil Schmidt (U20) und Dieudonne Zchekop (U18) konnten ihre PBs über 60m Hürden sowie über 200m deutlich verbessern.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Für die meisten Leichtathleten aus der Kooperation der LG Steinlach-Zollern und des TV Hechingen sind die Hallen-Wettkämpfe im Vorfeld stets schwer einzustufen. Diejenigen der LGSZ, die nicht beim Kadertraining in den Leistungszentren dabei sind, sind im Winter schlichtweg nicht wettkampfnah vorbereitet. In den heimischen Hallen können sie nicht mit Spikes Anläufe realitätsnah testen oder geschweige denn Stabhochsprung trainieren. Somit haben sie gegenüber zahlreichen Konkurrenten in der Winterzeit Nachteile in Kauf zu nehmen. Die besten Ergebnisse aus LGSZ-Sicht beim Jugend- und Aktiven-Meeting im Sindelfinger Glaspalast erreichten Clesio de Carvalho bei seinem Sieg im Kugelstoßen der MU18 und die 14-jährige Miriam Dietrich mit neuer persönlicher Bestmarke (PB) im 60m Sprint.

 

Beim Hallensportfest für Jugendliche und Aktive im Sindelfinger Glaspalast ergaben sich ganz unterschiedliche Ergebnisse für die LGSZ-Teilnehmer. M15-Athlet Clesio de Carvalho, der regelmäßig am Stützpunkt in Stuttgart beim Wurftraining aktiv ist, wollte sich nach guten Trainingsergebnissen in Sindelfingen der U18-Altersklasse stellen. Dies gelang einerseits gut, denn mit 13,14m konnte er gegen die älteren Jungs der U18 gewinnen. Nach seinen letzten Trainingsleistungen war der 14-jährige Hechinger im Trikot der LGSZ mit seiner Weite mit der 5kg-Kugel aber noch nicht zufrieden. „So einen Meter weiter sollte es demnächst schon gehen.“. Mit seinem Weitsprung war das großgewachsene Wurftalent gar nicht zufrieden. Zeitlich parallel zum Kugelstoßen absolvierte er zwei Versuche in die Weitsprung-Grube, kam mit dem Anlauf und Springen aber nicht zurecht und musste sich mit 5,00m begnügen. Das war zwar deutlich unter seinen Möglichkeiten, war aber für die angestrebte Qualifikation zu den württembergischen Meisterschaften eine zentimetergenaue Punktlandung. Ähnlich eng ging es bei Miriam Dietrich zu. Nach starken Trainingsleistungen im Sprint wollte sich auch die W15-Athletin noch die Norm für die anstehenden Landesmeisterschaften über 60m sichern. Im Vorlauf verbesserte sie ihre persönliche Bestmarke deutlich auf 8,61s, verpasste damit die angestrebte Norm von 8,60s aber hauchdünn. Mit ihrer Leistung hatte sie sich für einen der drei Finalläufe in der WU20-Altersklasse qualifiziert, konnte sich dort aber nicht mehr steigern. Die angestrebte Teilnahme an den württembergischen Meisterschaften wird sie aber über die Quote dennoch erreichen. Ebenfalls über die 60m war die 15-jährige Kamila Kamolova am Start. Für sie wurden gute 8,86s als Fünfte ihres Vorlaufes gestoppt. Einen zweiten Disziplinstart absolvierte sie noch im Weitsprung. Mit Unsicherheiten beim Anlauf kämpfend erzielte sie ordentliche 4,51m. Noch weiter sprang in diesem Wettbewerb ihre Mannschaftskameradin Letizia Keller (ebenfalls WU18). Sie konnte sich über gute 4,69m freuen. Gar nicht zufrieden war die Mehrkämpferin dann aber mit dem 60m-Hürdensprint, bei dem sie mit dem Anlauf aus dem Block und dem Rhythmus zwischen den Hürden überhaupt nicht zurechtkam.

Eine gute Leistung zeigte Dieudonne Zchekop in seinem ersten 200m-Rennen überhaupt. Im Ziel leuchteten für den 15-jährigen 24,90s auf der Anzeigetafel auf. Doch die Freude darüber wahrte nur kurz. Später wurde er disqualifiziert, weil er bei zwei Schritten die innere Bahnmarkierung berührt hatte. Die W15-Athletin Mia Sophie Nipken wollte sich über die 800m an der Norm für die württembergischen Meisterschaften versuchen. Doch nach sehr schnellem Beginn in der WU20 musste sie auf der zweiten Rennhälfte dem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und musste die angestrebte Norm leider abhaken. Auch der 26-jährige Niklas Kretschmer, erfahrener Zehnkämpfer, hatte Schwierigkeiten, sich ohne das spezifische Training in den Wintermonaten über die Hürden und im Stabhochsprung wie gewohnt zu präsentieren. Beim Hürdenlauf musste er aufgeben und beim Stabhochsprung standen bei seinen ersten Sprüngen seit dem Sommer 3,60m zu Buche. Unter diesen Umständen kann man mit der Leistung seines jungen Mannschaftskameraden Noah Handte zufrieden sein. Der 13-jährige konnte 2,00m im Stabhochsprung überspringen und sich im Hinblick auf die Landesmeisterschaften der Schüler wieder an das Springen mit dem Stab gewöhnen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Der Hechinger Kelmen de Carvalho ging in der diesjährigen US-College-Hallensaison erstmals Mitte Januar in Hoover/Alabama an den Start und wagte sich dann aber gleich an einen Siebenkampf. Nachdem sich der 22-jährige Student der Universität von Harding/Arkansas Anfang Dezember an der Oberschenkelmuskulatur verletzt hatte, konnte er die Wochen vor und nach Weihnachten nur eingeschränkt trainieren. Dafür feierte er einen erstaunlich guten Saisoneinstand. Am Schluss standen für ihn schon wieder beachtliche 5.211 Punkte zu Buche, mit denen er die Qualifikation zu den „Nationals“ zum Ende der Hallensaison vermutlich schon in der Tasche haben dürfte.
In den Einzeldisziplinen sprintete er gute 7,15s über 60m, ließ 6,94m im Weitsprung folgen, stieß die 7,25kg-Kugel auf starke 15,49m hinaus und schloss den ersten Tag mit für ihn guten 1,85m im Hochsprung ab. Am zweiten Tag gingen ihm dann schon merklich die Körner aus. 8,73s über 60m Hürden waren ebenso wie die 4,45m im Stabhochsprung noch als gut einzustufen. Aber über die abschließenden 1000m machte sich der Trainingsrückstand deutlich bemerkbar. Mit 3:13min blieb der Vereinsrekordhalter der LG Steinlach-Zollern gut 25 Sekunden über seiner persönlichen Bestmarke und ließ somit einige Punkte liegen. Die kommenden Wochen wird Kelmen de Carvalho alles daran setzen, seinen Trainingsrückstand bis zu den College-Hallen-Titelkämpfen aufzuholen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

LGSZ-Neuzugang Leonie Schinko mit starkem Saisoneinstand

Die 18-jährige Siebenkämpferin Leonie Schinko, die in der letzten Saison noch für den TSV Ansbach an den Start ging und bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in der Altersklasse U20 einen sehr guten 4. Rang im Siebenkampf mit 5.187 Punkten belegte, hat sich zur neuen Saison der LG Steinlach-Zollern angeschlossen. Studienbedingt ist sie ins Württembergische umgezogen und trainiert in der Trainingsgruppe von Mehrkampf-Landestrainer Florian Bauder am Olympiastützpunkt in Stuttgart, der auch ihre neue Vereinskameradin, die LGSZ-U20-Europameisterin Sandrina Sprengel angehört. Das Training am Olympiastützpunkt scheint in den letzten Wochen richtig gut gewesen zu sein, denn Leonie Schinko zeigte sich im Vergleich zur Vorsaison beim Testwettkampf in Ulm durchweg verbessert.

Beim Kugelstoßen mit der 4kg-Kugel konnte sie die Technik in den ersten Versuchen noch nicht optimal umsetzen, blieb aber dennoch wiederholt über ihrer bisherigen persönlichen Bestmarke (PB) von 10,35m. Im letzten Versuch traf sie die Kugel dann richtig gut. Sie flog fast einen Meter über ihre bisherige PB auf 11,27m hinaus, worüber die Neu-LGSZlerin sich sehr zufrieden zeigte.

Beim 60m Hürdensprint lief sie ein gutes Rennen und wurde mit 8,81s gestoppt. Mit dieser Leistung unterbot sie auch die Norm für die deutschen Jugend-Hallen-Einzelmeisterschaften in Dortmund von 9,10s deutlich. Trotz der guten Zeit sieht die Siebenkämpferin weiteres Verbesserungspotential: „Zwischen den Hürden bin ich nicht ganz so aktiv gelaufen, wie ich es könnte“.

Im abschließenden Weitsprung hatte Leonie Schinko nach zwei Versuchen bereits 5,72m zu Buche stehen – nur 4 cm unter PB und 8cm unter der Norm für die Deutschen. Leider folgten dann vier übertretene Versuche, so dass sie die Norm bei ihrem nächsten Wettkampf, den baden-württembergischen Jugend-Hallenmeisterschaften nochmals in Angriff nehmen muss. „Da ich ein gutes Gefühl bei den Anläufen und den Sprüngen hatte, bin ich echt zuversichtlich.“ So konnte sie mit einem „echt gelungenen Saisonauftakt“ zufrieden sein, sieht für sich aber weiteres Verbesserungspotential bei den nächsten Wettkämpfen und vor allem im Hinblick auf die deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften Mitte Februar in Frankfurt.

Ludger Schmidt | LA Aktuelles

Auch im Jahr 2024 hat die LG Steinlach-Zollern mit Hilfe einiger Sponsoren den Kindern der Altersgruppen U10 und U12 ein Trainingslager angeboten, das mit großer Resonanz genutzt wurde. Ziel war wie im letzten Jahr Freudenstadt und 31 Kinder mit Betreuern starteten Freitagnachmittags dorthin, mit viel Aufregung im Gepäck. In der Jugendherberge wurde nur schnell das Gepäck abgestellt, um die Zeit für eine erste Stadioneinheit mit Koordinationsläufen zu nutzen. Der Abend endete nach dem leckeren Essen mit einem Spieleabend mit den Teilnehmern aus den Trainingsgruppen Mössingen und Hechingen.

Albin Abt | LA Aktuelles

Der Heimatort von Sandrina Sprengel, die Gemeinde Grosselfingen, ist stolz auf die herausragenden sportlichen Leistungen ihrer Mitbürgerin Sandrina Sprengel von der LG Steinlach-Zollern und zeigt dies gerade sehr prominent mit einem großen Plakat am Ortseingang. Herausragende Leistungen hat die Siebenkämpferin bereits sehr viele in ihrer Laufbahn erreicht. In der zurückliegenden Saison ist der DM-Titelgewinn hervorzuheben. Aber auch auf internationaler Ebene hat sich die junge vielseitige Sportlerin schon hervorragend und als sympathische sportliche Botschafterin für den Deutschen Leichtathletik-Verband, ihren Verein und ihre Heimatgemeinde präsentiert.

Für das kommende Jahr steht mit den U23-Europameisterschaften ein weiteres internationales Highlight auf dem Wettkampfplan von Sandrina Sprengel und alle Sport- und Leichtathletikfans der Region drücken ihr fest die Daumen.

Marcus Strohmaier | LA Aktuelles

Am 12. Oktober 2024 fand im Leistungszentrum des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes in Stuttgart die Talentsichtung für den Jahrgang 2011, also Athletinnen und Athleten der Altersklasse W13 und M13 statt. Hierbei handelt es sich um die erste Stufe der Talentsichtung für den F-Kader in Baden-Württemberg. Eine Auswahl der gesichteten Athleten wird dann eine weitere Einladung zur Talentkadersichtung an der Landessportschule in Albstadt-Tailfingen erhalten.

Aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern erhielten dieses Jahr Nina Richter, Tom Hoch und Paul Zukunft eine der begehrten Einladungen nach Stuttgart. Ausschlaggebend für die Einladung waren die Saisonleistungen beim 75m-Sprint, 800m-Lauf, 60m-Hürden-Lauf, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoß, Ballwurf oder im Vierkampf bzw. Blockwettkampf. Es musste in einer dieser Disziplinen der Richtwert erreicht werden. Bei der Talentsichtung in Stuttgart hatten alle Eingeladenen einen Testwettkampf mit sechs Disziplinen zu absolvieren:  30m Sprint mit fliegendem Start, 40m-Hürden mit reduzierten Höhen und verkürzten Abständen der Hürden, Weitsprung mit begrenztem  Anlauf von 12m (Absprung 2x mit dem linken und 2x mit dem rechten Fuß), Medizinball-Stoß, Medizinball-Wurf und ein abschließender 800m-Lauf.

Marcus Strohmaier | LA Aktuelles

Am 3. Oktober 2024 fand im neu erbauten Floschenstadion in Sindelfingen, das nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für Leichtathleten beste Bedingungen bietet, zum Saisonabschluss der Vergleichskampf der Leichtathletik-Kreise Ulm-Alb-Donau, Schwarzwald, Göppingen, Böblingen, Heilbronn, Zollern-Alb, Rems-Murr, Ludwigsburg und Tübingen statt. Leider zeigte sich im Gegensatz zum tollen Stadion das Wetter über weite Strecken nicht von seiner besten Seite, so dass die Athleten keine idealen Bedingungen hatten. Aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern waren vertreten: Helena Böhm (W12), Isabelle Iro (W13), Noah Handte, Tom Hoch und Paul Zukunft (alle M13). Sie durften sich jeweils in den Disziplinen messen, in welchen sie während der abgelaufenen Saison mit ihren Wettkampfergebnissen überzeugt und ihre Stärke gezeigt haben. Gestartet wurde vereinsübergreifend in Riegen W12, W13, M12 und M13, so wurden aus Kontrahenten, mit denen man sich über den Saisonverlauf gemessen hat, Teamkameraden.

Helena Böhm startete im Sprint über 75 Meter und belegte mit 11,49 Sekunden den 15. Platz, die Riege der W12 vom LA-Kreis Tübingen kam auf den 7. Platz. Isabelle Iro, die ebenfalls im Sprint über 75 Meter für ihre Riege W13 startete, belegte mit 11,48 Sekunden ebenfalls den 15. Platz. In der Gesamtwertung  kam ihre Riege auf den 6. Platz und teilte sich diesen punktgleich mit dem LA-Kreis Göppingen.

Die drei Jungs Noah Handte, Tom Hoch und Paul Zukunft bildeten zusammen einen Teil der Riege M13. Paul Zukunft belegte im Sprint über 75 Meter mit 10,68 Sekunden den 7. Platz, über 60 Meter Hürden mit 10,61 Sekunden den 4. Platz, mit der 4x 800 Meter-Mixed-Staffel mit 11:00,22 Minuten den 4. Platz sowie im Hochsprung mit 1,36 Meter den 6. Platz. Noah Handte belegte beim Hochsprung ebenfalls mit 1,36  Meter, aber einem Fehlversuch mehr, den 7. Platz, im Kugelstoßen mit 8,81 Meter den 6. Platz und im Speerwurf mit 23,19 Meter den 8. Platz. Tom Hoch belegte mit 31,67 Meter beim Speerwurf den 3. Platz, im Kugelstoßen gelang ihm mit 9,37 Meter noch eine neue persönliche Bestleistung, was zum 2. Platz reichte. Im Weitsprung belegte er mit 4,49 Meter den 11. Platz.

Zusammen mit den ebenfalls starken Leistungen ihrer zwei Riegenkameraden von der LAV Stadtwerke Tübingen errangen sie in der M13 einen starken 3. Platz. Insgesamt belegte der Sportkreis Tübingen den 8. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim landesoffenen Herbstmeeting für Schüler und Jugendliche am 28. September 2024 in Spaichingen waren von der LG Steinlach-Zollern Nina Richter und Tom Hoch mit vier Tagessiegen bei vier Starts sehr erfolgreich im Einsatz.

Bei regnerischem und kühlem Wetter ging der 13-jährige Tom Hoch als erstes zum Kugelstoßen in den Ring. Gleich im ersten Versuch konnte er sich über eine neue persönliche Bestmarke (PB) von 8,95m freuen, die er mit weiteren Versuchen in diesem Bereich bestätigen konnte. Damit holte er sich den Tagessieg in dieser Disziplin. Beim anschließenden 60m Hürden-Sprint bei einsetzendem Regen machte es der Mössinger im Trikot der LGSZ spannend. Nach gutem Start „hakte es“ an den ersten beiden Hürden etwas. Doch dann kam er von Hürde zu Hürde immer besser ins Rennen und überholte seine Konkurrenten noch vor dem Zielstrich. Für ihn wurden 10,83s gemessen – nur knapp über seiner PB. In seinem letzten Auftritt, dem Ballwurf (200g), zeigte der aktuell Zweitplatzierte in der württembergischen Rangliste seine besonderen Qualitäten in dieser Disziplin. Sein bester Wurf landete mit 52m fast bei seiner PB. Damit holte er sich zwar überlegen den Tagessieg, war aber nicht ganz zufrieden. “Der Abwurf auf dem Kunstrasen, wo wir keine Spikes anziehen durften, war sehr rutschig und suboptimal“, stellte der dreifache Tagessieger fest.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Der traditionelle U16-Länderkampf zwischen den Teams von Württemberg, Bayern und Hessen fand in diesem Jahr im unterfränkischen Hösbach statt. Von der LG Steinlach-Zollern war Clesio de Carvalho im Kugelstoßen und Diskuswerfen nominiert worden, obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört. Nachdem er aber jüngst bereits zum zweiten Mal einen neuen württembergischen Rekord im Diskuswerfen der M14 aufgestellt hatte, war man gespannt, wie er gegen die starke ältere Konkurrenz abschneiden würde.

Im Diskuswurf freute sich das große Wurftalent der LGSZ, dass er erstmals in diesem Jahr auf Konkurrenz traf, die eine ähnliche Bestweite wie er selbst hat: „Das spornte mich richtig an“. Im Wettkampf kam Clesio de Carvalho mit 54,13m im zweiten Versuch dann seiner Bestmarke am nächsten. Damit siegte er vor Benedikt Gstatter aus dem Chiemgau, der 51,38m weit warf.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim traditionellen Weilstetter Volksbank-Meeting am letzten Sonntag der Sommerferien gingen die Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern bei sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen an den Start. Während morgens noch die Sonne für hohe Temperaturen sorgte, wurde es nachmittags kalt und regnete in Strömen. In die Bilanz der LG Steinlach-Zollern gehen fünf Tagessiege ein.

Jeweils einen Doppelsieg errangen Nina Richter bei den W13 im Weitsprung (4,90m) und 800-Lauf (2:35min) sowie Aaron Kommer bei den U20 im Kugelstoßen (10,46m) und Speerwerfen (39,75m). Bei den WU18 kam Letizia Keller im Hochsprung auf den ersten Platz und erzielte trotz des Regens mit 1,30m eine persönliche Saisonbestmarke. In sehr guter Verfassung zeigte sich Paul Zukunft bei den M13, der gleich in drei Disziplinen eine neue persönliche Bestmarke erzielte: 75m (10,59s), Weitsprung (4,72m) und im Speerwurf (23,27m). Erstmals an einem Wettkampf bei den WU14 nahm Lena Schmotz (W13) teil. Sie hatte ihre beste Platzierung mit dem dritten Rang über die 800m (3:02min) – wie auch ihre Mannschaftskameradin Helena Böhm (W12), die für die 800m als Vierte 3:03min benötigte. Im Weitsprung der WU18 trafen Marlene Grünwald (4,77m) und Letizia Keller (4,61m) den Balken nicht und verschenkten noch bessere Weiten. Beste LGSZ-Athletin in dieser Altersklasse im Speerwerfen war bei inzwischen widrigen Bedingungen Maya Schröder mit 30,21m auf dem dritten Rang. Helena Mayima hatte bei den W15 ihr bestes Resultat mit 8,34m im Kugelstoßen.

Die Ergebnisse der LGSZ im Detail:

Helena Böhm, W12:
75m:                           11,52 s                         6. Platz
800m:                         3:03,14 min (PB)        4. Platz
Weitsprung:                3,61 m                        11. Platz

Nina Richter, W13:
800m:                         2:35,18 min                1. Platz
Hochsprung:               1,39 m                       3. Platz
Weitsprung:                4,90 m                       1. Platz
Speerwurf:                  24,00m                     2. Platz

Lena Schmotz, W13:
75m:                           12,14 s (PB)                7. Platz
800m:                         3:02,57 min (PB)       3. Platz
Weitsprung:                3,47 m (PB)               9. Platz

Paul Zukunft, M13:
75m:                            10,59 s (PB)               2. Platz
Hochsprung:               1,36 m (PB)               4. Platz
Weitsprung:                4,72 m                       2. Platz
Speerwurf:                  23,27 m (PB)            5. Platz

Helena Mayima, W15:
Weitsprung:                 4,33 m                      3. Platz
Kugelstoßen:               8,34 m                      3. Platz

Letizia Keller, WU18:
100m:                          13,69 s                       5. Platz
Hochsprung:               1,30 m (SB)               1. Platz
Weitsprung:                4,61 m                        6. Platz
Speerwurf:                  21,28 m                      7. Platz

Maya Schröder, WU18:
Speerwurf:                  30,21 m                      3. Platz

Marlene Grünwald, WU18:
Weitsprung:                4,77 m                        2. Platz
Speerwurf:                 28,87 m                      4. Platz

Aaron Kommer, MU20:
Kugelstoßen:              10,46 m                      1. Platz
Speerwurf:                 39,75 m                      1. Platz

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim Abendsportfest in Ehingen/Donau ging Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern zum Ende der Sommerferien im Diskuswurf an den Start. Er konnte nahtlos an seine starken Leistungen von vor den Ferien anschließen. Im Wettbewerb der M14 schleuderte er die 1kg-Scheibe gleich im ersten Versuch auf eine neue persönliche Bestleistung von hervorragenden 57,49m hinaus. Gleichzeitig verbesserte er damit auch seinen im Juni aufgestellten Württembergischen Rekord um knapp einen halben Meter.

Auch in der Serie konnte Clesio de Carvalho überzeugen: er ließ noch 56m, 55m und zwei Mal 53m folgen. Nach dieser starken Vorstellung dürfte der LGSZ-Athlet auch beim bevorstehenden Länderkampf Württemberg-Bayern-Hessen sowohl im Diskuswurf als auch im Kugelstoßen eine gewichtige Rolle im Team von Württemberg spielen, auch wenn er erst dem jüngeren U16er-Jahrgang angehört.

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelmen de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern war auf dem Flug in die USA, um sein nächstes College-Semester turnusmäßig anzutreten, als ihn nach der Landung eine Nachricht von den ISTAF-Machern aus Berlin erreichte. Beim ISTAF in Berlin, dem ältesten Leichtathletikmeeting der Welt, war ein spezieller Dreikampf mit neun Zehnkämpfern aus Europa um die beiden deutschen Top-Zehnkämpfer Leo Neugebauer und Niklas Kaul geplant. Einer davon sollte auch der 21-jährige LGSZ-Athlet Kelmen de Carvalho sein. Der Dreikampf setzte sich aus 100m Sprint, Diskuswurf und einem 1500m-Lauf zusammen. Nach Rückfrage bei seinem College-Coach bekam der frühere deutsche U18-Zehnkampfmeister die Freigabe für den kurzfristigen Trip nach Berlin.

Und dieser Trip hatte es in sich. So durfte Kelmen de Carvalho zusammen mit dem gerade erst bei den Olympischen Spielen in Paris mit der Zehnkampf-Silbermedaille gekürten Leo Neugebauer und dem jüngsten Zehnkampf-Weltmeister aller Zeiten, Niklas Kaul, vor 40.000 frenetisch anfeuernden Fans ins Berliner Olympiastadion einlaufen, um sich mit ihnen über 100m zu messen. Dabei zeigte der Hechinger im Trikot der LGSZ seine Startqualitäten. Die ersten 50m lief er an der Spitze, bevor im Finale noch der eine oder andere Konkurrent an ihm vorbeizog. Im Ziel wurden für ihn 11,26s gestoppt, womit er einen Rang vor Niklas Kaul lag.

Beim Diskuswurf unterstrich Kelmen de Carvalho dann, warum ihn die Meetingmacher als wurfstarken Athleten eingeladen hatten. Motiviert durch die tolle Kulisse ging er im ersten Durchgang in Führung und baute diese mit einem starken zweiten Wurf sogar noch aus. Der Kommentator der ARD-Liveberichterstattung war fasziniert, dass „der Nachwuchs-Zehnkämpfer“ mit 48,61m eine klasse Weite vorgelegt hatte. „Da muss Leo Neugebauer erst einmal hinwerfen“, so der Kommentar. Aber der wurfgewaltige Olympiazweite ließ anschließend mit einem 53m-Wurf keine Zweifel an seinen Fähigkeiten und holte sich vor de Carvalho die Disziplinenwertung.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelson de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern konnte sich erfreulicherweise bereits in seinem ersten Jahr der U20-Altersklasse für die U20-Weltmeisterschaften qualifizieren, obwohl das Jahr 2024 für ihn verletzungsbedingt eigentlich unter keinem guten Stern stand. Seit Februar hatte er an einer langwierigen Schambeinentzündung zu leiden, welche ihn bereits beim Gewinn des deutschen U20-Winterwurf-Meistertitels im Diskuswurf beeinträchtigte. In den Folgemonaten war nur an ein eingeschränktes Training zu denken und seine ersten Saisonwettkämpfe absolvierte der Kelson de Carvalho erst im Juli. Dabei gelang es ihm zwei Mal die U20-Norm von 57m im Diskuswurf zu übertreffen und sogar den Titel des deutschen Jugendmeisters U20 mit 58,09m mit der 1,75kg-Scheibe zu gewinnen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften am 24./25. August 2024 in Hannover gingen für die LG Steinlach-Zollern Sandrina Sprengel im Siebenkampf der Frauen und Christoph Ewinger im Zehnkampf der Männer an den Start. Die 20-jährige LGSZ-Athletin reiste dabei als Titelfavoritin an und hatte sich gleich in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven in der Weltrangliste zwischenzeitlich auf Rang 18 im Siebenkampf vorgeschoben.

Der Wettkampfauftakt in Hannover glückte Sandrina Sprengel über die 100m Hürden nicht nach Wunsch. Sie „verschlief“ den Start und verkrampfte dann etwas bei ihrer Aufholjagd. So reichte es für die großgewachsene LGSZ-Siebenkämpferin im Ziel zwar noch mit 13,82s zu Rang 2. Aber mit der Leistung war die letztjährige U20-Europameisterin nicht zufrieden, lag die Zeit doch drei Zehntel über ihrer persönlichen Bestmarke (PB). Beim anschließenden Hochsprung spiegelte sich die relativ große Schwankungsbreite ihrer Resultate – zwischen 1,71m und 1,82m - aus dieser Saison auch in diesem Wettkampf wider. Auf sehr gute Sprünge folgten weniger gelungene Versuche. So übersprang sie 1,71m mit sehr viel Luft, um dann überraschenderweise drei Mal schon an 1,74m zu scheitern. Stark dann die Reaktion der Grosselfingerin im Trikot der LGSZ beim Kugelstoßen. 13,57m mit dem 4kg schweren Gerät bedeuteten eine Verbesserung ihrer PB um ca. 20cm. Der abschließende 200m Lauf spannte die Siebenkämpferinnen wegen organisatorischer Probleme ziemlich auf die Folter. Letztendlich wurde der Start bei einsetzender Dunkelheit mit 2 Stunden Verspätung gestartet, was den Athletinnen Spannung gekostet hatte. Die LGSZ-Athletin konnte sich davon auch nicht ganz freimachen und musste sich mit 24,66s begnügen – gut eine halbe Sekunde über PB. Damit hatte sie sich am ersten Tag trotzdem mit 3.554 Punkten als Führende schon ein gewisses Polster geschaffen. Unabhängig von der Platzierung war Sandrina Sprengel bis auf das Kugelstoßen mit ihren erzielten Leistungen aber nicht zufrieden. „Die Leistungen spiegeln einfach nicht mein aktuelles Leistungsniveau wider, welches ich schon gerne hier bei den Deutschen gezeigt hätte“, gab sie der Presse vor Ort zu Protokoll.

Ludger Schmidt | LA Aktuelles

Bei bestem Sommerwetter kamen mehr als 35 Kinder und Jugendliche ins Ernwiesenstadion, um mit den Betreuern und Helfern der LG Steinlach-Zollern viel Spaß bei unterschiedlichen Leichtathletikdisziplinen zuhaben.

Nach einem kurzweiligen Aufwärmen mit Musik ging es in Gruppen an die einzelnen Disziplinstationen, mit bekannten Übungen wie Sprint, Wurf und Weitsprung, aber auch neuen Herausforderungen wie Drehwurf und Ballstoßen. Und wer das Sportabzeichen machen wollte, konnte auch noch abschließend die anstrengenden 800m absolvieren, was beeindruckender Weise viele Teilnehmer angingen und erfolgreich beendeten.
Für Verpflegung war gesorgt, zwischen den Stationen und zum Abschluss mit der traditionellen Pizza für alle.

Die Betreuerinnen und Betreuer der LG Steinlach-Zollern danken den vielen motivierten Kindern und Jugendlichen für die Teilnahme und freuen sich auch über zukünftige Leichtathletikschnupperkinder.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

In diesem Jahr haben vier Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf bzw. Zehnkampf in Hannover übertroffen: Sandrina Sprengel, Kelmen de Carvalho, Christoph Ewinger und Joshua Kommer. Am Start sein werden aber nur Sandrina Sprengel und Christoph Ewinger, da Kelmen de Carvalho und seit diesem Semester auch Joshua Kommer bereits zum Studium an ihre US-Colleges in die USA abgereist sind.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Die deutsche Jugendmeisterschaft der U20 in Koblenz am 27. Juli 2024 brachte für die Topathleten eine Doppelherausforderung mit sich. Neben den Medaillen bei den Jugendmeisterschaften ging es auch um max. 2 Tickets im deutschen Team pro Disziplin für die U20-WM in Peru. Kelson de Carvalho hatte sich bereits in der Vorwoche eine gute Ausgangsbasis für die Nominierung zur U20-WM geschaffen, als er im Diskuswurf mit 57,70m die WM-Norm übertroffen hatte. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften der U20 und der U16 in Koblenz wollte der LGSZ-Hüne nun den deutschen Meistertitel holen und sich endgültig die U20-WM-Nominierung sichern.

Bei anfangs regnerischen und nassen Bedingungen ließ Kelson de Carvalho bereits im ersten Wettkampf-Versuch keinen Zweifel an seinem Vorhaben aufkommen. Als letzter Werfer des ersten Durchgangs schleuderte er die 1,75kg schwere Scheibe gleich auf hervorragende 58,04m hinaus. Damit übernahm er mit über 5m Vorsprung die Führung im Feld. Nur einmal hatte der 18-Jährige in diesem Jahr bereits weiter geworfen und in Koblenz folgte gleich nochmals ein weiterer gültiger Versuch mit 55,52 Metern. Nach dem vierten Versuch stieg Kelson de Carvalho aus dem Wettbewerb aus, da sich die Schambeinentzündung, die ihm seit Jahresbeginn zu schaffen macht, erneut bemerkbar machte und die Konkurrenz an seine starke Führungsweite nicht herankam. "Insgesamt bin ich Angesichts dessen mit der Leistung zufrieden", äußerte sich Kelson de Carvalho nach dem Wettkampf im Interview gegenüber der Fachpresse. Der zweite Platz ging an Ole Mehlberg aus Neubrandenburg, der 54,68m erreichte.

Im Hinblick auf die U20-WM ist Kelson de Carvalho zuversichtlich, dass die Schambeinverletzung ihn nicht zu sehr behindern wird: „Nachdem ich rechtzeitig aus dem Wettkampf gegangen bin, halten sich die Schmerzen nun in Grenzen und sollten eine vernünftige Vorbereitung im Hinblick auf die U20-WM nicht gravierend beeinträchtigen.“ Die Qualifikationsrunde der Diskuswerfer bei der U20-WM in Lima/Peru steht dann am 30. August auf dem Programm, einen Tag vor dem Finale, welches der LGSZ-Athlet gerne erreichen würde.

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei der 31. Auflage des Thorpe-Cup, einem Ländervergleich zwischen den USA und Deutschland im Siebenkampf der Frauen und Zehnkampf der Männer, kamen am 20./21. Juli 2024 in Wetzlar mit Sandrina Sprengel und Kelmen de Carvalho gleich zwei der insgesamt elf Athletinnen und Athleten des deutschen Teams von der LG Steinlach-Zollern.

Für Sandrina Sprengel stand der Länderkampf unter einem ungünstigen Stern. Geschwächt von einer Erkältung in Verbindung mit starken Halsschmerzen wollte die 20-jährige LGSZ-Siebenkämpferin das Team nicht im Stich lassen und ging trotz dieser Beeinträchtigungen am ersten Tag an den Start. Doch trotz allem Willen kam sie in dem geschwächten Zustand nicht an ihr gewohntes Niveau heran.
Zum Beginn des zweiten Tages verzichtete Sandrina Sprengel dann auf Empfehlung des Mannschaftsarztes schweren Herzens auf die Fortsetzung des Wettkampfes. Am Schluss konnte sie sich dennoch mit ihren Mannschaftskameradinnen freuen, denn das deutsche Siebenkampf-Team der Frauen holte den insgesamt vierten Sieg gegen die USA in der 31-jährigen Historie. Für Sandrina Sprengel heißt es nun, schnell wieder auf die Beine zu kommen, da in vier Wochen mit den Deutschen Meisterschaften im Siebenkampf ihr letzter Saisonhöhepunkt auf dem Programm steht.

Kelmen de Carvalho, dessen Saisonhöhepunkt bereits Ende Mai bei den US-Collegemeisterschaften lag, zeigte bei seinem ersten Auftritt im deutschen Nationaltrikot wieder einen soliden Wettkampf. Nachdem er mit seinem Auftakt über 100m in 11,30s nicht ganz zufrieden war, bewies er beim nachfolgenden Weitsprung nach zwei ungültigen Versuchen mit 6,88m wieder einmal Nervenstärke. Bemerkenswert war nach einem Kugelstoß von 14,29m seine neue persönliche Bestmarke im Hochsprung mit 1,85m sowie 50,70s beim 400m-Lauf zum Abschluss des ersten Tages.
Auch der Auftakt am zweiten Tag lief für den LGSZ-Zehnkämpfer richtig gut. Mit 15,30s blieb er nur unwesentlich über seiner Bestzeit über 110m Hürden, und mit 45,63m im Diskuswurf erzielte er die zweitbeste Tagesweite. Im Stabhochsprung kam der frühere deutsche U18-Zehnkampfmeister über 4,40m und blieb damit etwas hinter seinen Erwartungen. Beim Speerwerfen kann er aufgrund der zuletzt erlittenen Ellenbogenverletzung nur eingeschränkt werfen, so dass er sich mit 50,36m begnügen musste. Nach 5:07min über 1500m hatte er insgesamt 7.216 Punkte gesammelt, das drittbeste Resultat seiner Karriere und in Wetzlar das fünftbeste des deutschen Teams. Gegen ein an diesem Wochenende überlegenes US-Zehnkampf-Team unterlagen die deutschen Zehnkämpfer aber trotzdem relativ deutlich.

 Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Bei den Baden-Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften der Aktiven und U18 am 20./21. Juli 2024 in Weingarten gingen im Trikot der LG Steinlach-Zollern fünf Zehnkämpfer der Männer, ein U18-Zehnkämpfer und zwei U18-Siebenkämpferinnen an den Start.

Auch ohne ihren stärksten Zehnkämpfer konnte das LGSZ-Team in der Besetzung Christoph Ewinger, Joshua Kommer und Finn Schulz den BaWü-Titel in der Zehnkampf-Mannschaft erfolgreich verteidigen und damit zum vierten Mal in Serie erringen.
In der Einzelwertung platzierten sich Christoph Ewinger (6.174 Punkte) und Joshua Kommer (6.163 Punkte) auf den Rängen 4 und 5. Finn Schulz (5.901 Punkte) folgte auf Rang 8 und Dominic Ilgner (4.605 Punkte) auf Rang 17. In der MU18 konnte Emil Schmidt mit neuer persönlicher Bestleistung (PB) von 4.845 Punkten den 11. Platz erringen. Ebenfalls eine neue PB schaffte Letizia Keller im Siebenkampf der WU18 mit 3.208 Punkten, womit sie sich auf Rang 21 einreihte.

Die fünf LGSZ-Zehnkämpfer starteten über 100m und im Weitsprung gut in den Wettkampf. Christoph Ewinger erzielte in beiden Disziplinen das beste Ergebnis der LGSZ mit 11,65s und 6,49m. Im Kugelstoßen gab es dann einen ordentlichen Dämpfer für das Team. Trainer-Athlet Niklas Kretschmer fabrizierte drei ungültige Versuche und ging somit mit 0 Punkten in die Wertung ein. Damit war der Zehnkampf für ihn persönlich im Prinzip gelaufen. Auch das Ziel DM-Qualifikation war damit nicht mehr realisierbar. Nach einem soliden Hochsprung überzeugte über 400m Joshua Kommer mit neuer PB von 50,79s. Bei Finn Schulz machte sich bemerkbar, dass er im letzten Jahr durch sein Jurastudium nur relativ wenig trainieren konnte. Summa summarum lag das Team der LGSZ nach dem ersten Tag um ca. 100 Punkte hinter der führenden Mannschaft des VfL Sindelfingen zurück.

Zu Beginn des zweiten Tages kamen zwar alle durch den mitunter kritischen Hürdenwald der 107cm hohen Hindernisse, waren mit ihren Läufen aber nicht so richtig zufrieden. Ganz gute Ergebnisse gab es beim Diskuswerfen. Hier war Niklas Kretschmer mit 41,07m der stärkste aus dem Team. Spannend machte es Joshua Kommer mit zwei ungültigen Würfen zu Beginn. Allerdings warf er seinen dritten Versuch sehr sicher mit ordentlichen 32,48m in den Sektor und hielt somit das Team im Rennen. Beim Stabhochsprung übersprangen Christoph Ewinger, Niklas Kretschmer und Finn Schulz alle 4,00m, ließen dann gemeinsam 4,10m aus und scheiterten dann aber allesamt mehr oder weniger knapp an 4,20m. Dennoch brachte dies dem Team einige Punkte. Nachdem alle noch im Wettbewerb verbliebenen LGSZ-ler auch gute Speerergebnisse erzielten, konnten sie den Abstand zum führenden Team aus Sindelfingen etwas verringern. Beim abschließenden 1500m-Lauf gingen alle LGSZ-Mehrkämpfer gewohnt mutig das Rennen an. Doch schon nach ca. 600m musste Finn Schulz seinem diesjährigen Trainingsdefizit deutlich Tribut zollen und abreißen lassen. Bis ins Ziel verlor er ca. ½ Minute auf sein sonstiges Leistungsvermögen. Dagegen lief insbesondere Joshua Kommer das Rennen wie ein Uhrwerk zu Ende und siegte deutlich mit neuer PB von 4:29,61 min.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Kelson de Carvalho reiste am 20. Juli 2024 mit einiger Anspannung und Aufregung im Gepäck zum Schönebecker SoleCup, denn das dortige Werfermeeting im Rahmen des Deutschland-Cups war der zweite offizielle Qualifikationswettkampf für die U20-WM der Diskuswerfer. Und auf die Teilnahme an der U20-WM in Lima/Peru Ende August hatte der LGSZ-Ausnahmewerfer die gesamte Saisonplanung ausgerichtet.

Leider wurden die ursprünglichen Pläne aber schon im Winter ziemlich durcheinandergewirbelt. Während der Deutschen Winterwurfmeisterschaften, bei denen Kelson de Carvalho Gold im Diskuswurf und Silber im Kugelstoßen der U20 errungen hatte - und dabei auch schon die WM-Norm im Diskuswurf mit 57,00m übertroffen hatte - machten sich bei ihm erstmals Schmerzen wegen einer Schambeinentzündung bemerkbar. Um ihm die WM-Teilnahme im August nicht zu gefährden, wurde sein Training modifiziert und eingeschränkt. Glücklicherweise ist der LGSZ-Hüne seit Anfang Juni nun wieder weitgehend schmerzfrei und kann wieder im Ring werfen und stoßen.

Nachdem er beim ersten Qualifikationswettkampf die 57 Meter noch um ca. 1 Meter verpasst hatte, wollte er nun in Schönebeck (Nähe Magdeburg) diese Norm unbedingt knacken. Nach zwei ordentlichen Würfen zu Beginn mit Weiten von 53m und 55m folgte im dritten Versuch ein ungültiger Wurf. Doch dann konnte Kelson de Carvalho sein Niveau abrufen, welches er zuletzt im Training wieder häufig gezeigt hatte. Nachdem 57,70m für ihn auf der Anzeigetafel erschienen, fiel von ihm eine gewaltige Last ab. In den beiden verbliebenen Versuchen war dann die Spannung bei ihm etwas raus und er konnte sich nicht mehr weiter steigern. Letztendlich holte er sich neben der WM-Norm aber noch den Tagessieg bei den U20.

Um mit der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaft zur U20-WM mitgenommen zu werden, gilt es für Kelson de Carvalho jetzt noch eine letzte Hürde zu bezwingen. Bei den am kommenden Wochenende in Koblenz stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften muss er unter die ersten zwei Platzierten im Diskuswurf kommen. Die Chancen hierfür sind vorhanden, wenn man auf die deutsche Bestenliste der U20 blickt. Dort liegt er aktuell an der Spitze. Allerdings liegen zwei weitere Konkurrenten nur einen bzw. knapp zwei Meter hinter ihm. Daher hat sich der LGSZ-Werfer zum Ziel gesetzt, seine Trainingsleistungen weiter zu bestätigen und Würfe in Richtung 60m hinauszuschleudern.

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Beim diesjährigen VR-Talentiade-Regionalfinale Nordost in Weil der Stadt waren am 17. Juli 2024 auch 15 Jungs und Mädchen im Trikot der LG Steinlach-Zollern dabei. Damit stellte die LGSZ das größte Team bei diesem Finale, bei dem die Teilnehmer von Tuttlingen über Calw bis hinauf nach Heilbronn und Künzelsau am Start waren.
Für die Teilnahme beim Finale war es erforderlich, bei einer der zahlreichen VR-Talentiade-Vorentscheidungen im klassischen Dreikampf am Start gewesen zu sein. Bei den zwei Regionalfinals in Württemberg durften dann die jeweils 25 besten Jungs und Mädchen aus den Jahrgängen 2013 und 2014 aus all den Vorentscheids teilnehmen.

Eine dieser Vorentscheidungen veranstaltete die LG Steinlach-Zollern im Juni im Mössinger Ernwiesenstadion. Daran nahmen die Grundschulen aus Hechingen, Ofterdingen, Bästenhardt sowie die Gottfried-Rühle-Schule aus Mössingen teil. Aus diesen vier Schulen hatten sich letztendlich sage und schreibe über 30 junge Sportlerinnen und Sportler für das Regionalfinale in Weil der Stadt qualifiziert. Wegen der terminlichen Überschneidung mit dem Irma-West-Kinderfest in Hechingen und dem Flegga-Treff in Ofterdingen reduzierte sich die Teilnehmerzahl in Weil der Stadt aber merklich.

Beim Regionalfinale mussten alle nun einen Fünfkampf absolvieren. Zum Dreikampf aus 50m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf kamen noch einen 40m-Hürdensprint sowie 800m zum Abschluss dazu. Von den LGSZ-Startern konnten einige in diesen starken Starterfeldern durchaus Medaillen erringen. Diese gab es für die Plätze 4 bis 8. Für die drei ersten Plätze gab es VR-Pokale.

Frida Müllerschön aus Ofterdingen und Louis Schäfer aus Weilheim konnten jeweils einen richtig guten, wenn auch undankbaren vierten Platz in der Altersklasse der 10-Jährigen erringen. Weitere Medaillen holten sich Elena Craciun (W10) aus Ofterdingen und Tim Kostanzer (M11) aus Bechtoldsweiler jeweils mit Rang 5. Finnja von der Ruhr (W11) aus Hechingen verpasste auf Rang 11 die Medaillenränge ganz knapp.
Neben diesen hervorzuhebenden Platzierungen konnten drei Starter im LGSZ-Trikot ihre Platzierung aus der Qualifikationsliste beim Regionalfinale deutlich verbessern. So verbesserte sich Nico Böhm (M10) nach einem fulminanten 800m-Lauf um 12 Plätze und kam nach Rang 24 nun auf Rang 12. Gabriel Amaro (M11) verbesserte sich um 10 Plätze auf Rang 15 und Mia Maute (W10) um 7 Plätze auf Rang 13.
Weiterhin hatten sich fürs Regionalfinale qualifiziert und den Fünfkampf erfolgreich absolviert: Philipp Klemenz (M11), Gregor Hahn (M11), Luuk Dannien (M10), Michael Badescu (M10), Ole Haug (M10) und Emma Talasi (W11). Maxi Schäfer (W10) musste leider mit einer beim Weitsprung erlittenen Knieverletzung den Wettkampf vorzeitig aufgeben, nachdem sie zuvor schon die drittschnellste Hürdenzeit von allen gesprintet war.

Herzlichen Glückwunsch!

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Martin Grundmann | LA Aktuelles

Der traditionsreiche Thorpe-Cup wird am 20./21. Juli in Wetzlar bereits zum 31. Mal ausgetragen. 1993 wurde der Ländervergleich zwischen den beiden Mehrkampf-Nationen Deutschland und USA ins Leben gerufen. Benannt ist er nach dem ersten Olympiasieger im Zehnkampf, Jim Thorpe.
Beim diesjährigen Ländervergleichskampf 2024, bei dem beide Mannschaften auf ihre jeweils drei Olympiastarter der Frauen und Männer verzichten müssen, ist das US-Team beim Blick auf die Saisonbestmarken deutlich favorisiert. Nominiert wurden in diesem Jahr für die deutsche Nationalmannschaft fünf Siebenkämpferinnen und sechs Zehnkämpfer. Darunter sind mit Sandrina Sprengel und Kelmen de Carvalho gleich zwei Athleten aus der Mehrkampf-Schmiede der LG Steinlach-Zollern. Diese Quote kann sonst nur noch ein weiterer Verein aufweisen, der TSV Bayer Leverkusen – eine, wenn nicht sogar die Top-Adresse seit Jahrzehnten in der deutschen Leichtathletik.

Sandrina Sprengel steht an der Spitze des deutschen Teams nach ihrem sensationellen Siebenkampf vor Monatsfrist beim internationalen Meeting in Ratingen, bei dem sie mit 6260 Punkten in eine neue Dimension vorgestoßen ist und sich auf Rang 18 der Weltrangliste geschoben hatte. Aber auch Kelmen de Carvalho hat seine Bestleistung im Zehnkampf in dieser College-Saison am College in Harding (Arkansas) deutlich gesteigert. Mit seiner neuen Bestmarke von 7.518 Punkten, die ihm bei den US-Collegemeisterschaften den dritten Rang in der Division II einbrachte, wurde er als Viertbester des deutschen Teams nominiert.

Sowohl die Grosselfingerin Sandrina Sprengel als auch der Hechinger Kelson de Carvalho haben das Leichtathletik-ABC wie so viele andere sportbegeisterte Jugendliche aus Mössingen und Hechingen in der LG Steinlach-Zollern gelernt. Für beide war von großem Vorteil, dass in der LGSZ der Schwerpunkt in der vielseitigen sportlichen Ausbildung liegt und damit ein guter Grundstein für den Mehrkampf gelegt wird. Zudem kommt den LGSZ-Athleten sicherlich zugute, dass man im Verein auf eine behutsame langfristige Entwicklung Wert legt, die den jungen Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgsversprechende persönliche und sportliche Perspektive bietet. Der Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt zeigt, dass hieraus bereits eine Vielzahl an Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfern hervorgegangen ist, die bei Bezirks-, Landes-, Bundes- oder inzwischen sogar bei internationalen Meisterschaften Erfolge verbuchen konnten.

Sarina Heider/Martin Grundmann | LA Aktuelles

Am Wochenende des 13. und 14. Juli 2024 fanden in Stuttgart die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven sowie die Württembergischen Meisterschaften der U16 statt. Fünf Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern traten an, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Mit neuen persönlichen Bestleistungen (PB) konnten sich insbesondere die Jüngeren aus der U16 hervortun: Hanna Schlaier, Dieudonne Zchekop und Clesio De Carvalho. Kelmen de Carvalho und Christoph Ewinger nutzten die Meisterschaften für einen Form-Check vor den Zehnkämpfen am folgenden Wochenende.

Hanna Schlaier (W14) zeigte eine beeindruckende Leistung über 800 Meter. Mit einer neuen PB von 2:37,57 Minuten verbesserte sie sich deutlich und setzte ein Zeichen für ihre sportliche Weiterentwicklung. Ihre Lauftechnik und Ausdauer beim Training wurden im Wettkampf mit einer beachtlichen Zeit und Rang 12 in einem starken Teilnehmerfeld belohnt. Auch Dieudonne Zchekop konnte über 800 Meter überzeugen. Mit einer Zeit von 2:19,04 Minuten stellte er ebenfalls eine neue PB auf und erreichte damit den 15. Rang bei den M15.

Sarina Heider/Martin Grundmann | LA Aktuelles

Am 12. Juli 2024 fand in Nagold ein spannendes Abendsportfest statt, bei dem mit Letizia Keller, Maya Schröder und Clesio de Carvalho drei talentierte Athleten der LG Steinlach-Zollern ihr Können unter Beweis stellten. Die Athleten traten in den Disziplinen Speerwurf, Kugelstoßen und Diskuswurf an und sorgten für einige beeindruckende Momente und herausragende Leistungen.

Letizia Keller startete in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf. Sie zeigte durchweg solide Leistungen und stellte ihr vielseitiges Talent unter Beweis. Sie überzeugte mit guten Ergebnissen in allen drei Disziplinen und platzierte sich unter den besten Athletinnen. Sie belegte in allen drei Disziplinen den 4. Platz: im Kugelstoßen mit 8,76 Meter, im Diskus mit 20,55 Meter und im Speer mit einer Weite von 20,03 Metern.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Im Juni haben ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus der Grundschulen aus Hechingen, Ofterdingen sowie von den Mössinger Grundschulen aus Bästenhardt und der Gottlieb-Rühle-Schule am VR-Talentiade-Vorentscheid der LG Steinlach-Zollern teilgenommen.

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zahlreiche LGSZ-Athleten aus den Altersgruppen U16 bis zu den Aktiven nutzten die Meisterschaften der Region Stuttgart am 6. Juli 2024 als Vorbereitung für die Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften sowie für die Württembergischen Titelkämpfe der U16. Dabei gab es einige sehr erfreuliche persönliche Bestleistungen (PB) für den LGSZ-Nachwuchs, der die guten Bedingungen mit leichtem Rückenwind insbesondere über die 100m nutzen konnte.

So steigerte sich Letizia Keller (WU18) gleich um 3 Zehntel auf 13,38s. Miriam Dietrich (W14) blieb mit 13,97s erstmals unter 14 Sekunden und Dieudonne Zchekop (M15) nähert sich mit 12,08s der 12-Sekunden-Marke an. Das überragende Ergebnis aus LGSZ-Sicht erzielte Clesio de Carvalho (M14) mit seiner neuen PB von 14,35m im Kugelstoßen, womit er auch einen neuen Kreisrekord aufstellte. In der aktuellen Rangliste ist das die drittbeste Weite eines M14-Athleten in diesem Jahr in Deutschland.

Der nach dem Mittag einsetzende Regen erschwerte die Bedingungen insbesondere bei den Würfen und auch im Hochsprung. Bei den Männern testete Joshua Kommer insbesondere die 110m Hürden, da diese ihm im Zehnkampf immer wieder Schwierigkeiten bereitet haben. Mit 18,84s gelang dies ganz gut, auch wenn er zwischen den Hürden noch nicht so aktiv sprintete, wie er sich das vorgenommen hatte. Nach seinen weiteren Tests im Speerwurf und Weitsprung scheint die Formkurve zu stimmen.
Auch Niklas Kretschmer war bei Regen und Gegenwind mit 12,13s über 100m und 39,50m im Diskuswurf ganz zufrieden.
Zwei der Aktiven gehören eigentlich schon der sogenannten Mastersklasse (Altersklasse) an und freuten sich über ihre weiterhin guten Leistungen. So sprintete Christoph Ewinger (M30) über die 100m bei Gegenwind starke 11,63s und erreichte im Regen beim Hochsprung gute 1,75m. Manuel Schmitt (M35) lief die 800m in 2:11min und unterbot damit die Norm für die deutschen Titelkämpfe der Masters.

Aaron Kommer (M20) hatte sich im Speerwurf (35,42m) und im Weitsprung etwas mehr versprochen, als er dies bei den nassen und windigen Bedingungen letztendlich umsetzen konnte.

In der weiblichen Jugend U18 ging Letizia Keller neben ihrem PB-Lauf über die 100m noch im Dreisprung und in zwei Wurfdisziplinen an den Start. Während sie im Dreisprung (9,22m) sich etwas mehr vorgenommen hatte, erzielte sie gute Weiten mit der Kugel und dem Diskus. Ihre Mannschaftskameradin Maya Schröder hatte ihre besten Ergebnisse im Speerwurf (31,86m) und beim Hammerwerfen mit 25,28m, womit sie eine Saisonbestmarke (SB) aufstellte. Für Miriam Dietrich (W14) lief es nach der neuen PB über 100m im Speerwurf weiterhin ganz gut. Mit dem Regen beim Hochsprung wollte es dann jedoch nicht mehr so gut klappen.

Die U16-Jungs zeigten sich auch in weiteren Disziplinen in richtig guter Form. Clesio de Carvalho (M14) überzeugte nicht nur mit dem Kugel-Kreisrekord, sondern schleuderte den 1kg-Diskus erneut knapp an die 50m-Marke hinaus (48,93m) und war damit überragender Werfer. Sein sprintstarker Vereinskamerad Dieudonne Zchekop (M15) stieß die Kugel zwar nicht ganz so weit wie Clesio, freute sich aber dennoch über eine neue PB von 9,16m.

Die Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:

Männer:

Christoph Ewinger:
100m:                  11,63s, (Wind: -1,1m/s) – (SB)
Weitsprung:        6,16m
Hochsprung:      1,75m

Joshua Kommer:
110m Hürden:     18,84s, (Wind: -1,1m/s) - (SB)
Speerwurf:         49,75m
Weitsprung:        6,25m

Niklas Kretschmer:
100m:                  12,13s, (Wind: -1,1m/s)
Diskuswurf:        39,50m

Manuel Schmitt:
800m:                  2:11,01min (SB)

MJU20:

Aaron Kommer:
Speerwurf:        35,42m
Weitsprung:       5,23m (SB)

MJU16:

Dieudonne Zchekop:
100m:                 12,09s, (Wind +0,7m/s) – (PB)
Hochsprung:     1,35m
Kugelstoßen:     9,16m (PB)

Clesio De Carvalho:
Kugel:                 14,35m (PB)
Diskus:               48,93m

WJU18:

Maya Schöder:
Speerwurf:          31,86m
Diskuswurf:         21,07m
Hammerwurf:      25,28m (SB)

Letizia Keller:
100m:                   13,38s (Wind: +1,3m/s) – (PB)
Kugel:                   9,54m
Diskus:                 20,54m
Dreisprung:          9,22m

WJU16

Miriam Dietrich:
100m:                   13,97s (Wind: +0,7m/s) – (PB)
Hochsprung:        1,35m
Speer:                  19,58m

Herzlichen Glückwunsch!

Martin Grundmann | LA Aktuelles

Zu den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der U14 am 6. Juli 2024 in Fellbach-Schmiden, die als Blockmehrkämpfe ausgetragen wurden, hatten sich vier Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern qualifiziert.

Nina Richter holte sich bei den W13 den Meistertitel der W13 im Block Sprint/Sprung. Tom Hoch verfehlte bei den M13 im Block Lauf die Bronzemedaille ganz knapp, obwohl er sogar einen neuen Kreisrekord aufstellte. Noah Handte (M13) kam im Block Wurf auf den 5. Rang und Paul Zukunft konnte sich im teilnehmerstärksten Block der M13 mit neuer persönlicher Bestleistung (PB) den 8. Rang holen. In der Teamwertung der MU14 kamen die LGSZ-Jungs mit neuer Saisonbestleistung auf den 5. Rang.

Für Nina Richter stand zuerst der Hochsprung auf dem Programm. Die mit der besten Vorleistung angereiste LGSZ-Mehrkämpferin hatte nach einem überzeugenden Einspringen im Wettkampf Probleme mit ihrem Anlauf. Letztendlich standen für sie „nur“ übersprungene 1,44m zu Buche, fast 10cm unter ihrer Bestmarke. Nina Richter ließ sich davon aber nicht unterkriegen, sondern zeigte eine eindrucksvolle Reaktion. Beim Ballwurf mit dem 200g-Ball erreichte sie mit 43,5m die beste Weite im Feld, verbesserte ihre PB und schob sich schon wieder bis auf 20 Punkte an die Führende im Fünfkampf heran. Im Weitsprung ging die großgewachsene Mössingerin die Sache weiter mit viel Willen und Überzeugung an. Leider übertrat sie bei ihrem ersten Sprung etwas. Nach einem Sicherheitsversuch im zweiten ließ sie im dritten Versuch einen klasse Sprung auf 5,19m folgen – erneut mit Abstand die beste Weite im Feld und Einstellung der PB. Damit hatte Nina Richter die Führung im Wettkampf übernommen. Diese baute sie mit einem starken 60m-Hürdensprint mit 9,97s weiter aus. Obwohl sie an der ersten Hürde ziemlich mit dem Knie hängenblieb, behielt sie die Balance und lief dann bis ins Ziel ein ganz starkes Rennen. Beim abschließenden 75m-Sprint ließ sie mit Saisonbestleistung von 10,37s auch beim inzwischen einsetzenden Regen nichts mehr anbrennen. Damit hatte das LGSZ-Nachwuchstalent trotz des Missgeschicks zu Beginn sehr gute 2.599 Punkte gesammelt und über 150 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte herausgeholt. Auf den Kreisrekord fehlten ihr noch knapp 40 Punkte.

Anne Wissing | LA Aktuelles

Die LG Steinlach-Zollern war am 29. Juni 2024 mit sechs Jungs und sechs Mädchen angereist und es war gefühlt der erste (und bisher einzige) richtig heiße Tag im Jahr. Der Sportplatz in Unterjesingen bietet wenig Schatten und so hatten die Athleten nicht nur in den Dreikampf-Disziplinen (Sprint, Weitsprung und Ballwurf), sondern auch mit der Sonne zu kämpfen.

Die Jungs der AK 11 zeigten beim 50m-Sprint geschlossen eine gute Schnelligkeit. Tim Kostanzer lag nach diesem Wettkampf mit 8,16 s auf Platz 4 im Gesamtfeld von 20 Startern, Elias Bayer mit 8,30 s kurz dahinter auf Platz 5, Hannes Rath mit 8,48 s auf Platz 9 und Philipp Klemenz mit 8,59 s auf Platz 12.