Tria Aktuelles
Erneut Top-Ten für Schiwy bei der Xterra-WM
Zum letzten Mal trafen sich die weltbesten Crosstriathleten Ende September im italienischen Molveno/Trentino zur Xterra-Weltmeisterschaft. Nach vier Jahren in der traumhaften Kulisse der Dolomiten zieht der Xterra-Tross weiter. In den kommenden Jahren wird die Weltmeisterschaft in Ruidoso/New Mexico (USA) stattfinden. So ergab sich für die europäischen Athleten, darunter auch Wiebke Schiwy von der LG Steinlach-Zollern, dieses Jahr die letzte Möglichkeit, in erreichbarer Nähe an der Xterra-World-Championship teilzunehmen.
Noch eine Woche vor dem Renntermin am 27. September gab es in Deutschland und Italien Hochsommerwetter mit Temperaturen über 30°C. Pünktlich zum Start der Rennwoche kam der Wetterumschwung mit kühlen Temperaturen und viel Regen – „same procedure as every year“.
Bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag war die Radstrecke noch einigermaßen griffig und fahrbar. Die andauernden Regenfälle bis zum Renntag machten aber jegliche Hoffnung auf eine schnelle, trockene Strecke zunichte. Bei herbstlichen Temperaturen um 10°C und Nieselregen fanden sich knapp tausend Athleten am zum Glück nicht ganz so kalten Molvenosee zum Start ein. Die warmen Temperaturen der vergangenen Wochen hatten den See auf nicht ganz so kühle 17°C erwärmt, sodass die Renndistanz von 1500m regulär stattfinden konnte. Im vergangenen Jahr verkürzte man aufgrund zu niedriger Temperatur die Schwimmstecke um die Hälfte. Allerdings wurde dieses Jahr das Zeitlimit für den Wettkampf wegen der fordernden Bedingungen auf der Radstrecke um ein halbe Stunde verlängert.
Wiebke Schiwy profitierte als starke Schwimmerin von der regulären Schwimmdistanz, sortierte sich in der Startgruppe der Altersklassen-Frauen schnell vorne ein und konnte schon auf dem Weg zur ersten Boje die langsamsten Männer der vor ihr gestarteten Startgruppe überholen. Zu Schwimmen war ein M-förmiger Kurs mit einem kurzen Landgang bei etwa der Hälfte der Strecke und einem Sprung vom Steg für den zweiten Teil der Schwimmstecke. Etwa als 4. Frau erreichte Wiebke Schiwy die Wechselzone.
Wegen der kühlen Temperaturen entschieden sich viele Athleten für eine Windjacke oder -weste, was ein paar Sekunden mehr beim Wechsel kostete.
Dann ging es über die schon vom Training der vergangenen Tage aufgeweichte Wiese des Zielgeländes, zuerst recht flach ein Stück um den Molvenosee, bevor die steilen Anstiege in die Dolomiten begannen. Zwei Runden mit jeweils 16 km waren zu bewältigen, so dass am Ende 32 km mit über 1000 Höhenmetern zu Buche standen.
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Mit nicht den besten Beinen kämpfte sich Wiebke Schiwy die steilen Beton- und Schotterrampen nach oben, bevor die Geländeabschnitte mit schlammigen Wurzeltrails begannen. Hier kam Wiebke Schiwy deutlich besser zurecht. Auch der kurzfristige Wechsel auf Schlammreifen am Bike und Stollen an den Radschuhen machte sich bezahlt. Viele Passagen waren aufgrund des Schlammes bergauf und bergab nicht fahrbar und mussten schiebend zurückgelegt werden. Die lange Abfahrt zurück nach Molveno war anfangs auf den angelegten Strecken des Bikeparks Paganella noch gut fahrbar, der zweite Teil der Abfahrt mit Wurzeln, Steinen, Schlamm und engen Kurven dagegen war überwiegend nur schiebend zu bewältigen. Nach einer kurzen Passage durch die idyllische Altstadt von Molveno über Kopfsteinpflaster und Treppen durchfuhren die Athleten erneut das Start-/Zielgelände und machten sich auf die zweite Radrunde. Ohne größere Stürze oder Defekte nahm Wiebke Schiwy verdreckt, aber erleichtert den abschließenden Traillauf über 10 km mit etwa 300 Höhenmetern in den Wäldern am Rand des Molvenosees in Angriff. Gleich zu Beginn erwartete die Athleten ein langer steiler Trail, der alle restlichen Körner der schon müden Beine kostete. Oben wartete erstmal ein leicht welliger Schotterweg zum "Erholen", bevor wurzlige, steinige Trails den Athleten nochmal alles an Konzentration und Kraft abverlangten. Hier hörte man schon die Musik und den Sprecher im Ziel, was zusätzlich Motivation für den letzten Abschnitt über den Kiesstrand des Molvenosees und die Brücken im Zielgelände gab. Nach zwei fordernden Runden, die Wiebke Schiwy mit viel Energie absolvierte und sogar noch einige Frauen überholen konnte, erreichte sie als 9. in ihrer sehr stark besetzten Altersklasse W45-49 nach 4:33 Stunden und 32. von 136 Frauen insgesamt das Ziel. In den jüngeren Altersklassen W35 und W40 hätte ihre Zeit sogar für einen Podiumsplatz gereicht. Viele Teilnehmer mussten aufgrund von Stürzen oder technischen Defekten das Rennen aufgeben oder erreichten das Ziel erst nach Ende des Zeitlimits bei einsetzender Dunkelheit. |
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Ironman in Bella Italia
Triathletin Vera Eckert von der LG Steinlach-Zollern wählt für ihre Langdistanzwettkämpfe gerne attraktive Austragungsorte im Süden. Nach ihrer Premiere im Vorjahr in Portugal, stellte sie sich dieses Jahr in Bella Italia beim Ironman Emilia-Romagna der Herausforderung von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und zur Krönung einem Marathon mit 42,1 km. Geschwommen wurde bei angenehmen 24 Grad Wassertemperatur in der Adria und Vera Eckert absolvierte die von ihr am wenigsten gemochte Disziplin souverän in weniger als 1 ½ Stunden. Danach warteten zwei Radrunden über je 90 km auf die Triathleten aus der ganzen Welt. Die Strecke war überwiegend flach und schnell zu fahren, die teils etwas ruppigen Straßen erforderten aber volle Konzentration, um Stürze und Materialschäden zu vermeiden. In knapp unter 6 Stunden bestand Vera Eckert auch diese Herausforderungen tadellos und wechselte guter Dinge auf den abschließenden Marathon. Dort machten sich bei sommerlichen Temperaturen aber bereits ab Kilometer 5 Magenprobleme bemerkbar. Trotz nicht mehr oder nur stark eingeschränkt möglicher Energieaufnahme biss sie sich durch und absolvierte Kilometer um Kilometer, bis sie in 4:13 Stunden auch den dritten Teil des Triathlons geschafft hatte. Nach insgesamt 11:47 Stunden lief sie bei ihrer erst zweiten Langdistanz glücklich in neuer persönlicher Bestzeit über die Ziellinie und nahm als 11. von rund 40 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse W35-39 die wohlverdiente Finisher-Medaille entgegen.
Titelverteidigung beim höchsten Turmlauf Deutschlands
Am 21. September trafen sich wieder die schnellsten Treppenläufer aus Nah und Fern in Rottweil, um die 1390 Stufen zum zweithöchsten Aufzugstestturm der Welt zu erklimmen. Die Kategorie der Feuerwehr mit angeschlossenem Pressluftatmer und ca. 25 kg Zusatzgewicht ist dabei mit Sicherheit die „Königsklasse“.
Auch dieses Jahr war LGSZ-Triathlet und Berufsfeuerwehrmann Christoph Groß wieder mit dabei. Nur zehn Wochen nach einem Bänderriss im Sprunggelenk stand der Mössinger Christoph Groß wieder zusammen mit seinem Teampartner Philipp Großmann aus Epfendorf für die Feuerwehr Stuttgart am Start. In 15:18 Minuten verteidigten sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich
Zum Saisonabschluss knapp am Podest vorbeigeschrammt
Triathlet Matthias Förster von der LG Steinlach-Zollern startete zum Saisonabschluss am 21. September beim 32. Kornwestheimer Triathlon und schrammte dort nur knapp am Altersklassen-Podest vorbei.
Ausgerichtet wird der Kornwestheimer Triathlon als Sprintdistanz, also 500 Meter Schwimmdistanz, 20 km auf dem Rad und abschließend 5 Laufkilometer. Geschwommen wurde im Hallenbad – mit ungewöhnlichem „Landgang“: Nach 250 Meter musste zu Fuß die Bahn gewechselt werden. Trotz dieser Unterbrechung absolvierte Förster die Schwimmdistanz in deutlich unter 10 Minuten. Die drei Radrunden fuhr er gewohnt flott und wechselte gut positioniert auf die abschließenden drei flachen Laufrunden. Nach exakt 1:15 Stunden lief er als 4. von über 30 Startern seiner Altersklasse M55 ziemlich weit vorne über die Ziellinie, schrammte aber doch knapp am Podest vorbei. Trotzdem war es ein toller Saisonabschluss und gab nochmal einen Motivationsschub für die kommende Saison 2026.
Triathleten-Trio beim Erbe-Lauf vorne dabei
Beim beliebten Erbe-Lauf in Tübingen waren am 21. September wieder zahlreiche Laufsportler aus Nah und Fern am Start. Sowohl bei Spitzen- als auch bei Gelegenheitsläufern ist das Rennen in der Universitätsstadt ein attraktiver Wettkampf. Eine Siegerzeit von 30:05 Minuten für 10 Kilometer gibt’s nicht alle Tage – Frederik Ruppert (LAV Tübingen) gelang diese fantastische Leistung bei der diesjährigen Austragung. Aber auch drei Triathleten der LG Steinlach-Zollern mischten unter den Laufspezialisten vorne gehörig mit. Luca Hauser, der an diesem Tag für den TSV Glems startete, platzierte sich mit der Zeit von 34:16 Minuten auf Rang 15 unter den drei LGSZ-Triathleten am besten. Dicht gefolgt von Nicolas Mehrer in 35:00 Minuten auf Rang 19. Und auch Jens Kalmbach lief an 33. Position nach 36:55 Minuten sehr weit vorne über die Ziellinie in Tübingen.
Schnuppertriathlon der LG Steinlach-Zollern im Rahmen der Hechinger und Mössinger Ferienprogramme
Zum Ende der Sommerferien fand am Freitag, 12 September zum neunten Mal der Schnuppertriathlon der LG Steinlach-Zollern statt.
Um 16 Uhr trafen bei sonnigem Wetter die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Firstwald-Gymnasium in Mössingen ein. Einige waren gespannt, wie der Wettkampf ablaufen wird. Andere waren schon „alte Hasen“, weil sie im letzten Jahr schon dabei waren. Es war eine tolle Atmosphäre, da auch viele Eltern und Geschwister dabei waren. Manche Eltern waren aufgeregter als ihre Kinder.
Die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2013 und jünger) durften 50 m schwimmen, sich dann schnell abtrocknen, rein in die Radklamotten schlüpfen und zügig vom Freibad rüber zur Firstwald-Halle laufen. Dann hieß es, 1,5 km mit dem Rad zu fahren und zum Schluss noch 500 m zu laufen. Das Besondere bei dieser Veranstaltung war die Einzelbetreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Triathleten der LGSZ. So entwickelten sich viele Gespräche zwischen Jugendlichen und erfahrenen Wettkämpfern über die Besonderheiten des Triathlons.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden drei Startgruppen mit jeweils 10 Teilnehmern gebildet. Im Freibad gingen die Teilnehmer/innen im Jagdstartstart ins Rennen, d.h. im Abstand von 15 Sekunden hinter einander her auf die 50m im feuchten Nass. Am Schwimmausstieg wurden sie von ihren Betreuern in Empfang genommen. Dann hieß es, schnell die Schuhe anzuziehen und rüber zum Firstwald-Gymnasium zu laufen, wo die Räder standen. Mit dem Rad ging es dann Richtung Öschingen bis zum Wendepunkt und wieder zurück. Beim abschließenden Lauf mussten die jungen Schnuppertriathleten noch eine Runde um das Firstwaldgelände laufen.
Für die älteren Teilnehmer (Jahrgang 2010, 2011 und 2012) war die Organisation genau gleich, nur mussten sie mit 100m Schwimmen. 3,5 km Radfahren und 1km Laufen fast die doppelte Distanz zurücklegen.
Bei der Siegerehrung erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille. Bei einem Getränk und einer Kleinigkeit zu Essen ging der schöne Wettkampftag für Teilnehmer, Betreuer und Eltern zu Ende.
Die Triathlonabteilung der LG Steinlach-Zollern dankt allen Betreuern für ihre Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Firstwald-Gymnasium, der Jena-Plan-Schule sowie dem Freibad Mössingen, welche es möglich gemacht haben, dass diese Veranstaltung auf ihrem Gelände absolviert werden konnte. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr am 11. September 2026.
Hofmann erringt BaWü-Meisterschaft
In die 34. Austragung des Breisgau-Triathlons war die BaWü-Meisterschaft über die Mitteldistanz integriert. Heike Hofmann von der LG Steinlach-Zollern wurde für ihren tollen Wettkampf mit dem BaWü-Titel in ihrer Altersklasse W50 belohnt. Ihr Vereinskamerad Matthias Förster absolvierte ebenfalls einen rundum gelungenen Triathlon in Südbaden und platzierte sich in der quantitativ und qualitativ stark besetzten BaWü-Altersklasse M55 auf Rang 7.
Xterra GermanyVizemeisterschaft für Wiebke Schiwy
Der „O-See-Crosstriathlon“ im sächsischen Zittau feierte dieses Jahr sein 25. Jubiläum mit einem Outdoorevent der Extraklasse: Neben verschiedenen Einsteiger- und Nachwuchsrennen fand am 16. August der Xterra Germany mit Xterra European Championship und DTU Deutscher Meisterschaft statt. Über 1000 Athleten waren für die unterschiedlichen Distanzen gemeldet, und dementsprechend stark war auch das Xterra-Rennen besetzt.
Ungewöhnliche Ironman-Premiere in Kopenhagen
Simon Grundmann, der als Schüler in den Nachwuchsteams der LG Steinlach-Zollern aktiv war, hatte in den letzten Jahren keinen Wettkampfsport mehr absolviert. Doch dies sollte sich mit seinen Plänen aus dem Sommer 2024 ändern. Denn er wollte versuchen, einen Langdistanz-Triathlon erfolgreich zu absolvieren. Er rechnete hoch und meinte, mit entsprechender Vorbereitung sollte eine Zeit unter 12 Stunden für ihn machbar sein. Der inzwischen 27jährige meinte, die nötige Grundfitness für dieses Unterfangen zu haben. Aber war diese Einschätzung realistisch? Denn noch nie hatte er einen Triathlon absolviert - auch keine kürzere Distanz – ebenso wenig wie einen Marathonlauf! Seine Erfahrungen im Schwimmen begrenzten sich auf die wenigen Schwimmstunden im Schulsport. Das Laufen hatte er schon in seiner in der LG Steinlach-Zollern gelernt, und das Radfahren hat er in den letzten Jahren relativ regelmäßig in sein persönliches Fitnessprogramm integriert.
LGSZ-Triathleten mischen beim Ironman Schweden vorne mit
Vier Triathleten der LG Steinlach-Zollern starteten mit über 2000 weiteren Teilnehmern beim Ironman im schwedischen Kalmar – einem der unter den Sportlern beliebtesten Rennen der weltweiten Ironman-Serie. Der Auftakt erfolgte im Hafen von Kalmar, wo die 3,8 km lange Schwimmstrecke auf einem Zick-Zack-Kurs durch die Ostsee führte. Mit 20 Grad war die Wassertemperatur relativ angenehm, doch sorgte der Wind für ordentlichen Wellengang und forderte die Triathleten zusätzlich. Auch auf der 180 km langen Radstrecke war der Küstenwind fast dauernder Begleiter und Widersacher der Triathleten. Nach dem Wechsel vom Schwimmen begann der Radkurs spektakulär mit der Überquerung der Ölandbrücke, die nur am Renntag mit dem Rad befahren werden darf. Nach 120 km auf Öland waren noch 60 km auf dem schwedischen Festland zu absolvieren. Nicolas Mehrer und Andreas Scherer waren nach guten Schwimm- und hervorragenden Radleistungen beim Wechsel zum Marathon top platziert, hatten dann aber auf dem Laufkurs durch die City von Kalmar mehr zu kämpfen als erwartet. Die frenetischen Zuschauer an der Strecke feuerten die Sportler mit toller Stimmung und aufmunternden Musikgruppen vorwärts, so dass die Triathleten alle Anstrengungen überwanden. Nicolas Mehrer finishte seinen ersten Langdistanztriathlon überhaupt in der fantastischen Zeit von 8:48 Stunden und wurde mit dem 2. Rang in seiner Altersklasse (AK) M25 und sogar mit der Startberechtigung bei der Ironman-Weltmeisterschaft belohnt. Sein erfahrener Vereinskamerad Andreas Scherer hatte in Kalmar nicht seinen besten Marathon-Tag, finishte aber trotzdem in der tollen Zeit von 9:23 Stunden und kam auf Rang 5 seiner AK M45. Dominik Kiefer verbesserte auf seiner erst zweiten Langdistanz seine Ironman-Bestzeit sehr deutlich und kam nach 9:37 Stunden (26. M30) ins Ziel. Annkatrin Locher freute sich sehr über ihre gelungene Ironman-Premiere und nahm nach 11:09 Stunden (12. W35) die wohlverdiente Finisher-Medaille entgegen.
Nagold - Schweißtreibender Triathlon im Schwarzwald
Eine Triathletin und zwei Triathleten der LG Steinlach-Zollern starteten bei der zweiten Austragung des Nordschwarzwald-Triathlons in Nagold. Der Rangendinger Rudi Kienzle war bereits bei der letztjährigen Premiere des ersten Langdistanztriathlons im Schwarzwald dabei und finishte damals trotz erheblicher technischer Probleme mit seinem Rennrad in der guten Zeit von 11:44 Stunden. Dieses Jahr kam er rund 1 ¼ Stunden früher ins Ziel und belegte im Gesamtklassement einen Rang im ersten Drittel aller Teilnehmer. Nach zwei Mal 1,9 km Schwimmen mit einer kurzen Landgangunterbrechung in der Nagoldtalsperre wechselte Kienzle hochmotiviert auf die anspruchsvollen Radrunden durch den Schwarzwald, die mit rund 1500 Höhenmetern auf 180 km den Sportlern viel abverlangten. Und obwohl Kienzle auch dieses Mal wegen technischen Schaltungsproblemen an seinem Renner nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, kam er nach 5:04 Stunden sehr viel schneller in die zweite Wechselzone als im Vorjahr. Da er den abschließenden, auf fünf Runden durch Nagold führenden Marathon trotz der sommerlichen Hitze in deutlich unter vier Stunden (3:51 h) absolvierte, freute er sich nach 10:32 Stunden sehr über die wohlverdiente Finisher-Medaille.
Bereits am Vortag starteten Heike Hofmann und Stefan Riethmüller in Nagold auf der Sprintdistanz. 500 Meter Schwimmen im Freibad, 20 km Radfahren mit gut 200 Höhenmetern durch den Schwarzwald sowie relativ flache 5 Laufkilometer durch Nagold standen hier auf dem Programm – und die sommerlichen Temperaturen kosteten die Triathleten auch auf den kurzen Strecken viele Schweißtropfen. Stefan Riethmüller, der die für ihn relativ kurze, aber umso schnellere Sprintdistanz als Vorbereitung auf einen „Half-Ironman“ in einem Monat nutzte, kam sehr flott bereits nach 1:06 Stunden als 6. seiner Altersklasse M40 ins Ziel. Heike Hofmann hatte einen rundum gelungenen Wettkampf und siegte in 1:15 Stunden mit deutlichem Vorsprung in ihrer Altersklasse W50.
Zwei Mal Silber für die LGSZ-Triathletinnen
Am 20. Juli fand der „Volksbank pur Triathlon Mühlacker“ statt. Während viele Triathleten der LG Steinlach-Zollern in Tübingen am Start waren, machten sich Heike Hofmann und Wiebke Schiwy auf nach Mühlacker, um dort an der Olympischen Distanz teilzunehmen. Auf dem Programm standen 1,5 km Schwimmen in der 19 Grad kalten Enz, 40 km Radfahren mit rund 600 Höhenmetern aufgeteilt auf vier Radrunden sowie 10 km Laufen auf einem winkligen 2km-Rundkurs. Das Wetter war warm, bewölkt und schwül, also durchaus herausfordernde Bedingungen.
Der Start erfolgte für Wiebke Schiwy in der Topstartergruppe als Massenstart vor dem Rest des Feldes. Die weiteren Teilnehmer mit Heike Hofmann starteten im Rolling Start in Sekundenabständen dahinter. Schiwy konnte sich als gute Schwimmerin nach einigen hundert Metern an die Spitze des Feldes setzen, musste auf der zweiten Schwimmrunde nur einen Schwimmer vorbeiziehen lassen und erreichte nach knapp 24 Minuten den Schwimmausstieg. Als erste Frau verließ sie die Wechselzone. Hofmann absolvierte ein solides Schwimmen und folgte mit der Schwimmzeit von 33 Minuten. Die Radstrecke war durch einen langen Anstieg, der insgesamt vier Mal zu bewältigen war, sehr selektiv und kam vor allem Schiwy als Mountainbikespezialistin entgegen. Sie konnte sich auf dem ungewohnten Zeitfahrrad gut gegen die Konkurrenz behaupten und erreichte als zweite Frau hinter der späteren Siegerin die Wechselzone. Auch Hofmann kam gut mit der anspruchsvollen Radstrecke zurecht. Der abschließende Lauf lief für Schiwy dann leider nicht nach Plan. Magenprobleme machten ihr zu schaffen und verhinderten einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Auf Gesamtrang 6 erreichte sie nach 2:53 Stunden das Ziel, konnte damit aber immerhin den 2. Platz in ihrer Altersklasse W45 sichern. Hofmann hatte sich die Kräfte gut eingeteilt und kam sehr zufrieden in 3:06 Stunden ebenfalls auf Platz 2 ihrer neuen AK W50 ins Ziel.
Bei der Siegerehrung gab es Blumen und einen Händedruck von Lokalmatador und früherem Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle.
Krönender Saisonabschluss
Beim fünften und abschließenden Wettkampf der 3. Liga des Baden-Württembergischen Triathlonverbands am Schluchsee zeigten die Triathleten der LG Steinlach-Zollern eine überragende Leistung und siegten in der Teamwertung.
Bereits beim Schwimmen im Schluchsee waren Luca Hauser und Folke Kaben ganz vorne mit dabei und wechselten mit minimalem Rückstand auf die Spitze zum Radfahren. Nach rund 5 km auf der anspruchsvollen Radstrecke im Schwarzwald bildete sich eine Führungsgruppe, in der auch die beiden LGSZ-Triathleten aktiv mitmischten. Folke Kaben ging sogar als Führender auf die Laufstrecke, musste dann allerdings einige jüngere Kontrahenten passieren lassen. Luca Hauser konnte dagegen seine Laufstärke voll ausspielen und bis auf den 2. Gesamtrang der rund 60 Einzelstarter nach vorne stürmen (1:58 Stunden). Auch sein Teamkamerad Jens Kalmbach machte in der abschließenden Disziplin mächtig Boden gut und finishte auf dem 8. Rang (2:02 Stunden), gefolgt von Folke Kaben auf Rang 11 (2:04 Stunden). Die Teamleistung komplettierte – ebenfalls mit einer starken Laufleistung – Rudi Kienzle auf Rang 29 (2:23 Stunden).
In der Teamwertung war das der souveräne Tagessieg über die herausfordernde Olympische Distanz am Schluchsee. In der Liga-Abschlusstabelle verbesserten sich die Triathleten der LG Steinlach-Zollern damit noch um zwei Ränge und schlossen die Ligasaison auf dem 4. Rang ab, nur hauchdünn hinter dem zweitplatzierten Team aus Karlsruhe und der drittplatzierten Mannschaft aus Biberach. Aber auch der 4. Abschlussrang berechtigt zum Aufstieg in die nächsthöhere Liga in der Saison 2026, so dass sich die LGSZ-Triathleten sehr über das krönende Saisonfinale freuten.
| Auch Melanie Leibfritz, die sich als Einzelstarterin ebenfalls auf die anspruchsvolle Olympische Distanz im Hochschwarzwald wagte, freute sich im Ziel des kräftezehrenden Wettkampfs sehr: in 2:34 Stunden gewann sie ihre Altersklasse W45. |
Mehrer an der Spitze
Der Tübinger Triathlon steht für viele Triathleten der LG Steinlach-Zollern jedes Jahr fix im Wettkampfkalender, ist er doch quasi das Heimrennen, bei dem unter den tausenden Zuschauern regelmäßig auch viele Freunde und Familienangehörige begeistert an der Strecke stehen und die Motivation deshalb noch einen Tick höher ist. Besonders motiviert war LGSZ-Triathlet Nicolas Mehrer auch bei seinen bisherigen Starts in der benachbarten Universitätsstadt, aber in diesem Jahr passte alles perfekt und er siegte auf der stark besetzten Olympischen Distanz in der hervorragenden Zeit von deutlich unter zwei Stunden. Nachdem er im vergangenen Jahr auf Gesamtrang 2 schon fast die oberste Podeststufe besteigen durfte, stürmte er nun ganz an die Spitze und zeigte insbesondere beim Schwimmen im Neckar und auf der Radstrecke Richtung Schönbuch und zurück top Leistungen. Mehrer freute sich im Ziel sehr über seinen Sieg und war begeistert von der einzigartigen Atmosphäre in Tübingen. Mit Jens Kalmbach und Luca Hauser gelang gleich zwei weiteren LGSZ-Triathleten eine Top-Ten-Platzierung in der Gesamtwertung. Und Familie Scherer heimste gleich zwei Altersklassen (AK)-Siege ein: Ehemann Andreas siegte in der AK M45 auf der längeren Distanz und Ehefrau Juliane war auf der Sprintdistanz in AK W40 ganz vorne.
Ergebnisse:
Sprintdistanz 0,75 km/22 km/ 5,4 km
| LGSZ-Starter/in | Zeit h:mm:ss | Platzierung Altersklasse |
|---|---|---|
| Juliane Scherer | 1:22:20 | 1. W40 |
| Lea Ganzenmüller | 1:42:01 | 36. W25 |
Olympische Distanz 1,5 km/43 km/9,7 km
| LGSZ-Starter/in | Zeit h:mm:ss | Platzierung Altersklasse |
|---|---|---|
| Nicolas Mehrer | 1:56:44 | 1. M25 |
| Jens Kalmbach | 2:07:40 | 4. M30 |
| Luca Hauser | 2:07:41 | 5. M30 |
| Andreas Scherer | 2:09:14 | 1. M45 |
| David Mayer | 2:32:18 | 7. M20 |
| Matthias Förster | 2:37:54 | 6. M55 |
| Jochen Kienle | 2:56:01 | 21. M55 |
„Verkehrte Welt“ souverän gemeistert
Der vierte Wettkampf in der 3. Liga des Baden-Württembergischen Triathlonverbands war ein ganz besonderer. Man könnte auch sagen: ein verkehrter. Denn beim Triathlon in Schopfheim wird zuerst gelaufen, dann Rad gefahren und erst zum Schluss geschwommen – also in umgekehrter Reihenfolge wie üblich. Mit diesem ungewohnten Ablauf kam das Team der LG Steinlach-Zollern gut zurecht und die schwimmstarken Teammitglieder freuten sich, dass sie in der abschließenden Disziplin noch Boden gut machen konnten. So kam Folke Kaben mit der viertbesten Schwimmzeit aller rund 60 Liga-Starter in insgesamt 58 Minuten auf den tollen 9. Rang in der Einzelwertung. Jens Kalmbach platzierte sich in 1:00 Stunden auf dem 16. Rang. Gefolgt von Paul Holzer, der sich als sechstbester Schwimmer nach insgesamt 1:01 Stunden auf Rang 21 einreihte. Daniel Groß (1:06 Stunden, 32. Rang) vervollständigte die Teamleistung, die an diesem Tag Rang 6 bedeutete. Vor dem Liga-Finale am Schluchsee liegt das Team der LG Steinlach-Zollern ebenfalls auf Rang 6 und hat noch gute Chancen, in der Abschlusstabelle etwas nach oben zu klettern.
Geschwisterpaar meistert Challenge
Die Geschwister Annkatrin und Marc Locher von der LG Steinlach-Zollern starteten gemeinsam bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee auf der Mitteldistanz und haben die Herausforderungen gut gemeistert. Herausfordernd waren aber nicht nur die 1,9 km Schwimmen im Walchsee, die 90 Radkilometer mit 1200 Höhenmetern und der abschließende Halbmarathon. Annkatrin Locher plagte vorab eine Erkältung, so dass der Start am Walchsee bis wenige Tage vor dem Wettkampf noch auf der Kippe stand. Und der mit 36 Grad ungewöhnlich heiße Tag vor der atemberaubenden Bergkulisse machte sich spätestens auf der Laufstrecke bei allen Triathleten eindrucksvoll bemerkbar und zwang zu reduzierterem Tempo. Das Burladinger Geschwisterpaar meisterte aber alle Widrigkeiten und platzierte sich im vorderen Drittel ihrer Altersklassen (AK). Marc finishte nach 4:54 Stunden als 37. von 141 Startern der AK M30. Annkatrin freute sich nach 5:43 Stunden und Rang 12 von 33 ihrer AK W35 über die verdiente Finisher-Medaille.
Teamwork klappt prima
Dass die Triathleten der LG Steinlach-Zollern als Team gut harmonieren, bewiesen sie erneut beim „besonderen“ Mannschaftswettbewerb in Erbach. Bei den Rennen der Ligen des Baden-Württembergischen Triathlonverbands werden üblicherweise die Einzelergebnisse der Teammitglieder zusammengefasst und daraus das Teamergebnis ermittelt. Nicht so beim Erbacher Triathlon, der dritten Station der 2025er Serie aus insgesamt fünf Triathlons der 3. Liga. Denn hier ist für die Teamwertung eine möglichst homogene Leistung der Teammitglieder entscheidend, da nicht die Einzelzeiten maßgeblich sind, sondern die Zielzeit des „langsamsten“ Teammitglieds. Idealerweise unterstützen sich die Teammitglieder also während des Rennens, um möglichst gemeinsam so schnell wie möglich die Ziellinie zu überqueren. Das gelingt dem eingespielten Team der LG Steinlach-Zollern traditionell sehr gut und jeder bringt seine Stärken für die Mannschaft optimal ein. Folke Kaben führte als überragender Schwimmer seine Teamkameraden im Wasserschatten durch den warmen Erbacher See, so dass das LGSZ-Team sogar die beste Schwimmzeit aller 3.Liga-Teams erreichte. Auf dem Rad spielte Andreas Scherer seine Qualitäten aus und zog seine Teamkollegen im Windschatten mit. Nach dem abschließenden Lauf freuten sich die vier Teammitglieder, Folke Kaben, Jens Kalmbach, Dominik Kiefer und Andreas Scherer, über den tollen 3. Rang unter 16 gestarteten Teams aus ganz Baden-Württemberg. In der Ligatabelle belegt die LG Steinlach-Zollern damit nach drei von fünf Stationen den 5. Rang, wobei die Teams der Ränge zwei bis sechs sehr dicht beieinander liegen und die verbleibenden zwei Rennen sehr spannend für die Saisonabschlusstabelle bleiben.
Wiebke Schiwy startete parallel in Erbach als Einzelathletin über die Olympische Distanz und errang in 2:44 Stunden den Silberrang in ihrer Altersklasse W45, wobei auch sie insbesondere mit einer herausragenden Schwimmleistung überzeugte.
Neue Bestzeit für Förster
Triathlet Matthias Förster von der LG Steinlach-Zollern erzielte bei seinem sechsten Wettkampf über die Langdistanz mit 10:55 Stunden eine neue persönliche Bestmarke und holte mit dieser tollen Zeit in seiner Altersklasse M55 den Silberrang beim 23. Schlosstriathlon in Moritzburg.
Anders als bei den meisten Langdistanztriathlons in Deutschland oder Europa, bei denen Förster in der Vergangenheit am Start war, herrscht im sächsischen Moritzburg eher eine familiäre Atmosphäre. Am 14. Juni wagten sich knapp 100 Triathleten auf die Langdistanz.
Los ging es mit zwei Schwimmrunden um das Moritzburger Schloss. Die 3,8 km im teilweise sehr flachen Schlosssee legte der Hechinger in 1:17 Stunden zurück, um sich dann auf die sechs leicht welligen Radrunden zu begeben. Nach flotten 5:28 Stunden für knapp 180 km wartete an diesem Hitzetag der besonders herausfordernde abschließende Marathon auf die Sportler. Obwohl die Laufstrecke oft auf schattigen Waldwegen verlief, hatten viele Starter extrem mit den hohen Temperaturen zu kämpfen und die Quote derjenigen, die aufgeben mussten, war an diesem Tag ziemlich hoch. Förster biss sich aber unermüdlich durch und absolvierte die 42 Laufkilometer in 4:03 Stunden nur marginal über der 4 Stunden-Schallmauer. Nach insgesamt 10:55 Stunden lief er überglücklich auf dem 28. Gesamtrang von rund 75 Finishern über die Ziellinie und freute sich nicht nur über die neue persönliche Bestzeit, sondern auch über den Silberrang in seiner Altersklasse M55 – nur 7 Minuten hinter dem AK-Sieger.
Mehrer mischt Profi-Feld auf
Nur eine Woche nach seinem mit Rang 4 sensationell guten Triathlon bei der Mitteldistanz-DM in Heilbronn wagte sich Nicolas Mehrer von der LG Steinlach-Zollern erneut an die Startlinie eines hochkarätig besetzten und für seine bisherigen Verhältnisse eher langen Triathlons – nämlich im französischen Obernai. Die dortige „L-Distanz“ über 2,1 km Schwimmen, 81,5 km Rad fahren und 19,1 km Laufen diente dieses Jahr auch als Qualifikationswettkampf für professionelle Triathleten, um an der weltweiten prestigeträchtigen PTO-Tour teilnehmen zu dürfen. Daher war das Feld zahlreich mit französischen, aber auch sonstigen europäischen Berufssportlern besetzt, die sich äußerst motiviert Qualifikationspunkte sichern wollten. Der Mössinger „Amateur“ Nicolas Mehrer schlug sich gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz aber bestens. Als gutem Schwimmer kam ihm die auf drei Runden aufgeteilte 2,1 km lange Schwimmstrecke mit Landgängen zwischendurch entgegen. Ebenso mischte er auf dem technisch anspruchsvollen und mit 1600 Höhenmetern sehr bergigen Radkurs beeindruckend gut mit, auch wenn er die regennassen gefährlich steilen Abfahrten etwas vorsichtiger absolvierte als so mancher ambitionierte Profi. Auf den abschließenden 19,1 km durch die Weinberge rund um Obernai, die allen Startern mit rund 250 Höhenmetern die allerletzten Reserven abnötigten, verlor er dann aufgrund der für ihn noch ungewohnt langen Wettkampfdauer etwas an Boden, finishte aber sehr glücklich auf dem 14. Gesamtrang und als zweitbester Amateur – bei einer Renndauer von 4:17 Stunden nur marginale 40 Sekunden hinter dem besten nichtprofessionellen Konkurrenten aus Frankreich.
Heilbronner Triathlon/DM Mitteldistanz - Mehrer schrammt knapp an DM-Bronze vorbei
Triathlet Nicolas Mehrer von der LG Steinlach-Zollern hätte bei seinem erst zweiten Wettkampf über die Mitteldistanz am 1. Juni in Heilbronn beinahe eine Podiumsplatzierung errungen und lag zwischenzeitlich sogar in Front. Das Schwimmen über 1,9 km im Neckar war anstrengend, da zwar zum Teil mit, aber auch nennenswerte Teile gegen die deutlich spürbare Strömung geschwommen wurde. Mehrer wechselte mit nur geringem Rückstand auf die Spitze zum Rad fahren und legte dann erst recht fulminant los. Die 83 km mit Anstiegen und Abfahrten durch die idyllischen Weinberge rund um Heilbronn waren sehr kräftezehrend – aber genau das ist die Stärke des LGSZ-Triathleten. Gegner um Gegner holte er ein, um dann sogar die Führung des Feldes zu übernehmen. Nach dem Wechsel auf die abschließenden 21,6 Laufkilometer entlang des Neckars und durch die von zahlreichen Zuschauern belebte Innenstadt musste er dann aber doch der ungewohnt langen Renndauer sowie den schweißtreibenden Temperaturen in der Neckarstadt Tribut zollen und zwei Konkurrenten passieren lassen. Mit dem dritten von hinten zu ihm aufschließenden Triathleten lieferte er sich lange ein packendes Duell, musste sich schließlich aber doch mit dem vierten Platz – der „Holzmedaille“ – zufrieden geben. Wobei er mit dem 4.Rang bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz sehr glücklich war, kam diese Top-Platzierung doch auch für ihn selbst etwas überraschend. Und dass er bei einer Renndauer von 4:09 Stunden weniger als eine Minute an DM-Bronze vorbeischrammte, motiviert umso mehr für die weiteren Triathlons in dieser Saison.
Rudi Kienzle finishte nach 5:20 Stunden auf dem 15. Rang seiner Altersklasse M50 und auch Heike Hofmann freute sich nach 6:27 Stunden (8. W50) über die wohlverdiente Finisher-Medaille und den gelungenen Wettkampftag in Heilbronn.
Waiblinger Triathlon - AK-Sieg für Annkatrin Locher
An Christi Himmelfahrt starteten vier Triathleten der LG Steinlach-Zollern bei der 31. Austragung des Waiblinger Triathlons über die Sprintdistanz. Los ging’s mit 500 Meter Schwimmen im wohltemperierten Freibad, bevor vier Runden über insgesamt 20 km mit dem Rad zu absolvieren waren. Die Radstrecke kostete mit einer vier Mal zu fahrenden kurzen, aber steilen Rampe und einem engen Wendepunkt viel Kraft. Die abschließende 5 km lange Laufstrecke war eher flach und führte idyllisch durch die Talaue entlang der Rems.
Annkatrin Locher zeigte in allen drei Disziplinen starke Leistungen und siegte in ihrer Altersklasse W35 in 1:12 Stunden. Die erfahrene Radfahrerin und Läuferin Sabine Schott nahm erstmals an einem Triathlon teil und errang in 1:25 Stunden gleich den Bronzerang in ihrer Altersklasse W55. Jochen Kienle (1:17 Stunden, 13. M55) und Ulrike Kleinschroth (1:36 Stunden, 4. W60) freuten sich ebenfalls über die guten Wettkampfbedingungen in Waiblingen und das erfolgreiche Finish.
Top-Resultate in St. Pölten
Zwei Triathleten der LG Steinlach-Zollern starteten am 25. Mai im österreichischen St. Pölten bei der Challenge über die Mitteldistanz und haben die Herausforderungen mustergültig bewältigt.
Zunächst waren 1,9 km schwimmend zu absolvieren. Dass auch in der ersten Triathlondisziplin ordentlich Strecke zu Fuß zurückzulegen war, ist eine Besonderheit in St. Pölten. Die Schwimmstrecke führt durch gleich zwei Seen – und die Distanz von ca. 300 Metern zwischen den Gewässern sprinten die Triathleten zu Fuß über eine idyllische Brücke. Andreas Scherer und Jens Kalmbach beendeten die Auftaktdisziplin fast zeitgleich nach rund 27 Minuten und stiegen nach dem Wechsel in einem Fußballstadion parallel aufs Rad, wo es gleich rasant weiterging. Denn die ersten 20 km führten über einen gesperrten Autobahnabschnitt und der Wind blies mächtig von hinten, so dass die beiden mit rund 50 km/h auf die 90 km lange Radstrecke starteten. Später führte der Kurs in die Wachau, deren malerische Landschaft diverse Anstiege mit bis zu 9 % Steigung bereithielt. Hier konnte Andreas Scherer seine Fähigkeiten besonders ausspielen und erreichte bereits nach 2:22 Stunden die zweite Wechselzone. Jens Kalmbach folgte nur 9 Minuten dahinter und machte anschließend auf der Halbmarathonstrecke wieder Boden gut. Dass beide LGSZ-Triathleten sich ihre Kräfte optimal eingeteilt hatten, beweist die Tatsache, dass sie die zweite Hälfte der 21,1 km langen Laufstrecke auf wechselnden Untergründen sogar schneller liefen als die erste Hälfte.
Nach rund 4 ½ Stunden kamen Scherer (4:29) und Kalmbach (4:31) fast zeitgleich ins Ziel und freuten sich über ihre Top-Platzierungen (71. und 81. Rang) unter den mehr als 1.000 internationalen – zum Teil sogar professionellen – Sportlern. Kalmbach platzierte sich auf dem 16. Rang seiner Altersklasse M30, während Scherer seine Altersklasse M45 – mit rund 5 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überlegen gewinnen konnte. Als Krönung des gelungenen Wettkampfs erhielt Scherer mit dieser Top-Platzierung die Startberechtigung für die „Challenge Championships“ 2026 in Samorin – der Meisterschaft der weltweiten Challenge-Rennserie.
Triathlon Steinheim/Murr
Nicolas Mehrer stellt Konkurrenz in den Schatten
Strahlender Sonnenschein empfing die Triathleten der LG Steinlach-Zollern am 18. Mai in Steinheim zur zweiten Station der diesjährigen Saison in der 3. BWTV-Triathlonliga. Nach 550 Meter Schwimmen im Freibad gingen die Triathleten auf eine 20 km lange, sehr abwechslungsreiche und technisch herausfordernde Radstrecke, bevor die abschließenden 5,4 Laufkilometer durch die Weinberge den Sportlern die letzten Reserven aus den Beinen zogen. Das Team der LG Steinlach-Zollern schlug sich gegen die 15 Konkurrenzmannschaften aus Baden-Württemberg hervorragend und finishte auf Rang 2. Die gut 60 Einzelstarter aller Teams stellte LGSZ-Triathlet Nicolas Mehrer als Gesamtsieger sehr deutlich in den Schatten. Mit rund 4 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten war Mehrer an diesem Tag eine Klasse für sich. Die „Senioren“ im LGSZ-Team, Folke Kaben und Andreas Scherer, behaupteten sich gegen die überwiegend sehr viel jüngere Konkurrenz äußerst wacker und platzierten sich im ersten Viertel aller Starter. Christoph Zizer sicherte mit einem guten Finish dem LGSZ-Team den tollen Silberrang ab. Ende Juni findet in Erbach die dritte Ligastation statt – in einem Wettkampfformat, auf das sich die LGSZ-Triathleten besonders freuen und zuversichtlich sind, eine weitere Spitzenplatzierung in der Ligawertung zu holen.
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LGSZ-Starter |
Platzierung Einzelwertung |
Zeit h:mm:ss |
|---|---|---|
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Nicolas Mehrer |
1. |
1:00:10 |
|
Folke Kaben |
13. |
1:08:24 |
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Andreas Scherer |
16. |
1:09:16 |
|
Christoph Zizer |
30. |
1:11:57 |
Günzburger Crosstriathlon - Bestzeit mit Retro-Bike
Bestzeit mit Retro-Bike
Albin Abt von der LG Steinlach-Zollern bevorzugt Triathlon-Wettkämpfe mit sehr anspruchsvollen Radstrecken, am besten solche, bei denen statt dem Renn- oder Triathlonrad das Mountainbike zum Einsatz kommt. „Cross-Triathlon“ nennt sich diese eher exotische Variante des „Dreikampfs“ aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Nach längerer verletzungsbedingter Pause startete Abt am 10. Mai beim 9. Günzburger Cross-Triathlon über die Sprintdistanz. Auf 400 Meter Schwimmen im mit 18 Grad ziemlich frischen Günzburger Waldbad folgte mit der 20 km langen abwechslungsreichen Mountainbike-Strecke seine Lieblingsdisziplin. Obwohl sich Abt dabei mit einem nicht mehr so richtig zeitgemäßen Retro-Stahlbike mit der modern ausgerüsteten Carbonbike-Konkurrenz misst, gelangte er mit der Bestzeit seiner Altersklasse zurück in die Wechselzone, um die abschließenden 5 km zu Fuß überwiegend entlang der Donau in Angriff zu nehmen. Nach 1:25 Stunden finishte er sehr zufrieden auf dem Silberrang seiner Altersklasse M60.
Triathlon Neckarsulm
Solider Auftakt in die neue Saison
Die Triathleten der LG Steinlach-Zollern starten in der Saison 2025 in der 3. Liga des Baden-Württembergischen Triathlonverbands. Der Auftaktwettkampf von insgesamt fünf Liga-Stationen fand am 4. Mai in Neckarsulm statt. Bei eher frischen Temperaturen waren dort 700 Meter im Freibad zu schwimmen, bevor es auf die Radstrecke mit 20 Kilometern und den abschließenden Lauf mit gut 5 Kilometern ging. Für das Liga-Team der LG Steinlach-Zollern nahmen vier Triathleten teil, darunter mit David Mayer ein junger Nachwuchssportler und mit Michael Göhner ein äußerst erfahrener Routinier. Tagesschnellster LGSZ-Triathlet war Christoph Zizer, der spontan für einen erkrankten Kameraden einsprang, mit 1:10 Stunden. Dicht gefolgt von Dominik Kiefer in 1:11 Stunden, Michael Göhner in 1:12 Stunden und David Mayer in 1:13 Stunden. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung platzierten sie sich in der Teamwertung auf dem achten Rang und 16 teilnehmenden Team aus ganz Baden-Württemberg. Bereits am 18. Mai findet der zweite Ligawettkampf in Steinheim statt – ebenfalls über die Sprintdistanz.
Xterra Griechenland - Gelungener Saisonauftakt in Athen
Zum Ende der Osterferien fand der Xterra Griechenland in Vouliagmeni bei Athen statt. Wiebke Schiwy, Cross-Triathletin der LG Steinlach-Zollern, verband die Teilnahme mit einem Familienurlaub und stand zum Saisonauftakt an der Startlinie dieses traumhaften Events.
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1,5 km Schwimmen im klaren, blauen Wasser der Athener Riviera, 30 km Mountainbiken mit abwechslungsreichen, steinigen Singletrails und rasanten Schotterabfahrten im anspruchsvollen mediterranen Gelände direkt an der Küste sowie 10 km Laufen mit etlichen Kletterpassagen und steilen Downhills standen auf dem Programm. Da es eine Standortbestimmung zu Beginn der Saison sein sollte, ging Wiebke mit etwas gemischten Gefühlen an den Start, wollte vor allem das Erlebnis genießen und heil durchkommen. Schon das Schwimmen auf den zwei Runden in der Bucht von Vouliagmeni lief überraschend gut. |
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Mit deutlichem Vorsprung wechselte Wiebke als erste Frau im Altersklassenrennen nach 24 min auf das Mountainbike. Die erste Radrunde ging sie etwas verhalten an, musste sie sich auf den teilweise rutschigen Trails und Abfahrten erstmal zurechtfinden und ihren Rhythmus in den Auffahrten finden. Dafür blieben aber noch einige Körner für die zweite Radrunde mit ebenfalls knapp 500 Höhenmetern übrig, sodass sie etwas Zeit gutmachen konnte. Der abschließende Trailrun verlangte allen Athleten nochmal alles ab. Einige steile Kletterpassagen und knifflige Downhills erforderten neben Kraft auch viel Konzentration, jeder |
Fehltritt konnte zu schweren Verletzungen führen. Mit der nötigen Umsicht konnte Wiebke sich im Frauenfeld behaupten und überquerte nach gut 3 ½ Stunden als vierte Frau in der Gesamtwertung und zweite ihrer Altersklasse die Ziellinie.
Ein gelungener Einstieg in die Triathlonsaison!
Sonniger Saisonabschluss
Wenn es für einen Triathlon in heimischen Gefilden noch zu früh oder bereits zu spät im Jahresverlauf ist, starten die Triathleten alternativ auch gerne mal bei einem Duathlon – der sich ebenfalls aus drei Wettkampfabschnitten zusammensetzt, nur eben ohne Schwimmen. So nahm Albin Abt von der LG Steinlach-Zollern am 26. Oktober 2024 beim „Kraichgauman“ in Östringen teil – einem Crosstriathlon, bei dem nach 7 km Crosslauf zu Beginn eine Cross-Radstrecke über knapp 30 km zu absolvieren ist, um dann abschließend nochmals für 3,5 km die Laufschuhe zu schnüren.
Zwei Top 10-Plätze bei der WM
Am letzten Septemberwochenende (28. September 2024) trafen sich über 1.000 Crosstriathleten aus 55 Nationen zur Xterra-Weltmeisterschaft im italienischen Trentino am Molvenosee, einem der schönsten (und kältesten) Seen Italiens. Von der LG Steinlach-Zollern waren zwei Sportler mit am Start. Andreas Rath, der sich überraschend schon früh in der Saison beim Xterra am Gardasee für die WM qualifiziert hatte, und die frisch gebackene Deutsche Meisterin Wiebke Schiwy waren ein paar Tage vor dem Rennen angereist, um sich optimal vor Ort vorzubereiten.
Wie schon fast zu erwarten war, begrüßte das Wetter die Athleten mit Nebel, Regen und kühlen Temperaturen, so dass zeitweise die Radstrecke zur Besichtigung im Vorfeld gesperrt werden musste, um den Untergrund für das anstehende Rennen zu schonen. Am Wettkampftag waren glücklicherweise die Regenwolken über den Dolomitengipfeln verschwunden und die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Allerdings stand bis eine Stunde vor dem Start nicht fest, ob das Schwimmen stattfinden würde - und wenn ja, über welche Distanz. Zur üblichen Startaufregung gesellte sich nun noch die Unsicherheit, welche Schwimmstrecke im 14°C kalten Wasser die Teilnehmer erwarten würde. Aufgrund der kalten Außentemperatur von nur 10°C entschied der italienische Triathlonverband, das Schwimmen auf 750m, also eine Runde im See, zu verkürzen.
Für Wiebke Schiwy war diese Entscheidung eher ein Nachteil, da sie als sehr gute Schwimmerin regelmäßig im vorderen Bereich des Frauenfeldes aus dem Wasser kommt und oft auch viele Männer hinter sich lässt. Statt auf 1500 Metern konnte sie ihre Schwimmstärke nur auf 750 Meter ausspielen und daher einen geringeren Vorsprung auf ihre Konkurrentinnen herausholen. Sie kam gut mit den kalten Wassertemperaturen zurecht und konnte schnell sogar auf die langsameren Athleten der beiden vor ihr gestarteten Startgruppen aufschließen. Nach gut 16 Minuten erreichte sie als 13. Frau die Wechselzone.
Die Radstrecke begann mit einem flachen Teil entlang des Sees und kletterte dann im Wald steil in die Berge um Molveno. Aufgrund des ergiebigen Regens in der Rennwoche waren die Auffahrten im Wald teils matschig und die Wurzeln rutschig, so dass viele Schiebepassagen die Athleten vom Rad zwangen. Die lange Abfahrt hinunter in die Altstadt von Molveno über angelegte Biketrails und technische Wurzel- und Steinpassagen war dank der Sonne etwas abgetrocknet und dadurch gut zu fahren. Trotz nicht ganz perfekter Beine in den Auffahrten mit gut 1000 Höhenmetern teilte sich Wiebke Schiwy die Bikestrecke gut ein und konnte nach gelungenen Abfahrten motiviert den Trailrun starten, der 10 km mit ca. 300 Höhenmetern über zwei Runden durch den Wald oberhalb des Molvenosees führte. Die zwei steilen Uphills zu Beginn der Runde kosteten einige Körner, doch auf den steilen, mit Steinen und Wurzeln durchsetzten Bergabpassagen konnte sie wieder etwas Boden gutmachen.
Nach 3:56 Stunden erreichte sie zufrieden auf Platz 6 in ihrer stark besetzten Altersklasse W45 das Ziel. Wer weiß, was mit einer regulär langen Schwimmstrecke noch möglich gewesen wäre, denn ihr Rückstand auf den Bronzerang betrug nur wenige Minuten.
Ihr Vereinskamerad Andreas Rath erwischte ein von Anfang bis Ende perfektes Rennen. Die verkürzte Schwimmstrecke kam ihm entgegen, da er seit einer Verletzung noch mit Trainingsrückständen im Schwimmen zu kämpfen hat. Auf den steilen Auffahrten und auch den matschigen Schiebepassagen bergauf konnte Rath seine Stärke auf dem Mountainbike ausspielen. Da er über den Winter auch an Querfeldein-Rennen teilnimmt, bei denen das Tragen und Schieben des Rades zur Tagesordnung gehört, stellte das für ihn auf den anspruchsvollen Trails der Brenta-Dolomiten kein größeres Problem dar. In der teilweise technischen und rutschigen Abfahrt konnte er dann weiter Zeit gut machen, musste aber auch zwei Schreckmomente in Form von Beinahe-Stürzen überstehen, bevor er auf den abschließenden Trailrun ging. Nach zügigem Wechsel konnte er dann sofort ein hohes Tempo anschlagen und von Platz 13 vom Rad kommend noch auf den 9. Rang seiner Altersklasse M40 nach vorne stürmen. Nach 3:15 Stunden erreichte er sehr zufrieden das Ziel.
Sein hochgestecktes Ziel, die WM mit einem Top 10-Ergebnis zu beenden, hatte er damit überglücklich erreicht und stellte freudig fest, dass sich das jahrelange Hinarbeiten auf DAS perfekte Rennen gelohnt hat.
Herzlichen Glückwunsch!
Ungeplanter, aber erfolgreicher Saisonabschluss
Andreas Scherer von der LG Steinlach-Zollern schloss seine erfolgreiche Triathlonsaison am 22. September 2024 in Ingolstadt ab – obwohl dieser Triathlon über die Mitteldistanz eigentlich als Vorbereitungswettkampf auf sein Saisonhighlight 2024 geplant war. Für den vorjährigen Ironman-Altersklassen-Europameister war die Langdistanz bei der Challenge Roth im Juli das Highlight der Saison 2024. Um sich darauf gut und strukturiert vorzubereiten, stand rund einen Monat zuvor die „Generalprobe“ beim Mitteldistanztriathlon in Ingolstadt auf seinem Wettkampfplan. Die Ingolstädter Veranstalter mussten dann allerdings hochwasserbedingt sehr kurzfristig ihren Triathlon abblasen und haben für die vielen angemeldeten Teilnehmer fieberhaft nach einem Alternativtermin gesucht. So wurde aus dem für viele Teilnehmer als „Aufbauwettkampf“ geplanten Triathlon nun am 22. September ein „Saisonabschlussrennen“.
Für Andreas Scherer, der auch ohne die eigentlich geplante Vorbereitung in Ingolstadt bei der Challenge Roth eine hervorragende Leistung vollbringen konnte, war mental nun „die Luft schon etwas raus“ und auch die eigentlich erforderliche strukturierte Vorbereitung auf einen Mitteldistanztriathlon hatte er in den zurückliegenden Sommerferienwochen etwas vernachlässigt. Trotzdem trumpfte er zum Saisonabschluss nochmals auf und schrammte mit dem 5. Rang unter über 80 Startern seiner Altersklasse M40 nur knapp am Siegerpodest vorbei.
Dabei ging es bei einer Wassertemperatur von nur 14,5 Grad frühmorgens um 8 Uhr doch sehr frisch los und gemäß dem Regelwerk mussten alle Starter im „Kälteschutzanzug“ (Neopren) die 1,9 km lange Schwimmstrecke im Ingolstädter Baggersee zurücklegen. Andreas Scherer kam gut zurecht und wechselte nach 31:15 Minuten auf’s Rad. Über die 86 km mit kleineren Anstiegen schlug er ein gewohnt rasantes Tempo an und kam mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 40 km/h bereits nach 2:09 Stunden erneut in die Wechselzone. Die abschließenden relativ flachen 20 Laufkilometer absolvierte er flott in 1:30 Stunden und finishte den Wettkampf nach 4:15 Stunden.
Herzlichen Glückwunsch!
Auch in der Altersklasse 60 ganz vorne dabei
Michael Fuchs von der LG Steinlach-Zollern zählt zu denjenigen aus der Region, die sich bereits sehr früh der damals neu aufgekommenen Sportart Triathlon gewidmet haben. Im Laufe der Jahrzehnte sind dabei fast unzählig viele Starts und Erfolge zusammengekommen. Und auch in der Altersklasse 60, in die der Bisinger in diesem Jahr aufgerückt ist, zeigt Michael Fuchs weiterhin beeindruckende Leistungen. Zwar wird die Anzahl der jährlichen Wettkämpfe geringer und die Distanzen werden eher kürzer, aber die Ergebnisse sind weiterhin top.
8. LGSZ-Schnuppertriathlon im Rahmen des Mössinger und Hechinger Ferienprogramms
Zum Ende der Sommerferien fand am Freitag, 6. September 2024, zum achten Mal der Schnuppertriathlon der LG Steinlach-Zollern statt. Um 16 Uhr trafen bei sonnigem Wetter die 19 Kinder am Firstwald-Gymnasium in Mössingen ein. Einige waren gespannt, wie der Wettkampf ablaufen wird. Andere waren schon „alte Hasen“, weil sie im letzten Jahr schon dabei waren.
Gelungener Saisonabschluss
Zum Saisonabschluss reiste Triathlet Jochen Kienle von der LG Steinlach-Zollern am 1. September 2024 nach Duisburg zum Ironman über die Mitteldistanz 70.3. Bei bestem Wetter sollte dieser Tag ein gelungener Abschluss der diesjährigen Triathlonsaison werden.
„Schnuppertriathlon“: einfach mal ausprobieren
Die LG Steinlach-Zollern bietet am Freitag, 6. September, um 16:30 Uhr, wieder Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Mössinger Sommerferienprogramms die tolle Gelegenheit, Triathlonluft zu schnuppern. 10- bis 16-jährige Interessierte, die gerne mal den Dreikampf aus Schwimmen, Rad fahren und Laufen ausprobieren möchten, sind herzlich eingeladen.
Die Distanzen sind für Neueinsteiger in diese faszinierende Sportart relativ kurz gehalten und altersgerecht gestaffelt. Alle, die ein wenig sportlich geübt sind, können mitmachen und Spaß haben.
Alle Details sind in der Ausschreibung des Mössinger Sommerferienprogramms unter www.unser-ferienprogramm.de/moessingen zu finden. Dort kann man sich auch direkt anmelden. Fragen beantwortet gerne Jochen Kienle:
Die LG Steinlach-Zollern freut sich auf viele junge Triathlonfans!
Bronzerang in der Schweiz erzielt
Matthias Förster von der LG Steinlach-Zollern startete am 25. August 2024 beim 35. Uster-Triathlon in der Schweiz über die Mitteldistanz und erzielte dabei den Bronzerang in seiner Altersklasse M55.
Die Wetterbedingungen beim Beginn des Wettkampfs waren leider alles andere als optimal, so dass der Veranstalter aus Sicherheitsgründen für die Triathleten die Schwimmstrecke im Greifensee stark verkürzen musste. Da die Auftaktdisziplin aber nicht unbedingt zu Matthias Försters Stärken zählt, kam ihm diese notgedrungene Entscheidung der Organisatoren eher entgegen. Auf der anschließenden 90 km langen und mit rund 800 Höhenmetern nicht gerade flachen Radstrecke durch das Hinterland konnte er dann seine Stärken in der zweiten Disziplin ausspielen, obwohl der Dauerregen die Sportler insbesondere auf Abfahrten und in Kurven auch etwas ausbremste. Mit der Zeit von 2:56 Stunden für die Radstrecke zeigte er sich zufrieden. Rechtzeitig zur dritten Disziplin ließ der Regen nach und für den abschließenden Halbmarathon waren die Bedingungen gut. Matthias Förster trumpfte mit der zweibesten Zeit seiner Altersklasse auf und absolvierte die 21,1 km in der sehr guten Zeit von 1:35 Stunden. Nach insgesamt 4:45 Stunden finishte er erschöpft, aber glücklich auf dem Bronzerang seiner Altersklasse M55.
Herzlichen Glückwunsch!
Ein mehr als gelungenes Debüt
Marc Locher von der LG Steinlach-Zollern wählte sich für sein Debüt bei einem Langdistanz-Triathlon mit dem Ironman Frankfurt am 18. August 2024 wahrlich einen besonderen Wettkampf aus. Denn neben dem mit mehreren tausend Teilnehmern sehr zahlreich besetzten Starterfeld waren auch internationale Top-Stars der Triathlonszene vertreten, da in Frankfurt auch die Ironman-EM-Titel vergeben wurden und sich noch viele Spitzenathleten einen begehrten Slot für die Ironman-WM auf Hawaii ergattern wollten.
Luca Hauser und Melanie Leibfritz trotzen dem Dauerregen im Allgäu
Am 18. August 2024 gingen unter den 2600 Athleten auch Luca Hauser und Melanie Leibfritz von der LG Steinlach-Zollern beim ältesten Triathlon Deutschlands im Allgäu an den Start. Die äußeren Bedingungen waren leider nicht die besten, 17 Grad und Dauerregen machten den „Kult-Triathlon“ zu einer echten Herausforderung und insbesondere die anspruchsvolle Radstrecke mit vielen Höhenmetern teilweise zu einer Rutschpartie. Vor allem bei den Abfahrten mussten die Triathleten vorsichtig sein, um nicht zu stürzen. Dennoch waren trotz des schlechten Wetters tausende Zuschauer an der Strecke und die gesamte Organisation des Events grandios. Mit am Start über die „Sprint-Distanz“ war der frischgebackene Olympiasieger Lasse Lührs, der von den vielen Zuschauern besonders gefeiert wurde.
Erneuter DM-Titel für Wiebke Schiwy
Zwei Athleten der LG Steinlach-Zollern stellten sich am 17. August 2024 im sächsischen Zittau der Herausforderung Crosstriathlon. Christoph Groß, der sich dieses Frühjahr auf eine mehrtägige Lauf-Veranstaltung vorbereitet hatte und nach längerer Crosstriathlon-Abstinenz wieder eine Startnummer am Mountainbike befestigte, und Wiebke Schiwy, die sich diese Saison bereits einigen europäischen Xterra-Rennen gestellt hatte.
LGSZ-Triathlet Baer holt BaWü-Titel
Beim Breisgau-Triathlon am 18. August 2024, bei dem parallel die Baden-Württembergischen Meisterschaften auf der Mitteldistanz ausgetragen wurden, erzielte Jochen Baer von der LG Steinlach-Zollern eine Top-Platzierung.
Premiere mit besonderer Erschwernis bewältigt
Am 11. August 2024 fanden gleich zwei Premieren statt. In Nagold wurde mit dem Nordschwarzwald-Triathlon zum ersten Mal ein Triathlon über die lange Distanz ausgerichtet und von der LG Steinlach-Zollern wagte sich Rudi Kienzle erstmals an diese lange, umgangssprachlich „Ironman“ genannte Strecke.
Mehr Höhenmeter als in Heidelberg gibt’s kaum
Albin Abt von der LG Steinlach-Zollern startete am 28. Juli 2024 beim Heidelbergman. Dieser traditionelle Triathlon in der Universitätsstadt gilt als einer der härtesten über die Olympische Distanz, da auf der Radstrecke rund 900 Höhenmeter und auf der Laufstrecke weitere rund 150 Höhenmeter zu überwinden sind.
In der ersten Disziplin geht’s in Heidelberg dagegen sogar etwas entspannter los, da die rund 1,6 km im Neckar ausschließlich in Strömungsrichtung geschwommen werden. Trotzdem hatte Albin Abt in seiner regelmäßig schwächsten Disziplin zu kämpfen und wechselte an 17. Stelle als Letzter seiner Altersklasse auf’s Rad.
Auf den steilen Anstiegen Richtung Königstuhl und den ebenso steilen Gefällstrecken zurück in die malerische Altstadt machte der Routinier der LG Steinlach-Zollern mit der viertbesten Zeit über die 35 km dann mächtig Boden gut und konnte seine Position auf dem abschließenden Laufkurs über 10 km hinauf auf den Philosophenweg und retour halten.
Nach 3:03 Stunden finishte er erschöpft, aber zufrieden auf Rang 6 seiner Altersklasse M60.
Herzlichen Glückwunsch!
LGSZ auf Sprint- und Olympischer Distanz fast ganz vorne
Zehn Triathleten der LG Steinlach-Zollern starteten am 21. Juli 2024 beim Tübinger Triathlon und gaben ihr Bestes. Beim Wettkampf in der nahegelegenen Neckarstadt zeigen die LGSZ-Sportler oft besonders gute Leistungen, da hier beim „Quasi-Heimspiel“ viele Familienangehörige und Freunde an der Strecke sind und für eine gehörige Zusatzportion Motivation sorgen.
Unter den fünf LGSZ-Startern auf der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen im 20 Grad frischen Neckar, 22 km Rad fahren und dem abschließenden 5,4 km langen Lauf durch verwinkelte Altstadtgassen ragte der zuletzt auf der Langdistanz sehr erfolgreiche Andreas Scherer heraus.
Überraschendes Finale der LGSZ in der Triathlon-Landesliga am Schluchsee
Nach den Problemen bei den letzten beiden Ligarennen in Schopfheim und Erbach die Mannschaften vollzählig aufstellen zu können, konnten die LGSZ-Triathleten pünktlich zum Finale der Baden-Württembergischen Triathlon-Landesliga am 13. Juli 2024 am Schluchsee mit fast voller Mannschaftsstärke antreten. Für die beiden Teams in der Landesliga Süd und der Mastersliga gingen zwei sehr erfahrene Mannschaften an den Start: Folke Kaben, Nicolas Mehrer sowie die Brüder Daniel und Christoph Groß in der Landesliga sowie Jürgen Haug, Jochen Baer und Rudi Kienzle in der Masterswertung.
Die Strecken und Distanzen am Schluchsee haben es in sich. Beim Schwimmen sind zwei Runden mit jeweils 750 Metern und kurzem Landgang zu absolvieren. Starker Wind sorgt für einigen Wellengang auf dem größten See des Schwarzwalds und erhöhte die Herausforderungen in der ersten Disziplin des Triathlons. Die Radstrecke führt ebenfalls über zwei Runden und ist mit knackigen Anstiegen, sehr schnellen Abfahrten und über 600 Höhenmetern auf 35 Kilometer sehr fordernd. Die Laufstrecke ist vier Mal zu absolvieren, summiert sich auf 10 Kilometer, geht nahezu komplett über Schotterwege durch den angrenzenden Wald und hat mit zwei langen, steilen Rampen ebenfalls einige Höhenmeter parat.
Nicolas Mehrer, der dieses Rennen 2018 gewonnen hat, ging mit sehr guten Erinnerungen an den Start und konnte als starker Schwimmer weit vorne aus dem Wasser steigen. Auf der Radrunde fuhren dann einige andere Athleten zu ihm auf und er konnte ein wenig von deren Windschatten profitieren. Dank seiner sehr guten Laufform konnte er sich im Ziel über den 2. Platz freuen.
Folke Kaben, der eigentlich auch in der Mastersliga starten könnte, half dankenswerterweise bei der jüngeren Mannschaft aus. Nach einer Top-Schwimmzeit hatte er leider etwas Probleme, seine Radgruppen zu halten und fiel dadurch einige Plätze zurück. Mit einer soliden Laufform konnte er sich am Ende gegen deutlich jüngere Konkurrenten den 21. Platz sichern.
Schlammschlacht mit Happy End
Am 22. Juni 2024 fand im Schweizer Jura in La Brevine am Lac de Tailleres der Xterra Schweiz statt. LGSZ-Crosstriathletin Wiebke Schiwy hatte sich nach dem Start beim Xterra Gardasee vier Wochen zuvor relativ spontan zu einem Start entschieden, mit der Hoffnung auf eine schöne technisch nicht zu anspruchsvolle Strecke in schöner Natur und einer weiteren Chance auf die Qualifikation für die Xterra-WM im italienischen Molveno Ende September.
Jens Kalmbach, Luca Hauser und Andreas Scherer mit Bestleistungen bei der Challenge Roth
Challenge Roth hat am 7. Juli 2024 einmal mehr abgeliefert: Zehntausende Zuschauer säumten die Strecke und sorgten mit einer Gänsehaut-Atmosphäre, überragender Stimmung und perfekter Organisation für einen unvergesslichen Triathlontag. Familien und Freunde unterstützten die Athleten an der Strecke und trugen wesentlich dazu bei, dass dieser Tag den drei Triathleten der LG Steinlach-Zollern lange in Erinnerung bleiben wird.
Für Jens Kalmbach war es ein perfekter Tag von Anfang bis Ende. Er absolvierte ein für ihn sehr kontrolliertes Schwimmen und zeigte ein schnelles Radfahren, bevor er im Marathon mit einer beeindruckenden Zeit von 2:53 Stunden seine Laufstärke unter Beweis stellte. Auch als es auf den letzten Kilometern schwerer wurde, kämpfte er sich durch und stellte mit einer Endzeit von 8:37 Stunden eine überragende neue persönliche Bestzeit auf.
Annkatrin Herter mit Altersklassen-Sieg
Die Triathleten der LG Steinlach-Zollern waren am 30. Juni 2024 in Erbach vielfach im Einsatz. Für die Teamwertungen der Liga-Mannschaften war es nicht der beste Tag, die Einzelstarter erzielten aber tolle Ergebnisse.
Die äußeren Bedingungen waren beim Wettkampf in Erbach gut, auch der See hatte mit 26 Grad Wassertemperatur sommerliche Werte zu bieten. Leider konnten die beiden Liga-Mannschaften an diesem Tag nicht in Bestbesetzung antreten und somit nicht ihr wahres Potenzial zeigen. Für die Teamwertungen in Erbach werden nicht wie sonst üblich die Zeiten der Einzelsportler addiert, sondern es wird das Team als eine Einheit gewertet, weshalb eine vollzählige und leistungsharmonische Teamzusammensetzung hier besonders entscheidend ist. In der Vergangenheit gelang das den Mannschaften der LG Steinlach-Zollern bereits herausragend gut – dieses Jahr fehlten aber einige Leistungsträger und konnten nur teilweise ersetzt werden.
Triathleten trotzen dem kühlen Neckar
Jochen Baer und Albin Abt von der LG Steinlach-Zollern starteten am 16. Juni beim Heilbronner Triathlon und belegten jeweils Rang 5 in ihren Altersklassen. Es war im Vorfeld lange spannend, ob das Schwimmen überhaupt wie geplant stattfinden kann. Denn die starken Regenfälle zuvor sorgten auch im Heilbronner Neckar für außergewöhnlich viel und nicht unbedingt reinstes Wasser.
Nachdem die hygienischen Labortests kurz vorm Wettkampf aber gerade so akzeptabel ausgefallen sind, gab es grünes Licht. Jochen Baer, der auf der Mitteldistanz startete, schwamm 1,9 km zur Hälfte gegen und danach mit der - deutlich spürbaren – Strömung im trüben Fluss, während der auf der Kurzdistanz teilnehmende Albin Abt immerhin schon nach 1,5 km dem mit 16 Grad kühlen Nass wieder entsteigen durfte.
Auf der hügeligen Radstrecke durch die Weinberge rund um Heilbronn wurde es beiden auf ihren 83 bzw. 45 km dann wieder richtig warm, bevor Jochen Baer im abschließenden Halbmarathon und Albin Abt auf seinen finalen flachen 10,5 Laufkilometern die letzten Reserven aufbrauchten.
Jochen Baer zeigte seine sehr konstante Performance und war in allen drei Disziplinen ähnlich gut platziert. Albin Abt holte nach enttäuschendem Schwimmen und passabler Radleistung mit der besten Laufzeit seiner Altersklasse erst zum Schluss noch etwas auf.
Jochen Baer finishte nach insgesamt 5:29 Stunden auf Rang 5 seiner Altersklasse M55. Albin Abt kam ebenfalls als 5. seiner Altersklasse M60 nach 3:30 Stunden erschöpft, aber glücklich am Zielbogen vor dem Heilbronner Rathaus an.
Herzlichen Glückwunsch!
AK-Sieg für Rudi Kienzle über Mitteldistanz
Rudi Kienzle von der LG Steinlach-Zollern startete am 16. Juni 2024 beim Würzburger Triathlon über die Mitteldistanz und holte sich in unter 5 Stunden den überlegenen Sieg in seiner Altersklasse M50.
2,1 km waren zu Beginn im See zu schwimmen, bevor es auf zwei Radrunden über insgesamt 88 km durch den Spessart ging. Das ständige Auf und Ab war sehr kräftezehrend – und es mussten ja noch etwas Reserven übrig bleiben, um den abschließenden Halbmarathon über vier Runden auf dem Mainradweg gut zu Ende bringen zu können. Das gelang dem Rangendinger Triathlet im Feld der über 160 Teilnehmer auf der Mitteldistanz sehr gut. Während er sich im Schwimmen als 70. und auf dem Rad als 40. schon vorne einreihte, legte er mit der 17. besten Zeit im Halbmarathon (1:25 h) ein tolles Finish hin und freute sich nach insgesamt 4:54 Stunden über den 24. Gesamtrang und den souveränen Sieg in seiner Altersklasse M50.
Herzlichen Glückwunsch!
LGSZ-Masters mit gutem Mittelfeldplatz
Am 9. Juni 2024 fand in Waiblingen der dritte Saisonwettkampf der Baden-Württembergischen Masters-Liga Triathlon statt. Das Team der LG Steinlach-Zollern mit Jochen Baer, Jürgen Haug, Jochen Kienle und Andreas Scherer erreichte mit Rang 11 unter 24 Mannschaften eine gute Mittelfeldplatzierung.
Los ging’s mit 500 Meter Schwimmen im wohltemperierten Freibad, bevor vier Runden über insgesamt 20 km mit dem Rad zu absolvieren waren. Obwohl die Radstrecke mit einer vier Mal zu fahrenden kurzen, aber steilen Rampe und einem engen Wendepunkt viel Kraft kostete, gelang es Andreas Scherer fast, die 40 km/h-Marke in der Durchschnittsgeschwindigkeit zu knacken. Da der eigentlich für diesen Tag geplante Mitteldistanztriathlon in Ingolstadt hochwasserbedingt abgesagt werden musste, konnte er sich in Waiblingen für’s Masters-Team der LG Steinlach-Zollern einbringen und wesentlich zum guten Abschneiden beitragen. Die abschließende 5 km lange Laufstrecke war eher flach und führte idyllisch durch die Talaue entlang der Rems. Andreas Scherer benötigte insgesamt nur 1:00:51 h und landete damit ganz weit vorne in der Einzelwertung: Rang 5, nur zwei Sekunden hinter dem Bronzerang. Der M60-Senior im Team, Jürgen Haug, zeigt wieder mal eine beeindruckende Leistung im Kreise der überwiegend deutlich jüngeren Konkurrenten (für „Master“ gilt das Mindestalter 40 Jahre) und war in 1:07:47 h zweitschnellster Athlet der LG Steinlach-Zollern. Jochen Baer (1:14:33 h) und Jochen Kienle (1:17:47 h) finishten souverän und trugen zur guten Mannschaftswertung bei.
Als Einzelstarter von der LG Steinlach-Zollern gingen Michael Fuchs und Ulrike Kleinschroth auf dieselbe Strecke. Michael Fuchs holte in 1:09:53 h den Sieg in der Altersklasse M60, während sich Ulrike Kleinschroth nach längerer Wettkampfabstinenz über das gelungene Finish in 1:38:39 h freute.
Herzlichen Glückwunsch!
Herausforderung Langdistanz bestanden
Eine Triathlon-Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und einem abschließenden 42,195 km langen Marathonlauf ist immer eine ganz besondere Herausforderung. Auch, wenn man vermeintlich gut vorbereitet ist und der Rennkurs als eher flach einzustufen ist. Das hat sich am 2. Juni 2024 beim Ironman Hamburg, bei dem von der LG Steinlach-Zollern Heike Hofmann und Matthias Förster mit gut 2500 weiteren Triathleten aus aller Welt am Start waren, mal wieder eindrucksvoll bewahrheitet.
Für Matthias Förster war es bereits die fünfte Langdistanz, so dass er durchaus über Erfahrung verfügt und weiß, dass jeder Wettkampf über eine solch lange Renndauer nie von Anfang bis Ende reibungslos verläuft. Für Heike Hofmann war es erst der zweite Versuch, diese enorm lange Distanz zu finishen. Beide Sportler der LG Steinlach-Zollern hatten mit 1:20 Stunden bzw. 1:26 Stunden einen guten Beginn beim Schwimmen in der Binnenalster. Auf der zwar relativ ebenen, aber - wie es eben für Norddeutschland nicht untypisch ist - recht windanfälligen Radstrecke mussten beide dann schon mehr Kraft und Ausdauer investieren, als sie sich eigentlich vorgenommen hatten. Matthias Förster legte die 180 km in 5:24 Stunden und Heike Hofmann in 6:06 Stunden zurück.
Der abschließende Marathon tat dann aber beiden noch mehr als üblich weh - und so waren insbesondere die mentalen Kräfte gefragt, um das Zielbanner zu erreichen.
Matthias Förster absolvierte die 42,195 km durch die Hamburger City in 4:49 Stunden und kam nach insgesamt 11:46 Stunden ins Ziel auf dem Rathausmarkt. Heike Hofmann kämpfte auf der Laufstrecke weitere 6:52 Stunden, um nach insgesamt 14:46 Stunden endlich die ersehnte Finisher-Medaille in Empfang nehmen zu können. Abgekämpft, erschöpft, aber sehr stolz über ihr Durchhaltevermögen in Hamburg planen beide schon ihre nächsten Triathlon-Abenteuer. Und wie es sich für „Eisenmänner“ und „Eisenfrauen“ gehört, gerne wieder über die lange Distanz.
Herzlichen Glückwunsch!
Erfolgreiche LGSZ-Triathleten beim „70.3 Kraichgau“
Am 26. Mai 2024 fand das erste deutsche Ironman Mitteldistanzrennen des Jahres 2024 im Rahmen des „70.3 Kraichgau“ statt. Für die LG Steinlach-Zollern waren an diesem Tag Jens Kalmbach und Luca Hauser am Start. Der „70.3 Kraichgau“ ist immer ein besonderes Erlebnis, da Profis und Agegrouper gemeinsam und in geringen zeitlichen Abständen auf dieselbe Strecke gehen, sodass man sich auch stellenweise beim Radfahren und Laufen begegnete.
Aufgrund des regnerischen Wetters an den Vortagen war der See, in welchem geschwommen wurde, mit ca. 19°C recht frisch, sodass mit Neoprenanzug geschwommen wurde. Jens Kalmbach und Luca Hauser positionierten sich beim Rolling Start im vorderen Viertel, um direkt ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können. Das aufgrund der teilweise etwas schwierigen Sichtverhältnisse etwas komplizierte 1,9km lange Schwimmen absolvierten beide LGSZ-Triathleten erfolgreich.
Die folgende, durchaus anstrengende und mit über 1000 Höhenmetern sehr hügelige 90km-Radstrecke verlangte den über 2200 Triathleten an diesem Tag einiges ab. Für Jens Kalmbach kam erschwerend hinzu, dass er die Radstrecke nicht wie sonst üblich mit einem Triathlonrad bestreiten konnte, sondern auf das Rennrad ausweichen musste, was definitiv ein großes Handicap war. Dennoch zeigte er eine starke Radleistung und konnte sich weiterhin im vorderen Bereich platzieren und den abschließenden Halbmarathon in Angriff nehmen. Auch Luca Hauser, nach dem Schwimmen weit vorne platziert, zeigte eine gute Radperformance, sodass er nach wie vor in Schlagdistanz für eine sehr gute Altersklassenplatzierung auf die Laufstrecke ging.
Da das Laufen die Paradedisziplin der beiden LGSZ-Triathleten ist, konnten beide auf der 21km langen Laufstrecke Platz um Platz gut machen und hatten mit schnellen Halbmarathonzeiten (Jens Kalmbach: 1:22h, Luca Hauser: 1:19h) sichtlich Spaß auf der Strecke.
Die tollen Laufleistungen führten Jens Kalmbach schlussendlich auf Platz 139 Gesamt (Platz 39 AK30-34) und Luca Hauser auf Platz 58 Gesamt (Platz 5 AK25-29) inklusive Profistartern und insgesamt 2223 Finishern. Somit bestritten die LGSZ-Triathleten den „70.3 Kraichgau“ sehr erfolgreich und konnten an diesem Tag zufrieden auf die gezeigten Leistungen zurückblicken.
Herzlichen Glückwunsch!
Andreas Rath für Xterra-Weltmeisterschaft qualifiziert
Mit Wiebke Schiwy und Andreas Rath starteten zwei erfahrene Cross-Triathleten der LG Steinlach-Zollern am 25. Mai 2024 beim Xterra Lago di Garda in Toscolano-Maderno. Andreas Rath kannte den äußerst anspruchsvollen Kurs am Gardasee bereits von einer früheren Austragung, war verletzungsbedingt aber eine relativ lange Zeit nicht im Wettkampfgeschehen drin. Für Wiebke Schiwy war es die Premiere am Gardasee, wo nach dem Schwimmen steile Anstiege mit dem Mountainbike und auf der Laufstrecke zu bewältigen sind.
Die Strecken sind bekannt dafür, konditionell und technisch anspruchsvoll zu sein. Steile Anstiege und Abfahrten wechseln sich über der malerischen Kulisse des Gardasees ab und lassen keine Zeit für wirkliche Erholung. Los ging es mit einem 1,5 km langen Schwimmkurs im kühlen und welligen Gardasee vor Toscolano-Maderno. Die Radstrecke präsentierte sich trotz der Regenfälle an den Vortagen gut fahrbar, war aber sehr kräftezehrend, da auf 30 km rund 1000 Höhenmeter von den 250 internationalen Triathleten zu absolvieren waren. Der abschließende Trailrun über 11km mit rund 300 Höhenmetern kostete die letzten Kräfte, ging es doch gleich nach der Wechselzone 2,5 km steil bergauf, sodass man oft nur gehend oder gar kraxelnd vorankommen konnte.
Andreas Rath kam die technisch anspruchsvolle Strecke sehr entgegen. Er absolvierte bei seinem Comeback ein starkes Rennen und war angenehm überrascht, wie gut es lief. Nach 3:16 Stunden platzierte er sich auf Rang 34 von gut 200 Altersklassenathleten - in seiner Gruppe der 40- bis 44-jährigen Startern bedeutete dies den tollen 5. Rang. Innerhalb seiner Altersklasse hat er sich mit dieser Leistung einen Startplatz für die Xterra-Weltmeisterschaft im Herbst dieses Jahres ergattert.
Wiebke Schiwy startete mit einer gewohnt starken Schwimmleistung und kam als 4. Frau aus dem Wasser, erwischte dann aber nicht ihren besten Tag. Die technische Radstrecke brachte sie trotzdem souverän hinter sich und kämpfte sich mit einer guten mentalen Leistung über die abschließende Laufstrecke. Das Rennen beendete sie etwas enttäuscht in 3:59 Stunden in einer stark besetzten Altersklasse 45-49 auf Rang 6, Platz 11 aller gestarteten Frauen.
Herzlichen Glückwunsch!
Strahlender Sonnenschein beim Triathlon-Auftakt
Der „mz3athlon“ am 12. Mai 2024 in Steinheim/Murr war zwar bereits die zweite Station der diesjährigen Ligawettkämpfe des Baden-Württ. Triathlonverbands, aber trotzdem der Auftakt in die Triathlonwettkampfreihe, da die erste Station als Duathlon, also ohne Schwimmen, ausgetragen wurde. Und die äußeren Bedingungen am Muttertag in Steinheim hätten nicht besser sein können: Strahlender Sonnenschein und ein auf angenehme 23 Grad erwärmtes Freibad machten den ersten Liga-Triathlon der Saison 2024 zu einem wahren Sportvergnügen.
Nach 550 Meter Schwimmen galt es in Steinheim, einen 20 km langen und äußerst abwechslungsreichen Radkurs mit vielen – auch sehr engen – Kurven und einem stetigen Auf und Ab zu bewältigen, bevor es auf die abschließende 5,1 km lange Laufstrecke ging, die ebenfalls nicht mit schweißtreibenden Anstiegen geizte.
Das Landesliga-Team der LG Steinlach-Zollern absolvierte das souverän und platzierte sich mit Rang 6 erneut im Mittelfeld aller Teams. Jens Kalmbach (1:08h), Paul Holzer (1:09h), Marc Locher (1:10h) und Dominik Kiefer (1:13h) zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Für das LGSZ-Mastersteam waren Folke Kaben (1:07h), Andreas Scherer (1:08h), Michael Göhner (1:14h) und Jochen Baer (1:20h) am Start und schlugen sich gegen insgesamt 20 Konkurrenzteams so stark, dass am Ende ein toller 5. Rang verbucht werden konnte.
Als Einzelstarter gingen von der LG Steinlach-Zollern noch Heike Hofmann (W45) und Albin Abt (M60) auf dieselbe Strecke und errangen in 1:28h bzw. 1:25h jeweils den Bronzerang in ihren Altersklassen.
Mit einem Duathlon in die Triathlonsaison gestartet
Am 1. Mai 2024 erfolgte der Startschuss für die Saison der BaWü-Triathlon-Ligawettbewerbe mit einem Duathlon in Echterdingen. Von der LG Steinlach-Zollern waren zwei Teams dabei, die gut in die neue Saison gestartet sind. In Echterdingen waren zunächst 5 km zu laufen, gefolgt von 20 km auf dem Rad und nochmals einer Laufstrecke von 2,5 km. Auf solchen Sprintdistanzen ist das Tempo von der ersten bis zur letzten Minute maximal hoch und auch die Wechsel zwischen den Disziplinen müssen besonders schnell absolviert werden.
Für das Masters-Team (ab 40 Jahren) der LGSZ gingen drei erfahrene Routiniers mit tatkräftiger weiblicher Unterstützung durch Wiebke Schiwy in den stark besetzten Wettkampf. Andreas Scherer war in 1:03 Stunden als schnellster von ihnen im Ziel und holte den tollen 6. Rang aller Starter. Folke Kaben (1:05 h, 18. Rang), Wiebke Schiwy (1:14 h, 71. Rang und schnellste Frau) sowie Jochen Kienle (1:20 h, 80. Rang) sorgten mit dafür, dass die LG Steinlach-Zollern unter 21 Teams mit dem guten 10. Platz einen erfreulichen Start in die Saison verbuchen konnte.
Das Landesliga-Team der LG Steinlach-Zollern ging ebenfalls mit vier Startern vollzählig an den Start und die jüngeren Triathleten waren hochmotiviert, für den Neuzugang David Mayer war es die Premiere bei einem Ligarennen. Nicolas Mehrer glänzte mit der Top-Zeit von 59:38 Minuten (Rang 5), nur ca. eine Minute hinter dem Sieger. Jens Kalmbach (1:02 h, 15. Rang) und Paul Holzer (1:05 h, 29. Rang) finishten souverän und „Rookie“ David Mayer schlug sich im hochkarätigen Feld in 1:12 h und Rang 42 sehr wacker. In der Teamwertung bedeutete das Rang 6 von 12 Mannschaften und damit ein solides Auftaktergebnis.
Bereits am 12. Mai folgt in Steinheim/Murr die zweite Ligastation, dann mit einem Triathlon, so dass die Sportler der LG Steinlach-Zollern auch ihre Schwimmfähigkeiten unter Beweis stellen können.
Herzlichen Glückwunsch!
Matthias Förster und Jochen Baer starten früh in die Saison
Ende April ist für einen heimischen Triathlon ein ziemlich früher Termin in Saisonkalender. Beim Citytriathlon in Backnang am 28. April 2024 waren aber enorm viele Athleten am Start, die ihrem ersten Wettkampf in der Saison 2024 entgegenfieberten und die dort gute äußere Bedingungen vorfanden.
Geschwommen wurde 600 Meter im Freibad, gefolgt von einer Radstrecke über 20 km und dem abschließenden 5 km Lauf. Die beiden Routiniers Matthias Förster und Jochen Baer von der LG Steinlach-Zollern zeigten beeindruckende Leistungen, finishten nahezu zeitgleich in rund 1:22 Stunden und platzierten sich mit den Rängen 4 und 6 recht weit vorne in ihrer Altersklasse M55.
Herzlichen Glückwunsch!


