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Sie suchen Gelegenheit zum Laufen in einer netten Gemeinschaft?

Dann sind Sie beim Lauftreff der LG Steinlach-Zollern e.V. richtig!

  • Bei uns ist jede Läuferin und jeder Läufer herzlich willkommen.
  • Neue Läuferinnen und Läufer (mit bereits vorhandenen läuferischen Grundlagen) können bei uns unverbindlich vier Wochen kostenlos mit trainieren. Danach erwarten wir einen Beitritt zu unserer LG Steinlach Zollern e.V. oder zu unserem Kooperationsverein TV Hechingen e.V.. Damit verbunden sind vielfältige Leistungen seitens des Vereins, wie qualifizierte Betreuung, umfassender Versicherungsschutz, vergünstigter Einkauf von Trainings- und Wettkampfbekleidung, Teilnahme an Wettkämpfen mit Startpass u.v.a.m.
  • In unserem LaufTREFF finden Gesundheitsläufer genauso wie ambitionierte Wettkampfläufer ihren Platz.
  • Wir laufen bei jedem Wetter/jeder Witterung. Ausnahme: starker Sturm oder starke Gewitter.
  • Wir beginnen pünktlich zu der jeweils genannten Zeit am entsprechenden Treffpunkt. Nach einer gemeinsamen Mobilisierung laufen wir in verschiedenen Leistungsgruppen unterschiedliche Umfänge und Intensitäten. Den Abschluss der Trainingseinheit bildet ein gemeinsames Cooldown und Dehnen.
  • Jede Gruppe wird von mindestens einem ausgebildeten LaufTREFF-Betreuer begleitet.
  • Wir nehmen regelmäßig an Wettkämpfen, Volksläufen in der näheren und bei besonderen Events auch weiteren Umgebung teil. Eine Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.
  • Wir treffen uns im zweimonatigen Rhythmus im Anschluss an den LaufTREFF zu einem gemeinsamen Stammtisch im Sportheim Mössingen-Belsen „In Ernwiesen“ - an diesen Terminen wird nur max. 1 h gelaufen, um jedem die Möglichkeit des Stammtisch-Besuches zu ermöglichen (genaue Termine können unserem Kalender entnommen werden).

10. Volksbank Albstadt Citylauf 2016

Vereinsrekord für 10km-Mannschaft und persönliche Bestleistungen für LG Steinlach

Ebingen 1 200BildDer 2km-Rundkurs beim Citylauf in Albstadt-Ebingen gilt als schnelles Pflaster. Das haben am Sonntag (9. Oktober 2016) nicht nur die fünf erstplatzierten Kenianer mit Zeiten unter 30 Minuten für die 10 Kilometer gezeigt, auch die LG Steinlach-Läufer erzielten Bestzeiten.

Ebingen 2 200BildGemeinsam mit dem LG Steinlach-Neuzugang Andreas Sommer aus Bisingen stellten Kevin Oswald und Jens Kalmbach einen neuen Vereinsrekord der 10km-Mannschaft in der starken Zeit von 1:44:26h auf. Dies bedeutet Platz 5 in der aktuellen Bestenliste in Württemberg. Andreas Sommer verbesserte zugleich den von Eckhard Wagner gehaltenen Vereinsrekord über 10km in M40 auf 34:31min. Kevin Oswald rannte mit 34:20min. neue persönliche Bestzeit, ebenso Jens Kalmbach mit 35:34min.

Ebingen 3 200BildNach dem Vormittag mit Nieselregen herrschten beim Citylauf am Nachmittag gute Bedingungen. Die Läuferinnen und Läufer hatten sich offensichtlich viel vorgenommen und legten auf der ersten Runde richtig los. Manche mussten dem hohen Anfangstempo im weiteren Verlauf Tribut zollen. Insgesamt ein schöner Wettkampf mit vielen anfeuernden Zuschauern rund um den Ebinger Marktplatz und vielen zufriedenen Gesichtern.

Die LG Steinlach-Ergebnisse im Einzelnen:

Männer:
19.    OSWALD Kevin            9. MHK    34:20min.
21.    SOMMER Andreas        2. M40     34:31min.
25.    KALMBACH Jens        13.MHK      35:34min.
45.    SCHNEIDER Dieter      1. M60      41:06min.
73.    ZINNEBNER Michael     4.M45      45:40min.

Frauen
18.    KLEINSCHROTH Ulrike  2. W50    56:46min.

Herzlichen Glückwunsch!

7. Dorflauf in Neufra

Platz 1 und 2 für LG Steinlach-Triathleten

Neufra 1 200BildAm Tag der Deutschen Einheit starteten die LG Steinlach-Triathleten Michael Fuchs und Dominik Kiefer beim 7. Dorflauf in Neufra (Kreis Sigmaringen) im Hauptlauf über 11 km.

Neufra 2 200BildMichael Fuchs, der sich kurzfristig für den Hauptlauf nachmeldete, nutzte diesen Lauf nochmals als schnelle Trainingseinheit für einen Halbmarathon in Lindau am kommenden Sonntag. Dominik Kiefer, welcher sich momentan auf den Frankfurt Marathon am 30.10.2016 vorbereitet, hatte an diesem schönen frühherbstlichen Tag gleiches vor.

Neufra 3 200BildAls um 14:00 Uhr der Startschuss fiel, setzte sich Michael Fuchs von Beginn an bereits einige Meter an der Spitze vom Feld ab. Immer in Sichtweite folgte ihm Dominik Kiefer, welcher sich seinerseits immer weiter vom Drittplatzierten lösen konnte. Nachdem die ersten Kilometer der Laufstrecke noch durch die Gemeinde Neufra führten, ging es ab Kilometer 3 zunächst linksseitig der Fehla ins idyllische Fehlatal, um bei Kilometer 6 entgegengesetzt wieder in Richtung Neufra zu laufen. Michael Fuchs und Dominik Kiefer führten ein eher einsames Rennen und setzten sich immer weiter vom Hauptfeld ab.

Letztlich war es Michael Fuchs, der gleich bei seinem ersten Start in Neufra den Tagessieg in einer Zeit von 40:22 h erringen konnte. Auf dem 2. Platz folgte ihm sein LG Steinlach-Teamkollege Dominik Kiefer in einer Zeit von 41:54 h. Beide waren mit ihrer Zeit und Platzierung mehr als zufrieden und blicken nun zuversichtlich auf die kommenden persönlichen Laufevents im Oktober.

Herzlichen Glückwunsch!

Baden-Württembergische 10 km Straßenlaufmeisterschaften

Am Sonntag (2. Oktober 2016) wurden in Heilbronn die Baden-Württembergischen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km ausgetragen. Für die LG Steinlach gingen die Hechinger Kevin Oswald und Jens Kalmbach an den Start.

Auf der offiziell vermessenen, relativ flachen Strecke wollten der Triathlet Jens Kalmbach und sein Läuferkollege Kevin Oswald ihre persönlichen Bestleistungen über 10km verbessern. Nach drei Runden entlang des Neckarufers durften die Athleten den Zieleinlauf im Frankenstadium genießen.

Kurz vor dem Start drängten sich die Läufer in den Startkanal auf der Suche nach einer möglichst guten Startposition. Die beiden LG Steinlach-Läufer konnten sich in dem sehr engen Startbereich nicht optimal platzieren. So mussten nach dem Start erst einige Kontrahenten im Laufe des ersten Kilometers überholt werden, bevor das jeweils angestrebte Tempo einpendelt werden konnte. Beide LG-Athleten zeigten ein mutiges Rennen und waren bei der 5 km Marke mit (16:50 min Kevin) und (17:20 min Jens) noch voll im Plan für eine neue Bestzeit. Auf der zweiten Hälfte wurden die Beine aber etwas schwerer und der kleine Anstieg auf die Neckarbrücke nach jeder Runde wurde gefühlt immer steiler. Trotzdem blieben die Uhren für Kevin bei starken 34:49 min und für Jens bei sehr guten 35:40 min (PB) stehen. Dennoch waren beide mit ihrem Rennen und der Einteilung nicht vollständig zufrieden. Am kommenden Sonntag wollen die ehrgeizigen Athleten in Albstadt beim dortigen Citylauf mit ihrem neuen Teamkollegen Andreas Sommer nochmal einen Angriff auf ihre 10 km Bestzeit wagen.

Die Ergebnisse:
 
41. (22. M) Kevin Oswald 34:49 min
54. (27. M) Jens Kalmbach 35:40 min

Herzlichen Glückwunsch!

Basel Marathon

Die Veranstalter bezeichnen den Basel Marathon als den schönsten Stadtmarathon der Schweiz. Durch die Innenstadt geht es über drei Brücken an beiden Rheinseiten entlang zurück Rathaus. Die Halbmarathonläufer sind im Ziel, die Marathonis laufen eine zweite Runde und "genießen" die Aussicht auf Basel und Rhein nochmals. Manfred Drößler war nach 4:23:57 Stunden als 3. der Altersklasse M 70 im Ziel.

Er ging von einer "flachen" Strecke aus, aber wegen verschiedener Steigungen und vieler Richtungswechsel konnte er seinen Laufplan nicht einhalten. Am Ende zeigte der Höhenmesser 540 Höhenmeter an.

Herzlichen Glückwunsch!

Tough Mudder… mal was anderes als nur Laufen

Tough Mudder 1 200BildWas ursprünglich als 3er-Team geplant war, wurde kurzfristig zu einem Einzel-Wettkampf, was das Erlebnis letztendlich aber nicht wesentlich schmälerte. Tough Mudder ist ein Hindernisrennen, welches in USA und verschiedenen europäischen Ländern über das Jahr verteilt stattfindet, in Deutschland an drei Orten in Nord-, Mittel-und Süddeutschland. Das Team der LG Steinlach hatte sich der kürzesten Anfahrt halber Wassertrüdingen in Mittelfranken als Wettkampfort ausgesucht, wo der Tough Mudder am vergangenen Wochenende (24./25. September 2016) Station machte.

Auch wenn bei diesem Wettkampf keine Zeitmessung stattfindet und keine Platzierungen vergeben werden, ist der Wettkampf an sich sowie das Überwinden der Hindernisse nicht weniger anstrengend – Gewinner ist letztendlich jeder, der durchkommt…

Tough Mudder 2 200BildAuf dem an sich schon anspruchsvollen und profilierten Kurs im Öttinger Forst über eine Länge von 18 Kilometern waren 20 zu überwindende Hindernisse platziert, welche sich in der Schwierigkeit stetig steigern. Hier ist nicht nur körperliche Ausdauer gefordert, sondern auch Kraft und oft genug auch mentale Stärke. Gestartet wird in Blöcken im 20-minütigen Rhythmus, um auf den teilweise engen trailigen Waldwegen und an den Hindernissen Staus zu vermeiden. Marcus Strohmaier, Überbleibsel und somit „Einzelkämpfer“ wider Willen sollte um 11:40 Uhr an der Reihe sein, was sich später noch als einziger Nachteil auf einer hervorragend organisierten Veranstaltung herausstellen sollte.

Trotz angeschlagenem moderaten Tempo ließ Marcus Strohmaier bereits auf dem ersten Kilometer die komplette Startgruppe hinter sich und sollte diese auf der restlichen Strecke auch nicht mehr sehen. Auf den ersten zwei Kilometern mussten zwei noch vergleichsweise harmlose Hindernisse (Strohballenburg + Hangover = schräge Holzwand im Überhang) überwunden werden. Nach einem längeren Laufpart sollte es ab Kilometer 5 an den Hindernissen dann nass und dreckig, besser gesagt schlammig werden und man sollte sich von so harmlos klingenden Namen wie „Birth Canal“, „Feuchtgebiet“, „Berlin Walls“, „Cage Crawl“, und „King of Swingers“ nicht blenden oder in Sicherheit wiegen lassen, denn von Hindernis zu Hindernis verließ man mehr und mehr die Komfortzone.

Besonders beeindruckt und gefordert hatte Marcus Strohmaier der „King of Swingers“, wo man sich von einer ca. 2,5 m hohen Plattform an einem pendelnden Stahlrohrgriff in Richtung einer Glocke schwingen musste, die es im Idealfall zu läuten galt, um sich dann anschließend in das darunter liegende 3,5 m tiefe Wasserbecken fallen zu lassen, wobei die Bezeichnung Wasser für den Beckeninhalt viel zu schmeichelnd ist. Genauso auch „Arctic Enema“, ein Wasserbecken in das man über ein Rutsche eintauchen musste, um dann noch unmittelbar nach dem Wiederauftauchen unter einer Reihe nur knapp über der Wasseroberfläche hängenden Reifenreihe durchzutauchen – bis hierher hört es sich noch harmlos an, allerdings war das Wasser mit mehreren Tonnen (der Veranstalter sprach für beide Tage von 40 t.) Eiswürfeln auf ca. 4°C runtergekühlt worden, so dass sich nach vielleicht 1 – 2 Minuten im Wasser der nächste Kilometer doch sehr schmerzhaft anfühlte. Die ab ca. Km 14 daran anschließende „Berg- und Talfahrt“ auf entsprechend schlammig-matschigen Trails sollte dafür sorgen, dass man vollends wieder auf Betriebstemperatur war – vielen der leider schlecht, bis nahezu gar nicht Trainierten auf der Strecke hat es spätestens hier vollens den Stecker gezogen, so dass auf den restlichen 4 Kilometern jede Menge „Wanderer“ überholt werden mussten. Es sollten aber auf den letzten 4 Kilometern mit „Mud Mile“, „Funky Monkey“, „Pyramide Scheme“, „Block Ness Monster“, und „Everest 2.0“ noch Hindernisse kommen, die einem vollends den Rest geben sollten. Hier waren die „Pyramide Scheme“, eine ca. 5 m hohe schräge Wand, die vollkommen glatt war, zu bewältigen – dies gelang nur mit Hilfe einer menschlichen Pyramide, an der man sich Stück für Stück an den liegenden Mitstreitern hangelnd nach oben kämpfen musste bzw. selbst als Teil einer solchen Pyramide den anderen „Mudders“ nach oben helfen musste. Ebenso erwähnenswert ist auch noch der „Everest 2.0“, eine 5 m hohe, ebenfalls vollkommen glatte Quarterpipe, die es hochzusprinten galt. Bezwingen konnte man diese letztendlich nur, wenn man mit dem Sprint so hoch kam, um in die Reichweite der von oben einem entgegen gereckten Hände und Arme zu gelangen, die einen dann vollends hochzogen. Wenn man dies letztendlich geschafft hatte, galt es noch einen breiteren Bach zu durchqueren, um sich dann nochmals schön durchnässt der „Electroshock Therapy“ zu stellen. Der dichte stromführende Drahtvorhang sollte dafür sorgen, dass – egal wie schnell man versuchte, die ca. 5 m Schlamm durchzurennen – man den einen oder anderen Stromstoß erwischte, dessen Stärke deutlich über einem leichten Kribbeln lag und den einen oder anderen auch von den Füssen holte.

Danach sollte es überstanden sein und man wurde im Ziel mit einem tollen Shirt, Stirnband, einem Bier und dem 21. Hindernis – einer rustikal eingerichteten kalten Open-Air-Dusche belohnt. Auch wenn es nicht unbedingt der klassische Lauf-Wettkampf ist, liegt der Anspruch der Veranstaltung doch deutlich über dem reinen Fun-Faktor und fordert den ganzen Athleten. Wenn man den Wettkampf als solchen mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und einer entsprechenden Anspruchshaltung an sich selbst betreibt, fühlt man sich spätestens am nächsten Tag wie durch den Wolf gedreht.

Marcus Strohmaier scheint aber einigen anderen Läufern Appetit gemacht zu haben, denn es gibt schon die eine oder andere „Anmeldung“ und seine Teamgefährten haben schließlich auch noch eine Rechnung mit dem Tough Mudder offen…

Atemberaubend, magisch, faszinierend: Durch den Nebel auf die Drei Zinnen

Pustertal 1 200BildEin vorzeitiger Wintereinbruch drohte die 19. Auflage des Drei Zinnen Alpine Run im Südtiroler Pustertal zu kippen. Doch von ein wenig Neuschnee lassen sich in Südtirol weder Veranstalter noch Teilnehmer beeindrucken. Und so erreichte auch der Bisinger Joachim Hausmann von der LG Steinlach durchfroren, aber stolz und glücklich das Ziel in 2405 Metern Höhe.

Dabei hatte der Blick aus dem Hotelzimmer am Samstagmorgen nichts Gutes ahnen lassen: Nach einem Temperatursturz von 20 Grad hat der plötzliche Wintereinbruch die höheren Lagen über Nacht in eine dünne Schneedecke gehüllt. Immer noch regnete es, und die sonst so prominenten Gipfel der Dolomiten verstecken sich hinter dunklen Wolken. Ob das Rennen bei diesen Bedingungen überhaupt stattfinden kann?

Pustertal 2 200BildEine Seilbahn gibt es nicht, die Kleiderbeutel müssen mit dem Hubschrauber hinaufgebracht werden und die Teilnehmer nach dem Rennen zu Fuß wieder ins Tal absteigen. Die bange Frage lautet: Kann die Originalstrecke von 17,5 Kilometern mit 1350 Höhenmetern überhaupt gelaufen werden - oder nur die Ersatzstrecke zum Helm hinauf.

Doch dann kommt, via SMS und Facebook, die frohe Botschaft: Der Start wird um eine Stunde verschoben, aber das Rennen findet statt. Aus Sicherheitsgründen entscheiden sich die Veranstalter für eine leicht verkürzte Alternativstrecke (12 km, 1.300 Hm): Zehn Zentimeter Neuschnee an der Büllelejochhütte machen die Originalstrecke unpassierbar, Von der Talschlusshütte geht es diesmal auf direktem Weg hinauf zur Dreizinnenhütte. Das ist ansonsten nur die Abstiegsroute. Der technisch anspruchsvolle Abschnitt über die Zsigmondy- und Büllelejochhütte (2.528 m ü. NN) muss leider entfallen. Schade, aber angesichts der Witterungsverhältnisse absolut nachvollziehbar.

Am Start in Sexten hat der Regen dann nachgelassen, und die Wolken wirken nicht mehr ganz so dunkel und bedrohlich. Mit dem Startschuss ist auch das dann zum Glück vorbei. Nach einem kurzen Schaulaufen durchs Dorf geht es die ersten sieben Kilometer auf Straßen und Forstwegen noch recht flach durch das Fischleintal. Petro Mamu aus Eritrea setzt sich schon hier vom Rest des Feldes ab und läuft danach ein einsames Rennen. Auch Lokalmatador Hannes Perkmann und der Österreicher David Schneider sind schnell unterwegs, können jedoch Petru nicht gefährlich werden. Zu groß bereits jetzt der Abstand. Hinter der Talschlusshütte führt die Ausweichstrecke auf einem schmalen Pfad steil bergauf - über 1.000 Höhenmeter sind auf den letzten fünf Kilometern zu überwinden. Und durch die Streckenänderung sind leider auch die beiden letzten Verpflegungsstellen entfallen.

An Laufen ist kaum noch zu denken. Mit jeder Kehre scheint die Landschaft noch ein Stück dramatischer und die Luft noch ein wenig dünner zu werden. Die Läufer kämpfen mit schweren Beinen und der stechend kalten Luft. Erste Zweifel, warum man sich diese Tortur überhaupt angetan hat… Doch dann gibt der Nebel den Blick frei auf Einserkofel und Paternkofel, die sich wie Felsnadeln in die Wolkendecke bohren. In der Ferne ist schon die Dreizinnenhütte zu erahnen. Auch akustisch kommt das Ziel immer näher. Erstaunlich, wie viele Zuschauer trotz des miesen Wetters hier oben stehen. Die Strecke wird im letzten Abschnitt etwas flacher und so kurz vor dem Ziel kann dann jeder wieder schneller laufen, um für das Siegerfoto noch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die letzten Meter bis ins Ziel muss jeder nochmal beißen. Die durchgeschwitzten Sportler werden kurz vor dem Ziel von zahlreichen Zuschauern angefeuert. Viele Begleiter sind mit dem Shuttle-Bus oder dem eigenen Auto zur Auronzo-Hütte und dann zum Ziel gewandert, um die Läufer zu empfangen.

Nach 2:16:33 Stunden bleibt die Uhr auch für den Athleten des TV Hechingen in den Reihen der LG Steinlach endlich stehen, da ist der Sieger schon längst wieder zurück im Tal. Aber die Zeit spielt für die meisten der 1000 Teilnehmer ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Was für Berge, was für eine Atmosphäre!

Im Zielgelände herrscht großer Trubel und wem nicht zu kalt ist, empfängt nicht nur seine Finisher-Medaille, sondern trinkt und isst noch an der reichhaltigen Verpflegung. Oder macht stolze Zielbilder zur Erinnerung an den Drei Zinnen Alpine Run 2016.

Was bleibt? Eine Veranstaltung, die trotz schwieriger äußerer Bedingungen perfekt organisiert war. Ein Ort, der diesen Sport lebt. Und ein Berg, dessen Schönheit selbst bei dichtem Nebel alles überstrahlt. Eindrücke, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben.

Herzlichen Glückwunsch!

Atemberaubend, magisch, faszinierend: Durch den Nebel auf die Drei Zinnen

Ein vorzeitiger Wintereinbruch drohte die 19. Auflage des Drei Zinnen Alpine Run im Südtiroler Pustertal zu kippen. Doch von ein wenig Neuschnee lassen sich in Südtirol weder Veranstalter noch Teilnehmer beeindrucken. Und so erreichte auch der Bisinger Joachim Hausmann von der LG Steinlach durchfroren, aber stolz und glücklich das Ziel in 2405 Metern Höhe.

Dabei hatte der Blick aus dem Hotelzimmer am Samstagmorgen nichts Gutes ahnen lassen: Nach einem Temperatursturz von 20 Grad hat der plötzliche Wintereinbruch die höheren Lagen über Nacht in eine dünne Schneedecke gehüllt. Immer noch regnete es, und die sonst so prominenten Gipfel der Dolomiten verstecken sich hinter dunklen Wolken. Ob das Rennen bei diesen Bedingungen überhaupt stattfinden kann?

Eine Seilbahn gibt es nicht, die Kleiderbeutel müssen mit dem Hubschrauber hinaufgebracht werden und die Teilnehmer nach dem Rennen zu Fuß wieder ins Tal absteigen. Die bange Frage lautet: Kann die Originalstrecke von 17,5 Kilometern mit 1350 Höhenmetern überhaupt gelaufen werden - oder nur die Ersatzstrecke zum Helm hinauf.

Doch dann kommt, via SMS und Facebook, die frohe Botschaft: Der Start wird um eine Stunde verschoben, aber das Rennen findet statt. Aus Sicherheitsgründen entscheiden sich die Veranstalter für eine leicht verkürzte Alternativstrecke (12 km, 1.300 Hm): Zehn Zentimeter Neuschnee an der Büllelejochhütte machen die Originalstrecke unpassierbar, Von der Talschlusshütte geht es diesmal auf direktem Weg hinauf zur Dreizinnenhütte. Das ist ansonsten nur die Abstiegsroute. Der technisch anspruchsvolle Abschnitt über die Zsigmondy- und Büllelejochhütte (2.528 m ü. NN) muss leider entfallen. Schade, aber angesichts der Witterungsverhältnisse absolut nachvollziehbar.

Am Start in Sexten hat der Regen dann nachgelassen, und die Wolken wirken nicht mehr ganz so dunkel und bedrohlich. Mit dem Startschuss ist auch das dann zum Glück vorbei. Nach einem kurzen Schaulaufen durchs Dorf geht es die ersten sieben Kilometer auf Straßen und Forstwegen noch recht flach durch das Fischleintal. Petro Mamu aus Eritrea setzt sich schon hier vom Rest des Feldes ab und läuft danach ein einsames Rennen. Auch Lokalmatador Hannes Perkmann und der Österreicher David Schneider sind schnell unterwegs, können jedoch Petru nicht gefährlich werden. Zu groß bereits jetzt der Abstand.

Hinter der Talschlusshütte führt die Ausweichstrecke auf einem schmalen Pfad steil bergauf - über 1.000 Höhenmeter sind auf den letzten fünf Kilometern zu überwinden. Und durch die Streckenänderung sind leider auch die beiden letzten Verpflegungsstellen entfallen. An Laufen ist kaum noch zu denken. Mit jeder Kehre scheint die Landschaft noch ein Stück dramatischer und die Luft noch ein wenig dünner zu werden. Die Läufer kämpfen mit schweren Beinen und der stechend kalten Luft. Erste Zweifel, warum man sich diese Tortur überhaupt angetan hat…

Doch dann gibt der Nebel den Blick frei auf Einserkofel und Paternkofel, die sich wie Felsnadeln in die Wolkendecke bohren. In der Ferne ist schon die Dreizinnenhütte zu erahnen. Auch akustisch kommt das Ziel immer näher. Erstaunlich, wie viele Zuschauer trotz des miesen Wetters hier oben stehen. Die Strecke wird im letzten Abschnitt etwas flacher und so kurz vor dem Ziel kann dann jeder wieder schneller laufen, um für das Siegerfoto noch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Die letzten Meter bis ins Ziel muss jeder nochmal beißen. Die durchgeschwitzten Sportler werden kurz vor dem Ziel von zahlreichen Zuschauern angefeuert. Viele Begleiter sind mit dem Shuttle-Bus oder dem eigenen Auto zur Auronzo-Hütte und dann zum Ziel gewandert, um die Läufer zu empfangen.

Nach 2:16:33 Stunden bleibt die Uhr auch für den Athleten des TV Hechingen in den Reihen der LG Steinlach endlich stehen, da ist der Sieger schon längst wieder zurück im Tal. Aber die Zeit spielt für die meisten der 1000 Teilnehmer ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Was für Berge, was für eine Atmosphäre!

Im Zielgelände herrscht großer Trubel und wem nicht zu kalt ist, empfängt nicht nur seine Finisher-Medaille, sondern trinkt und isst noch an der reichhaltigen Verpflegung. Oder macht stolze Zielbilder zur Erinnerung an den Drei Zinnen Alpine Run 2016.

Was bleibt? Eine Veranstaltung, die trotz schwieriger äußerer Bedingungen perfekt organisiert war. Ein Ort, der diesen Sport lebt. Und ein Berg, dessen Schönheit selbst bei dichtem Nebel alles überstrahlt. Eindrücke, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben.

LG Steinlach mit Erfolg beim Hirschauer Spitzberglauf

Hirschau 1 200BildEin Sommertag Ende September - der Spitzberglauf in Hirschau rief und über 40 junge und ältere Läufer der LG Steinlach machten sich auf. In allen Altersklassen war das Weiß der LG Steinlach zu sehen.

Über die Strecke von 1,4 km waren gleich 17 Mädchen und Jungs der U10 und U12 am Start. Leonard Holzer und Celine Kubowski überquerten fast zeitgleich in 5:22,7min. und 5:22,8min. die Ziellinie. Celine Kubowski konnte sich den 1. Platz wU12 und Leonard den 3. Platz mU12 sichern. Der 2. Platz der mU10 ging an Emil Schmidt. Die jüngsten Läufer der LG Steinlach auf dieser Strecke zeigten, dass es an starkem Nachwuchs nicht fehlt. Maximilian Leuze sicherte sich bei der mU8 den 1. Platz. Emma Holzer den 2. Platz U8 weiblich und Emma Lausberg den 3. Platz U8 weiblich.

Hirschau 2 200BildIm Anschluss startete der Jugendlauf über 2,4 km. Auch hier gingen wieder Podestplätze an die LG Steinlach. Sophia Kremsler und Benjamin Holzer setzten ihre Siegesserie fort und gewann den Lauf in der U16. Ronja Baumann belegte einen sehr guten 2. Platz.

Beim anschließenden Zwergenlauf waren alle Kids Sieger. Die Mädchen und Jungen im Alter von 4 - 6 Jahren flitzen über die Strecke von 500m so schnell wie sie nur konnten.

Jugendlauf über ca. 2,4km
1.      Holzer, Benjamin        1.MJ U16        0:07:23    
8.      Kremsler, Sophia        1.WJ U16        0:09:02
10.    Baumann, Ronja        2.WJ U16        0:09:31
15.    Speidel, Nico             7.MJ U14        0:10:02
18.    Schmidt, Miriam        4.WJ U14        0:10:16
19.    Steinhilber, Jule        4.WJ U16        0:10:25

Kinderlauf über ca.1,4km
4.      Holzer, Leonard         3.MK U12        0:05:22
5.      Kubowski, Celine        1.WK U12       0:05:22
8.      Schmidt, Emil            2.MK U10        0:05:33
12.    Vdovic, Fabian          5.MK U12         0:05:44
23.    Böhringer, Marie      10.WK U12        0:05:55
24.    Sprenger, Soraya    11.WK U12        0:05:57
26.    Leuze, Antonia       12.WK U12        0:05:59
31.    Leuze, Maximilian      1.MK U8          0:06:10
37.    Ahrens, Céline        16.WK U12        0:06:15
44.    Marten, Celine        19.WK U12        0:06:26
47.    Keller, Letizia           4.WK U10        0:06:30
58.    Wagner, Annika       9.WK U10        0:06:50
62.    Gauger, Sina          10.WK U10        0:07:00
67.    Holzer, Emma          2.WK U8          0:07:06
68.    Lausberg, Emma      3.WK U8          0:07:07
74.    Huy, Clara               5.WK U8          0:07:19
75.    Schröder, Maya      11.WK U10        0:07:24

Kinderleichtathletik-Trainerin Melanie Kubowski wollte nicht hinter ihren Jungs und Mädchen zurückstehen und absolvierte den mit einigen Höhenmetern gespickten Hobbylauf über ca. 6,4km in 44:26min.

Im Hauptlauf rannten in sehr guter Form Christoph Groß und Jens Kalmbach unter die Top Ten. Klaus Stöhr, nach längerer Zeit wieder im Rennen, siegte in M55, Noelle Rottenau belegte in W60 Platz 1.

Hauptlauf über ca. 13.1km
    7.    Groß, Christoph             5.M            48:22
    8.    Kalmbach, Jens             6.M            49:11
  21.    Kienle, Jochen              6.M45         53:40
  55.    Holzer, Thomas             7.M40         58:43
  58.    Stöhr, Klaus                  1.M55         59:01
  73.    Müller, Michael             12.M50      1:00:47
  74.    Boenigk, Rainer             4.M55      1:00:56
102.    Schott, Sabine              4.W45     1:03:58
114.    Kessler, Helmut           23.M45      1:05:34
140.    Prillinger, Bettina           6.W45      1:07:59
157.    Ahrens, Ole                19.M50       1:09:40
176.    Rottenau, Noelle           1.W60      1:11:06
205.    Doden, Michael           19.M55        1:14:31
210.    Leuze, Simone             5.W35       1:14:52
219.    Selig, Ottmar             31.M50        1:15:00
220.    Wieland, Ann-Kathrin    6.W           1:15:00
243.    Kleinschroth, Ulrike     14.W50        1:20:55
256.    Ahrens, Angela          15.W45        1:25:15

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder in der Fotogalerie

„Bewegtes“ Laufwochenende für LG-Steinlach Athleten

Schurwald - Karlsruhe - Ulm - Berlin

Während sich zahlreiche Läuferinnen und Läufer jeden Alters beim heimischen Spitzberglauf in Hirschau tummelten, zog es den einen oder anderen in fernere Regionen zu Wettkämpfen auf ganz unterschiedlichen Distanzen:

Schurwald 200BildSchurwaldlauf bei Esslingen

Der Hechinger Kevin Oswald absolvierte beim ca. 10km langen Schurwaldlauf noch mal einen Formtest für die Baden-Württembergische 10km-Straßenlaufmeisterschaft am nächsten Sonntag, für die er sich mit einer angestrebten neuen persönlichen Bestzeit viel vorgenommen hat. Der Testlauf ist jedenfalls gelungen. Bis zur Hälfte der Strecke rannte Kevin Oswald, teilweise an der Spitze, im Führungstrio, musste dann aber die beiden Anderen ziehen lassen. Platz drei verteidigte er bis zum Ziel. Als Gesamtdritter von knapp 400 Teilnehmern und mit der Zeit von 34:53min. war Kevin Oswald sehr zufrieden.

Karlsruhe 200BildBaden Marathon in Karlsruhe - Platz 3 und 4 bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen spätsommerlichen Temperaturen mischten sich Sonntag (25. September 2016) drei LG Steinlach-Läufer unter die über 4.000 Teilnehmer auf der Halbmarathon- und Marathon-Distanz beim 34. Baden Marathon in Karlsruhe. Die neue Strecke mit Start und Ziel in der Messe verlief durch den Karlsruher Westen und bot eine tolle Atmosphäre für Teilnehmer und Zuschauer. Alle drei LG Steinlach-Athleten absolvierten die Halbmarathondistanz. Tobias Martin lief in der Altersklasse M 35 mit 1:24:28 h auf den 10. Platz und den 84. Gesamtrang. In der Wertung der Baden-Württembergischen Meisterschaft wagte sich Andreas Leidig wieder auf die 21,1 km Strecke. Mit einer Zeit von 1:27:24 h erreichte er in seiner Altersklasse (Hauptklasse M) den 30. Rang und den 142. Gesamtrang. In der AK M60 wurde Detlef Wolter mit 1:28:58 h 4. und verpasste somit nur knapp einen Podestplatz in der offenen Wertung (Gesamtrang 179).

Baden-Württembergische Meisterschaftswertung:
Detlev Wolter holte Bronze in der BaWü-Wertung der M60, Tobias Martin verfehlte die Medaillenränge knapp und erreichte Patz 4.

Ulmer Einstein Marathon

Die am Freitagabend zum Finanzvorstand der LG Steinlach-Zollern gewählte Nina Dearth ließ es am Sonntag auf der Halbmarathondistanz beim Ulmer Einstein Marathon locker angehen und finishte in 1:54:25h als 55. ihrer Altersklasse W45.

Berlin Marathon

Zum nationalen läuferischen Großevent waren sechs Marathonies der LG Steinlach nach Berlin gereist. Es ist ein besonderes Gefühl in der Bundeshauptstadt, vorbei an den zentralen Gebäuden von Parlament, Bundesrat und Regierung, Bundespräsident und auf den Prachtstraßen Berlin die 42,195km herunterzuspulen - und dies im Kreis vieler, vieler Gleichgesinnter. 36.000 Marathonläufer kamen in diesem Jahr ins Ziel. Die Teilnehmer der LG Steinlach erzielten respektable Ergebnisse und konnte teilweise neue Bestzeiten auf der bekannt schnellen Strecke laufen.

Die Ergebnisse der LG Steinlach-Teilnehmer:
Frauen
3039    Werner, Kristin          W30    04:08:29
5871    Buckenmayer, Hilde    W55    04:43:42
Männer
2483     Baer, Jochen            M45    03:10:05
4766     Scherer, Kay            M35    03:25:08
8850     Zinnebner, Michael    M45    03:43:24
20287   Geisler, Michael         M40    04:34:28

Allen herzlichen Glückwunsch!

HORN-Bergstraßenlauf Kitzbühel

Beim 38. HORN-Bergstraßenlauf in Kitzbühel trat nach langer Zeit Detlef Wolter wieder einmal zu einem Berglauf an. Die Streckenbeschreibung versprach nicht nur eine besondere sportliche Herausforderung, sondern auch ein beeindruckendes Panorama vom Kitzbühler Horn, dem Ziel in 1.996 m Höhe. Davor waren allerdings auf einer Streckenlänge von  12,9 km exakt 1.234 Höhenmeter zu überwinden.

Großzügig wurden die ersten 3,5 km der Laufstrecke „zum Einrollen“ angeboten, danach waren die Läufer nur noch den Steigungsraten zwischen 12 und 16% ausgeliefert.

Nicht unerwartet wurden die Spitzenplätze unter den Kenianern ausgemacht (7 unter den ersten 10). Aber auch bei den ambitionierten Hobbyläufern im Mittelfeld wurden nicht minder packende Kämpfe um die Platzierung "auf dem Stockerl" ausgefochten. Detlef Wolter belegte am Ende unter 142 Finishern in der Gesamtwertung Platz 63 und erzielte in der M60 hinter dem amtierenden deutschen Berglaufmeister überraschend den 2. Rang.
Besonders beeindruckend: Auf der ab Klasse M75 verkürzten Strecke kam als ältester Teilnehmer und mehrfacher „Wiederholungstäter“ ein 96-jähriger Österreicher ins Ziel, der verdientermaßen auch den lautesten Applaus bei der Siegerehrung entgegennehmen durfte. Berglaufen hält offensichtlich jung!

Tübinger Erbe Lauf

Tübingen 200BildNass war es, als eine Gruppe kaum ausgeschlafener Kids, sich am Sonntagmorgen um 08:30 Uhr zum Erbelauf in Tübingen trafen. Die Vereinsmeisterschaft am Vortag hatte nicht nur an den Kräften der Kinder genagt, sondern auch der Trainer und Eltern. Trotzdem traten 10 Mädchen und Jungs in den verschiedenen Altersklassen an.

In den riesigen Starterfeldern der jüngeren Altersgruppen erzielten die jungen LG Steinlach-Athleten super Ergebnisse.

Marlene Grünwald konnte den Sieg in der weiblichen U10 für sich verbuchen. Auch Maya Schröder, Annika Wagner und Emma Holzer durften sehr zufrieden sein, da sie mit nicht mal einem Abstand von 45s ins Ziel liefen. Gleich im Anschluss starteten die LG Steinlach-Jungs, die noch U8 waren, um U10-Lauf. Luis Schröder, der jüngste Starter im Feld, und Maximilian Leuze gaben alles, um im Mittelfeld zu bleiben.

Die Läufe der U12 weiblich und männlich wurden gemeinsam durchgeführt. Celine Kubowski kam nach einem taktischen Rennen mit Elfi Forstmann (LAV Stadtwerke Tübingen), die den Lauf gewinnen konnte, als 3. ins Ziel. Beide freuten sich sehr, denn Freundschaft und Fairness stehen über Erfolgen. Auch Leonard Holzer und Soraya Sprenger durften mit ihren Ergebnissen in diesem sehr schnellen Rennen super zufrieden sein.

Benjamin Holzer, einziger Starter der LG Steinlach bei der U16, verbuchte für sich einen Start - Ziel - Sieg. "Benni, was hast Du beim Start gedacht?" Antwort von Benni: "Eh - ich will das Ding hier gewinnen und das heißt, Gas geben." Dies setzte Benjamin Holzer um und konnte über die Strecke von 3,3 km den Sieg erlangen.

Über die vermessene 10km-Strecke erzielten die Erwachsenen der LG Steinlach folgende Ergebnisse:

  36.    Schmitt, Manuel           17.MH         00:37:05
  54.    Peter, Monika               11.W40      00:48:17
  76.    Wieland, Ann-Kathrin    28.WH        00:49:48
  81.    Kienle, Jochen               7. M45      00:39:42
107.    Wolter, Detlef               2. M60       00:41:03
137.    Fröhlich, Ute                 8.W50       00:53:00
211.    Wieck, Verena            72.WH         00:55:52
290.    Bäuerle, Günter          38.M45        00:45:25
344.    Fröhlich, Heinz            39.M50        00:46:03
410.    Wieck, Birgit              35.W50        01:02:51
532.    Fröhlich, Angela       169.WH         01:19:02
809.    Bayer, Werner           90.M40        00:54:24

Herzlichen Glückwunsch!