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Sie suchen Gelegenheit zum Laufen in einer netten Gemeinschaft?

Dann sind Sie beim Lauftreff der LG Steinlach-Zollern e.V. richtig!

  • Bei uns ist jede Läuferin und jeder Läufer herzlich willkommen.
  • Neue Läuferinnen und Läufer (mit bereits vorhandenen läuferischen Grundlagen) können bei uns unverbindlich vier Wochen kostenlos mit trainieren. Danach erwarten wir einen Beitritt zu unserer LG Steinlach Zollern e.V. oder zu unserem Kooperationsverein TV Hechingen e.V.. Damit verbunden sind vielfältige Leistungen seitens des Vereins, wie qualifizierte Betreuung, umfassender Versicherungsschutz, vergünstigter Einkauf von Trainings- und Wettkampfbekleidung, Teilnahme an Wettkämpfen mit Startpass u.v.a.m.
  • In unserem LaufTREFF finden Gesundheitsläufer genauso wie ambitionierte Wettkampfläufer ihren Platz.
  • Wir laufen bei jedem Wetter/jeder Witterung. Ausnahme: starker Sturm oder starke Gewitter.
  • Wir beginnen pünktlich zu der jeweils genannten Zeit am entsprechenden Treffpunkt. Nach einer gemeinsamen Mobilisierung laufen wir in verschiedenen Leistungsgruppen unterschiedliche Umfänge und Intensitäten. Den Abschluss der Trainingseinheit bildet ein gemeinsames Cooldown und Dehnen.
  • Jede Gruppe wird von mindestens einem ausgebildeten LaufTREFF-Betreuer begleitet.
  • Wir nehmen regelmäßig an Wettkämpfen, Volksläufen in der näheren und bei besonderen Events auch weiteren Umgebung teil. Eine Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.
  • Wir treffen uns im zweimonatigen Rhythmus im Anschluss an den LaufTREFF zu einem gemeinsamen Stammtisch im Sportheim Mössingen-Belsen „In Ernwiesen“ - an diesen Terminen wird nur max. 1 h gelaufen, um jedem die Möglichkeit des Stammtisch-Besuches zu ermöglichen (genaue Termine können unserem Kalender entnommen werden).

Tübinger Erbelauf:

Tübingen 1 200BildAlle Jahre wieder findet auch der Tübinger Erbelauf am Wochenende der Vereinsmeisterschaften und landesoffenen Herbstwettkämpfen der LG Steinlach-Zollern statt. Einige der LG Steinlach-Zollern-Mädchen und Jungs absolvierten deshalb einen Doppelwettkampf: Am Samstag noch bei den Vereinsmeisterschaften im Ernwiesenstadion und am Sonntagmorgen bereits beim Stadtlauf in Tübingen. Das Aufwärmen für die ambitionierten jungen Läufer begann bereits kurz nach neun Uhr im Startbereich bei der Mensa. Somit hieß es trotz des Wettkampfs am Samstag bereits früh aufstehen. Das überraschend gute Wetter (in den letzten Jahren hatte es in der Regel geregnet) sorgte für optimale Laufbedingungen und trotz der frühen Uhrzeit für eine gute Stimmung. In allen Altersklassen waren Kinder und Jugendlichen der LG vertreten. Die langen Sommerferien und die damit verbundene Trainingspause machten sich etwas bemerkbar. Doch trotz dieser Trainingsunterbrechung konnten die jungen Läuferinnen und Läufer ordentliche Ergebnisse erzielen.

Tübingen 2 200BildZuerst starteten die Mädchen U10 (700m) mit Lucy Stefanski und Emma Holzer. Sie liefen ein tolles Rennen. Lucy kam mit einer Zeit von 3:52,55 min. ins Ziel, Emma folgte auf einem schmerzgeplagten Fuß knapp dahinter mit 3:56,58 min. Die Jungs U10 liefen direkt im Anschluss ebenfalls über 700 m. Luis Schröder und Sam Stefanski finishten hier mit 3:49,78 min. und 3:53,87 min.

Für die Mädels U12 (1.500m) traten Charlotte Terton, Maya Schröder und Marlene Grünwald an. Marlene konnte einen super 2. Platz heraus laufen. Sie landete mit einer Zeit von 5:53,00 auf dem Treppchen. Charlotte ergatterte einen sehr guten Platz in den Top 10 mit einer Zeit von 6:36,00 min. Maya lieferte mit einer Zielzeit von 7:09,00 min. eine ebenfalls sehr gute Leistung ab.

Leonard Holzer U14 war mit seinem Ergebnis nur bedingt zufrieden. Er klagte über müde Beine. Der Wettkampf über 800m vom Vortag hatte vermutlich seine Spuren hinterlassen. Leonard absolvierte den Rundkurs durch die Altstadt und über den Marktplatz (3.300 m) mit einer Zeit von 16:21,00 min.

In der Altersklasse U16 legte Benjamin Holzer einen Start-Ziel-Sieg hin und konnte somit seinen Titel vom Vorjahr verteidigen. Die 3.300 m spulte er souverän in 11:46,00 min ab.

Die Aktiven und Senioren der LG Steinlach-Zollern zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen. Viele starteten für Firmen oder soziale Einrichtungen.

Tim Lange - 33:42min
Manuel Schmitt - 35:16min
Christoph Groß - 36:31min
Jens Kalmbach - 37:17min
Andreas Scherer - 39:45 min
Christian Munzinger - 44:13
Thomas Holzer - 44:47min
Michael Müller - 45:02min
Günter Bäuerle - 45:37min
Martin Grundmann - 58:35min

Annkatrin Locher - 45:32min
Ann-Kathrin Wieland - 48:39min
Margot Mößner - 50:41min
Julia Goppel - 52:24min
Susanne Gauck - 53:13min
Elke Grundmann - 58:35min
Sonja Schiano - 68:30min

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Herzlichen Glückwunsch!

Landschaftslauf im Tal der Kocher

Um seinen Trainingsstand zu überprüfen startete LG Steinlach-Zollern-Senior Manfred Drößler kurzfristig beim ebmpapst marathon in Niedernhall. Und er fand seine gute Verfassung bestätigt. Auf der mit ca. 500 Höhenmeter nicht einfachen Strecke lief Manfred Drößler nach 4:45:40 Stunden mit Platz 1 in M70 ins Ziel.

Start des Marathons war morgens um 8:30 Uhr bei angenehmen 14 Grad. Die Streckenführung verläuft nach einer Stadtrunde durch Niedernhall flussaufwärts dem Kocher entlang nach Ingelfingen. Dann geht es durch das Deubachtal hoch hinaus in die aussichtsreichen Weinberge. Nach leichtem Auf und Ab geht es am Ingelfinger Fass und Criesbach vorbei durch die Weinberge nach Weißbach, dann hoch nach Büschelhof und über den Kocherberg mit einer tollen Aussicht wieder hinab nach Forchtenberg. Ab hier schien die Sonne und es wurde wärmer. Oberhalb der Kochertalstraße ging es nach Ernsbach, und auf dem Radweg zurück nach Forstenberg. Dort führt die Strecke durch die Altstadt und anschließend auf dem Radweg über Weißbach nach Niedernhall. Fazit: Ein empfehlenswerter Marathon!

Herzlichen Glückwunsch!

Landschafts-Sonderlauf „Bergziegen reloaded“

Landschaftslauf Bergziegen 1 200BildAm Samstag (19. August 2017) traf sich trotz Ferienzeit eine erfreulich große Gruppe von über 20 Läuferinnen und Läufern zum Sonderlauf „Bergziegen Reloaded“ der LG Steinlach-Zollern am Öschinger Freibad.

Landschaftslauf Bergziegen 2 200BildBei Top-Laufwetter mit teilweise strahlendem Sonnenschein und gemäßigten Temperaturen ging es nach dem Start gleich im flotten Tempo den Fahrweg hoch zum Filsenberg. Während die schnelleren Läufer sich den Meisenbühl nicht nehmen lassen wollten, gingen die eher gemütlicheren dieser Herausforderung aus dem Weg und liefen gleich vom Filsenberg aus hinüber zum langen und steilen Bolberghang. So manch einer wechselte hier vom Laufen in einen ökonomischeren Gehschritt. Oben auf dem Bolberg sammelte sich die ganze Gruppe am Aussichtspunkt wieder und es wurde gemeinsam der tolle Blick auf die anderen Albberge und das gesamte Albvorland genossen. Anschließend wurde auf teilweise anspruchsvollen Singletrails der Berghang in einer langen Läuferkette gequert und der Ziehweg zum Genkinger Skilift erreicht, wo dann an einem schönen und starken Brunnen mit erfrischendem Quellwasser der Durst gelöscht werden konnte. Weiter ging es Richtung Roßberg, wo nach einem letzten steilen Aufstieg vor dem Turm eine längere Pause mit diversen Stärkungen eingelegt wurde. Landschaftslauf Bergziegen 3 200BildAuf die Treppen hoch zur Aussichtsplattform verzichteten diesmal die meisten Teilnehmer. Letztendlich drängten die Organisatoren zum Weiterlaufen. Die letzte Etappe über den kleinen Roßberg führte wieder über einen schönen Singletrail hinab nach Öschingen. Hier trennte sich die Gruppe. Während ein paar Eifrige noch vollends zurück nach Mössingen liefen und die 21km vollendeten, kehrte der Großteil der Gruppe über den Panoramaweg zurück zum Ausgangspunkt am Freibad.

Mit Apfelschorle und Hefezopf wurde dieser wunderbare Lauf abgeschlossen, alle waren voll des Lobes über die schöne und vielen unbekannte Strecke.

Herzlichen Dank dem Streckenguide Michael Kaufmann!

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LG Steinlach-Zollern lädt ein zum Landschafts-Sonderlauf „Bergziegen reloaded“

Der nächste Sommerferien-Sonderlauf des Lauftreffs der LG Steinlach-Zollern am kommenden Samstag (19. August) folgt den Spuren des allerersten Sonderlaufs 'Bergziegen' im Jahr 2014.
Treffpunkt: 16:00 Uhr Freibad-Parkplatz, Mössingen, bzw. 16:15 Uhr Freibad-Parkplatz Öschingen. Bitte Getränk mitnehmen.

Start ist um 16:15 Uhr am Öschinger Freibad, um dann gleich hoch über den Fahrweg zum Filsenberg zu laufen. Dort ist der Meisenbühl die erste Anlaufstelle. Flach geht es weiter über die Wiesen, bevor der zweite steile Anstieg zum Bolberg wartet (5km), wo hoffentlich die grandiose Aussicht zu genießen sein wird. Über schöne Singletrails führt der Weg hinüber zum Genkinger Skilift. Dort bietet eine erfrischende Quelle die Möglichkeit zum Durstlöschen bei heißem Wetter (9km). Weiter wird Richtung Roßberg gelaufen (13km), wo es je nach Bedarf vielleicht sogar „isotonische Kaltgetränke“ (Geld nicht vergessen!) sowie eine zweite tolle Aussichtsmöglichkeit auf dem Turm gibt. Danach geht es dann schon Richtung Ausgangspunkt, allerdings noch über die Hochebene und wieder über superschöne Singletrails nach unten zur Panoramastraße in Öschingen. Von dort aus besteht dann die Möglichkeit, entweder direkt zurück nach Mössingen zu laufen (21km) oder wieder zum Ausgangspunkt Freibad in Öschingen (17,5km) Mit rund 600 Höhenmeter ist der Lauf zwar etwas anspruchsvoll, aber der Streckenpate Michael Kaufmann bietet Gewähr, dass alle mitkommen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Keine Voranmeldung erforderlich.

Trailrunning im Ferienprogramm

Trail Ferienprogramm 1 200BildDer Outdoor-Trend Trailrunning macht auch vor dem Ferienprogramm nicht halt. Die LG Steinlach-Zollern hat Trailrunning für Kinder und Jugendliche mit dem mehrfachen Deutschen Berglaufmeister Timo Zeiler in ihr Angebot für das Mössinger Ferienprogramm aufgenommen. In der Nacht und noch am Samstagmorgen (12. August 2017) hatte es heftig geregnet. Manchen Interessierten waren dann doch Zweifel gekommen, ob man bei diesen Bedingungen am Samstagmorgen überhaupt laufen könnte. Aber ein waschechter Outdoor-Sportler lässt sich von etwas Regen und aufgeweichten Trails nicht abhalten. Dusche und Waschmaschine würden es später schon wieder richten.

Trail Ferienprogramm 2 200BildUnd so machte sich die 15-köpfige Trail-Running-Gruppe auf in den Firstwald. Zunächst noch auf den Schotterwegen, aber schon bald ging es auf schmalen Jägerwegen auf und ab, über die kleinen Brücken zur dicken Eiche. Hier war ein erstes Quiz rund um die Geschichte dieses historischen Baumriesen angesagt. Wer die Informationstafel aufmerksam gelesen hatte, konnte die Fragen richtig beantworten. Nach der kurzen Trinkpause mussten rund 100 Höhenmeter hinauf zur First genommen werden. Die Mädchen und Jungs im Alter von 8 bis 13 Jahren waren richtig fit und meisterten auch diese Herausforderung mit Bravour. Auf abwechslungsreichen Pfaden ging es wieder in Richtung Schulen am Firstwald. Die letzte steil abfallende Trailpassage erforderte volle Konzentration und Koordination, um auf dem rutschigen Untergrund das Gleichgewicht zu halten und ungewollten Bodenkontakt zu vermeiden.

Trail Ferienprogramm 3 200BildZurück am Ausgangspunkt warteten Getränke, Snacks und Obst für die verdiente Stärkung und natürlich die Siegerehrung. Gut sechs Kilometer im anspruchsvollen Gelände auf schwierigem Untergrund hatten alle Teilnehmer bestens bewältigt. Timo Zeiler und Lauftreffleiter Marcus Strohmaier waren begeistert. „Wenn die Kinder und Jugendlichen beim nächsten Mal wieder so fit sind, können wir für alle, die wollen, noch eine Schleife dranhängen,“ sagten die beiden Trail-Fans anerkennend.

Und wer sich weiter fit halten oder das abwechslungsreiche Laufen kennen lernen möchte, ist beim Lauf- und Leichtathletiktraining der LG Steinlach-Zollern herzlich willkommen. Alle Infos zu den Trainingszeiten unter http://www.lg-steinlach-zollern.de/training1/trainings-treffzeiten oder direkt bei Timo Zeiler Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Tel: 0172 6359060.

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Nächster Landschaftslauf der LG Steinlach-Zollern: Auf den Bolberg und Riedernberg

Nachdem die letzten Landschafts-Sonderläufe der LG Steinlach-Zollern eher etwas länger waren, soll es dieses Mal mit ca. 14 km überschaubarer werden. Die Strecke führt auf schönen Waldwegen von Talheim aus das Seebachtal hinauf, über Willmandingen zum Bolberg. Dort kann man eine sehr schöne Aussicht genießen. Auf kleineren Pfaden geht es dann Richtung Riedernberg, der als zweiter Höhepunkt angesteuert wird. Die märchenhaften Pfade führen auf den unscheinbaren Gipfel, von dem aus ein ungewöhnlicher Blick auf den Farrenberg genossen werden kann. Danach geht es in einem Bogen zurück zum Startpunkt. Die Strecke hat zwar ein paar Höhenmeter, allerdings werden die Betreuer das Tempo so variieren, dass alle Läufer mitlaufen können, die es sich zutrauen, zwei Stunden zu laufen. Bitte Getränk mitnehmen.

Start am 22.07.2017 um 16:00 Uhr, Parkplatz an der Talheimer Kirche.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Keine Voranmeldung erforderlich.

„Red Bull 400“

– zwei Läufer-Generationen bei den härtesten 400 Metern der Welt

Titisee Neustadt 1 200BildAm vergangenen Samstag (15. Juli 2017) fand bereits zum dritten Mal in Titisee-Neustadt an der Hochfirstschanze ein Berglauf der etwas anderen Art statt – der „Red Bull 400“ – die härtesten 400 Meter der Welt. Dieses Mal wurde erstmalig eine Weltmeisterschaft im Schanzenrennen ausgetragen und neben Größen aus dem Showbusiness und der Läuferszene, wie Andreas Bourani und Florian Neuschwander, nahmen auch zwei Läufer der LG Steinlach-Zollern teil, die ebenfalls nicht unterschiedlicher sein könnten: Christoph Groß, einer der erfolgreichen ambitionierten Triathleten und eher „der junge Wilde“ und Marcus Strohmaier, Lauftreffleiter und ambitionierter Breitensportler im seit wenigen Tagen eher „gesetzten Alter“… Für Christoph Groß sollte es bereits die dritte Teilnahme an einem Schanzenrennen sein und die zweite an der Hochfirstschanze, Marcus Strohmaier bestritt sein Debüt und wusste daher noch nicht, worauf er sich eingelassen hatte.

Titisee Neustadt 2 200BildDurch die ausgetragene Weltmeisterschaft hatte sich das Reglement geändert und es gab dieses Jahr Vorlauf, Semifinale und Finale, d.h. im „besten Fall“ durfte… oder besser gesagt musste man dreimal die Schanze hochlaufen. Die Voraussetzungen und Bedingungen waren gut und vielversprechend – das Wetter sonnig und nicht zu warm sowie beinahe windstill und das Geläuf nicht zu trocken, was für den Grip gut sein sollte.

Marcus Strohmaier war im 3. Heat/Vorlauf als Erster dran und spätestens an der Startlinie stehend machte sich dann doch beim Blick nach oben ein flaues Gefühl im Magen und etwas Unruhe breit, nachdem sich das ganze Ausmaß der Steigung vor einem auftat – jetzt war Fokussieren angesagt. Mit Ertönen des Startschusses setzte sich das Starterfeld die ersten 100 Meter abwärtsrasend in Bewegung, um sich dann, nachdem der Schwung aus der Abwärtsbewegung verbraucht war, bergauf zu kämpfen – anfangs noch weitestgehend aufrecht mit nach vorne geneigten Oberkörper, um sich dann aber bald aufgrund der Steigung im Vierfüssler fortzubewegen. Nach ca. 250 Metern beginnen die Oberschenkel und die Lungenflügel zu brennen und spätestens nach Überwinden des Schanzentisches und beim Erklimmen der Schanze wird der Geschmack von Laktat auf der Zunge unerträglich. Mit einer Zeit von 6:18,8min. und Platz 19 (von 59) sollte es für Marcus Strohmaier ins Semifinale reichen.

Christoph Groß war dann im 10. Heat/Vorlauf von insgesamt 12 Vorläufen dran – auch er orientierte sich wie die meisten Läufer vor ihm im rechten Bereich. Wie erwartet, setzte er sich gegenüber seinen Mitläufern durch und belegte mit 4:53,2min. den 2. Platz (von 62 Startern).

Jetzt war für die Zeit bis zum Semifinale erst einmal Regeneration angesagt, welche durch ein vielfältiges Rahmenprogramm von örtlicher Blasmusik bis zu Kunstflugdarbietungen durch Matthias Dolderer, amtierender Weltmeister Red Bull Air Race verkürzt wurde. Im Semifinale sollten die beiden LG Steinlach-Zollern-Läufer zusammen im gleichen Lauf starten, die Temperatur war inzwischen nach oben geklettert aber noch im erträglichen Bereich. Christoph Groß hatte im ambitioniert angegangenen Vorlauf etwas Körner lassen müssen und war am Ende sechs Sekunden langsamer, aber der mit 4:59,2min erreichte 6. Platz (von 65 Startern) sollte für den Einzug ins Finale deutlich reichen. Marcus Strohmaier hingegen scheiterte trotz einer Verbesserung um 10 Sekunden auf 6:08,3min. und einem 33. Platz (von 65 Startern) an der Cut-off-Zeit, die bei ca. 5:30 gelegen hat.

Nach den weiteren Wettbewerben Vorläufe Firefighter Staffel, Mixed Staffel und Männer Staffel sowie dem Finale der Frauen fand dann das heiß erwartete Finale Männer statt. Hier zeigte Christoph Groß nochmals seine ganze Qualität und seinen Biss und platzierte sich mit 4:53,1m nach einem harten Kampf mit Rang 29 (von 77 Startern) in der vorderen Hälfte.

Alles in allem traten die zwei LG Steinlach-Zollern Athleten zufrieden die Heimreise an, der eine mit dem Erreichen des gesetzten Ziels rundum zufrieden, der andere mit der Überlegung, die offene Rechnung im nächsten Jahr zu begleichen und mit etwas spezifischerem Training den Einzug ins Finale zu schaffen.

Herzlichen Glückwunsch!

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28. Kusterdinger Hornissenlauf

Kusterdingen 1 200BildAlle Jahre wieder, hieß es am Sonntag für die Läufer der Region mal wieder, besonders früh auf den Beinen zu sein. Das Läuferfeld beim diesjährigen Kusterdinger Hornissenlauf war aufgrund der Austragung eines Rennens des WLV Team-Lauf-Cups 2017 besonders groß. Mit insgesamt 22 Aktiven und 8 Jugendlichen und Kindern war die LG Steinlach-Zollern am stärksten vertreten. Und stark war das Team auch bei den Ergebnissen: Alle Kinder und Jugendlichen erreichten Top-Platzierungen, bei den Senioren gingen vier Altersklassensiege auf das Konto der LG Steinlach-Zollern und viele weitere sehr schöne persönliche Ergebnisse wurden auf der selektiven Strecke erzielt.

Kusterdingen 2 200BildDer morgendliche Start stieß nicht bei allen auf große Gegenliebe - war aber angesichts der Temperaturen goldrichtig. Insbesondere die „älteren“ Jugendlichen hatten etwas Schwierigkeiten, sich um diese Uhrzeit zur Abfahrt zu motivieren. Im Rennen selbst war davon aber überhaupt nichts mehr zu spüren. Um 09:05 Uhr fiel bereits der Startschuss für die Kinder und Jugendlichen. Zwei anspruchsvolle Kilometer waren zu bewältigen.

Die Jüngsten der LG Steinlach-Zollern liefen ein hervorragendes Rennen. Fast alle Starter der Altersklasse U10 fanden sich auf dem Treppchen wieder, der Jüngste, Sam Stefanski (Jg. 2011), kam nach toller Leistung auf den undankbaren vierten Rang.

Emma Holzer, wKU10, Platz 2, 10:27
Lucy Stefanski, wKU10, Platz 3, 13:01
Luis Schröder, mKU10, Platz 3, 11:02
Sam Stefanski, mKU10, Platz 4, 11:48

In den Altersklassen wkU12 und mkU14 liefen sowohl Maja Schröder als auch Leonard Holzer aufs Siegertreppchen. Maja erreichte souverän Patz 1. Leonard hatte etwas mit Hustenreiz zu kämpfen, landete trotzdem auf Platz 2.

Maja Schröder, wKU12, Platz 1, 10:25
Leonard Holzer, mJU14, Platz 2, 09:27

Benjamin Holzer und Spontanstarter Christoph Zizer liefen als Gesamt-Erster und -Dritter ins Ziel. Benjamin Holzer war seine lange Verletzungspause noch anzumerken. Er setzte sich im packenden Zielsprint am Ende gegen den Zweitplatzierten durch.

Benjamin Holzer, mJU16, Platz 1, 07:30
Christoph Zizer, mJU16, Platz 3, 08:01

Um 09:30 Uhr startete der Hauptlauf über 10 Kilometer. Mit über 300 Startern waren es aufgrund der WLV Teamlauf-Wertung doppelt so viele Starter wie im Vorjahr. Es hatte sich auch bei den Läufern der LG Steinlach-Zollern noch immer nicht bei allen herumgesprochen, dass sich die Strecke von flach und sonnig in profiliert, anspruchsvoll und schattig geändert hat. Gestartet wurde pünktlich. Leider kam es aufgrund des großen Starterfelds beim Start zu Stürzen, die zum Glück glimpflich ausgingen. Nachdem sich das dichte Feld nach dem ersten Kilometer etwas auseinandergezogen hatte, konnte jeder in seinem Rhythmus das Rennen bei hervorragenden Bedingungen meistern. Bestzeiten waren aufgrund der rund 300 Höhenmeter jedoch nicht zu erwarten. Von den insgesamt 22 Startern der LG Steinlach-Zollern konnten vier Läufer das Rennen um Platz 1 in ihrer Altersklasse für sich entscheiden:

Anja Götz, 1. W35, 42:46
Margot Mössner, 1. W60, 54:24
Karin Boll, 1. W70, 66:35
Dieter Schneider, 1. M60, 44:10

Weitere Ergebnisse:

Marius Schneider, 9. M, 44:14
Christian Munzinger, 11. M35, 44:57
Thomas Holzer, 16. M40, 46:28
Heinz Fröhlich, 25. M50, 46:51
Christian Thomeczek, 29. M50, 47:37
Jochen Kienle, 16. M45, 48:14
Helmut Kessler, 19. M45, 49:55
Uwe Braun, 32. M50, 50:02
Ole Ahrens, 35. M50, 51:40
Nina Dearth, 13. W45, 54:06
Thomas Mensch, 39. M50, 54:07
Bettina Prillinger, 14. W45, 54:38
Jennifer Hipp, 9. W, 54.45
Theresia Trunk, 8. W55, 55:59
Joachim Haussmann, 27. M45, 57:12
Andrea Sauter, 12. W50, 59:18
Ute Fröhlich, 14. W50, 64:38
Sibylle Schmid, 16. W50, 67:45

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!

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Manfred Drößler ältester Teilnehmer beim Ermstal-Marathon und Sieger in M70

Fünf Tage nach seinem 74. Geburtstag gönnte sich der Ausdauerläufer der LG Steinlach-Zollern, Manfred Drößler, am 9. Juli einen weiteren Marathon in seiner Langdistanzkarriere. Er blieb dieses Mal ganz in der Nähe beim Ermstal-Marathon. Die Strecke von Metzingen nach Bad Urach und zurück muss hier mal zwei Mal durchlaufen werden.

Nach dem Start um 9 Uhr waren die ersten zwei Drittel des Marathons bei erträglichen Temperaturen und wenig Sonne zu laufen. Die letzten 10 km von Bad Urach nach Metzingen entwickelten sich bei Sommerhitze von fast 30 Grad und stechender Sonne zur Tortur. Die letzten Kilometer legte Manfred Drößler gehend und laufend zurück. Und dennoch ging sein Laufplan, unter 5 Stunden zu bleiben, auf. Nach 4:56:09 Stunden war Manfred Drößler mit Platz 1 in M 70 im Ziel.

Herzlichen Glückwunsch!

Landschafts-Sonderlauf „Summertrail auf dem HW 1“

Trailrun HW1 200Bild„Summertrail auf dem HW 1“ zum Zweiten - hieß es am Samstag (8. Juli 2017). Nachdem die Strecke, gespickt mit reichlich Trails, trotz der Höhenmeter ihren Reiz hat und landschaftlich sehr schön ist, hatte sich der verantwortliche Planer und Organisator zu einer Wiederholung entscheiden – allerdings mit dem Vorsatz, dieses Mal die Extra-Kilometer und -Höhenmeter aus dem letzten Jahr zu sparen… dies sollte ganz ohne technische Hilfsmittel funktionieren.

Eine eher überschaubare Gruppe von 8 ausdauernden Läuferinnen und Läufern traf sich am Mössinger Freibad-Parkplatz, um nach kurzem Erörtern der Wetterlage und der Entscheidung, dass das Wetter halten wird, zunächst mit den Autos in Richtung Bergrutsch-Parkplatz zu starten. Von dort aus ging es los und gleich knackig bergauf zum Hirschkopf und von da aus weiter am wunderbaren Albtrauf entlang zum Dreifürstenstein. Nach einer kurzen ersten Trinkpause mit obligatorischem Eintrag im Gipfelbuch der „DFS-Runner“ ging es weiter immer am Trauf entlang über die Köhlberghütte nach Jungingen, wo eine weitere Läuferin bereits wartete, um von dort aus den zweiten Teil mit in Angriff zu nehmen. Die Höhe, die man beim „Abstieg“ nach Jungingen verloren hatte, musste nun wieder gewonnen oder besser erkämpft werden - über einen schönen aber steilen Trail ging es zum Hohen Berg (854 m), auf dem Weg nach oben bzw. bei der anschließenden kurzen Rast entschieden sich zwei Läufer für die kürzere Variante in Richtung Burg Hohenzollern vorbei zum Domäne-Parkplatz, um sich dort abholen zu lassen. Die restlichen 7 Läufer und Läuferinnen liefen weiter vorbei am Kohlwinkelfelsen und Backofenfelsen zum Nägelehaus am Raichberg-Turm, um dort nochmals die Trinkblasen zu füllen und sich, trotz unbändiger Lust auf Kuchen oder kühlen isotonischen Durstlöschern aus heimischen Brauereien, nur mit mitgebrachten Gels oder Riegeln für die letzten Kilometer zu stärken. Nachdem man schon fast vier Stunden unterwegs war, ging es zügig weiter Richtung Zollersteighof, von wo aus man dieses Mal den direkten Weg abwärts über Thanheim nach Bisingen zum Bahnhof nahm. Hier war das Shuttlefahrzeug mit Mineralwasser und Apfelsaft geparkt.

Am Ende standen knapp 30 Kilometer und 710 Höhenmeter auf den Uhren. Das Wetter hat auch gehalten – abgesehen von zwischendurch kurzzeitigem leichten Regen blieben die Trailrunner von Gewittern oder Unwettern verschont.

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