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25 Jahre Vollmondlauf auf die Burg

- Einladung zum „Retro-Classic-Lauf“

Wie viele Kilometer mögen die Läufer und Walker in den letzten 25 Jahren beim monatlichen Vollmondlauf auf die Burg Hohenzollern wohl zurückgelegt haben?
384.400 km - die Entfernung zwischen Erde und Mond - werden es wohl nicht ganz gewesen sein. Aber bei über 300 Vollmondläufen mit jeweils 16km und im Schnitt 30 Teilnehmern kommen in 25 Jahren an die 150.000km zusammen.

Das konnten sich die Gründungsväter des Vollmondlaufes Herbert Baur und Jürgen Babendererde vom Lauftreff Bodelshausen wohl kaum vorstellen, als sie am 31. Januar 1991 zum ersten Mal diesen besonderen Lauf starteten. Bis zum Jahr 2009 brachten sie ihr „Kind“ durch all die Jahre und Jahreszeiten. Ab 06. August 2009 übernahm die LG Steinlach auf Bitten der Initiatoren des Vollmondlaufes die Verantwortung für dieses monatliche Laufevent und der Vollmondlauf wurde von nun an auch um das Vollmondwalking ergänzt.

Das Besondere: In 25 Jahren ist noch kein einziger Vollmondlauf ausgefallen. Nur einmal musste ein Lauf wegen eines Sommergewitters abgebrochen werden. Selbst Feiertage sind kein Grund, auf diese Tradition zu verzichten. So war es selbstredend, dass der Vollmondlauf auch an Silvester 2009 stattfand. Im letzten Jahr fiel der Termin auf Heiligabend und wurde um einen Tag verschoben. So entstand ein wunderbarer Weihnachtsvollmondlauf.

Seit 25 Jahren stellt der Vollmondlauf einen überregionalen Lauftreff dar, mit einer treuen Fan-Gemeinde und immer wieder wechselnden Teilnehmern. Das unterschiedliche Leistungsniveau der Läufer hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die etwas Langsameren schon früher starten, um dann gemeinsam mit den Schnelleren auf der Burg anzukommen. Beim Jubiläumslauf am Donnerstag (13. Oktober 2016) sollen aber wie in der Anfangstradition alle Teilnehmer in einem moderaten entspannten Tempo, das jeder mithalten kann, gemeinsam loslaufen. Die „Handbremsen“ können dann nach der Senke vor dem Burgberg gelöst werden und wer möchte, kann sich ab hier den Berg hoch verausgaben. Oben wird jedenfalls auf den Letzten gewartet, um dann gemeinsam der Rückweg anzutreten. Bitte wärmende Kleidung für die Wartezeit auf der Burg mitnehmen.

Wer den Lauf so noch aus alten Zeiten kennt und ihn mal wieder wie früher erleben möchte, der darf sich gerne auch mit weiteren Ehemaligen verabreden. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche alte und neue Teilnehmer. Thomas Finnern, unter dessen Regie der Vollmondlauf für die LG Steinlach seit 2009 organisiert wird, feiert zugleich persönlich 10 Jahre Vollmondlauf mit 100 Läufen. Er freut sich auf alle, die ihn beim Jubiläum begleiten.

Start für die Läufer ist am Donnerstagabend einheitlich um 19 Uhr auf dem Hechinger Freibadparkplatz. Die Walkinggruppe startet wie gewohnt um 18.30 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Bitte zum Jubiläumslauf rechtzeitig und nicht erst auf den „letzten Drücker“ kommen, denn vor dem Start wird es eine kleine Überraschung geben.

Apfellauf und Apfelwalking 2016:

Ohne (etwas) Regen scheint es nicht zu gehen

Apfellauf 1 200BildNur 20 Prozent Regenhäufigkeit in der Wetterprognose ließen hoffen, dass der 5. Mössinger Apfellauf in diesem Jahr von Niederschlägen verschont bleiben würde. Ganz so blieb es allerdings nicht - ein paar kleinere Schauer waren unvermeidbar, vermochten aber die gute Stimmung der rund 120 Teilnehmer nicht im Geringsten zu trüben. Und mit zunehmender Dauer ließ sich dann doch noch die Sonne blicken. Bei den Genussläufen und -Walkings ohne Hektik und Stoppuhr sah man freudige und zufriedene Gesichter. Und alle schwärmten wieder von der herrlichen Umgebung Mössingens, die wie geschaffen ist, für diesen Outdoorsport. Für die gute Organisation und dem Thema entsprechende Verpflegung mit Äpfeln und Apfelsaft gab es viel Lob.

Apfellauf 2 200BildGenießen im Zeichen des Apfels war angesagt, ohne individuelle Zeiten oder Platzierungen, aber trotzdem nicht ohne. Das entspannte Laufen in der Natur in geführten Gruppen beim Mössinger Apfellauf scheint sich herumgesprochen zu haben, denn es waren in diesem Jahr einige Teilnehmer auch aus größeren Entfernungen angereist. Vor allem der Reiz des Halbmarathons auf dem Premiumwanderweg Dreifürstensteig hat es vielen angetan. In der frischen, feuchten Morgenluft war es auf den herrlichen Strecken wunderbar zu laufen und zu walken.

Apfellauf 3 200BildZahlreiche Betreuer der LG Steinlach führten die Gruppen in unterschiedlichen Tempi auf dem Dreifürstensteig und durch die Streuobstwiesen. Dabei kam so mancher etwas aus der Puste, aber durchaus selbst gewollt und am Ende glücklich, es mit der selbst gewählten Gruppe geschafft zu haben. 40 Läuferinnen und Läufer wagten sich auf den sehr anspruchsvollen Halbmarathon mit 800 Höhenmetern auf dem etwas erweiterten Dreifürstensteig und wurden mit einer abwechslungsreichen Tour und weiten Blicken vom Albtrauf ins Land entschädigt. 25 Läufer wählten die Variante durch die Streuobstwiesen mit elf Kilometern. 20 Walkerinnen und Walker waren auf der ganz ähnlichen Route gut 10 km unterwegs und rund 30 Walker hatten sich für die kürzeren Varianten entschieden. Es war für jede und jeden etwas Passendes dabei.

Apfellauf 4 200BildWie viele Äpfel passen in eine gut gefüllte große Obstkiste im Laderaum eines Mini Clubman? Das war die Schätzfrage, die es zu lösen galt. Viele ganz kleine Äpfel aus den Streuobstwiesen in der Obstkiste machten die Aufgabe nicht gerade einfach und die Streubreite der Schätzungen war enorm. 699 Äpfelchen war es exakt. Am genauestens schätzte Martin Kostanzer aus Bisingen diese Zahl. Er darf sich über eine vom Automobilcenter MENTON gespendete große Beatles Box im Wert von 250 Euro freuen.

Die LG Steinlach bedankt sich für die Unterstützung bei Menton Automobilcenter, Kühbauchs Quelle, Hermann Streib Fruchtsäfte und REWE Smailj.

Viele Bilder in der Fotogalerie

Genießen im Zeichen des Apfels - 2016

5. Apfellauf und -Walking auf dem Dreifürstensteig und in den Mössinger Streuobstwiesen

Logo Apfellauf 200BildDie LG Steinlach bietet in diesem Jahr am Erntedankfest zum fünften Mal in der wunderbaren Umgebung Mössingens auf dem Premiumwanderweg Dreifürstensteig und in den Streuobstwiesen geführte Genussläufe und Genusswalking an. Herrliche Eindrücke und Ausblicke erwarten die Teilnehmer.

Die Läufer können zwischen einer sehr anspruchsvollen Halbmarathonstrecke auf dem Dreifürstensteig und einer ca. 11km-Strecke durch die Streuobstwiesen wählen. Für die Nordic-Walker werden eine 7km-Strecke und eine 10km-Strecke durch die Streuobstwiesen angeboten. Ebenfalls ist wieder eine „10.000-Schritte-Strecke“ für Einsteiger oder gemütlichere Walker und Spaziergänger über 5km im Programm.

Start und Ziel befinden sich am Löwensteinplatz auf dem Gelände der alten Pausa. Der Apfellauf ist kein Wettkampf. Es erfolgt keine Zeitnahme. Die Strecken sind nicht ausgeschildert. Wir walken und laufen unter dem Motto: Genießen im Zeichen des Apfels. Die Läufer und Walker werden in Gruppen von Betreuern der LG Steinlach geführt. Die Teilnehmer erwarten unterwegs und im Ziel Verpflegungsstationen mit - zum Thema passend -Apfelsaft und Äpfeln. Und für die erfolgreiche Teilnahme gibt es für alle eine Urkunde.
Die Teilnahme ist kostenlos (über eine kleine Spende für die Jugendkasse würden wir uns dennoch freuen).

Auf den Gewinner einer Apfelschätzfrage wartet gg. 17 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände ein attraktiver Preis des Automobilcenters Menton.

Wann?

Sonntag, 2. Oktober

  • Apfellauf
    - Dreifürstensteig Halbmarathon: Anspruchsvolle, abwechslungsreiche Strecke mit ca. 750HM
    - Start: 09.30 Uhr in zwei geführten Gruppen mit Zielzeit: 2:30h und 2:10h
  • Streuobstwiesenstrecke, ca. 11 km:
    - Start: 10.30 Uhr in zwei geführten Gruppen mit Zielzeit 1:15h und 1:00h
  • Apfelwalking
    - Streuobstwiesenstrecke, ca. 10 km + ca. 7 km + Einsteigerstrecke 5km:
    - Start für alle drei Strecken: 10.30 Uhr in geführten Gruppen

Anmeldung:

  • Ab 08:30 Uhr bitte bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start auf dem Pausagelände.

Besonderer Hinweis:

  • Keine Streckensperrung. Es gilt die Straßenverkehrsordnung.

Weitere Infos:

  • Streckenpläne und weitere Infos HIER
    Kleine Änderungen der Streckenführung sind wetterbedingt möglich.

Herbstwettkämpfe und Kreismeisterschaften im Ernwiesenstadion

Herbstwettkämpfe 1 200BildDie von der LG Steinlach veranstalteten landesoffenen zweitägigen Herbstwettkämpfe und Kreismeisterschaften fanden unter sehr unterschiedlichen Witterungsbedingungen statt. Während am ersten Wettkampftag entgegen den Wetterprognosen mit Wolken, Sonne und angenehmen Temperaturen richtig gute Bedingungen für die knapp 300 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen herrschten, mussten die Siebenkämpferinnen und die Neun- bzw. Zehnkämpfer am zweiten Tag ihren Wettkampf bei Regen und nasskaltem Wetter bestreiten.

Herbstwettkämpfe 2 200BildDie Kreismeisterschaften waren im Vier- bzw. Fünfkampf für die Altersklassen U14 bis U20 ausgeschrieben. Zwar konnten manche der Jugendlichen nach den Sommerferien zum Saisonende nicht mehr an ihre Jahresbestleistungen anknüpfen, alle zeigten jedoch engagierte Wettkämpfe um Weiten, Zeiten und Platzierungen.

Herbstwettkämpfe 3 200BildIn M12 gewann Luca Haug, LAV Stadtwerke Tübingen, in einem ausgeglichenen Mehrkampf souverän die Kreismeisterschaft. In M13 holte Dominic Ilgner, TSV Gomaringen, den Meistertitel knapp vor Lukas Ertl, LG Steinlach. Auch die Mannschaftswertung der mU14 ging mit knappem Vorsprung an den TSV Gomaringen vor LG Steinlach. Bei den M14 gab es für die LG Steinlach einen Dreifachsieg. Der Kreismeistertitel ging an Kelmen de Carvalho, der mit einer starken Leistung bis auf 1 Punkt an die Jahresbestleistung seines Vereinskameraden David Frank herankam und sich damit auf Rang 2 der aktuellen Bestenliste des WLV vorschob. Den Mannschaftstitel sicherte sich damit die LG Steinlach vor der LAV Stadtwerke Tübingen. Die Altersklasse M15 gewann Kilian Redl, LAV Stadtwerke Tübingen.

Bei den Mädchen W12 gewann mit deutlichem Abstand die aktuelle Nummer 1 in Württemberg, Sandrina Sprengel, die Kreismeisterschaft im Vierkampf. Im ein Jahr älteren Jahrgang der W13 belegte die LAV Stadtwerke Tübingen alle drei Podestplätze, Kreismeisterin wurde hier Sara Poser. In der Mannschaftswertung U14 gewann die LAV Stadtwerke Tübingen vor der LG Steinlach, ebenso in der wU16. Bei den Einzeljahrgängen W14 und W15 holten die Mädchen der LAV Stadtwerke Tübingen jeweils Gold und Silber. Kreismeisterin wurden Nele Mittag (W14) und Sarah Beyer (W15) mit starken Leistungen.

Außerhalb der Kreismeisterschaften sind die sehr guten Ergebnisse der LG Filder-Jungs Tizian-Noah Lauria (1894P.) und Ferdinand Eichholz (1872P.) bei den M13 hervorzuheben, die vor allem mit ihren herausragenden Ballwurfresultaten von 65m bzw. 63,5m punkten konnten.

Einen neuen Stadionrekord gab es im 800m-Lauf. Yannik Voss (U20), TSV Gomaringen, knackte die Zwei-Minuten-Marke und siegte in 1:59,79min. vor Daniel Rein (U18, 2:00,85min.), LV Pliezhausen. Stark auch die 2:44min über 800m von Steven Steinmeier vom TV Bitz bei den M9 und die Siegerzeiten des 13-jährigen Talents Lucia Arens vom KSG Gerlingen (2:21min) und ihrer Mannschaftskameradin bei den W9 Greta Schönbucher (2:55min).

Ebenfalls mit neuem Stadionrekord setzte sich bei den Staffelrennen die 4x75m-Staffel mU14 der LG Filder mit 39,63s an die Spitze der aktuellen Bestenliste des WLV. Die U12er-Staffel der LG Steinlach-Mädchen über 4x50m mit Sophia Neugebauer, Leni Herter, Gloria Beck und Celine Kubowski konnte mit guten 30,72s überzeugen.

In den zweitägigen Mehrkämpfen überzeugte trotz des Dauerregens am zweiten Tag bei den M14 Kelmen de Carvalho, LG Steinlach mit 4565 Punkten. Er erzielte mit der Kugel 13,01m und beim Hochsprung mit 1,55m neue PB´s. Bei den MU18 überzeugten Maximilian Binder, TB Tailfingen, mit 5480 Punkten vor Maximilian Holocher, TSG Balingen, mit 5259 Punkten.

Die Sieger im Siebenkampf der Frauen und Zehnkampf der Männer kamen mit Theresa Müller und Patrick Schuler mit ordentlichen Punktzahlen beide vom VfL Ostdorf.

Traditionell wurden bei den landesoffenen Herbstwettkämpfen zugleich die Vereinsmeisterschaften der LG Steinlach ausgetragen. Der Leichtathletik-Nachwuchs präsentierte sich in der Breite und in der Spitze mit guten Leistungen dem heimischen Publikum.

Alle Ergebnisse im Downloadbereich und viele Bilder in der Fotogalerie

Herzlichen Glückwunsch!

Zwei Tage Leichtathletik im Ernwiesenstadion

Ankündigung 200BildLandesoffene Herbstwettkämpfe, Vereinsmeisterschaften der LG Steinlach und Kreismeisterschaften rücken am Wochenende das Ernwiesenstadion in den Blickpunkt der Sportwelt. Der regionale und überregionale Leichtathletiknachwuchs präsentiert sich mit der ganzen Vielfalt der Leichtathletik am Samstag ab 9 Uhr bis gegen 17.30 Uhr. Die „Könige der Athleten“, wie die Zehnkämpfer zu Recht genannt werden, und die Siebenkämpferinnen setzen ihren Wettkampf am Sonntag ab 10 Uhr fort.

Pokale für die Vereinsmeister, Medaillen für die Athleten auf den Podestplätzen und Urkunden für alle Teilnehmer winken als Auszeichnung für die Aktiven. Neben den Mehrkämpfen und Sprintwettbewerben gibt es Staffelrennen für alle Altersgruppen. Selbst für die Jüngsten unter acht Jahren wird die beliebte Biathlonstaffel angeboten.

Überzeugen Sie sich von der Begeisterung und den Leistungen des Nachwuchses, schauen Sie doch einfach vorbei. Beginn am Samstag um 9 Uhr, Beginn am Sonntag um 10 Uhr zum Finale der Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen. Das Verpflegungsteam der LG Steinlach freut sich, die Leichtathletikfans mit Herzhaftem vom Grill sowie mit Kaffee und Kuchen verwöhnen zu dürfen.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Zur Ausschreibung und zu den Zeitplänen HIER

Morgendlich frische Temperaturen auf dem Irrenberg

Sonderlauf Irrenberg 1 200BildDie angekündigte Strecke mit ihren Höhenmetern und die Mühe beim Testlaufen in sommerlicher Hitze hatte wohl doch den einen oder anderen abgeschreckt, den Weg nach Bisingen zum Sonderlauf auf die Schwäbische Alb auf sich zu nehmen.

Den dennoch Angetretenen bot sich ein wunderschöner Herbsttag mit lauftauglichen, frischen Temperaturen um 18 Grad. Die herrliche Landschaft, das passende Wetter und die harmonische Laufgruppe ließen den Sonderlauf zu einem wahren Genuss werden.

Sonderlauf Irrenberg 2 200BildLos ging es über leicht welliges Gelände, vorbei an schon abgeernteten Feldern. Der Hundsrücken, beim Start noch so fern vor blauem, klaren Himmel ragte nun steil empor. Jeder nahm die Steigung im schattigen Wald in seinem Tempo. Wer unterwegs noch Zeit hatte, konnte ein paar Brombeeren pflücken. Die Schnelleren liefen vor und zurück bis alle oben waren. Nach einem ebenen Stück Weges folgte eine steile Passage, die zum Gehen zwang. Zweifel traten auf: War dies noch der richtige Weg? Offensichtlich nicht. Nach Umkehr wurde die vorgesehenen Strecke eingeschlagen.
Der nun leicht abfallende Weg bot den Blick auf Streichen und auf eine nah erscheinende Albtrauflandschaft. Ein letztes Mal musste nun zwischen Wald und Wiesen eine heftige Steigung bezwungen werden, um auf der Hochebene des Irrenbergs zu landen. Bis zur Getränkestation Parkplatz Zitterhof war es nicht mehr weit.

Hier wartete Jürgen Babendererde, einer der beiden Gründer des Vollmondlaufes, mit wohl verdienten Getränken auf die Läufer. Ein Wolkenband verschaffte etwas Schatten und der Wind kühlte die Nassgeschwitzten, so dass die Tour rasch fortgesetzt wurde. Schmale Wurzelpfade am Albtrauf unter Bäumen sind ein Genuss. Auch für Blicke auf die Burg vom Aussichtspunkt aus war genügend Zeit. Nun führten ganz schmale Wege im Wald wieder hinunter. Breitere Wege führten aus dem Wald heraus und dann wellig über Wiesen und Felder zurück zum Start.

Reichlich Getränke und Hefezopf luden noch zum Verweilen ein und es gab auch einiges zu rekapitulieren und zu diskutieren. Alles in allem war es ein ideales Laufwetter, immer eher kühl, die Gruppe verstand sich gut und bei ca. 18km blieben die Laufuhren stehen. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt.

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Sonderlauf auf die Schwäbische Alb

vorab Sonderlauf 200BildZum Abschuss der Sommerferien bietet der Lauftreff der LG Steinlach am Sonntag, 11. September, wie jedes Jahr einen Sonderlauf hinauf auf die Schwäbische Alb an. Start ist um 9 Uhr in Bisingen am Parkplatz Baumgartenweg 12-14. Von hier aus südlich der Burg geht es hoch auf das Plateau der Alb, am Albtrauf entlang und dann wieder zurück zum Ausgangsort.

Es handelt sich um eine neue ca. 18 km lange Strecke. Bei feuchter Witterung möglichst Schuhe mit Profil auswählen. Die Strecke ist für jeden geeignet, der es beispielsweise auch sonst auf die Burg schafft. Unterwegs ist eine Getränkestelle eingerichtet. Je nach dem, wie viele Ausblicke zur Burg und in die Landschaft zur Laufpause einladen, ist die Rückkehr gegen 12 Uhr zu erwarten. Am Ausgangsort kann man den Laufvormittag bei Getränke und Kuchen ausklingen lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach kommen und mitlaufen und alle mitbringen die gerne laufen. Der Lauf findet bei jedem Wetter statt. Skizze der Anfahrt www.Vollmondlauf-Hechingen.de.

Sommerferien-Vollmondlauf und -Walking

Vollmondlauf 200BildDieses Mal passte der Termin des Vollmondlaufs am Donnerstag (18. August 2016) exakt zum höchsten Stand des Vollmondes, nur die Natur spielte einen Streich. Der Himmel war bedeckt mit wattebauschförmigen Wölkchen, die sich vor die untergehende Sonne und später vor den Mond und die Sterne schoben.

Davon ließen sich die etwa 60 Läufer und Walker die gute Laune nicht verdrießen und starteten am Hechinger Freibad bei angenehmer Temperatur zum diesjährigen Sommerferien-Vollmondlauf und -walking hoch zur Burg Hohenzollern. Der Gomaringer Lauftreff besuchte den Vollmondlauf anlässlich seines Laufausflugs und startete gut gelaunt mit einer großen Mannschaft. Bereits um 18.30 Uhr machte sich die Walkinggruppe auf den Weg, gefolgt um 18:45 Uhr von der „entspannten Laufgruppe“, und schließlich von den Tempoläufern mit Start um 19.00 Uhr. In kleinen Gruppen zog sich die Schar der Läufer und Walker entlang des Aufstiegs und erreichte mit den bei der Domäne einsteigenden Vollmondlaufbegeisterten schließlich die sich am Berg emporwindende Laufstrecke im Wald. Nach dem allmonatlichen Vollmondtraining ist der Berg auch nicht mehr so kräftefordernd wie zu Beginn des Jahres. Ein paar Tropfen, die sich nicht Regen nennen durften, begleiteten die Laufschritte in den "Serpentinen". Das offen einladende „Adlertor“ erlaubte die letzten Meter in der „Schnecke“ hinauf auf den Burghof und von dort genoss man den kolossalen Rundblick über das Tal. Und natürlich kam das Ritual, die Kanone abzuklatschen, bei den Läufern und Walkern nicht zu kurz. Bei frischem Wind starteten die Sportler alsbald wieder zurück ins Tal - und wurden vor dem Fußgängertunnel an der Domäne mit einem Getränke-Erfrischungsstand überrascht, um mit Apfelsaft und Sprudel für das letzte Stück über das Feilbachtal und am Golfplatz entlang nochmal Energie zu tanken. Am Ausgangspunkt Freibadparkplatz angekommen, bewiesen die Gäste aus Gomaringen beim Dehnen ihre ausgeprägte Beweglichkeit. Mit einem lockeren Gedankenaustausch und zufriedenen Gesichtern ging dieser Sommerferien-Vollmondlauf zu Ende und lädt zugleich zum Wiederkommen ein. Die nächste Gelegenheit dazu besteht gleich nach den Sommerferien am Donnerstag, 15. September.

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Sommerhitze am fast längsten Tag beim Vollmondlauf

Vollmondlauf 2 200BildDer heißeste Abend des Monats Juni wartete beim letzten Vollmondlauf auf die Burg Hohenzollern auf die Läufer und Walker mit 33 Grad zum Start. Dennoch haben sich gut 30 Vollmondlaufbegeisterte am Hechinger Freibadparkplatz eingefunden, um die Strecke hoch zur Burg unter die Beine zu nehmen. Bei den Läufern teilten sich eine "entspannte" und eine schnellere Gruppe.

Wie immer bei trockeneren Tagen ging es über den Hundeübungsplatz hoch und über die Wiese hinter den Golfplatz, um dann den Golfplatz zu überqueren. Schon diese erste Steigung lief sich mühsamer als sonst. Die schwüle Luft machte das Atmen schwer. Dabei zwitscherten die Vögel, das Gras stand hüfthoch und die Burg thronte unbeeindruckt vor blauem Himmel. Der Schatten entlang des Fasanenwaldes war hoch willkommen, bis es nach der B27 wieder in die Sonne ging.

Vollmondlauf 2 200BildAls es die Serpentinen hoch ging wurde klar: Das ist einer der härtesten Vollmondläufe seit Jahren Es mag sicher schon mal so heiß gewesen sein, aber vermutlich nicht gleichzeitig so schwül. Kein Wunder, dass mancher deutlich länger brauchte als sonst.

Beim Herunterlaufen noch ein Schwätzchen zu halten, gehört zu den Highlights des Laufes. Da vergeht die Zeit im Feilbachtal im Nu. Zurück am Schwimmbadparkplatz war es immer noch dreißig Grad heiß. Wie gut, dass die Betreuer dort einen Kasten Sprudel spendierten. So konnte der Lauf in Ruhe ausklingen.

Am Montag zuvor war Vollmond und die kürzeste Nacht gewesen. Dies sorgte dafür dass alle, die nun nach Hause unterwegs waren, einen verspäteten feuerroten Sonnenuntergang genießen konnten. Wie immer war der Vollmondlauf ein einmaliges, wenn auch heißes und herausforderndes Erlebnis.

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Vollmondlauf im Mai:

Blendende Aussichten

Vollmondlauf 1 200BildDicke, hohe, schwarze Blumenkohlwolken hingen am Himmel auf dem Weg zum Start des Vollmondlaufes im Mai. Nach einem dieses Mal sehr akkuratem Aufwärmen rannten die Läufer locker hinter dem Campingplatz durch und etwas angestrengter die Breite hinauf. Angenehmerweise hatten sich die Wolken aufgelöst und waren blauem Himmel mit leichten Schleierwolken gewichen. Nach dem Golfplatz liefen die Gruppen den Fasanenwald entlang, um dann die B27 zu queren. In satten, warmen Farben thronte die Burg über dem Wald, der sich in vielen, aber eher dunklen, grünen Facetten präsentierte. In vielen kleinen Gruppen zogen die Läufer unten vor der Burg vorbei. Hier waren noch Gespräche und Lachen angesagt, bis die erste Steigung die Läufer forderte.

Vollmondlauf 2 200BildDas Burgtor stand offen und damit ging es in der Burg die dunklen Kreisel hinauf bis im inneren Burghof die Kanone abgeklatscht werden konnte. Der Innenhof war immer noch mit mannshohen Blumengestecken in bunten Farben geschmückt. Allen bot sich in der Pause bis zur Ankunft des Letzten ein grandioser Blick bis hinüber zum Schwarzwald. Auch der Rottweiler "Aufzug"-Turm ist inzwischen leicht auszumachen. Nach zunächst noch angenehmen Temperaturen machte sich nun ein kalter Zug von der Aussichtsplattform in den Innenhof bemerkbar. Auch der Mond hatte es, obwohl es noch taghell war, zwischen die Bäume geschafft und leuchtete noch etwas blässlich. Nachdem so nach und nach alle Angekommenen begrüßt waren und alle wieder "Luft" hatten, ging es lockeren Schrittes wieder gemeinsam hinunter. Es bleibt ja inzwischen lange hell. Auch im Feilbachtal nach der Domäne war die Dämmerung nur zu erahnen. Der Mond bekam unterwegs noch mehr Kontur und stand zum Schluss hell weiß am Himmel. Zurück am Schwimmbadparklatz fiel das Resümee wieder einmal einvernehmlich aus: Es war es wieder ein wundervoller besonderer Vollmondlauf gewesen.

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