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Es läuft gut auf dem Weg nach Roth

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Geschrieben von Albin Abt. Veröffentlicht in Tria Aktuelles.

Triathlet Matthias Förster von der LG Steinlach-Zollern startet in einigen Wochen bei der legendären Challenge Roth über die Langdistanz. Um für dieses Saison-Highlight gut vorbereitet zu sein, absolvierte er bereits zwei Sprintdistanz-Wettkämpfe in diesem Jahr. Beim Heilbronner Triathlon am 14. Juni stand dann mit einem Mitteldistanz-Rennen eine erneute Belastungsprobe auf dem Vorbereitungsprogramm des erfahrenen Ausdauersportlers. Anders als in Roth, wo in einem „strömungsgedämpften“ Kanal geschwommen wird, war in Heilbronn die Schwimmstrecke zunächst gegen die Strömung des Neckars ausgerichtet, bevor nach einem Wendepunkt mit der Strömung etwas weniger anstrengend die erste Wechselzone angesteuert wurde. Rund 39 Minuten benötigte Förster für die Auftaktdisziplin und machte sich dann hochmotiviert mit seinem neuen aerodynamisch optimierten Triathlonrad auf die sehr anspruchsvollen 90 Radkilometer durch die Weinberge rund um die Neckarstadt. In deutlich unter 3 Stunden kam er erneut in die Wechselzone und hatte gegen seine Konkurrenten ordentlich Boden gutgemacht. Der abschließende Halbmarathon, der zum Teil entlang des Neckars führte, aber auch sehr zentrale Abschnitte in der City mit unzähligen Zuschauern an der Strecke aufwies, war dann eine kleine Zitterpartie, da der üblicherweise sehr laufstarke Förster zuletzt von Verletzungen geplagt war und sein Laufpensum reduzieren musste. In 1:53 Stunden bewältigte er aber auch die abschließende Herausforderung gut und holte gegenüber seinen Mitstreitern weiter auf. Nach 5:34 Stunden lief er erschöpft, aber glücklich vorm Heilbronner Rathaus über die Ziellinie und verpasste als Vierter seiner Altersklasse M55 das Podest denkbar knapp. Die Bewährungsprobe für die doppelt so lange Distanz in Roth ist also mehr als gelungen und der Hechinger freut sich auf seinen Start im Triathlon-Mekka Anfang Juli.

Dominik Schneider von der LG Steinlach-Zollern war in Heilbronn ebenfalls am Start. Für die Kurzdistanz benötigte er 3:47 Stunden und platzierte sich auf Rang 36 seiner Altersklasse M30.