Der Allgäu-Triathlon bezeichnet sich selbst völlig zurecht als „Kult-Triathlon“. Er zählt zu einen der ältesten in Deutschland ausgetragenen Triathlon-Wettkämpfen, fordert anders als auf Bestzeiten zielende relativ flache Konkurrenz-Wettbewerbe mit ordentlich Allgäuern Höhenmetern die Sportler besonders heraus, und ist trotz der inzwischen auf rund 3.000 Teilnehmer angewachsenen Starterzahl eine familiäre Veranstaltung mit viel Allgäuer Charme geblieben.
Von der LG Steinlach-Zollern wagten sich bei der diesjährigen Austragung Melanie Leibfritz-Engler und Johannes Fritz auf die „Classic-Distanz“, die mit 1,9 km Schwimmen im See, 92 km Rad fahren durch die schönste Allgäuer Landschaft und einem abschließenden 20 km Lauf, der mit dem sogenannten „Kuhsteig“ auch eine sehr steile Rampe auf ziemlich grobem Untergrund aufweist.
Melanie Leibfritz-Engler ist schon eine erfahrene Allgäu-Starterin und hat ein Faible für die dortigen Herausforderungen. Nach 6:05 Stunden kam sie erschöpft, aber als glückliche Finisherin im Ziel an und platzierte sich unter 28 Starterinnen in ihrer Altersklasse W45 auf dem guten 6. Rang.
Johannes Fritz absolvierte in diesem Jahr bereits in Roth einen Langdistanz-Triathlon erfolgreich und hatte daher ausreichend Trainingskilometer in den Beinen, um auch die Challenge der Rad- und Laufstrecke im Allgäu souverän zu meistern. Nach 5:13 Stunden kam er als 15. seiner mehr als 100 Starter umfassenden Altersklasse M40 ziemlich weit vorne ins Ziel.
Auf der kürzeren „Sprint-Distanz“ startete Uwe Ganzenmüller von der LG Steinlach-Zollern und belegte in 2:20 Stunden den 17. Rang seiner Altersklasse M60.