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Sie suchen Gelegenheit zum Laufen in einer netten Gemeinschaft?

Dann sind Sie beim Lauftreff der LG Steinlach-Zollern e.V. richtig!

  • Bei uns ist jede Läuferin und jeder Läufer herzlich willkommen.
  • Neue Läuferinnen und Läufer (mit bereits vorhandenen läuferischen Grundlagen) können bei uns unverbindlich vier Wochen kostenlos mit trainieren. Danach erwarten wir einen Beitritt zu unserer LG Steinlach Zollern e.V. oder zu unserem Kooperationsverein TV Hechingen e.V.. Damit verbunden sind vielfältige Leistungen seitens des Vereins, wie qualifizierte Betreuung, umfassender Versicherungsschutz, vergünstigter Einkauf von Trainings- und Wettkampfbekleidung, Teilnahme an Wettkämpfen mit Startpass u.v.a.m.
  • In unserem LaufTREFF finden Gesundheitsläufer genauso wie ambitionierte Wettkampfläufer ihren Platz.
  • Wir laufen bei jedem Wetter/jeder Witterung. Ausnahme: starker Sturm oder starke Gewitter.
  • Wir beginnen pünktlich zu der jeweils genannten Zeit am entsprechenden Treffpunkt. Nach einer gemeinsamen Mobilisierung laufen wir in verschiedenen Leistungsgruppen unterschiedliche Umfänge und Intensitäten. Den Abschluss der Trainingseinheit bildet ein gemeinsames Cooldown und Dehnen.
  • Jede Gruppe wird von mindestens einem ausgebildeten LaufTREFF-Betreuer begleitet.
  • Wir nehmen regelmäßig an Wettkämpfen, Volksläufen in der näheren und bei besonderen Events auch weiteren Umgebung teil. Eine Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.
  • Wir treffen uns im zweimonatigen Rhythmus im Anschluss an den LaufTREFF zu einem gemeinsamen Stammtisch im Sportheim Mössingen-Belsen „In Ernwiesen“ - an diesen Terminen wird nur max. 1 h gelaufen, um jedem die Möglichkeit des Stammtisch-Besuches zu ermöglichen (genaue Termine können unserem Kalender entnommen werden).

Einladung zum 4. Landschaftslauf

Am 15.08.2015 findet der 4. Landschaftslauf des Lauftreffs der LG Steinlach statt. Dieser steht wie letztes Jahr unter dem Motto "Berge und Seen". Viele Strecken des Mössinger Umlandes sind wir schon gelaufen, deshalb würden wir gerne zum zweiten Mal diese Tour als Lauferlebnis anbieten.

Wir starten am Parkplatz des Öschinger Freibads und laufen Richtung Roßberg, zu den Gönninger Seen, um diese herum und dann auf der anderen Seite den Stöffelberg hinauf, über Gielsberg, zum Rouffseck. Von dort aus weiter Richtung Genkingen und wieder zum Öschinger Freibad zurück. Die Strecke ist ca. 23km lang und hat 600hm. Übersicht: http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/5272&tid=1992349.

Wer nicht so lange laufen möchte hat die Möglichkeit ab dem Parkplatz am Gönninger See zu starten. Diese Strecke ist in etwa 15km lang und hat 500hm. Übersicht: http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/5272&tid=1992351. Wir laufen ein der Strecke angepasstes (moderates) Tempo.

Wir treffen uns um 16:00 Uhr am Parkplatz Öschinger Freibad. Treffpunkt am Gönninger See ist dann ca. 16:45 Uhr damit wir gemeinsam die Runde laufen können.

Bitte bringt euch etwas zu trinken mit. Es gibt leider keine Verpflegungsstelle unterwegs. Der normale Lauftreff findet trotzdem um 16:00 am Freibadparkplatz Mössingen statt.

Fragen zur Strecke oder Mitfahrgelegenheit nach Öschingen bzw. Gönninger See an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
oder 07473/8000202.

Sommernachtslauf Rechberghausen

Am 1. August nahm Christian Thomeczek bei bestem Laufwetter am amtlich vermessenem 10-Kilometer-Sommernachtslauf in Rechberghausen teil. Die einigermaßen ebene und asphaltierte Streckenführung mit zwei Wendepunkten entlang einer alten Eisenbahnstrecke ermöglichte den Teilnehmern relativ gute Endzeiten. Christian Thomeczek lief als Gesamt-Elfter und Dritter in seiner Altersklasse M45 in 39:55 Minuten ins Ziel ein.

Herzlichen Glückwunsch!

30. Internationale Tote Mann Berglauf

Sturmböen und Regen sowie ein Kälteeinbruch waren von den Wetterdiensten für die Zeit des 30. Internationalen Tote Mann Berglaufes für den Samstagnachmittag (25. Juli) angesagt. Als der Startschuss um 16.00 Uhr an der Goldberghalle in Oberried fiel und die gut 200 Teilnehmer auf die 8,4 Kilometer lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 750 Höhenmeter gingen, herrschten die besten Witterungsbedingen für einen Berglauf. Mit dabei von der LG Steinlach Berglauf-Routinier und amtierender Deutscher Berglaufmeister in seiner Altersklasse, Werner Steinhilber, und Volker Nill, der nach längerer Abstinenz wieder ins Wettkampfgeschehen einstieg.

Werner Steinhilber erreichte das Ziel nach 48:37min. als zweiter in der Klasse M60. Das „ewige“ Duell mit Altersklassenkonkurrent Meinrad Beha konnte dieser am Tote Mann knapp für sich entscheiden. Volker Nill bewältigte die anspruchsvolle Berglaufstrecke in 1:03:27h als 18. in der Klasse M55.

Herzlichen Glückwunsch!

26. Hornissenlauf in Kusterdingen

Kusterdingen 1 200BildAm Sonntag (26. Juli) sind bei bestem Wettkampfwetter sieben Läuferinnen und Läufer der LG Steinlach beim 26. Hornissenlauf in Kusterdingen am Start gewesen. Die flachwellige Strecke ermöglichte schnelle Zeiten, obwohl der letzte Kilometer zum Ziel ansteigend und sehr kraftraubend war.

Kusterdingen 2 200BildUnterwegs bildeten die vier Jungs der LG eine kleine weiß-schwarze Gruppe, die sich gegenseitig anstachelte. Im Ziel war dann Jochen Kienle (39:56 min) knapp vor Hubert Ibald (40:04 min), gefolgt von Christian Thomeczek (40:45 min) und Ralf Hörmann (40:51 min). Auf die LG Steinlach-Damen musste nicht lange gewartet werden. Bettina Prillinger (51:01 min), Theresia Trunk (53:13 min) und Marie-Therese Ibald (53:39 min) kamen kurz hintereinander ins Ziel. Theresia Trunk erreichte in der AK W55 den 2. Platz und Marie-Therese Ibald in derselben AK den 3. Platz. Kusterdingen 3 200BildHubert Ibald siegte überlegen in der AK M55. Jochen Kienle erreichte in der AK M45 mit dem dritten Rang ebenfalls das Podest. Die restlichen LG-Athleten verfehlten das Podest mit zwei vierten AK-Plätzen und einen 10. AK-Platz nur knapp.

Vielen Dank an den Veranstalter, den TSV Kusterdingen, für eine gelungene Laufveranstaltung.

Herzlichen Glückwunsch!

30. Swiss Alpine, Davos/CH – T78

Swiss alpin 200Bild76,1km lang, 2.560 Höhenmeter bergauf und ebenso viele wieder abwärts - das sind die nackten Zahlen des legendären Swiss-Alpin-Ultra-Marathons T78. In der Viererstaffel stellten sich dieser Herausforderung von der LG Steinlach am Samstag (25. Juli 2015) Christof Schnekenburger, Peter Schlegel, Marcus Strohmaier und Sandra Schlegel. Nach 8:26:12h war es geschafft, das LG Steinlach-Team erreichte als 30. Staffel das Ziel.

1. Etappe: Davos – Filisur (30 Km, +430/-940 m)
Die erste und längste Etappe nahm Christof Schnekenburger unter die Beine. Nach dem morgendlichen Start in Davos bei angenehmen 12°C und zunächst flacher Strecke ging es bei Kilometer sieben in den Anstieg hinein. Über einen landschaftlich sehr schönen und abwechslungsreichen Weg, der an steilen und schmalen Stellen aufgrund der großen Anzahl an Läufern nur im Gänsemarsch bewältigt werden konnte, führte die Strecke hinauf nach Spina. Unterstützt durch etliche Zuschauer erreicht man den höchsten Punkt dieses Abschnittes auf knapp 1700 Metern. Danach beginnt ein teilweise steiler Abstieg, der sich oberhalb von Filisur mit einem letzten knackigen Anstieg abwechselte. Ein paar Kilometer abwärts Richtung Filisur endet die erste Etappe.

2. Etappe: Filisur – Bergün (9,7 Km, +520/-180 m)
Die Chipübergabe erfolgte an Peter Schlegel in der Ortsmitte von Filisur. Danach stieg die Strecke zunächst moderat an und führte entlang des Gebirgsbaches Albula. Bei Kilometer 35 wurde der Weg schmaler und auch steiler und wies im Zick-Zack-Kurs auch Gehpassagen auf. An der höchsten Stelle dieses Abschnittes hatte man einen schönen Ausblick auf Bergün und die restlichen Kilometer bis zum Wechsel gingen bergab. Marcus Strohmaier wartete schon sehnsüchtig an der Wechselmarkierung bei Kilometer 40.

3. Etappe: Bergün – Sertig Dörfli (25,5 Km, +1560/-1070 m)
Jetzt sollte also der Ernst beginnen und die Früchte des wochenlangen Trainings sollten eingefahren werden. Nach wenigen hundert Metern ließ man bereits das Dorf hinter sich und es ging auf einem anfangs noch breiten Fahrweg stetig aber moderat ansteigend hoch in die imposante Bergwelt Graubündens. Die ersten ca. 8 Kilometer verteilten sich die knapp 600 Höhenmeter noch schön gleichmäßig und die Wald- und Wiesenwege waren noch breit genug, um andere Teilnehmer überholen zu können. Dann aber wurde das Gelände steiler und alpiner, die Wege schmaler – was heißt Wege, es waren nur noch Trails – und man wurde durch Gelände oder andere Teilnehmer immer häufiger zum „Gehen“ gezwungen. Aber in solch alpinem Gelände ist Gehen meist so schnell wie „Laufen“…
Dann endlich nach weiteren zähen ca. 3 Kilometern und weiteren ca. 550 Höhenmetern sah man die Keschhütte (2632 Hm) hoch über sich als imposantes Etappenziel – also Zähne zusammenbeißen und weiter, allerdings mit der Gewissheit, dass der höchste Punkt noch nicht erreicht sein würde. Dieser wurde nach weiteren harten 6 Kilometern und rd. 110 Höhenmetern am Sertigpass (2739 Hm) passiert. Jetzt sollte die nächste Herausforderung bewältigt werden: ca. 1 Kilometer mit rd. 540 Höhenmeter abwärts auf einem schmalen steinigen, oft wasserüberspülten Alpintrail – höchste Konzentration war gefordert, um in dem anspruchsvollen alpinen Gelände nicht auszurutschen oder zu stürzen. Die Waden zwickten und krampften, jeder Schritt musste gut gesetzt werden. Dann endlich wurde der Trail zu einem breiten, gut befestigten Weg – nun konnte man es die restlichen knapp 6 Kilometer und 350 Höhenmeter vollends „rollen“ lassen. Leider stoppten Marcus Strohmaier ca. 1,5 Kilometer vor der Wechselzone abrupt auftretende Krämpfe an den Oberschenkelinnenseiten – bisher nicht gekannte Schmerzen, die das Laufen unmöglich machten. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit, die tatsächlich keine 2 Minuten dauerte, konnte es weitergehen. Nach einigen zaghaften Schritten konnte er sein Tempo wieder aufnehmen  - leider hat dieser „Zwischenstopp“ vermutlich zwei Plätze gekostet, denn es gelang nicht mehr, die bis dahin knapp hinter ihm liegenden Kontrahenten nochmals einzuholen.

4. Etappe: Sertig-Dörfli – Davos (10,8 Km/+130/-460 m)
Die letzte Übergabe des "Staffelchips" an Sandra Schlegel in Sertig Dörfli war der Beginn der Schlussetappe bis zum Ziel in Davos. Die Strecke ging fast ausschließlich bergab, nur unterbrochen von einigen kurzen Anstiegen. Konzentriert ging es über einen schmalen, wurzeligen und steinigen Waldweg, über kleinere Bäche immer weiter hinab Richtung Stadion Davos. Das Highlight des Streckenabschnitts war eine kurze Hängebrücke, die über einen Bach gespannt war. Gegen Ende weitete sich der Waldweg zu einem breiten Schotterweg aus und endete schließlich auf einer Landstraße, die direkt Richtung Davos führte. Das Ziel erreichte Sandra Schlegel kurz vor dem Einsetzen des Regens, angefeuert von den übrigen Teammitgliedern und jubelnden Zuschauern. Die finale Stadionrunde geriet so zum Triumphlauf und endete nach 8 Stunden, 26 Minuten und 12 Sekunden an der Ziellinie.

Herzlichen Glückwunsch!

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Viel Spaß bei einem Lauf der anderen Art

Stuttgart Color 200BildAm Sonntag (19. Juli) stand für den Laufnachwuchs der LG Steinlach ein Wettkampf der anderen Art an. Mit 5000 Teilnehmern fand in Stuttgart der Color Run statt. Ein Wettkampf, der bei einer Länge von 5km neben der sportlichen Leistung vor allem den Spaß in den Vordergrund stellt. Denn während der 5km galt es, vier sogenannte Farbzonen zu durchlaufen, in denen man mit grüner, gelber, pinker… Farbe besprüht wurde. Die Läuferinnen und Läufer der U14, U16 und deren Betreuer hatten dabei sichtlich Spaß. Und so waren die fünf Kilometer schneller vorbei als erwartet. Alles in allem eine farbig-fröhliche Angelegenheit.

Farben-fröhliche Bilder in der Fotogalerie

Landschaftslauf zum Kornbühl - Salmendinger Kapelle

Kornbühl 200BildAm Samstag (18. Juli 2015) startete eine unternehmungslustige Gruppe im Rahmen des Lauftreffs der LG Steinlach in Richtung Kornbühl. In der Reihe der Landschaftsläufe in die nähere Umgebung war dieses Mal die Salmendinger Kapelle das Ziel. Obwohl es noch bis kurz vor dem Start regnete, riss der Himmel wieder vollständig auf und sofort lagen schweißtreibende 30 Grad an. Überraschend wollte keiner der zehn entschlossenen Teilnehmer die ebenfalls angebotene, leicht verkürzte Variante nehmen. So startete eine gemeinsame Gruppe auf die lange Tour.

Zunächst ging es nach Talheim, vorbei an den gleichnamigen Wasserfällen. Diese waren ebenso ausgetrocknet, wie die eine oder andere Läuferkehle. Zum Glück wartete am Fuße der Kapelle doch noch eine mobile Wasserentnahmestelle. Trotz der mitgeführten Getränke konnte der zusätzliche Durst großzügig gelöscht werden! Dann wurde die Kapelle erklommen. Auf 886 Meter über Meereshöhe entschädigte ein herrlicher Rundblick für die Mühen. Der Kornbühl machte seinem Namen alle Ehre: Ein wunderschöner Fleckenteppich aus verschiedenen Landwirtschaftsflächen breitete sich bis zum Horizont aus. Anschließend ging es etwas flacher weiter. Nächster Zielpunkt war der Dreifürstenstein. Auch hier genoss man den Ausblick in Richtung der Burg Hohenzollern. Die nahezu 700 Höhenmeter waren geschafft! Mit schon etwas müden Beinen ging es nur noch bergab, zurück zum Freibadparkplatz. Nach insgesamt gut drei Stunden war dieser Lauf beendet. Knappe 24 Kilometer waren geschafft! Alle erreichten schadlos den Ausgangspunkt und waren sich sicher, der Kornbühl ist immer ein lohnendes Ziel!

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Sonderlauf der LG Steinlach zum Kornbühl

Der Lauftreff der LG Steinlach bietet am kommenden Samstag (18. Juli 2015) wieder einen besonderen Landschaftslauf an. Für geübte Läufer geht es auf eine längere Strecke, die auch ein paar Höhenmeter zu bieten hat. Ziel ist die Salmendinger Kapelle! Zurück geht es über den Hirschkopf und Dreifürstenstein mit Abstieg über die Olgahöhe. Wer die ca. 24 km lange Strecke etwas abkürzen möchte, kann ab Talheim mitlaufen. Die Strecke verkürzt sich dann auf ca. 19 km. Start für beide Gruppen ist um 16 Uhr am Freibadparkplatz Mössingen. Wer die verkürzte Strecke laufen möchte, startet zunächst mit dem Auto (Fahrgemeinschaft) in Richtung Talheim. Bitte Getränke mitbringen!
Der normale Lauftreff findet unverändert ebenfalls um 16 Uhr statt - für alle, die nicht so weit laufen möchten.

Amberger Running Night

Am 11. Juli 2015 wurde die 12. Running Night in Amberg (Bayern - Oberpfalz) veranstaltet. Auf der DLV-vermessenen 10-Kilometer-Stecke quer durch die historische Innenstadt von Amberg, konnten sich die Athleten bei ca. 30 Grad Hitze auf einem sehr schweren, mit Steigungen versehenem 2,5 Kilometer-Rundkurs bei nahezu 75 Prozent Pflasterbelag messen. Christian Thomeczek nahm für die LG Steinlach teil und belegte Platz 4 in M45 und den 17. Gesamtplatz in einer Zeit von 41:06min.

Herzlichen Glückwunsch!

Auf den Spuren von Eckhard Wagner:

LG Steinlach-Gipfelstürmer in den Alpen

Zermatt 200BildAm Nebelhorn und am Matterhorn ging’s am Wochenende für die Bergläufer um gewaltige Höhenmeter - und das bei Temperaturen, die eher einer Sauna als hochalpiner Frische glichen. Den Herausforderungen des Nebelhorn-Berglaufs stellten sich von der LG Steinlach Werner Steinhilber und Klaus Stöhr. Der amtierende Deutsche Berglaufmeister in M60, Werner Steinhilber, siegte auch am Nebelhorn in seiner Altersklasse, Klaus Stöhr, belegte den 3. Platz in M55. Der ehemalige Juniorenweltmeister im Berglauf, der Eritreer Yossilev Tekle, gewann den Nebelhorn-Berglauf in 1:03:49h. Damit war der sagenhafte Streckenrekord des Mössingers Eckhard Wagner aus dem Jahr 2002 (1:00:30 Stunden) wieder einmal nicht in Gefahr.

Der Veranstalter bezeichnet den Nebelhorn-Berglauf als den härtesten Berglauf Deutschlands und stellt die Frage: Hast du das Zeug? Ob sie diese Frage mit einem Ja beantworten konnten, wollten am vergangenen Sonntag (5. Juli) ca. 350 Bergläufer, darunter auch Klaus Stöhr und Werner Steinhilber von der LG Steinlach, wissen. Vom Marktplatz in Oberstdorf (815 m) führt die Strecke über 10,5 Kilometer auf den Gipfel des Nebelhorns (2200 m), d.h. insgesamt 1405 Höhenmeter sind zu überwinden. Als um 9:15 Uhr der Startschuss fiel, konnte man die Temperatur schon nicht mehr als frisch bezeichnen und jeder tat gut daran, sich nicht nur wegen der Stecke, sondern auch wegen den Temperaturen seine Kräfte einzuteilen. Der erste Kilometer durch den Ort verläuft noch relativ flach und auch die anschließenden 4 Kilometer bis zur Station Seealpe sind für die meisten noch im Laufschritt zu bewältigen. Danach geht es quasi zur Erholung einen weiteren Kilometer mit kaum Steigung in ein Hochtal. Doch dann kommt es knüppeldick und bei bis zu 40 prozentiger Steigung wird fast jeder Läufer zum Geher. Wenn endlich die Station Höfatsblick erreicht ist, dann ist das Schlimmste überstanden. Die restlichen 300 Höhenmeter verlaufen vergleichsweise human. Endlich am Ziel konnte jeder mit seiner Leistung zufrieden sein und den herrlichen Rundblick genießen. Man hätte auch mit der Bahn hochfahren können, doch wo wäre dann das Erfolgserlebnis?

Beim Zermatt-Marathon teilten sich die rund 2.000 Höhenmeter auf der Marathon-Distanz bei ihrem Debüt im alpinen Berglauf Senior Dieter und Junior Marius Schneider in der Staffel und belegten Platz 7 in der Staffel-Männerwertung. Ulrike Röcker und Thomas Sulz bewältigten trotz der großen Hitze die gesamte Marathondistanz erfolgreich.

Im Rahmen des Zermatt-Marathons wurde in diesem Jahr die Weltmeisterschaft in der Berglauf-Langdistanz ausgetragen mit phänomenalen Leistungen an der Spitze. Aber selbst Weltmeisterschaftsteilnehmer mussten an den steilen Rampen im letzten Streckenabschnitt vom Laufen zum Gehen wechseln. Die ersten 21 Kilometer von St. Niklaus nach Zermatt mit 600 Höhenmetern verlaufen im Tal der Vispa und sind gemessen an dem, was auf der zweiten Streckenhälfte folgt, fast ein Spaziergang. Nach 1:46h auf der ersten Hälfte konnte Dieter Schneider an seinen Sohn Marius übergeben. Der machte im zweiten Abschnitt mit 1.400 Höhenmetern noch einige Plätze gut und erreichte das Ziel in knapp 2.600 Metern Höhe ausgepowert, aber glücklich, in der Gesamtzeit von 4:03:00h. Nach kurzer Erholung konnte vor der beeindruckenden Kulisse von Matterhorn, Breithorn und Co. das Panorama von 29 Viertausendern genossen werden. - Das macht Lust auf Wiederholung.

Herzlichen Glückwunsch!